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Spieleneuheit Die Dolmengötter

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Wolfgang Ziemer

Spieleneuheit Die Dolmengötter

Beitragvon Wolfgang Ziemer » 2. Juni 2005, 23:57

Hallo zusammen!

Wer besitzt das Spiel bereits und wäre bereit mir die Spielregel mal zu mailen damit ich mir einen Eindruck darüber verschaffen könnte ob das Spiel eventuell für unsere Spielegruppe geeignet ist.

Peter Eggert, der Verleger des Spiels, wollte mir vorm Herner Spielewahnsinn die Anleitung per mail zukommen lassen, was aber seiner Aussage nach leider an einem technischen Problem scheiterte.

Gruß Wolfgang

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freak
Kennerspieler
Beiträge: 1105

Re: Spieleneuheit Die Dolmengötter

Beitragvon freak » 3. Juni 2005, 00:45

Hallo Wolfgang,
wenn du bis morgen (bzw. heute abend *g*) warten kannst, kann ich sie dir scannen und per Mail zukommen lassen.
Geb einfach Bescheid, wenn du Sie brauchst.
Viele Grüße
freak

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ferdinand köther

Re: Spieleneuheit Die Dolmengötter

Beitragvon ferdinand köther » 3. Juni 2005, 11:35

Hi Wolfgang,

habe dir die Regeln gerade zugeschickt!

Tschüß
Ferdi

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Dieter Niehoff

Re: Spieleneuheit Die Dolmengötter

Beitragvon Dieter Niehoff » 3. Juni 2005, 12:07

Ich habe es einmal in Herne mit dem Autor und zwei weiteren Spielern ausprobieren können.

Mir scheint es ein ruhiges, konzentriertes Einsetzspiel. Die Regeln waren innerhalb weniger Minuten erklärt. Anfängliches Tun, was noch ohne "Sinn und Verstand" geschah, wechselte schnell in Erkenntnis ob der gemachten Fehler. Natürlich ist man abhängig von dem, was die Annderen machen, dennoch ist man nicht dem Tun der anderen ausgeliefert.
Die Spielmechanik ist einfach - aber durchaus trickreich. Mich hat das Spiel - was übrigens nach max. 20 Minuten beendet sein dürfte, durchaus positiv angesprochen.
Die Aufmachung ist zwar abstrakt - aber in Ansätzen elegant (schwarzer Hintergrund des Plans). Die "Dolmen" lassen sich in den übereinander gestalpelten Spielsteinen nur mit viel Phantasie vermuten.

Dieter Niehoff

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Wolfgang Ziemer

RE: Spieleneuheit Die Dolmengötter

Beitragvon Wolfgang Ziemer » 3. Juni 2005, 12:16

"Dieter Niehoff" hat am 03.06.2005 geschrieben:
> Ich habe es einmal in Herne mit dem Autor und zwei weiteren
> Spielern ausprobieren können.
>
> Mir scheint es ein ruhiges, konzentriertes Einsetzspiel.
> Die Regeln waren innerhalb weniger Minuten erklärt.
> Anfängliches Tun, was noch ohne "Sinn und Verstand"
> geschah, wechselte schnell in Erkenntnis ob der gemachten
> Fehler. Natürlich ist man abhängig von dem, was die
> Annderen machen, dennoch ist man nicht dem Tun der anderen
> ausgeliefert.
> Die Spielmechanik ist einfach - aber durchaus trickreich.
> Mich hat das Spiel - was übrigens nach max. 20 Minuten
> beendet sein dürfte, durchaus positiv angesprochen.
> Die Aufmachung ist zwar abstrakt - aber in Ansätzen elegant
> (schwarzer Hintergrund des Plans). Die "Dolmen" lassen sich
> in den übereinander gestalpelten Spielsteinen nur mit viel
> Phantasie vermuten.
>
> Dieter Niehoff

Hallo Dieter!

Auch dir vielen Dank für deine Kurzbeschreibung.

