Moin !
Wir konnten heute (naja, gestern eher...) Blue Moon City ein paar mal testen, und zwar mit 2 und 3 Spielern.
Der erste Eindruck war (und ist noch immer) sehr positiv, wirklich ein schönes Spiel mit vielen taktischen Möglichkeiten.
ABER:
Wir haben mehrere Partien gespielt. Besonders zu zweit und zu dritt geht das ja mit etwas Übung richtig fix.
Dabei fiel nicht nur einmal das bekannte Königsmacher-Syndrom sehr stark ins Gewicht, was bei BMC wegen der Spielstruktur auch nahe liegt:
Da Problem war oft, dass eigentlich bis zuletzt jeder Spieler das Rennen machen konnte, die Opfer auf dem Obelisken also ziemlich gleichauf lagen. Die Entscheidung würde erwartungsgemäß während der letzten Züge aller Spieler fallen. Das ist zwar spannend, aber...:
Bei BMC profitieren besonders am Ende mehrere Spieler (die an einem Bau beteiligt sind) ganz erheblich von den Belohnungen aus bereits fertig gestellten Nachbargebäuden. Baumeister zu sein ist dann gar nicht mehr so attraktiv. Im Klartext hieß das bei uns:
Spieler A (fast fertig) stellt ein Gebäude fertig, an dem auch Spieler B beteiligt ist. Beide erhalten Unmengen an Kristallen, Spieler B freut sich fast eckig...
Spieler B kommt an die Reihe, sagt "danke, lieber Spieler A" und opfert (eventuell noch mit gelber Karte) seine kurz zuvor stark angewachsene Kristallsammlung
Waren wir unaufmerksam, oder was ist uns da schiefgelaufen? Ich bin jedenfalls der Meinung, dass dieser Effekt unerwünscht häufig auftreten könnte. Bei uns immerhin 2mal.
Was meint Ihr?
Lutz (geht jetzt schlafen)