"peer" hat am 14.05.2006 geschrieben:
>> > Eine Neuauflage machen, die sich normal verkauft, also so
>> > 6000 Exemplare. 1 EUR gewinn pro Spiel: 6.000 EUR.
>> Woher nimmst Du die Gewissheit, dass tatsächlich 6000
>> Exemplare Deines Spiels verkauft werden?
> Nehme ich nicht. Dafür liegt die Gewinnspanne höher. das
> gleicht sich aus.
Jein. Wenn Du die Gewinnspanne höher ansetzt, brauchst Du zwar weniger Exemplare verkaufen, bevor Du wenigstens keinen Verlust mehr machst, dennoch, Du bindest bis zum Abverkauf der Exemplare Dein Kapital in die Kartons. Warum sollte das jemand machen? Wenn er in der gleichen Zeit ein anderes Spiel mit einem größeren Verkaufspotential (#11, #12 der großen Alea-Reihe ... wie auch immer die heissen werden) unter die Leute bringen kann und dort erheblich weniger Risiko eingeht, aber die gleiche Gewinnspanne hat?
Für Alea (um mal bei dem Beispiel zu bleiben) scheint es sich eben nicht zu rentieren. Für Quined evtl. schon. Warum? Weil die Chance, dass die Spieler die FvF schon besitzen, evtl auch bei der Neuauflage zugreifen, um sich das Add-On zu sichern. Dieses hätte Alea nicht in den Karton stecken können, da sonst die Spieler zukünftig auch oben erwähnte #11 und #12 nicht kaufen würden in der Befürchtung zukünftig auch besser auf die "schöneren und besseren" Neuauflagen warten zu müssen.
CU,
Olav