Gruß Wolfgang

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Bernd

Re: Spieleneuheit Die Dolmengötter

Beitragvon Bernd » 3. Juni 2005, 17:04

Hallo Dieter,

ich kenne das Spiel gar nicht.
Kannst du kurz erklären, worum es in dem Spiel geht oder
vielleicht sogar einen PEEP schreiben.

Dankeschön

Bernd

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Dieter Niehoff

Re: Spieleneuheit Die Dolmengötter

Beitragvon Dieter Niehoff » 3. Juni 2005, 18:57

Da ich das Spiel nicht besitze (habe es also nicht gekauft), ist ein PEEP nicht möglich. Alles zuvor Geschriebene ist lediglich Erinnerung.

M. E. geht es um Mehrheiten durch Einsetzen eigenen Spielsteine. Jeder Spielstein "gilt" für mehrere Gebiete. Interessant ist, dass man die Wertigkeit, mit der ein "fertiges" Gebiet für mich gewertet werden soll, selbst bestimmt wird. D. H. ich setze (verdeckt) einen Multiplikatosrstein (einen Dolmen) in das Gebiet. Das kann von "einfach" bis "fünffach" gehen. Und wer zu spät kommt, der kriegt nix mehr. Aber sofort seine wenigen hochwertigen Steine "verschleudern". Vielleicht mag doch noch was Wertvolleres kommen ...

Mehr fällt mir jetzt auf die Schnelle leider nicht ein.

Dieter

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Ernst-Jürgen Ridder

Re: Spieleneuheit Die Dolmengötter

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 3. Juni 2005, 21:22

Hallo Bernd,

der Spielplan ist in Gebiete aufgeteilt. Auf den Grenzen um die Gebiete gibt es Punkte, auf denen man nach Art keltischer Steinkreise Spielsteine aufstellen kann. Am besten siehst du dir den Spielplan mal hier an:

http://www.eggertspiele.de/bilder_ws/bilder_spiele/dolmengoetter/dolmenplan1.gif

Erlangt in einem Steinkreis ein Spieler eine einfache Mehrheit, hat also mehr Steine als jeder andere dort vertretene Spieler, darf er in die Mitte des Gebiets einen sog. Dolmen setzen (verdeckt, verschiedene eigene Dolmenwerte; jeder hat einen Satz mit gleichen Dolmenwerten, es kommt halt darauf an, die eigenen Dolmen in letztlich günstigen Positionen unterzubringen). Mehrheit setzt voraus, dass man nicht allein ist, sondern noch mindestens ein anderer Spieler vertreten ist, also etwa: Spieler A hat zwei Steine, Spieler B hat einen Stein; der Kreis braucht noch nicht voll sein. Es nützt gar nichts, allein einen Steinkreis vollzumachen, man ist zwar allein vertreten, hat aber mangels Gegner im Sinne der Regel keine Mehrheit. Erreicht ein anderer Spieler mit dem bisherigen "Mehrheitsführer" einen Gleichstand, darf er seinerseits einen Dolmen unter die schon vorhandenen Dolmen legen. Gewinnt dann wiederum ein Spieler eine neue einfache Mehrheit, darf er seinen Dolmen obenauf legen. Ein neuer Gleichstand legt wieder zununterst und so weiter. Je nach Größe des Steinkreises ergibt das unterschiedlich hohe Dolmentürme. Ist ein Steinkreis voll, wird das Gebiet gewertet, wobei der zuoberst liegende Dolmen(wert) mit dem Gebietswert multipliziert wird, der darunterliegende Dolmen wird mit einem um 1 verringerten Mulitplikator multipliziert und so weiter. Der Abrechnungswert eines Dolmen hängt also von seinem eigenen Steinwert und dem Multiplikator ab, der von der Position des Dolmen im Turm und dem Gebietswert abhängt.

Darin erschöpfen sich die Regeln nicht, das aber ist der Kern des Spiels. Ein Mehrheitenspiel, bei dem in der Wertung berücksichtigt wird, wer wann in welcher Reihenfolge einen neuen Gleichstand oder eine neue Mehrheit im Gebiet erreicht hat. Uns hat es richtig Spaß gemacht, spannend ist es auch.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen


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