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Drachenreiter und Zauberstauber

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Immanuel

Drachenreiter und Zauberstauber

Beitragvon Immanuel » 10. November 2005, 18:02

Hallo Forum,

nachdem ich bereits vor zwei Wochen Zauberstauber spielen konnte (hat Spaß gemacht), habe ich nun diese Woche auch mein Drachenreiter probiert.
Was ich mich nun frage: Im Grunde sind die beiden Bewegungsmechanismen ja ziemlich ähnlich, und ich kenne zwar nicht Tausende von Spielen wie einige hier im Forum, aber etwas ähnliches war mir bisher noch nicht untergekommen. War die Zeit einfach reif für so ein Spiel? Und ist es Zufall, dass zwei Verlage im gleichen Jahr auf etwas in der Art setzen (Immerhin gibt es ja nicht - wie bei sudoku - einen allgemeinen Hype von variablen Streckenplättchen-Legespielen)?

Das fragt sich - und Euch -

Immanuel
(der Zauberstauber eindeutig besser findet: Variabler, mehr taktische Möglichkeiten, kein ganz so wackelanfälliges Spielmaterial)

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: Drachenreiter und Zauberstauber

Beitragvon Niccolo » 10. November 2005, 18:10

Immanuel schrieb:
>
> Hallo Forum,
>
> nachdem ich bereits vor zwei Wochen Zauberstauber spielen
> konnte (hat Spaß gemacht), habe ich nun diese Woche auch mein
> Drachenreiter probiert.

Ja, Zauberstauber ist süß - bei Drachenreiter fürcht ich (zumindest für mich), dass es A: fummelig ist - und B: mit diesen Zusatzkarten "zu viel", für das was es kann (i.e.: der gute alte Spruch: "Ein Spiel mit Regeln anreichern ist die leichteste Übung")


> Was ich mich nun frage: Im Grunde sind die beiden
> Bewegungsmechanismen ja ziemlich ähnlich, und ich kenne zwar
> nicht Tausende von Spielen wie einige hier im Forum, aber
> etwas ähnliches war mir bisher noch nicht untergekommen.

Halt sehr Tabletop, was kein Kunststück ist, das zu behaupten, denn letztendlich ist zumindest Zauberstauber ein "Tabletop" :)

So auf die Schnelle fallen mir bei maßstab/brettlosen Tabletops noch ein:

Crimson Skys (da wird das via Hexes gemacht)
Pirates of the * (mit Spielkartenrand - wenn ich jetzt nicht irre - leider noch nicht spielen, sondern nur anhimmeln können)
Wings of War (schon recht nahe an Zauberstauber - halt auf Spielkarten gedruckt, anstatt der netten Zauberstauberplättchen)


> (der Zauberstauber eindeutig besser findet: Variabler, mehr
> taktische Möglichkeiten, kein ganz so wackelanfälliges
> Spielmaterial)

Oh - das ist eh schon fast die Antwort auf meine Frage :)

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Ralph Obkircher

Drachenreiter "entfummeln"

Beitragvon Ralph Obkircher » 10. November 2005, 18:31

Hallo!

Ich wollte nur kurz loswerden, dass man die ultraleichten Drachenfiguren von DRACHENREITER mit selbstklebenden Antirutschgummi aus dem Gummifachgschäft einwenig am Spielplan fixieren kann. Diese verrutschen dann seltener und außerdem lassen sich die Geschwindikeitsschienen viel leichter daran ausrichten.

Dank dem schnellen Einstieg und der flexibilität der Szenarien hat ZAUBERSTAUBER ja wirklich die Nase vorn bei diesen beiden sehr ähnlichen Rennspielen. Dennoch spielen wir auch DRACHENREITER gerne, das vor allem von seiner Atmosphäre lebt. DRACHENREITER kann man meiner Meinung nach aber auch viel agressiever und gemeiner spielen, als ZAUBERSTAUBER.

Grüße vom
Ralph

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Niccolo
Kennerspieler
Beiträge: 1333

Re: Drachenreiter "entfummeln" - apropos Gefummel

Beitragvon Niccolo » 10. November 2005, 18:45

Die Zauberstauber selber sind ja auch nicht ganz so prächtig gestanzt - seid ihr da mit Kleber ran, oder lasst ihr die in schiefer Surferposition?

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Ralf Rechmann

Re: Drachenreiter "entfummeln" - apropos Gefummel

Beitragvon Ralf Rechmann » 10. November 2005, 19:32

Niccolo schrieb:
>
> Die Zauberstauber selber sind ja auch nicht ganz so prächtig
> gestanzt - seid ihr da mit Kleber ran, oder lasst ihr die in
> schiefer Surferposition?

