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Must Haves

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Roland G. Hülsmann

Re: Must Haves: Säulen der Erde?

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 18. Oktober 2006, 17:52

Hendrik schrieb:

> Ich wollte eher auf das "jetzt schon" hinaus. Säulen der Erde
> muss seinen Langzeit-Spielspass Faktor zuerst noch beweisen.

Mir nicht mehr!

Da ich das Glück hatte, schon vor ca. 2 Jahren den (bis zum Schluß nahezu unveränderten) Prototypen spielen zu dürfen, kann ich schon sagen, daß zumindest bei uns der Spielspaß diese zwei Jahre anhielt. Und ich habe es in diesen zwei Jahren sicherlich deutlich über 10 mal gespielt. (Das ist außerordentlich viel bei meinem doch recht knappen Zeitrahmen fürs Spielen und kommt an die "Puerto Rico"- und "Caylus"-Runden" nicht heran, sondern wird nur von wenigen deutlich kürzeren Spielen wie "Heckmeck am Bratwurmeck" oder "6 nimmt" übertroffen ... wenn überhaupt.*)
Und ich kann es kaum erwarten, das Endprodukt zu kaufen und zu spielen. So wie ich es sehe, haben Grafik und Material noch mal gewaltig zugelegt.

Gruß
Roland

* Ich führe kein Buch darüber, wann und wie oft ich welche Spiele spiele. Die genannten dürften aber mit zu den Spitzenreitern gehören.

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Frank

Lost Cities

Beitragvon Frank » 18. Oktober 2006, 21:38

Im Zwei-Personen-Bereich ist neben dem Siedler-
Kartenspiel

"Lost-Cities"

ein unbedingtes "must have".

Frank

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Jürgen W.

Re: Must Haves

Beitragvon Jürgen W. » 18. Oktober 2006, 23:20

peer schrieb:
>
> Hi,
> hier sieht man wieder dass die Ausgangs frage sehr ambivalent
> ist - Deine Liste geben sicherlich deine persöhnlichen
> Must-Haves an, aber als allgemeine Empfehlungsliste für den
> Anfang einer "universellen" Spielesammlung würde ich sie
> nicht sehen, z.B. weil

Na ja, aber es wurde doch nach Euren "Must-haves" gefragt. Ich hab also meine Must-Haves aufgeschieben. Das sind alles Spiele, die ich nicht missen will.

>
> Jürgen schrieb:
> >
> > Outpost (TimJim)
> > Das Zepter von Zavandor
>
> Warum beide? Das eine als Sammlerstück, das andere als
> zeitgemäße Version?

Ja, genau. Das gleiche könnte man ja auch zu Civilisation, Zeitalter der Renaissance und Vinci anmerken.

> Warum "Modern Naval battles"? Als Kriegsspiel? Als
> Take-That-Kartenspiel?

Als Kartenspiel, das ich nicht missen will. Man sollte es nicht mit Leuten spielen, die schlechte Verlierer sind. :)

> Versteht mich nicht falsch, ich hab mal deine Liste als
> Beispiel genommen - Was möchte Sash eigentlich wissen: Die
> Lieblingsspiele der Forumasten oder so "20 Spiele die in jede
> Spielesammlung gehören" (Mal davon ab, dass wir uns da nie
> einig werden, gabs mal eine Umfrage zu letzterem. Sie ist zu
> finden unter "Die besten Spiele" weiter links...)

Sash wollte "Eure Must-Haves" wissen. Ich hab das mal als persönliche Frage aufgefasst.

Eine allgemeingültige Liste kann doch eigentlich niemand von sich aus aufstellen. das wäre vermessen.

CU, Jürgen

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peer

Re: Must Haves

Beitragvon peer » 19. Oktober 2006, 08:25

Hi,
Jürgen schrieb:
> Sash wollte "Eure Must-Haves" wissen. Ich hab das mal als
> persönliche Frage aufgefasst.
>
> Eine allgemeingültige Liste kann doch eigentlich niemand von
> sich aus aufstellen. das wäre vermessen.

