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Project Skyline - Wie ist es?

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Jan Ostmann

Project Skyline - Wie ist es?

Beitragvon Jan Ostmann » 30. November 2006, 22:52

Hallo zusammen,

mich würde einmal interesseiren, ob schon jemand "Projekt Skyline" von Amigo gespielt hat. Und wenn ja, wie derjenige es fand?

Mir ist klar, dass es wohl eher kein Vielspielerspiel ist - aber vielleicht stosse ich hier ja doch auf Erfahrungen. Rezensionen habe ich leider noch keine entdeckt.

Danke schon jetzt für Eure Meinungen, Jan

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Nikolaj Brucker

Re: Project Skyline - Wie ist es?

Beitragvon Nikolaj Brucker » 1. Dezember 2006, 00:11

Hallo Jan,

gespielt habe ich es noch nicht, aber hier auf spielbox.de gibt es eine durchaus positive Rezension. Zu finden auf der Startseite unter "Neu im Spielearchiv".

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Jan Ostmann

Re: Project Skyline - Wie ist es?

Beitragvon Jan Ostmann » 1. Dezember 2006, 00:54

Danke Nikolaj,

ich sehe, ich hätte doch hier im Forum suchen sollen. :-)

Dadurch bin ich auch darauf gestossen, dass das Spiel eine Neuuauflage von TRIPLA ist. Dazu hat Andreas Keirat eine Rezension geschrieben. (Weißt Du was sich an der Neuauflage geändert hat, Andreas?).

SO habe ich nun schon zwei Meinungen. Gibt es mehr?

NiceDice, Jan

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Braz
Kennerspieler
Beiträge: 6431

Re: Project Skyline - Wie ist es?

Beitragvon Braz » 1. Dezember 2006, 01:23

Hallo Jan,

Projekt Skyline macht mir Spaß, wenngleich ich zugeben muß, daß man sich bei dem Spiel herrlich ärgern kann.
Viel hängt vom Würfelwurf ab. Natürlich kann man gewissen Wahrscheinlichkeiten durch geschicktes Bauen entgegen wirken, aber dennoch entscheidet der reine Würfelwurf wohin du ziehst und wo du bauen darfst.

Wieso hat mir das Spiel gefallen?
Irgendwie habe ich mir auf eine amüsante Art echt ordentlich geärgert. Wenn man akzeptiert, daß das Spiel nur bis zu einem gewissen Grad planbar ist, dann kann man bei dem Spiel wirklich Spaß haben.

Ob ich das Spiel weiterempfehlen würde?!
Nun ja, mir hat es gefallen, aber sicherlich ist das Spiel nicht jedermanns Sache und schon gar nichts für Spieler, welche ausschließlich in ihren Spielen das Glück außen vor lassen wollen.

Besten Gruß
Braz

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Guido Gottheil

Re: Project Skyline - Wie ist es?

Beitragvon Guido Gottheil » 1. Dezember 2006, 01:50

Hallo Jan,

ich habe das Spiel auf der Messe in Stuttgart einmal gespielt. Zu zweit. Man hat es mir mit den Worten "außen Monopoly, innen Dame" vorgestellt. Und das trifft es tatsächlich auch ganz gut. Denn im Prinzip hat man es mit zwei verschiedenen Spielen in einem zu tun. Aber das Ergebnis ist erstaunlich gefällig.
Leider erinnere ich mich nicht mehr so gut an die Regeln, aber soviel ist noch hängen geblieben:
Man würfelt mit zwei Würfeln. Einer ist für die Aussenbahn, die um das Rasterfeld in der Mitte verläuft. Man setzt sein Männeken entsprechend der Augenzahl vor. Grenzt das Feld an ein Haus/ Gebäudekomplex des Gegners, muss man Miete zahlen, wobei die Miete von der Größe der vom Gegner gebauten Häuserreihe abhängt. Kommt man auf ein Eckfeld, zieht man eine Aktionskarte und muss diese auch sofort ausführen. Das Ergebnis kann schlecht oder gut sein.
Der andere Würfel bestimmt, wie weit man einen schwarzen Mann im Rasterfeld versetzen darf. Ich nenne ihn mal "den Polier", denn er bestimmt dann, wo man eines seiner Häuser bauen bzw. eines des Gegners wieder abreißen kann. Man darf ihn nur senkrecht oder waagerecht versetzen und muß noch ein paar Kleinigkeiten beachten, so dass es trotz des Würfels recht taktisch ausgeht. Man muss ein Auge für geschickte Züge entwickeln. Leider habe ich vergessen, wie das nun im Einzelnen aussah.

