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Polarity: Wirklich nur "geht so"?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Ralf Rechmann

Polarity: Wirklich nur "geht so"?

Beitragvon Ralf Rechmann » 16. Mai 2005, 19:28

Hi,

in der neuen spielbox ist ja Polarity getestet worden. Spielidee und Material scheint ganz nett zu sein, aber Umsetzung eher mau, laut dem Artikel.

Hat noch wer Polarity selbst angetestet und kann von seinen Spielerfahrungen berichten?

Thx/Bye
Ralf

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peer

Re: Polarity: Wirklich nur "geht so"?

Beitragvon peer » 16. Mai 2005, 21:02

Hi,
also ich habs gerade bekommen, aber bislang nur gegen mich selbst ausprobiert. Ich finds eigentlich ganz wichtig - allerdings ist es doch eher ein originelles Geschicklichkeitsspiel; viel Taktik ist tasächlich nicht drin. Zum tatsächlichen Spielwert kann ich aber natürlich noch keine Aussage machen...

Aber wenn du zufällig in Berlin sein solltest, kann ich dich einladen, es doch mal selbst ausprobieren :-)

ciao
peer

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Ralf Rechmann

Re: Polarity: Wirklich nur "geht so"?

Beitragvon Ralf Rechmann » 17. Mai 2005, 00:48

danke für die infos. werde es dann mal selbst antesten, weil sooo teuer ist es nun doch nicht. und berlin ist von düsseldorf aus leider zu weit weg! ;)

cu/ralf

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peer

Re: Polarity: Wirklich nur "geht so"?

Beitragvon peer » 17. Mai 2005, 11:00

Hi,
bei Boardgamegeek hat es übrigens eine Wertung über 7 bekommen (allerdings da ist der "Seltenheits-Bouns" wohl schon mit drin ;-)
ciao
peer (der meinte sich zu erinnern, dass Ralf Richtung Pott wohnte, aber sich nicht sicher war)

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mb

Re: Polarity: Wirklich nur "geht so"?

Beitragvon mb » 17. Mai 2005, 20:42

Hi,

tja, man möchte das Spiel wegen der tollen Optik wirklich mögen, besonders wenn man es wie ich in der Zeit vor der Neuauflage extra aus den USA importiert hat.

Leider ist es aber eher "nur" im Schulnotenbereich "befriedigend", nettes Spiel mit grossartigen Spielkomponenten und sehr kreativer Grundidee, aber vom Spielablauf nur mässig spannend.

Kannste ja mal in Düsseldorf bei uns probespielen.

Michael

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Michael Preuss

Re: Polarity: Wirklich nur "geht so"?

Beitragvon Michael Preuss » 19. Mai 2005, 00:49

Hallo,

ich möchte definitiv eine Lanze für Polarity brechen. Ich finde das Spiel großartig. Mit Zopp ist es mein liebstes Geschicklichkeitsspiel. Die Kritik in der Spielbox finde ich etwas daneben. Der Rezensent scheint nicht wirklich viel über das Spiel zu wissen (so z.B., dass das Spiel schon 1986 erstmals auf den Markt kam, dass das Design der Neuauflage bis auf die Farbe der Begrenzungen der Orignalausgabe entspricht usw.). Auch beide erwähnten "Regellücken" werden in meiner Spielregel expressiv verbis beantwortet (ich kann natürlich nicht sagen, ob das für die neue Regel auch zutrifft).

Die Frage ist, was man bei einem Geschicklichkeitsspiel unter "Spielstrategie" versteht. Letzlich hat man bei Polarity umso mehr Spielmöglichkeiten, ja besser man das entstehende Magnetfeld einschätzen kann und mit den Spielsteinen umzugehen lernt (wo platziere ich einen 5er-Turm am störendsten, wie mache ich einen Zug, der den Gegner dazu zwingt, bei der anschließemden "Conversion" seinerseits eine "Reaction" auszulösen &c.). Das alles ist natürlich kein Puerto Rico, aber ein Profi wird einen Anfänger natürlich schlagen, genauso wie die Spielmatte nach einen Profispiel anders aussieht als nach einem Anfängerspiel (z.B. wird es viel weniger hohe Türme geben).

So, nun aber genug geschwärmt, von den ästhetischen Qualitäten will ich gar nicht erst anfangen ....

Grüße
Michael

P.S. Obiges ist cum grano salis zu sehen, da ich das Spiel seinerzeit (Ende letzten Jahres) für etwas 75 Euro auf Ebay erstanden habe ... angesicht des Preises der Neuauflage könnte ich also auch ein pures Opfer kognitiver Dissonanz sein. :-)


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