Mmh, auf ein paar Spiele könnte man sich cicher einigen: Siedler, Puerto Rico, carccassonne... Wenn er Vielspieler ist wohl auch Civi oder 1830 (wobei ich letzteres nicht habe, aber andere 18xx-Varianten. Es ist einfach zu teuer...)

ciao
peer

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Piccolo

Re: Lost Cities

Beitragvon Piccolo » 19. Oktober 2006, 13:12

Hallo Frank,
Ich weiss nicht, ob alle Deinen Humor verstanden haben, schliesslich hast Du kein :smile: angehängt.

Piccolo
(welcher LC eher als must not have bezeichnen würde)

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Piccolo

Re: Must Haves

Beitragvon Piccolo » 19. Oktober 2006, 13:18

peer schrieb:
>
> Warum "Modern Naval battles"? Als Take-That-Kartenspiel?


Hallo Peer,
Kannst Du mir mal den Zusammenhang zw. Modern Naval battles und dieser aufgelösten Boygroup erklären, den Du mit Deinem Post herstellen wolltest? :wink:

Piccolo

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Gerhard Passler
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Beiträge: 554

Re: Lost Cities

Beitragvon Gerhard Passler » 19. Oktober 2006, 14:09

Piccolo schrieb:
>
> Hallo Frank,
> Ich weiss nicht, ob alle Deinen Humor verstanden haben,
> schliesslich hast Du kein :smile: angehängt.
>
> Piccolo
> (welcher LC eher als must not have bezeichnen würde)

Ich bin zwar nicht Frank, aber ich bin mir sicher, dass Frank den :smile: nicht vergessen hat. Auch ich finde, dass Lost Cities im Bereich "Zweipersonenspiel - leichte Unterhaltung" ein must-have-Spiel ist.

Verspielte Grüße

Gerhard

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Thorman

Re: Lost Cities

Beitragvon Thorman » 19. Oktober 2006, 15:16

Gerhard Passler schrieb:
>
>... Auch ich finde, dass Lost
> Cities im Bereich "Zweipersonenspiel - leichte Unterhaltung"
> ein must-have-Spiel ist.
>

Dito, Lost Cities ist eins der meist gespielten Spiele in unserer Sammlung, nicht nur alleine von uns, auch immer wieder von Gästen wird eine Partie gewünscht.

Thorman

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Piccolo

Re: Lost Cities

Beitragvon Piccolo » 19. Oktober 2006, 16:14

Thorman schrieb:
>
> Gerhard Passler schrieb:
> >
> >... Auch ich finde, dass Lost
> > Cities im Bereich "Zweipersonenspiel - leichte Unterhaltung"
> > ein must-have-Spiel ist.
> >
>
> Dito, Lost Cities ist eins der meist gespielten Spiele in
> unserer Sammlung, nicht nur alleine von uns, auch immer
> wieder von Gästen wird eine Partie gewünscht.


Meistgespielt muss nicht gleichbedeutend sein mit "gut" oder "bestes".

Seid doch ehrlich: Beide Spieler (jeder für sich) ordnet Karten nach ihrem aufsteigenden Wert. Was ist das nur für ein spannendes Konzept? Interaktion gibt es auch keine. Also alles was Spielreiz ausmacht ist abwesend.
Da es soviele bessere (spannendere, mit mehr Interaktion) Spiele gibt, sehe ich keinen Grund warum man auf LC zurückgreifen müsste.

Piccolo

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Gerhard Passler
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Re: Lost Cities

Beitragvon Gerhard Passler » 19. Oktober 2006, 16:21

Piccolo schrieb:
> Meistgespielt muss nicht gleichbedeutend sein mit "gut" oder
> "bestes".
> Seid doch ehrlich: Beide Spieler (jeder für sich) ordnet
> Karten nach ihrem aufsteigenden Wert. Was ist das nur für ein
> spannendes Konzept? Interaktion gibt es auch keine. Also
> alles was Spielreiz ausmacht ist abwesend.
> Da es soviele bessere (spannendere, mit mehr Interaktion)
> Spiele gibt, sehe ich keinen Grund warum man auf LC
> zurückgreifen müsste.

Das ist jetzt Deine ganz persönliche Meinung, die ich - das möchte ich hervorheben - ohne weiteres akzeptiere. Für mich allerdings ist und bleibt Lost Cities ein must-have-Zweipersonen-Spiel, ohne wenn und aber.

Was mich jetzt aber noch brennend interessieren würde: Welches sind die "soviele bessere (spannendere, mit mehr Interaktion) Spiele"?

