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Boardgamegeek

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Niccolo
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Re: Boardgamegeek - fair bewerten!

Beitragvon Niccolo » 29. Juli 2006, 10:52

Nochwas Günter!


> Kommt man zu dem Schluß, dass man nicht die Zielgruppe ist,
> sollte man es entweder nicht bewerten oder - falls man
> beurteilen kann, wie es in der Zielgruppe ankommt -
> entsprechend der Zielgruppe.
>
> Du spielst mit einem Fünfjährigen ein Kinderspiel,
> [...] wie beurteilst du dann das Spiel?

Das Dilemma ist da - da kommt man nicht rum.

Aber da es so oder so eine subjektive Sache ist... ist der subjektive Grund nicht eh fast egal?

Die einen bewerten das Spiel gut, weil sie den Autor mögen -- amüsierender Weise ist es der Autor selbst, nicht selten genug sind es Testspieler.

Die anderen bewerten ein würfeldominiertes Spiel schlecht, weil sie nicht gerne würfeln.

Die nächsten bewerten ein Spiel gut, weil es der Freundin gefällt und sie nach Spielen lechzen, die sie auch mit der Freundin spielen können.

Wieder andere bewerten das Wirtschaftsspiel schlecht, weil sie keine Wirtschaftsspiele mögen.

Die nächste lässt das Mehrheitenspiel abblitzen, weil sie keine Mehrheitenspiele mehr sehen kann.

Andere bewerten besonders stark den Look, das Material, oder die effiziente Verpackungsleistung, oder oder oder.


Und mittendrin sitzt Günter und mit Blick auf Zielgruppen bewertet er möglichst fair :)
"hmmm - ich glaube für glatzköpfige, linkstragende, latent homosexuelle Stierkämpfer mit Hang zum Bierbauch und GZSZ-Gesamtkollektion ist es wohl DAS Spiel => 9.5"

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Günter Cornett

Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Günter Cornett » 29. Juli 2006, 11:06

Niccolo schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
>
> > > Das ist sowieso trottelig -- aber weshalb sollte gerade BGG
> > > vor Deppen gefeit sein?
> >
> > Das sagt ja niemand.
> >
> > ich bezog mich nur auf
> >
> > |: > Jeff, Du wirst auf BGG immer Spiele finden, welche von ein
> > |: > paar Unverbesserlichen wider besseren Wissens mit einer 1
> > |: > bewertet werden.
>
>
> Jo - also das hatte mich wachgerufen, weil Hendrik darauf
> hingewiesen hatte, dass "Unverbesserliche" SOGAR so heilige
> Kühe wie Puerto Rico, Caylus, Siedler v.C., usw mit 1 bewerten.

Das ist eben die Frage ob die Benotung ein persönliches Geschmacksurteil oder eine Bewertung des Spieles darstellen soll.

Natürlich ist es auch bei einer Bewertung des Spieles der subjektuve Anteil recht hoch. Aber eine 1 erfordert imho schon objektiv nachvollziehbare Mängel.

> Und ich weiß jetzt gar nicht, ob ich das nicht fast schon
> erschreckend finde, dass die Geschmäcker so wahnwitzig
> verschieden sind, um zu erkennen, dass zum Beispiel bei
> Siedler v.C. bei über 7000 Wertungen nur 11 Menschen das
> Spiel grottenschlecht finden ... und eben: dadurch mit
> "unverbesserlich" gebrandmarkt werden.

Eine 1 für ein Spiel, das funktioniert, keine gravierenden offensichtlichen Mängel aufweist und den Spielern verschiedene sinnvolle Handlungsmöglichkeiten lässt, ist imho eine Aussage über den Geschmack des Bewertenden oder eine bewusste Runterwertung aufgrund sachfremder Erwägungen.

Solch eine Note ausser Betracht zu lassen, ist sinnvoll. Das Problem ist, dass man keine exakte Grenze zwischen bewußter Runterwertung, abweichenden Spielegeschmack und abweichenden Ansprüchen an ein Spiel ziehen kann. Es mischt sich alles.

Aber bei manchen Wertungen ist es klar, insbesondere wenn der Wertende seine Wertung entsprechend begründet.

Natürlich kann man auch der Meinung sein, dass objektive Mängel wie das Fehlen von Material oder gar der Spielanleitung keine objektiven Mängel sind (nur drei gelbe Pöppel bei MÄDN - prima, dann bin ich schneller fertig. Oder: Ich spiele sowieso immer nach meiner eigenen Regel, da brauch ich keinen Autor, der mir Vorschriften macht, wann ich welchen Stein zu ziehen habe).

Aber dass man solchen Leute Urteilsfähigkeit beid er Bewertung von Spielen abspricht, muß dann auch keinen Aufschrei der Empörung bewirken.


