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Versendung von Brettspielen ins Ausland

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Trevor

Versendung von Brettspielen ins Ausland

Beitragvon Trevor » 1. Dezember 2005, 11:27

Hi!

Ich möchte Brettspiele ins Ausland versenden.
Kann da sowas wie Ausfuhrzoll erhoben werden? Enstehen außer Porto&Verpackung noch weitere Kosten?
Sollte das Paket als 'Geschenk' deklariert sein?

Vorweihnachtliche Grüße
Trevor

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Andreas Keirat

Re: Versendung von Brettspielen ins Ausland

Beitragvon Andreas Keirat » 1. Dezember 2005, 11:44

Trevor schrieb:
>
> Hi!
>
> Ich möchte Brettspiele ins Ausland versenden.
> Kann da sowas wie Ausfuhrzoll erhoben werden? Enstehen außer
> Porto&Verpackung noch weitere Kosten?
> Sollte das Paket als 'Geschenk' deklariert sein?
>
> Vorweihnachtliche Grüße
> Trevor

Mein Wissen dazu (ohne Gewähr, aber ich hab schon etwas Erfahrung):

Nein, es gibt aber vielleicht je nach Land einen Einfuhrzoll, der sich nach dem Wert des Pakets richtet. Dieser muß beim Versand ja an entsprechender Stelle angegeben werden. Generell kann man sagen, daß Werte unter 100 Euro (inkl. Versandkosten!!) automatisch als privat gelten und seltener kontrolliert werden. Darüber schaut man sich das schon genauer an. Innerhalb Europas ist das Versenden von Paketen problemlos, bei anderen Staaten (Nord-, Mittel-, Südamerika, Afrika) kommt es stark auf das jeweilige Land an. Mit asiatischen Ländern und Australien hatte ich nie Probleme (bei Australien gab es aber mal Zollgebühren, aber das war auch ein 20kg Paket).

Es ist immer gut, das Paket als Geschenk zu deklarieren, wenn du z.B. geöffnete Spiele verschickst. Bei eingeschweißten ist das auch noch ok, sofern du nur ein Exemplar eines Spiels verschickst. Der Zoll im anderen Land wird aber wahrscheinlich nachschauen und wenn sich dort 5x das gleiche Spiel befindet, wird das bestimmt schon als Handel angesehen.

Wenn als Geschenk deklariert, NIEMALS eine Firmenanschrift als Absender oder gar Firmenkartons/Firmenklebeband angeben, sonst kann das u.U. für den Käufer ein Problem darstellen. Bei einem Versand als Päckchen dementsprechend auch KEINE Firmenfrankiermaschine benutzen, sondern lieber selbst per Post aufgeben oder eigene Briefmarken raufkleben.

Im Paket sollte ein Lieferschein drin stehen, auf dem ersichtlich ist, was die Person erworben hat, wie die Einzelpreise waren und wo das ganze stattgefunden hat (eBay, Privatverkauf). Gut ist es, wenn der Text in Englisch ist und du per PDF eine Kopie an den Käufer schickst. Falls der nämlich zum Zoll muß, hat er einen Beleg von Dir und wenn der Karton geöffnet wird, liegt das gleiche Schreiben noch einmal drin. Das erleichtert die Arbeit enorm (zumindest bei deutschen Zöllnern, wenn Du Spiele bekommst... Also wirds wohl umgekehrt genauso sein).

Tja, das wars von meiner Seite aus.

Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de


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