Verspielte Grüße

Gerhard

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peer

Re: Lost Cities

Beitragvon peer » 19. Oktober 2006, 16:21

Hi,

Piccolo schrieb:
> Meistgespielt muss nicht gleichbedeutend sein mit "gut" oder
> "bestes".
>
> Seid doch ehrlich: Beide Spieler (jeder für sich) ordnet
> Karten nach ihrem aufsteigenden Wert. Was ist das nur für ein
> spannendes Konzept? Interaktion gibt es auch keine. Also
> alles was Spielreiz ausmacht ist abwesend.

Komisch dass es eines der beliebtesten Spiele auf der BSW und auf BGG ist...

Dass du dem Konzept nichts abgewinnen kannst, heisst ja nicht, dass niemand es kann.
Und Interaktion ist a) vorhanden und b) nicht für jedermann ausschließliches Spielreizkriterium.
Auch mal andere Meinungen akzeptieren zu können ist eine Kunst.

> Da es soviele bessere (spannendere, mit mehr Interaktion)
> Spiele gibt, sehe ich keinen Grund warum man auf LC
> zurückgreifen müsste.

Ich denke: Es gehört zumindest zu den Spielen, die man KENNEN sollte (im Sinne von "Schon mal gespielt haben"). Obs dann zum HABEN müssen reicht ist im vorliegenden Fall nicht so klar ;-)

ciao
peer

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Thorman

Re: Lost Cities

Beitragvon Thorman » 19. Oktober 2006, 16:33

Piccolo schrieb:
>
> Thorman schrieb:
>
> Meistgespielt muss nicht gleichbedeutend sein mit "gut" oder
> "bestes".

Das es das beste Spiel ist hat keiner behauptet, allerdings würde ich schon unter gut bzw. sehr gut einstufen. Wenn wir LC nicht für gut enpfinden würden, wäre es mit Sicherheit nach ein paar Spielen nicht mehr auf unserem Spieltisch gelandet.
>
> Seid doch ehrlich: Beide Spieler (jeder für sich) ordnet
> Karten nach ihrem aufsteigenden Wert. Was ist das nur für ein
> spannendes Konzept? Interaktion gibt es auch keine. Also
> alles was Spielreiz ausmacht ist abwesend.

Es ist halt zugegebenermaßen ein einfaches Spiel, das mich (uns) aber wegen des hohen Ärgerfaktors anspicht. Das ständige Abwegen: mache ich jetzt eine neue Expedition auf, warte ich noch auf eine Wettkarte und muss dafür dem Gegener evtl. eine Kartenvorlage geben reizt mich an dem Spiel. Außerdem ist flott gespielt und immer spannend.

> Da es soviele bessere (spannendere, mit mehr Interaktion)
> Spiele gibt, sehe ich keinen Grund warum man auf LC
> zurückgreifen müsste.
>
> Piccolo

Wenn man die Güte eines Spiels nur an der Interaktion festlegt, dann ist natürlich LC kein must have. Für mich gibt es aber noch andere Kriterien als Interaktion. Wenn es Dir nicht gefällt, dann spiele halt was interaktiveres.

Thorman, der deine Ablehnung LC's akzeptiert

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Erich

Besser als Lost Cities

Beitragvon Erich » 19. Oktober 2006, 17:19


Jeder von Euch darf LC persönlich so gut finden wie er will und auch so oft spielen wie er will...
Die Frage ist, soll man HIER aufgrund der Frage von Sash ein solches Spiel jemanden als "Must Have" anpreisen oder nicht. Hier sage ich: ein klares Nein. Die Meinungen zu diesem Spiel sind klar gespalten.

Da Ihr Euch gefragt habt, welche Spiele ich als interaktiver und spannender erachte (ebenfalls geeignet für zu zweit und nicht zu schwer):
- Ballon Cup (Spannender Kampf um jeden Würfel)
- Rosenkönig (mit Möglichkeit dem Gegner seine Steine zu drehen)
- einfach genial (man baut für sich oder probiert den Partner zu stören)
- Jambo (ok, schon etwas anspruchsvoller als LC wg. Kartenvielfalt)

Aber auch ausserhalb des Kosmos-Programm gibt es ein paar Perlen für 2:
- Revolte in Rom
- Richelieu (auch das ist noch als sehr einfach einzustufen)
- Atlas & Zeus (sehr interaktiv und spannend bis zum Schluss)

Übrigens gibt es ja von Lost Cities auch eine aufgepeppte Variante namens Schotten Totten und auf BGG findet man ein Battle Line, welches ebenfalls darauf basiert.
Also warum sollte ich auf LC zurückgreifen?