> Jo - das war der Auslöser schlechthin :)
> Erlebt man ja auch hier recht gerne, wie auf entgegengesetzte
> Meinungen reagiert wird. Kann l"eider" nicht mehr verweisen,
> weil der entsprechende Beitrag vom Admin deleted wurde - aber
> Kleopatra und Monopoly im selben Satz zu nennen brachte mir
> Fanpost ein.

Na, dann schick mir den Beitrag doch mal per Email.

Gruß. Günter

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Günter Cornett

Re: Boardgamegeek - fair bewerten!

Beitragvon Günter Cornett » 29. Juli 2006, 11:16

Niccolo schrieb:
>
> Nochwas Günter!
>
>
> > Kommt man zu dem Schluß, dass man nicht die Zielgruppe ist,
> > sollte man es entweder nicht bewerten oder - falls man
> > beurteilen kann, wie es in der Zielgruppe ankommt -
> > entsprechend der Zielgruppe.
> >
> > Du spielst mit einem Fünfjährigen ein Kinderspiel,
> > [...] wie beurteilst du dann das Spiel?
>
> Das Dilemma ist da - da kommt man nicht rum.

Aber warum mogelst du dich denn um die Antwort? ;-)

Du hast persönlich keinen Spaß an dem Spiel für Fünfjährige, siehst aber, das Fünfjährige Spaß daran haben.
Bewertest du es?
Wenn ja, wie?

> Aber da es so oder so eine subjektive Sache ist... ist der
> subjektive Grund nicht eh fast egal?
>
> Die einen bewerten das Spiel gut, weil sie den Autor mögen --
> amüsierender Weise ist es der Autor selbst, nicht selten
> genug sind es Testspieler.

ein schlechter Grund

> Die anderen bewerten ein würfeldominiertes Spiel schlecht,
> weil sie nicht gerne würfeln.

ein schlechter Grund. ein schlechter Grund. Denn sie sind nicht die Zielgruppe.
(wenn ich überhaupt nicht gern Spiele bewerte ich alle Spiele schlecht)

> Die nächsten bewerten ein Spiel gut, weil es der Freundin
> gefällt und sie nach Spielen lechzen, die sie auch mit der
> Freundin spielen können.

ein sehr guter Grund.
Zum Teil wähle ich danach Spiele aus.

> Wieder andere bewerten das Wirtschaftsspiel schlecht, weil
> sie keine Wirtschaftsspiele mögen.

ein schlechter Grund. Denn sie sind nicht die Zielgruppe.

> Die nächste lässt das Mehrheitenspiel abblitzen, weil sie
> keine Mehrheitenspiele mehr sehen kann.

ein schlechter Grund. Denn sie sind nicht die Zielgruppe.

> Andere bewerten besonders stark den Look, das Material, oder
> die effiziente Verpackungsleistung, oder oder oder.


sicher gute Gründe. Denn das design trägt zum Spielspaß bei.

> Und mittendrin sitzt Günter und mit Blick auf Zielgruppen
> bewertet er möglichst fair :)
> "hmmm - ich glaube für glatzköpfige, linkstragende, latent
> homosexuelle Stierkämpfer mit Hang zum Bierbauch und
> GZSZ-Gesamtkollektion ist es wohl DAS Spiel => 9.5"

Wenn ich darüber ein fundiertes Urteil abgeben könnte, würde ich das so schreiben, aber vermutlich keine Note vergeben. Das hängt natürlich auch davon ab, ob ich meine, dass toupettragendee heterosexuelle Stiere möglicherweise vor dem Kauf eines solchen Machwerks gewarnt werden sollten. ;-)

Gruß, Günter

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Christian Gentges

Re: [OT] Bayesische Mittel?

Beitragvon Christian Gentges » 29. Juli 2006, 11:30

Katja schrieb:
>
> Hi Carsten
>
> Vermutlich ist die Formel (Theorem/Satz/was-auch-immer) von
> Bayes gemeint, die eine Aussage über bedingte
> Wahrscheinlichkeiten macht. Vielleicht aber auch nicht ;-)


Der Name kommt vermutlich von der "Bayesschen Schätzung her". Das ist ein Zweig der Statistik, in dem man Vorwissen in die Schätzung eingehen lässt. In diesem Fall bei Boardgamegeek recht einfach durch 100 "Durchschnittsbewertung" die immer in den Mittelwert mit eingerechnet werden.
Der Name kommt sicher daher, daß das ganze was mit bedingten Wahrscheinlichkeiten zu tun hat, die Bayes entwickelt hatte.
Wer sich dazu mehr antun will kann ja auf
http://de.wikipedia.org/wiki/Bayessche_Sch%C3%A4tzung
schauen.