Ich hab meine mit ein paar Tropfen Klebstof (UHU hart) fixiert. Jetzt sollte auch bei den rasentesten Flugmanövern nichts mehr auseinander gehen... und ausserdem passen die zusammengebauten Zauberstauber ja auch prima in die Verpackung! :)

Cu/Ralf

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Arby

Versteckte Tabletops

Beitragvon Arby » 10. November 2005, 20:08

Niccolo schrieb:

> So auf die Schnelle fallen mir bei maßstab/brettlosen
> Tabletops noch ein:

- Carcassonne
- Trias
- Tongiaki
- Railroad Dice (bei dem das aber durch das Miniatur-Parallel-Spielfeld nicht wirklich ins Gewicht fällt)

Ralf "Arby" Brostedt

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Heinrich Glumpler

Re: Drachenreiter und Zauberstauber

Beitragvon Heinrich Glumpler » 11. November 2005, 09:14

Hi,

*Zufall*
ich glaube nicht, dass die Zeit reif war für diesen Mechanismus, und ich denke, ich kann sogar recht glaubhaft machen, dass es sich hier um einen Zufall handelt, der nur deshalb so heraus sticht, weil der Mechanismus eben selten ist - Parallelentwicklungen bei Mehrheitenspiele (um das allseits beliebteste Beispiel mal wieder tot zu treten ;-) fallen z.B. nicht auf.

*Die Idee war eine ganz andere*
Ich hatte nie vor, ein Tabletop zu entwickeln, sondern arbeitete an einem Mechanismus, der den Spielern ermöglichen sollte, ihren Entscheidungsspielraum in einem Spiel selbst zu bestimmen.

*Der Hintergrund*
Es gibt eine Reihe von Spielen, bei denen sich - besonders bei einer höheren Anzahl von Spielern - die Situation von einer Runde auf die nächste so sehr verändert, dass alle eigenen taktischen Überlegungen zunichte werden, bis man wieder dran ist.

*Die Idee*
Ich wollte ein Spiel entwickeln, bei dem sich die Spielsituation nur sehr langsam verändert - gleichzeitig sollte aber jeder Spieler die freie Wahl haben, auf wie viele Runden er sich mit einer Aktion festlegt und dabei ein Dilemma erzeugen:

*Der Mechanismus*
Entweder agiert der Spieler *jede* Runde und passt seine Aktion optimal der
aktuellen Situation an - bekommt dafür aber nur einen kleinen Vorteil,

oder

er wählt ein Aktion und setzt eine Anzahl Runden aus und akkumuliert dafür
einen höheren Vorteil - agiert aber nicht mehr optimal entsprechend der
Situation, weil die sich natürlich stark verändert.

*Das Ergebnis*
Nachdem ich das (natürlich nicht erwünschte) "Aussetzen" eliminiert hatte, blieb mir gar nichts anderes übrig, als Zauber Stauber zu entwickeln :-)

Allerdings habe ich die Ähnlichkeiten zu "Wings of War", "Robo Rally" und "Ben Hur" (!) bei meinen Bewerbungsunterlagen angegeben - war aber dann doch leicht überrascht, als sich "Drachenreiter" als Überarbeitung von "Ben Hur" raus stellte.

Grüße
Erlkönig

www.erlkoenig.net

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Immanuel

Guter Tipp - Danke!

Beitragvon Immanuel » 11. November 2005, 11:25

Hallo Ralph,

> Ich wollte nur kurz loswerden, dass man die ultraleichten
> Drachenfiguren von DRACHENREITER mit selbstklebenden
> Antirutschgummi aus dem Gummifachgschäft einwenig am
> Spielplan fixieren kann. Diese verrutschen dann seltener und
> außerdem lassen sich die Geschwindikeitsschienen viel
> leichter daran ausrichten.

vielen Dank für den Tipp, da hätte ich ja auch selber draufkommen können.
Allerdings kennt das Freiburger Branchenbuch kein "Gummifachgeschäft" (mit Ausnahme der Condomeria, SCNR). Aber ein normaler Bastelladen müsste so Zeug ja auch haben.

Grüßle,
Immanuel

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Guter Tipp - Danke!

Beitragvon Braz » 11. November 2005, 12:16

Immanuel schrieb:

> Allerdings kennt das Freiburger Branchenbuch kein
> "Gummifachgeschäft" (mit Ausnahme der Condomeria, SCNR). Aber
> ein normaler Bastelladen müsste so Zeug ja auch haben.

*rofl :)


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