LC scheint auf sogenannte "Nichtspieler" einen gewissen Reiz ausüben, da die Optionen recht beschränkt sind und es nicht viel zu entscheiden gibt.
Der Thread-Urheber scheint aber jemand zu sein, der sich intensiver mit Brettspielen befassen möchte. Da braucht man ihm doch keinen "Rückschritt" zu empfehlen... das wäre etwa so als wenn man einem Ossie einen Trabi als Auto empfehlen würde, na der würde sich bedanken.

Piccolo
(heute nicht in Essen :( )

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Werner Bär
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Re: Lost Cities

Beitragvon Werner Bär » 19. Oktober 2006, 17:40

> Interaktion gibt es auch keine.

Diese Meinung habe ich schon mehrfach gehört. Meist von Leuten, die irgendwo die Regeln missverstanden haben; insbesondere die Sache mit den Ablagestapeln.

Werner.

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Gerhard Passler
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Beiträge: 554

Re: Besser als Lost Cities

Beitragvon Gerhard Passler » 19. Oktober 2006, 23:37

Erich schrieb:

> Jeder von Euch darf LC persönlich so gut finden wie er will
> und auch so oft spielen wie er will...
> Die Frage ist, soll man HIER aufgrund der Frage von Sash ein
> solches Spiel jemanden als "Must Have" anpreisen oder nicht.
> Hier sage ich: ein klares Nein.

Und ich bleibe bei einem klaren JA, JA und noch einmal JA!
... und habe dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen. :smile:

> Da Ihr Euch gefragt habt, welche Spiele ich als interaktiver
> und spannender erachte (ebenfalls geeignet für zu zweit und
> nicht zu schwer):
> - Ballon Cup (Spannender Kampf um jeden Würfel)

Gefällt mir auch sehr gut und - das muss ich jetzt zugeben - spiele ich mindestens gleich gern wie Lost Cities.

> Übrigens gibt es ja von Lost Cities auch eine aufgepeppte
> Variante namens Schotten Totten und auf BGG findet man ein
> Battle Line, welches ebenfalls darauf basiert.
> Also warum sollte ich auf LC zurückgreifen?

Ich kenne Schotten Totten zwar nicht, aber muss eine aufgepeppte Variante unbedingt besser sein als das Original? Manchmal liegt, siehe Lost Cities, genau in der Einfachheit die Würze und der Erfolg eines Spieles.

> LC scheint auf sogenannte "Nichtspieler" einen gewissen Reiz
> ausüben, da die Optionen recht beschränkt sind und es nicht
> viel zu entscheiden gibt.

Willst Du mich jetzt als sogenannten "Nichtspieler" beleidigen? :razz:
Zu der Fraktion gehöre ich nun ganz bestimmt nicht, trotzdem gefällt mir Lost Cities ausgesprochen gut.

> Der Thread-Urheber scheint aber jemand zu sein, der sich
> intensiver mit Brettspielen befassen möchte. Da braucht man
> ihm doch keinen "Rückschritt" zu empfehlen...

Lost Cities und Rückschritt ... na, ich weiß nicht so recht ...

Verspielte Grüße

Gerhard

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Mike Merten

Re: Besser als Lost Cities

Beitragvon Mike Merten » 19. Oktober 2006, 23:59

Gerhard Passler schrieb:
>
> > LC scheint auf sogenannte "Nichtspieler" einen gewissen Reiz
> > ausüben, da die Optionen recht beschränkt sind und es nicht
> > viel zu entscheiden gibt.
>
> Willst Du mich jetzt als sogenannten "Nichtspieler"
> beleidigen? :razz:

Er will es nicht, er tut ist :(

LC ist übrigens auch eines meiner Lieblingsspiele. Aber daß ich als Fan von Civi, Britannia, History of the World, Junta ... dann gleich als "Nichtspieler" gelte, das hatte ich mir nicht gedacht.

Übrigens: Ballon Cup - ist das nicht jenes Spiel, dessen Regeln so gestrickt sind, daß es eventuell nicht aufgeht?