Gruß

Christian

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Grzegorz Kobiela

Re: Wertungen und bla

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 29. Juli 2006, 12:31

Attila schrieb:
> Würde ich ergänzen mit: Die Wahrscheinlichkeit das man es
> selber auch schlecht findet ist allerdings recht hoch!

Das stelle ich auch nicht in Frage. ;-)

> Und wenn man nicht gerade darauf steht sich selber mit Spielen zu
> geisseln welche schrott sind, dann macht es durchaus sinn
> darauf ein Auge zu werfen.

Zur Not gibt es eBay. =D

(Aber ob sich dann ein Käufer findet bei einer Million Einsen? *g*)

> Ausserdem: Bei einem Spiel was von einer millionen Leute
> mies beurteilt wurde lohnt es sich wirklich nicht ein Auge
> drauf zu werfen: Man findet eh nie einen Mitspieler! :-)

Das hängt nur von deiner eigenen Überzeugungskraft ab. ;-)

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peer

Re: [OT] peer vs DSP

Beitragvon peer » 29. Juli 2006, 12:46

Hi,
Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
>
> peer schrieb:
> >
> > peer (der dennoch gerne einmal den DSP gewinnen würde)
>
> Mit welchem deiner veröffentlichten Spiele?

Tja, irgendwann einmal wird ja vielleicht eines meiner Spiele veröffentlicht... Genug Prototypen bei genügend Verlagen habe ich ja schon ;-)

ciao
peer (noch an der ersten Hürde)

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Hendrik

Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Hendrik » 29. Juli 2006, 13:33

Besten Dank Günter, dass Du in meiner Abwesenheit die Diskussion (basierend auf meinem Posting) in meinem Sinne weitergeführt hast. Offensichtlich gibt es Personen, die ein Posting missverstehen (oder dies gar absichtlich tun?), um dann darauf basierend eine Meinungsverschiedenheit auszutragen. Quasi des verbalen Duells willen, nicht der Sache, was traurig ist.

Zusammenfassung.
BGG gibt die Bedeutung und Anwendung der Noten vor.
Die Note 1 spricht dem Produkt den Status eines Spiels ab, die Regeln sind entweder unverständlich oder das Spiel funktioniert schlicht nicht.
Wer dem Millionenseller Siedler von Catan diese Note gibt, drückt damit nicht sein Missfallen an den Siedlern aus, sondern entweder die Unkenntniss der Skala oder ein bewusster Missbrauch davon.
Bei allem subjektivem Missfallen am Spiel müsste es dennoch gemäss BGG mind. eine 2 bekommen.

Cheers Hendrik

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Niccolo
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Re: Boardgamegeek - fair bewerten!

Beitragvon Niccolo » 29. Juli 2006, 15:29

Günter Cornett schrieb:

> > > Du spielst mit einem Fünfjährigen ein Kinderspiel,
> > > [...] wie beurteilst du dann das Spiel?
> >
> > Das Dilemma ist da - da kommt man nicht rum.
>
> Aber warum mogelst du dich denn um die Antwort? ;-)

Oh - hab ich nicht als direkte Frage verstanden.
Gerade nochmals nachgelesen... also die 5-jährigen sind begeistert, ich gähne.


> Du hast persönlich keinen Spaß an dem Spiel für Fünfjährige,
> siehst aber, das Fünfjährige Spaß daran haben.
> Bewertest du es?
> Wenn ja, wie?

Vielleicht bewerte ich es.
Wie? Nach Tageslaune - eventuell irgendwo zwischen 8 und 6?

Kommt wohl auch darauf an, ob es die 5-jährigen schon öfters spielten - auch alleine spielen ... dabei engelsruhig sind, anschließend brav aufräumen ... ja, auch mein Zeugs!... bügeln und den Hund gassi führen --> da könnte es wohl auch eine 10 werden.

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Niccolo
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Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Niccolo » 29. Juli 2006, 15:54

Günter Cornett schrieb:

> Das ist eben die Frage ob die Benotung ein persönliches
> Geschmacksurteil oder eine Bewertung des Spieles darstellen
> soll.

Das ist 'unsere' Antwort :)

Ich seh es als (ziemlich!) reinrassig persönliches Geschmacksurteil.

Der Kommentar gibt mir noch die Möglichkeit das zu unterstreichen, oder ein paar 'versuchsweise neutrale' Bewertungen abzugeben.


> Natürlich ist es auch bei einer Bewertung des Spieles der
> subjektuve Anteil recht hoch. Aber eine 1 erfordert imho
> schon objektiv nachvollziehbare Mängel.

Hm.

Schon mal ungedreht?

Schau! =>

10 - Outstanding. Always want to play and expect this will never change.
9 - Excellent game. Always want to play it.
8 - Very good game. I like to play. Probably I'll suggest it and will never turn down a game.

Schon auf der Zunge zergehen lassen?

Genaugenommen ist 8 schon ein hammergeiles Urteil, oder?

