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Himalaya

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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guido

Himalaya

Beitragvon guido » 22. Juni 2005, 13:24

Gestern haben wir zum ersten mal Himalaya gespielt. Wir haben dieses jedoch ohne die Zusatzregeln gespielt. Leider haben wir festgestellt das das Spiel sehr glücklastig ist. Wenn man neue Aufträge und Rohstoffe auswürfelt ist derjenige klar im Vorteil der kurze Wege zu diesen zu bewältigen hat. Ansonsten ist das Spiel recht angenehm zum spielen.
Ich würde ich gern wissen wie eure Erfahrungen waren mit und ohne Zusatzregeln.

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Christian Koppmeyer

Re: Himalaya

Beitragvon Christian Koppmeyer » 22. Juni 2005, 15:07

<<Ja klar. Und da man sehr oft auswürfelt verteilt sich das Glück meistens gleichmäßig.

Absolut geniales Spiel!!!!! Eins der diesjährigen Highlights.

CK

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Daniel Ziegler
Brettspieler
Beiträge: 71

Re: Himalaya

Beitragvon Daniel Ziegler » 22. Juni 2005, 15:20

Leider kann ich noch nicht viel dazu sagen, da die neue Auflage erst mitte Juli ausgeleifert wird, aber aus diversen Foren konnte ich entnehmen, dass durch die Zusatzregeln das Spiel schon viel weniger glücksabhängig ist. Außerdem gibt es noch eine Zusatzvariante. Dabei muss man sich Spielkarten, auf denen alle 20 Städte abgedruckt sind, von der Internetseite des Herstellers runterladen und ausdrucken.
Hier die Karten:
http://www.hexagames.com/Himalaya/telecharger/cartes.jpg
http://www.hexagames.com/Himalaya/telecharger/cartesverso.jpg

Jeweils für die Vorder- und Rückseite...

Statt zu würfeln werden die Städte nach Kartenreihenfolge bedient. Will man das Glückselement ganz aus dem Spiel nehmen, legt man die Karten offen in eine Reihenfolge. Oder man deckt immer die nächsten 3 Städte auf, die bedient werden. So kann jeder langfristig planen.

Wie gesagt, habs noch nicht gespielt, aber ich denke, dass das Spiel so interessanter wird.

Hoffe ich konnte helfen...

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peer

Re: Himalaya

Beitragvon peer » 22. Juni 2005, 16:29

Hi,
mmh, wie groß das Glückselement nun tatsächlich ist, ist sicherlich schwer zu beurteilen. Ich halte es für geringer, als oft dargestellt; Ja, kurze Wege sind sicherlich besser, aber eine gute Planung ist durch nichts zu ersetzen. Zudem weiß man ja, welche Ecken für Nachschub überhaupt in Frage kommen. Ich glaube nicht, dass der Glücksfaktor sehr weit über Siedler steht (bin mit dieser Meinung aber eventuell alleine).
Entsprechend hab ich die Zusatzregeln noch nicht ausprobiert.

ciao
peer (der Himalaya gerne als SdJ sehen würde, aber vermutlich enttäuscht wird)

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Steffen S.

Re: Himalaya

Beitragvon Steffen S. » 22. Juni 2005, 18:38

Hi Peer,

zudem sollte man einkalkulieren, dass das Spiel nicht nach dem System "wer zuerst kommt, mahlt zuerst" funktioniert. Vielmehr muss der Erstankömmling ja stets das niedrigste Rohstoffklötzchen nehmen, der Zweitankömmling das nächsthöhere. Zwangsläufig soll, ja MUSS man sich im Spiel ab und zu geradezu mit Ausbrems- und "Stehversuchen" in der Reihenfolge nach hinten bugsieren, da man sonst nie Gold o.ä. erhält, das einem erst die hohen Aufträge zu erfüllen ermöglicht. Und zum Zug kommt man dann allemal, immerhin schafft man es in 2 Runden theoretisch quer über den Plan.

