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Here I Stand

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Stefan-spielbox

Here I Stand

Beitragvon Stefan-spielbox » 21. April 2006, 16:01

Hallo!

Demnächst steht unsere erste Runde "Here I Stand" von GMT an. Hat schon jemand Erfahrungen gemacht und kann ein paar Tips verraten? Gibt es vielleicht irgendetwas besonderes zu beachten was tödliche Fehler in den ersten Zügen betrifft? Gewisse Do's und Don'ts?


Danke!
Stefan

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Homer

Re: Here I Stand

Beitragvon Homer » 21. April 2006, 17:15

Hi Stefan,

Du Glücklicher, ich habe mein Exemplar vor ein paar Tagen bekommen. Ich bin heute allein schon vom Regel lesen und vom Material begeistert. Die erste Partie wird aber leider noch warten müssen, da 6 Leute nicht so leicht zusammen zu bekommen sind. :-( Wie auch immer. Anbei findest Du einen Link zum "Here I Stand discussion forum" von consimworld.com. Mark Greenwood hat hier ein paar Anfänger Hints zum Spielen der einzelnen Powers eingestellt. Vielleicht hilft Dir das fürs erste. Ansonsten sind die Diskussionen der Spieler an sich auch recht interessant.

Neidvolle Grüsse
Homer

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Homer

Re: Here I Stand

Beitragvon Homer » 21. April 2006, 17:17

Äh, ups

hier dann also der Link:

http://talk.consimworld.com/WebX?50@43.Wze3bAFzZ4Q.10@.1dd00596

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Sven

Dt. Version: Here I Stand

Beitragvon Sven » 21. April 2006, 20:42

Spielt Ihr die Dt. Ausgabe von UGG.de oder
die engl. Version v. GMT ?

Gruß
Sven

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Christian Seipelt

Re: Here I Stand

Beitragvon Christian Seipelt » 21. April 2006, 23:36

Spielt am besten nur zu dritt ( es stellen nur 3 Leute fragen). Die Diplomatie entfällt dabei zwar, aber man hat sowieso keinen Plan und es kostet nur noch mehr Zeit.
Klärt vorher wer welches Land spielt. Jeder wird mit sehr speziellen Problemen konfrontiert, die alle mit eigenen Regeln dargestellt sind. So kann man sich besser vorbereiten.
Habt alle eine eigene Regel ausgedruckt dabei.
Anders als bei den meisten Spielen ist bei "Here I stand" jedes Land mit grundlegen anderen REGELFRAGEN behaften.
Der Protestant hat zunächst keine, dann wenige Truppen und macht seine Punkte durch konvertieren und religiöse Debatten. Darüber hinaus will er erst das Skript für die Bibel fertigstelln, danach die Bibel selbst. Am besten nacheinander auf deutsch, englisch und dann französisch.
Der Osmane hat überhaupt keine religiösen Probleme sondern will Wien erobern und muß klären, wie die Piraterie funktioniert.
Der Papst will den Petersdom bauen, Heinrich der VIII neue Frauen heiraten und Nachwuchs zeugen und Habsburg, Frankreich und England wollen alle Entdeckungen in der neuen Welt machen.
Ist alles schön und gut. Man zerfasert dabei aber schnell in den jeweiligen Regelfragen, die den anderen selten etwas bringen.
Obwohl wir alle die meisten Card-Driven Games kennen, haben wir dann doch lange in den Regel wühlen müssen und nach 5 Stunden (der 1. Zug allein 4 davon) und 2 von 9 Zügen, ermüdet abgebrochen -- und freuen uns auf die nächste Partie in ein paar Tagen.

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Matthias Staber

Re: Here I Stand

Beitragvon Matthias Staber » 22. April 2006, 00:17

>Obwohl wir alle die meisten Card-Driven Games kennen, haben wir dann doch lange in den Regel wühlen müssen und nach 5 Stunden (der 1. Zug allein 4 davon) und 2 von 9 Zügen, ermüdet abgebrochen -- und freuen uns auf die nächste Partie in ein paar Tagen. <

Das klingt jetzt irgendwie alles andere als begeistert. Kannst du kurz erklären, warum ihr euch auf die nächste Partie freut? Für wen und warum lohnt die Anschaffung?

Matthias

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Christian Seipelt

Re: Here I Stand

Beitragvon Christian Seipelt » 22. April 2006, 16:11

Die Partie stand unter einem unglücklichem Stern.

Aus einer 6er Partie wurde kurzfristig eine 3er, da 2 Leute abgesagt hatten und der Vierte mit einer Erkältung nur kurz vorbeischauen wollte. Er hatte als Einziger die Regeln gelesen.

Alle anderen hatten die Regel nicht komplett gelesen. Da wir alle erhebliche Erfahrung mit diesen Spielen haben, dachten wir, das reicht um die Partie zum Laufen zu bringen.

Wir hatten halt die unterschiedlichen Regelprobleme für jeden einzelnen Spieler unterschätzt. Hatten wir eines geklärt, war dem nächsten damit nicht wirklich geholfen, da er ein völlig anderes hatte.

Für wen sich das Spiel lohnt, kann ich noch nicht sagen.

Spiele mit gleichen Rollenverteilungen (Napoleonic Wars) sind vergleichsweise leicht zu lernen.
Geht es um asymetrische Probleme wie Guerillakrieg (Wilderness War) oder Bürgerkriege (Triumph of Chaos) mit all ihren Fraktionen, wird es schwierig ein übersichtliche Regel zu schreiben. Hier hat man neben klassischen Feldzügen eben auch Glaubensfrage, Entdeckungen und Heiratspolitik in einem System vereint.