"Probably I'll suggest it and will never turn down a game.", ist mehr, als ich wahrscheinlich bei ALLEN Spielen die ich je spielte sagen kann.

Trotzdem hab ich bei rund 25% der von mir bewerteten Spiele 8 oder besser angegeben.

Nicht aus objektiven Gründen, sondern aus geschmacksgesteuerter Begeisterung.

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Niccolo
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Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Niccolo » 29. Juli 2006, 15:59

Hendrik schrieb:

> Wer dem Millionenseller Siedler von Catan diese Note gibt,
> drückt damit nicht sein Missfallen an den Siedlern aus,
> sondern entweder die Unkenntniss der Skala oder ein bewusster
> Missbrauch davon.
> Bei allem subjektivem Missfallen am Spiel müsste es dennoch
> gemäss BGG mind. eine 2 bekommen.

Gemäss BGG? Bundesgesetzg...?

"Unkenntnis oder bewusster Missbrauch"?

Wir reden schon noch von dieser Hobbyseite im Internet, oder?
Wo man bei Spielen zwischen 1-10 seine Begeisterung für ein Spiel festlegen darf?

However - Wenn man es schon genau nimmt, dann bedeutet 1:

"Defies description of a game."
UND / ODER
"You won't catch me dead playing this." (!!!)
UND / ODER
"Clearly broken."

1 bis 10 Hendrik!
Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass Menschen ein Spiel großartig finden (i.e.10) oder Mist/langweilig (1) - mit viel zu viele Abstufungen dazwischen.


Hab gerade dein Ursprungsposting nochmal aufgemacht. Da warst ja auch schon traurig!

Da über " sogenannte "Shill-Buster", welche Höchstnoten bei Neuerscheinungen mit Ihren 1er Benotungen kompensieren wollen ".

Na sowas! Die sind doch dir recht nah.
Machen sich eben auch Gedanken über "Unkenntnis oder bewusster Missbrauch".
Schütteln halt nicht bei der "1" den Kopf, sondern bei der "10".

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Günter Cornett

Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Günter Cornett » 29. Juli 2006, 16:52

Niccolo schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
>
> > Das ist eben die Frage ob die Benotung ein persönliches
> > Geschmacksurteil oder eine Bewertung des Spieles darstellen
> > soll.
>
> Das ist 'unsere' Antwort :)
>
> Ich seh es als (ziemlich!) reinrassig persönliches Geschmacksurteil.

Und somit absolut irrelevant.
Ob einem Äpfel oder Birnen besser schmecken sagt absolut nichts über das Obst aus. Bei der Benotung von Obst ginge es nicht nur darum, ob einem der Apfel oder die Birne besser schmeckt sondern eben auch darum, wie frisch, fruchtig, pestizidverseucht, ... sie ist. Das ist dann nicht mehr nur eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Objektive und Subjektive Faktoren mischen sich.

Und zu behaupten ein Apfel oder eine Birne sei kein Lebensmittel, ist definitiv falsch.

1 ... Clearly broken
ist eine solche oftmals inhaltlich falsche Ttatsachbehauptung.

> > Natürlich ist es auch bei einer Bewertung des Spieles der
> > subjektuve Anteil recht hoch. Aber eine 1 erfordert imho
> > schon objektiv nachvollziehbare Mängel.
>
> Hm.

Super-Argument. ;-)


> Schon mal ungedreht?
>
> Schau! =>
>
> 10 - Outstanding. Always want to play and expect this will
> never change.
> 9 - Excellent game. Always want to play it.
> 8 - Very good game. I like to play. Probably I'll suggest it
> and will never turn down a game.
>
> Schon auf der Zunge zergehen lassen?

Subjektive Faktoren können sehr enthusiastisch sein. Deswegen ist nach oben so viel Platz. Aber 1 meint eben: broken, kein Spiel mehr.


> Genaugenommen ist 8 schon ein hammergeiles Urteil, oder?

Ja, ich gebe auch kaum Noten von mehr als 8.
Bei 7 beginnt bei mir die Empfehlung.


> Trotzdem hab ich bei rund 25% der von mir bewerteten Spiele 8
> oder besser angegeben.
>
> Nicht aus objektiven Gründen, sondern aus
> geschmacksgesteuerter Begeisterung.

Und warum machst du das?
Versprichst du dir etwas davon?
Oder trägst du die Zahlen nur aus Langeweile ein?

Gruß, Günter

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
Kennerspieler
Beiträge: 557

wt* are you talking about

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 31. Juli 2006, 09:56

Mach es nicht schwieriger als es ist, Jeff! Ich weiß wie hoch (oder tief) das Wasser in Holland steht, da kannst du mir von deiner Ferne aus nichts neues mitteilen - aber was hat das mit der Sache zu tun?
Trotzdem habe ich noch immer keine Antwort von dir bekommen (du weißt wovon ich spreche). Ich weiß, Skandinavische Nächte können lang sein, wußte bis jetzt aber nocht nicht daß die Kanadische mehrere Tage lang sein können...