Grüße,
Steffen (spielt lieber mit den Plättchen-Varianten)

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peer

Re: Himalaya

Beitragvon peer » 23. Juni 2005, 09:57

Hi,
Ja, das kommt noch dazu.
Übrigens hab ich jetzt bemerkt, dass ichs falsch gespielt habe: Nach Eliminierung des letzten im religiösen Bereich werden dessen Steine vom Brett entfernt. Das hab ich nicht gemacht - jetzt kommt bei mir die Frage auf, obs dadurch nicht zufälliger wird. Werden die Steine nicht entfernt, ist ja ausrechenbar we gewinnen wird. Werden die entfernt, dann nicht - zusätzlicher Glücksfaktor? (Bedenkt man vor allem die Tiebreaker-regeln)

ciao
peer (der weiss dass sich noch ein alter Forumshase zum Thema melden wollte und jetzt der Dinge harrt die da vielleicht kommen :-) )

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Dirk T.

Re: Himalaya

Beitragvon Dirk T. » 23. Juni 2005, 12:17

Moin!

Wie sich die Geister doch scheiden können. Ich finde es "unangenehm" glückslastig. Ich habe ansonsten rein gar nix gegen "Glücksspiele". Aber bei bei Himalaya hat es mich ungemein gestört. Für die Art von Spiel ist es mir zu zufällig und unausgwogen. Daher war ich zunächst auch sehr überrascht, das es SdJ werden könnte. Aber auch schon letztes Jahr war das SdJ nicht "mein" Spiel.

Gruß,

Dirk

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DiSta

Re: Himalaya

Beitragvon DiSta » 23. Juni 2005, 12:44

Steffen S. schrieb:
>
> ..... Zwangsläufig soll, ja MUSS man sich im Spiel ab
> und zu geradezu mit Ausbrems- und "Stehversuchen" in der
> Reihenfolge nach hinten bugsieren, da man sonst nie Gold o.ä.
> erhält, das einem erst die hohen Aufträge zu erfüllen
> ermöglicht. .....


Das ist auch so ne Sache - ich wollte in einer Stadt nen Tee nehmen - leider kam mir mein liber Mitspieler zuvor - so dass mir nix übrig blieb als das verbleibende Gold zu nehmen - so ging mir's dann nahezu jedes Mal - ich hatte am Schluss dann zwar satte 5 Gold, welche ich nämlich im Laufe des Spieles nicht einsetzen konnte, da mir die entweder die weiteren Waren fehlten oder eben kaum Gold benötigt wurde - soviel zum "wertvollen" Gold.....achja - ich habe im gesamten Spiel kein einziges Mal ne "Pause" eingelegt....

nice dice
Dietmar
(...welcher selbstredend deshalb auch gleich bei der ersten Prüfung, ob der religiösen Macht das Feld räumen durfte, wenngleich es bei den anderen beiden Auswahlkriterien ebenso gelaufen wäre - dennoch hat es absolut Spass gemacht, bis zum Schluss....)

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peer

Re: Himalaya

Beitragvon peer » 23. Juni 2005, 13:51

Hi,
Tja, aber das ist ja der Witz des Spieles - Herauszudenken, was wohl die anderen machen. Ich finds noch etwas einfacher die Mitspieler vorauszuberechnen als z.B. bei 6 nimmt! oder Edel, Stein & Reich, daher finde ich den Anspruch genau richtig (der etwas oberhalb dieser Spiele liegen dürfte).
Natürlich kanns auch mal gar nicht laufen, aber das ist in etwa so, wie dass bei Siedler niemals die 6 gewürfelt wird (es gibt da ne nette Geeklist mit dem Titel "The worst possible outcome" wo einer schreibt, in den ersten 6 Runden seien nur 11, 7, 2 und 5 gefallen - und weder 8 noch 6 die er hate..)

Aber letztlich ists geschmackssache - allerdings dürrfte dieses berechenbarer sein als Verflixxt oder Niagara (um es mal mit Mitkandidaten zu vergleichen - 80 Tage und Jambo kenne ich nicht)

ciao
peer


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