Spaß bringt natürtlich der Monopolyanteil, der vorallem in Schadenfreude besteht. Der hohe Glücksanteil in Form von Würfel und (!) Karten kann aber ebenso auch Frust bedeuten. Viel interessanter fand ich den taktischen Mittelteil. Er ist keineswegs banal, trotz des Würfels. Der Mechanismus ist ganz pfiffig. Und man kann den Gegener mit schönen Zügen überraschen. Ich hatte mich so auf darauf konzentriert, dass ich regelmäßig das Setzen auf der Außenbahn vergessen habe. Auch relativiert sich mit fortgeschrittener Spieldauer der Glücksfaktor des Würfels im Bauspiel, denn der Mechanismus stabilisiert bestimmte "Fronten" im Spiel. Daher muss man aufpassen, wie man baut, um gegen Ende des Spiels nicht hoffnungslos unterzugehen.
Insgesamt ein amüsantes Spielchen. Auf die Monopolyvariante könnte ich persönlich verzichten und mich nur der "innere Dame" widmen. Das Bauen an sich ist schon eine schöne Beschäftigung. Aber es ist klar, dass das Miete zahlen die Bautaktik beeinflusst und so den Charakter des (inneren) Spiels etwas verändert. Auch kann ich mir vorstellen, dass das Spiel für Kinder ohne Monopolyvariante zu trocken ist. Und ich muss zugeben, dass es gerade wegen des hohen Glücksfaktors auf der Außenbahn viel Spaß machen kann, vorausgesetzt, man begreift das Spiel dann auch als Ärgerspiel. Wen sowas stört, der sollte sich nur auf die goldene Mitte konzentrieren. Aber dann ist es vielleicht wieder etwas zu wenig Spiel (für's Geld).
Anmerken möchte ich, dass das Material sehr schön ist, aber imho doch irgendwie nicht so ganz zum Thema passt (oder das Thema nicht zum Material?). Es sind sehr bunte, runde Bauklötze. Man braucht da etwas Phantasie, um sich darin Häuser vorzustellen. Ich persönlich hätte (wenigstens) eckige Klötze vorgezogen, die erinnern da doch mehr an Hochäuser. Wie dem auch sei. Es ist ein schönes Spielchen. Ich kann mir vorstellen, dass gerade Kinder oder "Wenigspieler" sehr viel Spaß mit diesem Spiel haben, denn das Spiel ist nach kurzer Zeit sehr eingängig. Vielleicht so ein typisches "Oma und Enkel" -Spiel und damit ein Familienspiel in Reinform. Wenn ich wieder zum Bau einer Skyline aufgefordert würde, würde ich ja sagen. Aber auf Dauer gibt es da doch andere Spiele, die ich vorziehen würde. Somit nur der schwache Tipp, das Spiel selbst auszuprobieren.

Gruß
Guido

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Andreas Keirat

Project Skyline im Vergleich zum Vorgänger Tripla

Beitragvon Andreas Keirat » 1. Dezember 2006, 09:08

Jan Ostmann schrieb:
>
> Danke Nikolaj,
>
> ich sehe, ich hätte doch hier im Forum suchen sollen. :-)
>
> Dadurch bin ich auch darauf gestossen, dass das Spiel eine
> Neuuauflage von TRIPLA ist. Dazu hat Andreas Keirat eine
> Rezension geschrieben. (Weißt Du was sich an der Neuauflage
> geändert hat, Andreas?).
>
> SO habe ich nun schon zwei Meinungen. Gibt es mehr?
>
> NiceDice, Jan

Hallo Jan!

Die Veränderungen sind eher kosmetischer Art. Die Spielsteine lassen sich nun besser stapeln und auch der Baumeister/Polier steht besser auf den Spielfiguren. Wie die Vorgänger bereits erwähnten, ist natürlich einiges vom Würfelglück abhängig und es kann einen gehörigen Frustfaktor geben.
Aus dem Kopf heraus würde ich sagen, nur die Regel der Spezialbewegung am Ende meines Textes hat man geändert... Ach ja, und man hat nun "unendlich" viele Spielsteine, nimmt also ggf. Steine von unbenutzten Farben, um weiter einsetzen zu können.
Wem der Glücksfaktor nichts ausmacht, erhält ein schönes Familienspiel. Mit gefällt die Neuauflage sehr gut und wenn ich bei genauerem Hinsehen keine neuen Macken entdecke, wird sie ähnlich bewertet werden.

Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de

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Andreas Keirat

Re: Project Skyline im Vergleich zum Vorgänger Tripla

Beitragvon Andreas Keirat » 10. Dezember 2006, 08:53

Andreas Keirat schrieb:
>
> Jan Ostmann schrieb:
> >
> > Danke Nikolaj,
> >
> > ich sehe, ich hätte doch hier im Forum suchen sollen. :-)
> >
> > Dadurch bin ich auch darauf gestossen, dass das Spiel eine
> > Neuuauflage von TRIPLA ist. Dazu hat Andreas Keirat eine
> > Rezension geschrieben. (Weißt Du was sich an der Neuauflage
> > geändert hat, Andreas?).
> >
> > SO habe ich nun schon zwei Meinungen. Gibt es mehr?
> >
> > NiceDice, Jan
>
> Hallo Jan!
>
> Die Veränderungen sind eher kosmetischer Art. Die Spielsteine
> lassen sich nun besser stapeln und auch der Baumeister/Polier
> steht besser auf den Spielfiguren. Wie die Vorgänger bereits
> erwähnten, ist natürlich einiges vom Würfelglück abhängig und
> es kann einen gehörigen Frustfaktor geben.
> Aus dem Kopf heraus würde ich sagen, nur die Regel der
> Spezialbewegung am Ende meines Textes hat man geändert... Ach
> ja, und man hat nun "unendlich" viele Spielsteine, nimmt also
> ggf. Steine von unbenutzten Farben, um weiter einsetzen zu
> können.
> Wem der Glücksfaktor nichts ausmacht, erhält ein schönes
> Familienspiel. Mit gefällt die Neuauflage sehr gut und wenn
> ich bei genauerem Hinsehen keine neuen Macken entdecke, wird
> sie ähnlich bewertet werden.
>
> Ciao,
>
> Andreas Keirat
> www.spielphase.de


Nachtrag: In der Variante ist die Spezialbewegung erklärt. Ist mir irgendwie vorher durch die Lappen gegangen.

Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de


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