Gruß,
Richard
der täglich beilernt

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Niccolo
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Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Niccolo » 31. Juli 2006, 15:13

Günter Cornett schrieb:

> > Ich seh es als (ziemlich!) reinrassig persönliches
> Geschmacksurteil.
>
> Und somit absolut irrelevant.

Faszinierende ist, dass das Rating-Thema auch gerne bei unseren BGG-Freunden zu Diskussionen führt.

Aber obwohl dort weit mehr Menschen teilnehmen als hier im Spielbox-Forum, fühlen sich Reglementierungshilfssherrifs wie du oder Hendrik hier viel schneller aufgerufen - nicht zu erzählen, wie Sie es machen; wie Sie es mögen -- sondern wie es sein MUSS und zu sein HAT.


> > Nicht aus objektiven Gründen, sondern aus
> > geschmacksgesteuerter Begeisterung.
>
> Und warum machst du das?


Warum ich es tu? Weil es der Sinn der Bewertungen dort ist.


> Versprichst du dir etwas davon?

Ja, weil Funktionalitäten wie "GeekBuddies" oder "Similarly Rated:" genau darauf aufsetzen, dass man auf Spiele kommt, die Spieler mit ähnlichem Geschmack auch mögen.


> Oder trägst du die Zahlen nur aus Langeweile ein?

Nein - ich kommentier auch, weshalb ich wie bewerte und bemühe mich meist es ausdrücklich zu begründen, warum es so hoch/tief ist.


Langweilig ist es auf patzige Threats zu antworten.

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Günter Cornett

Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Günter Cornett » 31. Juli 2006, 15:47

Niccolo schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
>
> > > Ich seh es als (ziemlich!) reinrassig persönliches Geschmacksurteil.
> >
> > Und somit absolut irrelevant.
>
> Faszinierende ist, dass das Rating-Thema auch gerne bei
> unseren BGG-Freunden zu Diskussionen führt.
>
> Aber obwohl dort weit mehr Menschen teilnehmen als hier im
> Spielbox-Forum, fühlen sich Reglementierungshilfssherrifs wie
> du oder Hendrik hier viel schneller aufgerufen - nicht zu
> erzählen, wie Sie es machen; wie Sie es mögen -- sondern wie
> es sein MUSS und zu sein HAT.

Äh, ja? Wer macht das? Wo?

Es geht hier um die These, dass manche ein Spiel unabhängig von dem Spielspaß mit einer 1 bewerten, im konkreten Fall weil sie den Autor nicht mögen.

Hendrik nennt das 'wider besseres Wissen'.
Ich nehme mir das Recht heraus, solche Wertungen zu ignorieren, als nicht relevant anzusehen.

Das macht uns zum 'Reglementierungshilfssherrif'?
Bitte großer Meister, klär uns doch mal auf, wie wir darüber zu denken haben!

> > > Nicht aus objektiven Gründen, sondern aus
> > > geschmacksgesteuerter Begeisterung.
> >
> > Und warum machst du das?
>
> Warum ich es tu? Weil es der Sinn der Bewertungen dort ist.

Ah, danke, das entscheidest du also - gleich für uns mit.

Dann erzähl doch auch mal, weshalb bei der Bewertung automatisch 100 5er-Noten hinzugezählt werden. Irgendwie scheint es für die BGG-Betreiber schon ein Problem zu sein, dass Einzelne ihre ganz persönlichen Extrem-Noten abgeben. Was ist der Sinn dieser Automatik-Noten?


> Langweilig ist es auf patzige Threats zu antworten.

Dafür bist ja sehr intensiv bei der Sache.

Gruß, Günter

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Niccolo
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Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Niccolo » 31. Juli 2006, 17:33

Günter Cornett schrieb:

> Bitte großer Meister, klär uns doch mal auf, wie wir darüber
> zu denken haben!

Prinzipiell mag ich den Ansatz - doch les ich noch immer einen etwas patzigen Unterton da heraus.


> Es geht hier um die These, dass manche ein Spiel unabhängig
> von dem Spielspaß mit einer 1 bewerten, im konkreten Fall
> weil sie den Autor nicht mögen.

Jein.

Ja - und darüber gibt es keine Kontroverse zu führen, da sind wir einer Meinung => Eine "Meta-Wertung" hat da nichts verloren.
&
Nein - darüber hinaus sind wir uns uneins, was die Benotung auf BGG ausdrücken soll. Eine rezessionstaugliche Wertung (deine Sicht) oder persönliche Wertung (meine Sicht) ... also zumindest ich sprach den Strang eher davon, deshalb auch die Subjecterweiterung.


