Beitragvon Christian B. » 17. November 2006, 13:39
Moin,
> Ach ja, das wüßte ich auch so gerne.
> Aber irgendwie ist hier ein arkaner Tabu-Bereich berührt,
> obwohl sich die kleinen Gesellschaften von ihren Ausbau- und
> Gewinnmöglichkeiten ganz offensichtlich stark unterscheiden,
> wagt keiner der Eingeweihten hier etwas zu verraten ;-)
Ich habe am Mittwoch endlich eine erste Partie 1861 spielen können,
hier ganz kurz mein Eindruck:
- Die Privatbahnen sind ganz nett, man sollte aber nicht übermäßig viel
darauf bieten, das Geld fehlt dann woanders.
- Die folgenden gelben Bahnen scheinen für den Spielbeginn zu taugen:
Die Nikolaev (Moskau), die Odessa-Bahn und die rote in Kiev. Die
östliche Moskau-Bahn fährt schnell zum Y-Teil und wird damit zum Top-Einfahrer.
- In der zweiten AR noch eine gelbe Bahn für 100 aufzumachen, ist gefährlich. Evtl. ist keine 2er Lok mehr da und dann ist man gekniffen, da man sich die 3er auch mit Bonds nicht leisten kann.
- Gegen Spielende haben sich 2 Haupteinfahrstrecken herauskristallisiert:
St. Petersburg - Moskau - Osten
Polen - Kiev - weiter nach Osten / Moskau
- Wir haben ohne die optionalen Loks gespielt, da diese erst ab der ersten 8er Lok verfügbar sind, ist ihr Einfluss auf das Spiel eh begrenzt, sie haben nur den Vorteil, dass sie deutlich billiger sind und so vielleicht mal eben so gekauft werden können.
Unterm Strich ist 1861 eher ein Bauspiel, es geht nicht darum, möglichst schnell das Geld aus seinen Bahnen ins Privatkapital zu bekommen. Eine zusätzliche Lok in einer der Kleinbahnen ist sehr wichtig, trotzdem sollte man die Kleinbahnen nicht zu hoch aufmachen, da dann die Rendite leidet.
So richtig durchschaut habe ich das Spiel noch nicht, das wäre nach einer Partie aber auch nicht gut. Man will ja schliesslich noch weiter Neues entdecken...
Hat das weitergeholfen? Ich hoffe...
Spiele Grüße
Christian