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Tom

(OT) Ton im Forum

Beitragvon Tom » 20. Oktober 2006, 00:12


> LC scheint auf sogenannte "Nichtspieler" einen gewissen Reiz
> ausüben, da die Optionen recht beschränkt sind und es nicht
> viel zu entscheiden gibt.

Das ist genau der Ton der KMW und vielen anderen bereits seit einiger Zeit sehr negativ aufgefallen ist.
Wiese müssen so viele sich immer so im Ton vergreifen und andere angreifen.
Dabei war ja dein Text (vor diesem Satz) gar nicht schlecht.

Könnt ihr solche Sätze nicht einfach nur denken - müssen die den unbedingt hier im Forum geschrieben werden?

Genervte Grüße

Tom

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Thorman

Re: Besser als Lost Cities

Beitragvon Thorman » 20. Oktober 2006, 07:58

Erich oder auch piccolo schrieb:
>
> LC scheint auf sogenannte "Nichtspieler" einen gewissen Reiz
> ausüben, da die Optionen recht beschränkt sind und es nicht
> viel zu entscheiden gibt.

Oh, dann sind Spiele wie Caylus oder Peurto Rico auch für Nichtspieler gut geeignet ;-) :D, da wir diese auch gerne spielen.

So, das war's aber jetzt für mich in diesem Thread, als Nichtspieler sollte man sich zurückhalten.

Thorman, der gestern leider Nichtspieler war

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Marko

Re: Verwandschaft Lost Cities / Schotten-Totten

Beitragvon Marko » 20. Oktober 2006, 12:44

Erich schrieb:

> Übrigens gibt es ja von Lost Cities auch eine aufgepeppte
> Variante namens Schotten Totten und auf BGG findet man ein
> Battle Line, welches ebenfalls darauf basiert.

Huch..., wo basiert Schotten Totten denn auf LC, außer, dass es Karten hat und in jedem Zug eine Karte gespielt und eine gezogen wird :-?

Also, ich kann da keine Verwandschaft - außer obiger - erkennen. 8-)

Fragende Grüße
Marko

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Erich

Re: Verwandschaft Lost Cities / Schotten-Totten

Beitragvon Erich » 20. Oktober 2006, 13:55

Marko schrieb:
>
> Huch..., wo basiert Schotten Totten denn auf LC, außer, dass
> es Karten hat und in jedem Zug eine Karte gespielt und eine
> gezogen wird :-?
>
> Also, ich kann da keine Verwandschaft - außer obiger -
> erkennen. 8-)
>


Beide Spiele sind von Reiner Knizia und sind 1999 erschienen, allerdings in versch. Verlagen (Kosmos und Schmidt). Weil sie vom gleichen Autor stammen, wird es von der Community so akzeptiert, dass sie "verwandt" sind. Bei Battle Line kamen dann noch ein paar Aktionskarten hinzu.

LC hat die einfachere Variante; Lege Karten in aufsteigender Form ab und die erreichten Punkte sind die Deinen.
In ST muss bei jeder Kartenreihe diejenige des Gegners geschlagen werden, dafür gibt es dann den Grenzstein (= Siegpunkt). Die Kartenreihe darf bzw. soll hier auch Kombinationen bekannt aus dem Pokern enthalten.

Es gibt also genau wichtige 2 Unterschiede, aber die machen ST zum besseren (im Sinne von spannend) Spiel, da Du schwierigere Entscheidungen treffen kannst/musst.
Dennoch hat LC eine grössere Verbreitung gefunden, dank dem besseren Marketing von Branchenriesen Kosmos.


Gruß Erich
(der hofft, der zahme Ton wurde dem Forum gerecht)

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Gerhard Passler
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Re: Besser als Lost Cities

Beitragvon Gerhard Passler » 20. Oktober 2006, 21:36

Mike Merten schrieb:

> Übrigens: Ballon Cup - ist das nicht jenes Spiel, dessen
> Regeln so gestrickt sind, daß es eventuell nicht aufgeht?

Ja, da hast Du recht. So schlimm ist es nun aber auch nicht, kommt vielleicht nur alle 50 Spiele einmal vor. Und in diesem Fall gibt es in der Zwischenzeit einen Regel-Zusatz um ein "Aufhängen" des Spiels zu vermeiden.