> Hendrik nennt das 'wider besseres Wissen'.

Da lass ich mich gerne korrigieren - aber so wie ich das las und lese, gang 'wider besseres Wissen' gegen den Akt einer 1er-Bewertung allgemein (gar gegen renomierte Spiele).


> Ich nehme mir das Recht heraus, solche Wertungen zu
> ignorieren, als nicht relevant anzusehen.

Sprech ich nicht ab.

Aber "irrelevant" stand unter meiner Aussage, dass ich auf BGG bewerte wie MIR ein Spiel gefällt und ich dabei unberücksichtigt lasse, wie es anderen gefallen könnte -- dafür gibt es imho Reviews/Rezessionen. Dort mach ich mir über mögliche Zielgruppen Gedanken.


Ich werte auf BGG i.d.R. so, wie ich das Spiel finde. Und wenn ich ein Spiel grottenschlecht finde, dann bekommt es von mir eine 1. Bisher 1x passiert.

Es ist eine Steigerungsstufe.

So wie du 'vorvorhin' meintest: ab 7 gilt es als Empfehlung bei dir.

So ist's für mich mit 2 und 1 als Steigerungsstufen von:
"Will ich nie mehr am Tisch sehen, ausser [beliebige Person des Herzens] will es unbedingt" (das entspricht in etwa dem 3er Hilfetext auf BGG).


Diese Bewerterei ist sowieso ein Jammer, deswegen beliebte Diskussionsgrundlage - ein Gedanke der mich die letzte Zeit oft erwischt: Nachjustieren? Ja, oder Nein? Und auf was hinauf?

Dazu kommt nämlich auch, dass die Begleitkommentare die Wertungstabelle 1-10 in sich selbst nicht sonderlich konsistent machen.


> Dann erzähl doch auch mal, weshalb bei der Bewertung
> automatisch 100 5er-Noten hinzugezählt werden. Irgendwie
> scheint es für die BGG-Betreiber schon ein Problem zu sein,
> dass Einzelne ihre ganz persönlichen Extrem-Noten abgeben.
> Was ist der Sinn dieser Automatik-Noten?

Vermutung...
Wenn ein Spiel 100 "echte" Wertungen hat und durch den Durchschnittswert hinter jedem Spiel mit einer 10er Wertung liegen würde, macht für so TOP-Rankings dieser Abschwächmechanismus wohl Sinn.

Wie gesagt - vermutlich. Da mich die Plazierung eines Spieles nicht wirklich interessiert... weil hier haben wir genau das, was du mit Äpfel und Binrnen angesprochen hattest: Aus zahllosen Spieltypen ergibt sich eine gemeinsame Chart, aus der vor geraumer Zeit mal die Kriegsspiele rausgeklammert wurden. Tolle Sache, so ne Chart.

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Tyrfing

Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Tyrfing » 31. Juli 2006, 18:03

Günter Cornett schrieb:
> Dann erzähl doch auch mal, weshalb bei der Bewertung
> automatisch 100 5er-Noten hinzugezählt werden. Irgendwie
> scheint es für die BGG-Betreiber schon ein Problem zu sein,
> dass Einzelne ihre ganz persönlichen Extrem-Noten abgeben.
> Was ist der Sinn dieser Automatik-Noten?

Auf eure Diskussion möchte ich garnicht näher eingehen, da läßt sich wohl nicht viel machen.
Aber zu deiner Frage kann ich eventuell beitragen:

Wozu diese "Durchschnittsnoten"?
Nun, damit Spiele mit wenigen Bewertungen nicht allzusehr aus der Rolle fallen!

Wie mein Vorredner schon sagte, ein Spiel mit 100.000 10er Bewertungen ist wahrscheinlich besser als eins, dass nur eine einzige 10er Bewertung hat
(was nicht heißt, dass es nicht noch 99.999 10er Bewertungen bekommen könnte).

Bei wenigen Stimmen sind einfach einzelne Stimmen recht stark gewichtet. Wenn man davon ausgeht, dass jedes Spiel so im Schnitt eine 5.5 bekommt, so ändern 100 5.5 Bewertungen nicht deinen Schnitt. Da aber nun 100 (Geister)Stimmen dazu kommen, ist die einzelne 10 nicht mehr soviel wert wie vorher.

Dadurch belohnst du also Spiele, die viele Wertungen haben (sofern diese natürlich über 5.5 im Schnitt liegen ;) ) d.h. Spiele können nur dann merklich "aus dem Einheitsbrei" (vom Durchschnitt) abweichen, wenn diese auch viele Leute so bewertet haben.

Ich finds sinnvoll!

