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Trend-Themen bei aktuellen Spielen

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Rollum

Trend-Themen bei aktuellen Spielen

Beitragvon Rollum » 2. Februar 2007, 12:31

irre, wenn man sich mal die veröffentlichungen der letzten und derzeitigen messe so ansieht. in nürnberg kommen mindestens 3 spiele mit wikinger-thema heraus (origo, wikinger -> 1x von HiG + 1x pro Ludo + walhalla nicht zu vergessen). venedig ist ja auch ganz hoch im kurs (Ponte del Diavolo, venedig von amigo + säulen von venedig nicht ausser acht zu lassen) und zu guter letzt natürlich die guten mittelalter-handels-spiele (Der Markt von Alturien…uswusf).
ich freu mich auf jedes dieser spiele, aber hat man jetzt nach jeder messe 3 statt 1 spiel im schrank stehen. viele variieren ja auch nur noch leicht von bekannten mechanismen (bei den 3 wikinger-spielen bin ich ja gespannt).
+ wissen die autoren und entwickler voneinander und gewählten themen oder ist das alles nur reiner zufall oder steckt da viel marktforschung und markt-strategie dahinter (naja, letzteres bestimmt, ist ja ein beachtlicher markt geworden…)
fragen über fragen…wie ist denn eure meinung!

ludophile grüsse, rollum

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Ludolf

Re: Trend-Themen bei aktuellen Spielen

Beitragvon Ludolf » 2. Februar 2007, 13:16

Was dieses Jahr die Wikinger waren letztes Jahr die Piraten.

> wissen die autoren und entwickler voneinander und gewählten
> themen

Kann, muss aber nicht sein. Ausserdem behalten sich die Verlage vor, eingereichte Themen zu ändern. Da kann es schon sein, dass aus einem Piraten ein Wikinger wird.

> oder ist das alles nur reiner zufall

Egal welches Business, da gibt es keine Zufälle.


Grüsse aus Walhalla
Ludolf

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peer

Re: Trend-Themen bei aktuellen Spielen

Beitragvon peer » 2. Februar 2007, 13:20

Hi,
Ist in der Regel tatsächlich Zufall - so wie letztes Jahr mit Aquädukt(Aqua Romana. Ist für die Verlage eher ärgerlich, wenn ein Spiel mit ähnlichem Thema rauskommt.

Den Trend für dieses Jahr sehe ich aber ganz woanders: Würfelspiele! Nach dem Alhambra-Würfelspiel kommt jetzt das Siedler-Würfelspiel, Das Nichtlustig-Würfelspiel (beide Kosmos) und Zocken (Schmidt). Und vom einem Verlag weiß ich dass die noch 2 weitere Würfelspiele "in der Mache" haben. Nach der Würfellosen Zeit scheint jetzt eine kleine Renaissance zu herrschen.
Für mich ist das ärgerlich, feile ich doch gerade an den letzten Feinheiten meines eigenen Würfelspieles und sehe bei einem so gesätigten Markt die Verlage nicht gerade begeistert ;-)

ciao
peer

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Thomas O.

Re: Trend-Themen bei aktuellen Spielen

Beitragvon Thomas O. » 2. Februar 2007, 13:32

peer schrieb:
>
> Den Trend für dieses Jahr sehe ich aber ganz woanders:
> Würfelspiele! Nach dem Alhambra-Würfelspiel kommt jetzt das
> Siedler-Würfelspiel, Das Nichtlustig-Würfelspiel (beide
> Kosmos) und Zocken (Schmidt).

Monopoly Express (2006) nicht zu vergessen!

> Für mich ist das ärgerlich, feile ich doch gerade an den
> letzten Feinheiten meines eigenen Würfelspieles und sehe bei
> einem so gesätigten Markt die Verlage nicht gerade begeistert
> ;-)

...wobei ich nicht glaube, dass man bei 5-7 Spielarten eines Trends von einem gesättigten Markt sprechen kann. Im Gegenteil, wenn die Verlage erkennen, dass Würfelspiele wieder gefragt sind, dann werden sie vermehrt Würfelspiele ins Programm nehmen. Von daher stößt du mit deinem Würfelspiel gerade in eine aktuelle Trendnische :-)

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Guido

Re: Trend-Themen bei aktuellen Spielen

Beitragvon Guido » 2. Februar 2007, 14:47

- Denkt dran, dass die Piraten letztes Jahr auch durch "Fluch der Karibik 2" einen Hype erlebt haben.
- Vergesst bei den Wikingern auch Graenaland von CBG nicht.

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Christiane F.

Re: Trend-Themen bei aktuellen Spielen

Beitragvon Christiane F. » 2. Februar 2007, 15:54

Hi Peer, Rollum und alle anderen,

das mit den Würfeln deutet sich schon länger an.
Ich denke, dass der Erfolg von Heckmeck und Um Krone und Kragen da eine nicht unwesentliche Rolle spielt.
Abgesehn davon können Würfelspiele auch ein Versuch sein, Spiele noch familien- und massentauglicher zu machen - die 'klassischen' Familienspiele, die so gut wie jeder kennt, wie Mensch ärder Dich nicht oder Monopoly sind nun mal Würfelspiele.

