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Warum immer Spieleranzahl 3 - 5 ?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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robert

Warum immer Spieleranzahl 3 - 5 ?

Beitragvon robert » 10. April 2006, 21:50

Hi Spieler,
warum liegt die Spielerzahl bei vielen (den meisten) Spielen, insbesondere bei den
Kartenspielen bei "3 bis 5" ?

Warum nicht bis 6 Spieler? - Ich ärgere mich immer darüber, weil wir zu unseren
Spieleabenden meist zu sechst sind (mit befreundete Pärchen, Ehepartnern,...)

Liegt das bei den Kartenspielen zumindest am Material, um eben nicht zu viele
Karten zu benötigen?
Auf jeden Fall nervt das, weil viele gute Spiele nur sehr selten auf den Tisch kommen, bzw.wir oft gar nicht zum Testen kommen.

Zu Dritt kann man die meisten Spiele sowieso vergessen, - bleibt also eine Spielerzahl von genau vier übrig.

- Wir werden beim nächsten mal halt nur zwei Personen einladen ;-)

Wie denkt Ihr darüber,
LG Robert

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Martin

Re: Warum immer Spieleranzahl 3 - 5 ?

Beitragvon Martin » 10. April 2006, 22:16

robert schrieb:
>

> Warum nicht bis 6 Spieler? - Ich ärgere mich immer darüber,
> weil wir zu unseren
> Spieleabenden meist zu sechst sind (mit befreundete Pärchen,
> Ehepartnern,...)

Ich glaube, dass die meisten Spiele mit sechs Spielern zu lange Denkphasen haben oder aber zu geringe Einflussmöglichkeiten, da man zu selten drankommmt.

Bei zwei Spielern wiederum fehlt häufig die Interaktion (wechselnde Koalitionen etc.).

Steht nicht bei einem Eurer drei Paare mal ne Trennung an? :wink:

Martin

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
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Beiträge: 557

Re: Warum immer Spieleranzahl 3 - 5 ?

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 11. April 2006, 11:23

Warum aufhören bei sechs? Wir haben 'Ohne Furcht und Adel' einmal mit sieben Spielern gespielt. Das hat sich aber gezogen!

Fünf Spieler ist noch zu tun, das hängt auch vom Spiel ab. Aber ich bedanke mich für ein 'Siedler' zu fünft oder sechst! Spiele mit wechselnden Koalitionen gewinnen mit einem höheren Zahl von Spielern, z.B. 'Junta' (ASS), 'Africa 1880' (Tilsit), 'Jeanne d'Arc' (Tilsit).

Aber vier Spieler in einem Spiel sind doch meistens optimal; da ändert sich nicht viel.

Mit freundlichen Grüßen,
Richard van Vugt

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Chris
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Beiträge: 220

Statistik?

Beitragvon Chris » 11. April 2006, 12:25

Hallo,
vermutlich hat der durchschnittliche Spieler 4,13 Freunde bei einer Standardabweichung von ungefähr 1 und ist Single.


Gruß,
Chris

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Kai Borschinsky

Re: Statistik?

Beitragvon Kai Borschinsky » 11. April 2006, 12:29

Vielleicht besteht die Durchschnittsfamilie aber auch aus 3-4 Personen und es kommt ab und an mal die Oma zu Besuch?

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Warum immer Spieleranzahl 3 - 5 ?

Beitragvon Attila » 11. April 2006, 15:25

Hiho,

Ich denke auch das die meisten Spiele mit mehr Spielern durchaus spielbar wären - von der Mechanik - aber die Spielzeit wird dann auch oft ins unaktzeptable steigen.

Und man muss es ja auch mal so sehen das die Spiele dann auch noch etwas teurer werden würden - mehr Material für einen potentiellen 6ten Mitspieler. Das sind wahrscheinlich nur ein paar Cent pro Spiel, aber immerhin. So können die Verlage nochmal eine Erweiterung rausbringen wenn das Spiel gut angkommt! :-)

Ich finde 3-5 auch oft als Manko, aber andererseits gibt es auch viele Spiele die mit 6 Leuten gehen (laut Packung), aber ich nicht mehr ernsthaft in erwägung ziehen würde diese mit 6 Leuten zu spielen.

Alles in allem ist das Thema recht schwierig. 4-5 Leute empfinde ich als sehr gute Spielerzahl - damit lassen sich die meisten Spiele super spielen und ich würde es als "optimale Spielerzahl" bezeichnen - ausnahmen bestätigen die Regel! :-)


Atti

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Tyrfing

Zur Mindestspielerzahl 3

Beitragvon Tyrfing » 11. April 2006, 17:01

Über die Grenze nach oben haben wir ja nun schon einiges gehört hier im Thread.
Wahrscheinlich wollte es keiner ausformulieren, weil es eh schon klar ist, ich schreibs dennoch mal rein:

2 Spieler Spiele sind meist anders.
Bei nur 2 Spielern greifen Auktionen nicht so recht, denn bei gleichen Startbedingungen "kaufe" ich etwas nicht nur, ich "nehme es vom Markt" für den anderen.
Ein Zug "gegen den Mitspieler", der mir persöhnlich nichts bringt ist genauso gut, wie selbst voranzukommen.
Bei 3 Spielern würde "gegen die Mitspieler" spielen hingegen darin enden, dass man selber am Ende schlecht dasteht.

Einige Mechanismen greifen einfach bei nur 2 Spielern nicht. Diese 2 auf 3er Grenze gibts auch woanders oft ;)
Dadurch dass einer Aktion direkt Folgen für den anderen entstehen ist das Spiel recht schwierig.

Es gibt leider wenige Spiele die diese Lücke überspringen können und auch für mehr interessant sind, vgl. unter anderem meinen Thread "MarQuis auch zu zweit spielbar?", wo ich u.A. auch zu Nennungen solcher Spiele aufgerufen habe.
Es wurden zwar einige genannt aber auch kontrovers diskutiert.
Diese Lücke ist einfach meist nicht so einfach zu überwinden.

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zerics

Re: Zur Mindestspielerzahl 3

Beitragvon zerics » 11. April 2006, 23:07

..das hab ich vor langer zeit hier auch mal gefragt...wir sind auch meist zu sechst und müßen da oft auf alte titel zurückgreifen wie elfenland, capone, rette sich wer kann, allerdings sind mitterweile auch neuere titel auf dem markt die mit meist sogar mehr zu spielen sind..da wären funkenschlag, schatten über camelot, das geheimnis der abtei (übrigens ein titel der sich jedes jahr immer mehr verkauft, seltsam..)
cash and guns zum beispiel macht in der vollbesetzung am meisten spaß...
aber würden auch gern caylus, PR, kleopatra etc spielen...
..zum glück gibts ja auch manchmal erweiterungen für mehr spieler aber mit der zahl fünf bin ich auch etwas verärgert..
naja so kommen wenigstens die alten titel noch oft auf den tisch
gruß zerics


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