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Günter Cornett

Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Günter Cornett » 31. Juli 2006, 18:11

Niccolo schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
>
> > Bitte großer Meister, klär uns doch mal auf, wie wir darüber
> > zu denken haben!
>
> Prinzipiell mag ich den Ansatz - doch les ich noch immer
> einen etwas patzigen Unterton da heraus.

Tja, wenn du das magst, dann sollte 'Reglementierungshilfssherrifs' wohl ein Lob sein keine Kritik? Und du der Sherrif?

Unsereiner jedenfalls verwendet recht fleißig den Konjunktiv und auch das 'imho' während du voller Überzeugung feststellst: 'Das ist der Sinn der Bewertungen'.
:D

> > Es geht hier um die These, dass manche ein Spiel unabhängig
> > von dem Spielspaß mit einer 1 bewerten, im konkreten Fall
> > weil sie den Autor nicht mögen.
>
> Jein.
>
> Ja - und darüber gibt es keine Kontroverse zu führen, da sind
> wir einer Meinung => Eine "Meta-Wertung" hat da nichts verloren.
> &
> Nein - darüber hinaus sind wir uns uneins, was die Benotung
> auf BGG ausdrücken soll. Eine rezessionstaugliche Wertung
> (deine Sicht) oder persönliche Wertung (meine Sicht) ... also
> zumindest ich sprach den Strang eher davon, deshalb auch die
> Subjecterweiterung.

Aber was soll dabei der Hilfssherrifvorwurf?
Wären wir nicht unterschiedlicher Meinung würden wir nicht darüber diskutieren.


> > Hendrik nennt das 'wider besseres Wissen'.
>
> Da lass ich mich gerne korrigieren - aber so wie ich das las
> und lese, gang 'wider besseres Wissen' gegen den Akt einer
> 1er-Bewertung allgemein (gar gegen renomierte Spiele).

Nicht allgemein, aber gegen renommierte Spiele.

> > Ich nehme mir das Recht heraus, solche Wertungen zu
> > ignorieren, als nicht relevant anzusehen.
>
> Sprech ich nicht ab.
>
> Aber "irrelevant" stand unter meiner Aussage, dass ich auf
> BGG bewerte wie MIR ein Spiel gefällt und ich dabei
> unberücksichtigt lasse, wie es anderen gefallen könnte --

Jo, eben, deshalb sehe ich es auch als 'für die anderen irrelevant' an.
Was, bitteschön, soll an deinem Spielegeschmack für mich relevant sein?

> dafür gibt es imho Reviews/Rezessionen. Dort mach ich mir
> über mögliche Zielgruppen Gedanken.
>
> Ich werte auf BGG i.d.R. so, wie ich das Spiel finde. Und
> wenn ich ein Spiel grottenschlecht finde, dann bekommt es von
> mir eine 1. Bisher 1x passiert.

Kann bei mir auch passieren.
Aber: ich mag keine Cosims, bei denen man stundenlang in Tabellen nachschlagen muss.
Deshalb gehe ich jetzt aber nicht die ganzen Listen durch und werte jedes Cosim mit 1.
Die Wertung überlasse ich den Leuten, die sich mit Cosims auseinandersetzen, die differenzieren können zwischen ihrer Meinung nach guten und ihrer Meinung nach schlechten Cosims.


Ich kann etwas für mich ablehnen, ohne es zu kennen.
Aber ich kann nichts benoten, ohne mich damit auseinanderzusetzen.
Wenn ich eine pauschale Ablehnung gegen eine bestimmte Art von Spiel habe, setze ich mich kaum mit einem einzelnen Spiel dieser Gattung auseinander.

> > Dann erzähl doch auch mal, weshalb bei der Bewertung
> > automatisch 100 5er-Noten hinzugezählt werden. Irgendwie
> > scheint es für die BGG-Betreiber schon ein Problem zu sein,
> > dass Einzelne ihre ganz persönlichen Extrem-Noten abgeben.
> > Was ist der Sinn dieser Automatik-Noten?
>
> Vermutung...
> Wenn ein Spiel 100 "echte" Wertungen hat und durch den
> Durchschnittswert hinter jedem Spiel mit einer 10er Wertung
> liegen würde, macht für so TOP-Rankings dieser
> Abschwächmechanismus wohl Sinn.

Wenn es nur um persönlichen Geschmack des Einzelnen geht, dann macht eine Durchschnittsnote überhaupt keinen Sinn. Allenfalls eine Nennung in absoluten Zahlen:
127 finden es Spitze, ...., 13 grottenschlecht

Eine Durchschnittsnote macht dann Sinn, wenn es um das Spiel geht und nicht um den individuellen Geschmack des Notengebers.

Um den Geschmack des Notengebers zu bewerten, müsste man seine Noten für die Spiele beurteilen, allerdings nicht die Gesamtdurchschnittsnote vergeben sondern Abweichungen abhängig von der Art des Spieles.