Verspielte Grüße

Gerhard

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Gerhard Passler
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Beiträge: 554

Re: (OT) Ton im Forum

Beitragvon Gerhard Passler » 20. Oktober 2006, 21:41

Tom schrieb:

> > LC scheint auf sogenannte "Nichtspieler" einen gewissen Reiz
> > ausüben, da die Optionen recht beschränkt sind und es nicht
> > viel zu entscheiden gibt.
>
> Das ist genau der Ton der KMW und vielen anderen bereits seit
> einiger Zeit sehr negativ aufgefallen ist.
> Wiese müssen so viele sich immer so im Ton vergreifen und
> andere angreifen.
> Dabei war ja dein Text (vor diesem Satz) gar nicht schlecht.

Ach, so schlimm finde ich diesen Satz nun auch wieder nicht. Habe meiner Antwort ja auch einen Smiley hinzugefügt. Wir alle sollten nicht immer so empfindlich auf alles reagieren und nicht jedes Wort bzw. jeden Satz auf die Waagschale legen.

Verspielte Grüße

Gerhard (der hiermit Erich ein klein wenig verteidigen muss)

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Eric

Re: Must Haves: Säulen der Erde?

Beitragvon Eric » 21. Oktober 2006, 10:57

Nach ein paar Testspielen hat unsere Spielerunde den Eindruck, dass die Handwerker der letzten Runde viel zu stark sind und das Spiel dann auf die letzte Runde und auf den Aspekt reduziert, wer Startspieler oder wer als erster aus dem Beutel gezogen wird, um die metallverarbeitenden Handwerker er ergattern. Das finde ich für ein so tolles Spiel richtig schade und wir tüfteln gerade an einer Variante, die das wieder reparieren kann, vielleicht spielen wir einfach die letzte Runde nicht mehr... oder reduzieren die Siegpunkte der metallverarbeitenden Handwerker.

Aber schon komisch, dass man in der letzten Runde fast genausoviele Punkte macht wie in allen anderen vorherigen Runden zusammen...

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Marten Holst
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RE: Verwandschaft Lost Cities / Schotten-Totten

Beitragvon Marten Holst » 22. Oktober 2006, 22:46

Moin,

> Beide Spiele sind von Reiner Knizia und sind 1999
> erschienen, allerdings in versch. Verlagen (Kosmos und
> Schmidt). Weil sie vom gleichen Autor stammen, wird es von
> der Community so akzeptiert, dass sie "verwandt" sind.

Bei welcher Community?

Zugegeben liegt es nahe, zwei flotte Kartenspiele des selben Autors aus dem selben Jahr zu vergleichen. Allerdings fällt bei mir dieser Konstellation dann wirklich nichts weiteres ein. Und ich denke schon, dass die Mechanismen des Spieles dann wichtiger sind, als Autor (gerade Onkel Reiner neigt ja etwas dazu, in verschiedenen Sektoren des Marktes herumzustümpern ;-) ), selbst wenn man es mit dem Erscheinungsjahr kombiniert. Ich würde allerdings in so weit zustimmen, dass beide Spiele ähnliche Zielgruppen beziehungsweise einen ähnlichen Bedarf (Absacker für zwei, Zwischendurchspiel, die Ecke) ansprechen. Als "verwandt" würde ich sie dennoch nicht bezeichnen.

Im Sinne eines anderen Posts dieses Threads denke ich aber auch, dass LC ein "universell bekanntes" (also so relativ universell mit Einschränkungen) und generell in einschlägigen Kreisen hoch geschätztes Spiel ist, weswegen es sicher nicht verkehrt ist, sich eine eigene Meinung zu diesem Spiel zu bilden - die Chance, ein Spiel zu entdecken, das einem Freude bereitet, sehe ich als hoch genug an, um ein paar Minuten zu riskieren. Es ist nun wieder die Frage, ob es das ist, was ein "Must Have" definiert - denn ein echtes solches gibt es ja nicht, je nach Blickwinkel wird jedes Spiel mal scheitern.

Tschüß
Marten (mag LC ebenfalls sehr, obwohl es wirklich nicht all zu komplex ist und nicht wesentlich über Rückenmark hinausgeht - versteht deswegen allerdings durchaus auch, dass andere es gar nicht schätzen)


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