Vor einigen Wochen wurden Erfahrungen mit dem Kleinverlag JKLM ausgetauscht, dessen in Essen vorausbezahlte Bestellung lange auf sich warten ließen.
Kein untypisches Problem für Ein-Mann-Firmen, kann natürlich irritieren.
Für meinen Fall kann ich inzwischen melden: Das Spiel ist gekommen.
Und zwar in erstaunlich guter (niedlich bunter) Aufmachung, sehr viele und stabile Komponenten - da hat sich jemand viel Arbeit gemacht.
Überraschend auch die Zahl und Gestaltung der vielen Spielhilfen. Alleine die vielen Hilfstabellen könnten einen Neuling schreiend aus dem Raum treiben - aber so eine 18xx-Variante wird wohl nur von Eingeweihten gekauft, die schon einige Spiele dieser Reihe im Schrank haben und die Tabellen durchaus zu schätzen wissen.
Inhaltlich kann ich noch nicht viel dazu sagen, es wird wohl auch etwas dauern, bis ich einmal eine Spielerunde für 1860 finde (vor allem, solange Lemmis Programm das nicht unterstützt).
Aber die Regeln bieten einige interessante Neuerungen:
Man kann beliebig viele Aktien einer Gesellschaft besitzen.
Man kann die Loks einer Gesellschaft nicht beliebig verschieben.
Der Direktor ist nicht haftbar beim Lokkauf, und man kann den Direktor auch verkaufen (dann kommt ein neutraler Verwalter).
Gesellschaften dürfen nur Tiles upgraden, die sie mit ihren Loks anfahren können.
Im Endspiel werden die Gesellschaften verstaatlicht.
Was bestimmt kein Fehler, dieses Spiel in Essen blind zu erwerben.