Die Notengebenden klassifizieren die Spiele unter einer Vielzahl von Gesichtspunkten. Wer Geschmacksgenossen in bezug auf eine Art Spiel oder Thema oder was auch immer sucht, wählt die nötigen Kriterien und lässt sich die Spieler mit den geringsten Abweichungen pro Notengebung anzeigen.

Das Ranking ist dann egal.

> Wie gesagt - vermutlich. Da mich die Plazierung eines Spieles

Hm, warum gibt es bei BGG eine Ranking-Liste?
Warum werden wohl die Noten dafür verwendet?

> nicht wirklich interessiert... weil hier haben wir genau das,
> was du mit Äpfel und Binrnen angesprochen hattest: Aus
> zahllosen Spieltypen ergibt sich eine gemeinsame Chart, aus
> der vor geraumer Zeit mal die Kriegsspiele rausgeklammert
> wurden. Tolle Sache, so ne Chart.

Ironie?
Ich versteh nicht ganz. Tolle Sache, die dich nicht interessiert?

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Günter Cornett » 31. Juli 2006, 18:14

Tyrfing schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
> > Dann erzähl doch auch mal, weshalb bei der Bewertung
> > automatisch 100 5er-Noten hinzugezählt werden. Irgendwie
> > scheint es für die BGG-Betreiber schon ein Problem zu sein,
> > dass Einzelne ihre ganz persönlichen Extrem-Noten abgeben.
> > Was ist der Sinn dieser Automatik-Noten?
>
> Auf eure Diskussion möchte ich garnicht näher eingehen, da
> läßt sich wohl nicht viel machen.
> Aber zu deiner Frage kann ich eventuell beitragen:

Danke, auch wenn es eine rhetorische Frage war. :)

>[...]
> Ich finds sinnvoll!

Ich auch, aber nur wenn es nicht nur um den persönlichen Geschmack geht sondern mit den Noten auch etwas über die Qualität des Spiels ausgesagt werden soll.

Ein kleiner Nachteil ist, dass bekannte Spiele dadurch ein automatisches Plus gegenüber Unbekannteren bekommen.

Gruß, Günter

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achim

Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon achim » 31. Juli 2006, 19:09

Bisher habe ich mich immer bei der Fairplay-Scoutaktion in Essen gewundert, wie gut funktionierende Spiele eine Note 6 bekommen konnten. Eigentlich ging ich davon aus, dass die Hobbykritiker nur die Notenskala vertauscht hatten, also statt der Note1 sechs Punkte vergeben hatten. Verwundert stelle ich jetzt doch fest, dass einige Spieler nicht ein Spiel als solches, sondern nur ihre speziellen Vorlieben für ein Spiel bewerten. Also wenn jemand Quizspiele nicht mag, hat er deshalb allen Quizspielen die schlechteste Note vergeben, da er solche Spiele einfach nicht spielen will. Hut ab vor solchen Kritikern! Die sind ehrlich und zeigen allen mit welcher Geisteskraft sie gesegnet sind. Zunächst spielen diese Leute ein Spiel, das ihnen per Definition schon nicht gefällt, und dann machen sie sich auch noch die Mühe allen anderen zu zeigen, wie sie dieser Art von Spielen abgeneigt sind und dass sie dieses oder jenes Spiel nie wieder spielen werden. Dieses Vorgehen wird dann auch noch damit verteidigt, dass das im Sinne des Erfinders wäre, und sie genau das Richtige täten. Einfach grausam! Öffnet nur nie die Gremien, die Publikumspreise wie "SDJ" oder "Kartenspiel des Jahres" ausloben, solchen Geisteskindern.
Die Arbeit dieser Leute muss umso höher eingeschätzt werden.

Gruß
achim

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peer

Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon peer » 1. August 2006, 10:25

Hi,
achim schrieb:
>> ab vor solchen Kritikern! Die sind ehrlich und zeigen allen
> mit welcher Geisteskraft sie gesegnet sind. Zunächst spielen
> diese Leute ein Spiel, das ihnen per Definition schon nicht
> gefällt, und dann machen sie sich auch noch die Mühe allen
> anderen zu zeigen, wie sie dieser Art von Spielen abgeneigt
> sind und dass sie dieses oder jenes Spiel nie wieder spielen
> werden. Dieses Vorgehen wird dann auch noch damit verteidigt,
> dass das im Sinne des Erfinders wäre, und sie genau das
> Richtige täten. Einfach grausam! Öffnet nur nie die Gremien,

Ich dachte immer die machen das, weil sie es diesen Spielen nicht gönnen höher bewertet zu sein, als ihr Lieblingsspiel - "Der Weg nach Drakonia" vor "Caylus"? Blasphemie! Sofort runterwerten!
Tja, man will eben recht haben.

ciao
peer


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