Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 16. Mai 2005, 19:06
PALAZZO
Standort: Florenz. Ein Bauplatz und vier Gruben. Wir bauen an diversen 'Palazzi' wo wir es unsere Eitelkeit oder unsere Lage verpflichtet sind so hoch, logisch und stilfest zu bauen. Am Ende des Spieles ergeben die unterschiedliche Bauwerken (Minus)Punkte. Jeden Zug haben wir die Möglichkeit unser Geldbeutel mit Geld(karten) zu füllen, oder zwei Bauteile beizubringen. Eins davon trefft in die zentrale Bauplatz, und der andere, abhängig von seinem vorgefertigten Form, in eins der vier Gruben. Darauf haben wir die Wahl um in den zentralen Bauplatz ein oder zwei Bauteile gegen eine festen Preis zu kaufen, oder in die grube, wo der Baumeister eintrefft, eine Versteigerung zu veranstalten wobei das höchste Gebot alle (bis zu drei) Teilen erhält. Die von 1 bis 5 numerierte Teilen müssen die Reihenfolge nach gebaut werden, aber es braucht nicht anschliessend gebaut zu werden und Lücken sind gestattet. Eine dritte Aktionsmöglichkeit erlaubt es um die unterschiedliche Teilen gegen Bezahlung nachträglich passend in einander zu passen wodurch ein höhere Punktestand erreicht werden kann. Eine zusätzliche Behinderung ist die Zahlung: es gibt drei Währungen die sich nicht verbinden lassen; die Bauteile müssen mit eine einzige Währung bezahlt werden. Aber drei unterschiedliche Währungen mit demselben Zahl haben eine Standardwert von 15, trotz die Zahlen auf den Karten. Der dritte Baukartenstapel enthält fünf 'Endkarten'; wird die fünfte gezogen ist das Spiel sofort aus und werden die Punkte von allen 'Pallazzi' gezählt. Prämien wurden auch damals schon, aber gerechter verteilt: Gleiches Baumaterial? Zusätzliche Punkten! Vier oder fünf Geschösse? Extra 'punti'! 'Palazzo' ist ein grafisch schön gestaltetes Spiel; es hat eine detaillierte illustrative Ausstattung um der abstrakte Charakter das ein Reiner Kniziaspiel kennzeichnet zu verhüllen, aber im Allgemeinen ist es auch die Qualität von Ravensburger und ihr 'arty' Töchterchen Alea. Mit 'Palazzo' haben wir ein Spiel das den 'seriöseren' Spieler sicher ansprichen wird aber zugleich bestimmt nicht komplex ist so dass auch den 'Gelegenheitsspieler' es gerne spielen wird. Ich sage also wieder: Reiner Knizia - Respekt!