Piraten, Venedig und Mittelalter würde ich nicht unbedingt als Trend bezeichnen, das sind doch eher klassische Spielethemen.
Wo die Wikinger nun plötzlich herkommen, ist mir nicht so ganz klar, aber zumindest ist es ein noch nicht so ganz ausgelutschtes Thema, da kann es schon sein, dass diverse Leute bei der Suche nach nem neuen Thema da landen. Oder haben die alle in der letzten Zeit zu viel Hägar gelesen? ;-)

Nachmittägliche Grüsse,

Christiane

(freut sich schon auf den neuen Hägar in der morgigen Sonntagsbeilage ihrer Tageszeitung).

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

[OT] Trend-Themen

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 2. Februar 2007, 16:36

Der Trend auf Groß- und Kleinschrift hat sich allerdings bei einigen noch immer nicht durchgesetzt.

Gruß Carsten (der dieses Mangels wegen, das Urspungsposting nicht vollständig gelesen hat)

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Klaus Ottmaier

Renaissance der Würfel

Beitragvon Klaus Ottmaier » 2. Februar 2007, 17:28

Und dann darf aber keinesfall Revolte in Rom vergessen werden, das bereits 2005 auf Würfel zurückgriff (und so erfolgreich ist, dass ein zweiter Teil - wohl leider erst im Herbst - erscheinen wird.). Ebenso Verflixxt.
Und in Essen 2006 erschien das sehr beliebte Yspahan.
Ja, ich finde schon auch, dass in den letzten zwei Jahren nach Würfel armer Zeit diese wieder verstärkt in Spielmechanismen eingebaut werden. Und das auf sehr gelungene Art und Weise.
Also Peer, leg doch nach!

Gruß Klaus

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Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: Trend-Themen bei aktuellen Spielen

Beitragvon Marten Holst » 2. Februar 2007, 18:06

Moin,

kleines Experiment: malen wir uns mal einen Spielemarkt mit 40 (relevanten) Neuerscheinungen pro Jahr und 60 "klassischen Themenkomplexen". Jedes Spiel habe ein Thema, und zwar ein zufälliges, das dem Autor/Verlag/Frauchen des Schäferhundes von gegenüber gerade gefiel. Wir würfeln also 40 Mal eine Zufallszahl von 1-60.

Danach betrachten wir das Ergebnis. Haben wir eine Zahl 3 Mal oder öfter gewürfelt, dann entdecken wir einen Trend und überlegen uns "rationale" Gründe, wieso das gerade so ist. Vielleicht gibt es da in der wirklichen Welt ja auch wirklich Gründe. Oftmals sind solche überanalysierten Dinge aber auch einfach durch Zufallsschwankungen erklärbar.

Wie gesagt: es mag Gründe für so etwas geben, aber meistens sind solche Ballungen (unvermeidliche) Zufallseffekte, die, wie so vieles beim Menschen, nachträglich rationalisiert werden.

Tschüß
Marten

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Andreas Last

[OT] [OT] Trend-Themen

Beitragvon Andreas Last » 2. Februar 2007, 20:24

Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
>
> Der Trend auf Groß- und Kleinschrift hat sich allerdings bei
> einigen noch immer nicht durchgesetzt.
>
> Gruß Carsten (der dieses Mangels wegen, das Urspungsposting
> nicht vollständig gelesen hat)

Der Trend, Kommas dahin zu setzen, wo sie nicht hingehören hat sich dagegen leider sehr wohl durchgesetzt.

Andreas (der trotz dieses Mangels Carstens Klammertext eisern und verbissen bis zum bitteren Ende durchgelesen hat :-D)

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raccoon

[OT] [OT] [OT] Trend-Themen

Beitragvon raccoon » 2. Februar 2007, 20:43

Touché! :D

Ich find's nicht schlimm, wenn man mal auf die Großschreibung verzichtet, so selten ist das ja nun auch wieder nicht, und wenn der Text nicht gerade vor Tippfehlern strotzt (manchmal auch eine Seltenheit ;) ), sehe ich das nicht so tragisch. Ansonsten wiegt der Inhalt bei Rollums Thema ja auch einiges schwerer als die äußerliche Form, insofern...

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Andreas Last

[OT] [OT] [OT] [OT] Weltrekord im OTisieren

Beitragvon Andreas Last » 2. Februar 2007, 20:54

> (manchmal auch eine Seltenheit ;) )

Also meistens oft? :-D

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Roman Pelek

Sind Würfelspiele noch ein Trend?