Ich denke jeder von uns hat in der ersten Partie einen Überblick der Probleme des Spiels bekommen und der 2. Zug ging ja auch erheblich schneller als der Erste. Die nächste Partie startet an einem Samstag gegen 15.00 Uhr und nicht unter der Woche um 19.30 Uhr.

Daher sind wir optimistisch, die 2. Partie komplett hinzubekommen.
Denn nachdem die Müdigkeit gewichen war, blieb doch der Eindruck zurück, daß das Spiel Spaß macht.

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Ernst Knauth

Re: Here I Stand

Beitragvon Ernst Knauth » 22. April 2006, 20:52

Wir haben vor ein paar Tagen in Oberhof eine Partie angefangen, auch zu dritt, und wir haben nach ca. 6 Stunden und nach zweieinhalb Runden wegen Abendessen abgebrochen.

Der größte Teil Deutschlands war schon reformiert, die deutsche Bibel übersetzt, England hatte Paris besetzt (und Schottland), Heinrich hatte aber leider noch seine erste Frau, der Osmane stand nicht weit von Wien, Habsburg und Frankreich waren in der neuen Welt engagiert etc. etc.
Es war eigentlich schon eine ganze Menge passiert, und es hatte trotz allem Aufwand richtig Spass gemacht ...

Ich kann Christian's Posting nur bestätigen, denn unsere Partie ist ähnlich wie seine abgelaufen. Jede Menge Nachschlagen wegen höchst unterschiedlicher Einzelfragen (haupsächlich bezüglich Reformieren, Debatten, Piraten, Entdeckungen, etc.). Es ist doch recht aufwändig, bis man sich in den Regeln halbwegs sicher fühlen kann.

Auch wir werden auf jeden Fall eine neue Partie starten, nur wird es noch einige Wochen dauern (bis nach dem Hexacon), da vorher noch einige andere Projekte anstehen (Carthage, War Between the States, RSS). Aber meine Vorfreude ist schon recht groß ...

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Chris

Re: Here I Stand

Beitragvon Chris » 23. April 2006, 12:31

...auch ich möchte mich Christian und Ernst weitgehend anschließen, denke aber das der Spielspaß zu sechst am höchsten ist und ein Anfänger mit gleich 2 Nationen wohlmöglich überfordert ist. Zu sechst kann man bestimmte Regelteile parteienabhängig zunächst mal negieren (z.B. muß der Osmane nicht die Passagen über die Neue Welt oder die Reformation/Gegenreformation lesen), was den Einstieg deutlich erleichtert - jeder lernt beim ersten Spiel gewissermaßen von den Anderen.

Wir haben gestern eine 6-Turn-Partie gespielt und dafür rd. 12 Stunden benötigt, wobei die letzten 3 Turns nicht annähernd so lange gedauert haben wie die ersten 3, d.h. man kommt relativ schnell in das System hinein. Ab der 2. Partie sollte ein Turn max. 1 Stunde dauern, sofern man die Verhandlungsphase nicht ausufern lässt (10 Min. sollten hierfür reichen).

Erstaunlich ist, dass trotz der unterschiedlichen Ausgangslage der Parteien die Punktabstände am Ende gering waren - die Balance scheint zu stimmen.

Insgesamt ein sehr interessantes Spiel, was in "Grübler- oder Debattier-freudigen" Runden jedoch seine Längen hat....................

Viel Spaß wünscht Christian

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Charles

Re: Here I Stand

Beitragvon Charles » 23. April 2006, 16:28

>Darüber hinaus will er erst das Skript für die Bibel fertigstelln, danach die Bibel selbst.

Du meinst wohl das Neue Testament, du Heide! ;-)

> Am besten nacheinander auf deutsch, englisch und dann französisch.

Hm, ich denke, dass die Reihenfolge der letzteren sich den Gegebenheiten anpassen sollte.

> Wir haben gestern eine 6-Turn-Partie gespielt und dafür rd. 12 Stunden benötigt, wobei die letzten 3 Turns nicht annähernd so lange gedauert haben wie die ersten 3, d.h. man kommt relativ schnell in das System hinein.

Hallo Christian, war wirklich nett gestern. Aber wenn man das vorherige Regelerklären und so weglässt, dann war die Zeit gewiss kürzer. In der Tat haben die letzten drei Runden deutlich weniger Zeit gekostet.

> Ab der 2. Partie sollte ein Turn max. 1 Stunde dauern, sofern man die Verhandlungsphase nicht ausufern lässt (10 Min. sollten hierfür reichen).

Eine Stunde ist schon sehr großzügig bemessen. Jeder sollte halt seinen Zug gut überlegt haben, bevor er dran kommt. Dann geht's ziemlich flott und macht dementsprechend umsomehr Spaß.

> Erstaunlich ist, dass trotz der unterschiedlichen Ausgangslage der Parteien die Punktabstände am Ende gering waren - die Balance scheint zu stimmen.

Ja, ich bin sehr zuversichtlich, dass es da keinerlei Probleme gibt. Wurde ja auch ausgiebigst (!) geplaytestet... Außerdem ist ja ein solches Spiel ohnehin "selbst-balancierend".

Sehr schön ist, dass die Schwelle zum Sieg niedrig ist. Somit hängt das Schwert des Damocles nahezu immer über der Partie und ein Denken in allein festgefügten Allianzen verbietet sich. Ich freue mich sehr auf unsere Folgepartie!


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