Beitragvon Thorsten Pusch » 15. Oktober 2005, 22:05
Hallo,
wir haben auf der Messe eine Runde zu viert gespielt: Ich war ehrlich überrascht, wie gut das Brettspiel ins Kartenspiel übertragen wurde. Auch die Regeln wurden nur minimal angepasst, das Spielgefühl ist fast 1:1 zum Brett. Aus Monumenten wurden Schiffe, von denen allerdings nur drei vorhanden sind - die Farbe blau ist außerdem immer dabei. Positiv im Vergleich zum Brett fand ich, dass man nicht mehr mit den Siegpunktwürfeln hantieren musste, da die Farbkarten auch als Siegpunkte verwendet werden.
Ein wesentlicher Unterschied: man sammelt seine Siegpunktkarten auf einem Stapel, den man sich nicht (!) anschauen darf - man muss also versuchen, sich die bisher erzielten Siegpunkte zu merken (weil ja die schwächste der vier Kategorien am Ende zählt).
Außerdem:
- 8 Handkarten statt bisher 6 Plättchen
- Anführer brauchen nicht notwendig einen roten Tempel als Unterstützung
- Anführer können bei inneren Konflikten höchstens von einem roten Tempel profitieren : wenn sie auf der entsprechenden Karte draufsitzen
- Soweit ich das nicht überlesen habe: kein Handkartentausch als Aktion mehr, man muss mit den 8 Karten zurecht kommen, die man grad hat
Ansonsten fallen natürlich Größe (Urlaubstauglich!) und Preis positiv ins Gewicht.
Da ich das Brettspiel habe, werde ich mir das Kartenspiel wohl zunächstmal nicht kaufen, da das Spielgefühl sehr ähnlich ist und ich meine kleine Spielesammlung lieber ersteinmal um neue Konzepte ergänze... :-)
Ansonsten: auf jeden Fall mal anspielen! Wenn noch kein Euphrat im Hause sein sollte, ist es, denke ich, auf jeden Fall eine Alternative zum Neukauf der amerikanischen Brettspielausgabe (oder dem Ersteigern der deutschen bei eBay ;-) ).
Viele Grüße,
Thorsten