Beitragvon Roman Pelek » 3. Februar 2007, 01:23

Hi Christiane,

Christiane F. schrieb:

> das mit den Würfeln deutet sich schon länger an.
> Ich denke, dass der Erfolg von Heckmeck und Um Krone und
> Kragen da eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Ein "Heckmeck" und eine "UKuK" können da aber nicht Argumentationshilfe sein. Denn sie spiegeln als Veröffentlichungen nur das wieder, was sich ein bis drei Jahre vorher getan hat. Ich würde keiner aktuellen Veröffentlichung unterstellen wollen, dass sie sich wirklich daran orientiert.

> Abgesehn davon können Würfelspiele auch ein Versuch sein,
> Spiele noch familien- und massentauglicher zu machen - die
> 'klassischen' Familienspiele, die so gut wie jeder kennt, wie
> Mensch ärder Dich nicht oder Monopoly sind nun mal
> Würfelspiele.

Ich würde hier eher "Kniffel" benennen, da es sich um Spiele handelt, in denen die Würfel im Mittelpunkt stehen und nicht nur ein Spielutensil unter vielen darstellen.

> Piraten, Venedig und Mittelalter würde ich nicht unbedingt
> als Trend bezeichnen, das sind doch eher klassische
> Spielethemen.

Aber auch die kommen in Wellen wieder, so wie Würfel. Der letzte Tsunami war "Siedler", aber der verleitete auch nur zu dem Irrglauben, komplexe Aufbauspiele seien wirklich massentauglich.

> Wo die Wikinger nun plötzlich herkommen, ist mir nicht so
> ganz klar, aber zumindest ist es ein noch nicht so ganz
> ausgelutschtes Thema, da kann es schon sein, dass diverse
> Leute bei der Suche nach nem neuen Thema da landen. Oder
> haben die alle in der letzten Zeit zu viel Hägar gelesen? ;-)

Vielleicht ist die Ursache ganz banal: mehrere Leute denken zur gleichen Zeit "Das hatten wir schon länger nicht mehr, das nehmen wir". Nicht hinter jeder Koinzidenz sucht eine Verschwörung Schutz.

Ciao,
Roman

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Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: [OT] [OT] [OT] Trend-Themen

Beitragvon Marten Holst » 3. Februar 2007, 03:47

Moin,

> Ich find's nicht schlimm, wenn man mal auf die
> Großschreibung verzichtet, so selten ist das ja nun auch
> wieder nicht,

wenn ich ernsthaft antworten soll: für mich ist die durchgehende Kleinschreibung ein ernstliches Hindernis in der Lesbarkeit des Textes, gerade bei längeren Texten wie Forenpostings. Ich nehme es meist auf mich, dass ich länger brauche, diese Texte zu entziffern, ärgere mich aber oft schon, dass der Schreiber seine Zeit für Großschreibung, die er einspart, als wertvoller empfindet, als die Entzifferzeit seiner Leser.

> und wenn der Text nicht gerade vor
> Tippfehlern strotzt (manchmal auch eine Seltenheit ;) ),

Das ist allerdings auch gerne ein Problem.

Tschüß
Marten

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Heinrich Glumpler

[OT] Lesbarkeit

Beitragvon Heinrich Glumpler » 3. Februar 2007, 10:12

Hi,

ich halte zwar nichts von den "100 % ACK"-Beiträgen, würde mich hier aber trotzdem gerne anschließen, was Groß-/Kleinschreibung betrifft.

Wenn ich mir Mühe beim Verfassen eines Beitrages gebe - inhaltlich und auch bezüglich der Lesbarkeit - investiere ich X Sekunden zusätzlich, aber dafür sparen 100 Leser Y Sekunden wieder ein.
X = meine Investition
Y = der Gewinn der Leser
...und mein Gewinn besteht darin, dass ich mehr Leser bekomme (die den Beitrag vollständig lesen) und weniger gereizte Antworten von denen, die sich ansonsten durchquälen.

(für Trolle geht diese Rechnung natürlich nicht auf ;-) )

Um wieder zum Thema dieses Forums zurück zu kommen...
... die Situation ist eigentlich sehr ähnlich zu der Situation, in der sich ein Regelschreiber befindet, aber bei ihm kann es existentiell wichtig sein, verständliche Regeln zu schreiben :-)

Grüße
Heinrich

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Peter Neugebauer

Re: Trend-Themen bei aktuellen Spielen

Beitragvon Peter Neugebauer » 4. Februar 2007, 21:44

Für mich sind Würfelspiele ein ganz klarer Trend dieser Messe. Vor allem lese ich das an dem hier noch nicht erwähnten "Can't Stop!" ab, das nun aus seinem franjo-Schattendasein in das grelle Licht eines der Marktführer gewechselt ist. Die Ravensburger haben die Lizenz vom Kleinverleger erworben, was sie bestimmt auch deshalb getan haben, weil sie erspüren (oder gar wissen), dass jetzt in Deutschland wüfelgezockt wird oder werden soll.

Peter Neugebauer


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