Beitragvon Tyrfing » 28. März 2007, 10:03
Vielleicht sollte ich einfach mal eine "aus dem Bauch heraus" Partie spielen, ohne lange zu grübeln... obwohl es mir innerlich sehr widerstrebt, wenn ich schon Plättchen habe dann will ich schon irgendwie "vorrausplanen" wohin der Weg gehen könnte.
Dass wiederum fand ich als sehr "unübersichtlich", gibt es zwar "nur" 30 Aufführungen, von denen vielleicht 10 später noch in Betracht kommen, aber diese dann auf die eigenen Plättchen gegenzuhalten fand ich schwierig.
- und der Gag ist ja, dass es nicht viel gebracht hat, da meistens durch das nachlegen immer noch andere interessante Möglichkeiten sich aufgetan haben.
Das Problem ist hier dabei, dass kaum hat man sich seinen Weg "erdacht", evtl. neue Plättchen erscheinen und man diese dann nochmal in seine Überlegungen einfließen lassen will. Einmal erdachte Strategien sind damit sehr "unstabil" und man überlegt ständig, ob man das nicht anders besser machen kann.
Von "Ausweichstrategien", falls man die entsprechenden Auktionen nicht bekommt, ganz zu schweigen.
Vielleicht sollte ich wirklich noch eine "lockerere" Runde spielen... mal sehen ;)
Was das ausbauen angeht:
Ja, wenn man eine große Aufführung aufführen will (ob man auch mit einer "Teenie Aufführung gewinnen kann? d.h. 11 - 20) so muss man 2x seine Arena erweitern.
Dann wird man diese 20+ Aufführung auch noch kaufen müssen und ws. auch noch eine zwischendurch, womit man dann Geld macht.
Macht 4 Bauphasen von 5.
Wenn man da dann keine besonderen Aktionen für mehrmaliges Bauen benutzt ist diese Phase ja fast schon vorgegeben.
Dass man damit dann nicht die "Gauklerstrategie" fahren kann, ist richtig.
Dennoch erschien mir der Luxusplatz als sehr gute erste Wahl in der ersten Runde (sofern man seinen 2ten Auftrag einigermaßen gut erreichen kann).
Was mir allerdings etwas aufgestoßen ist war, dass man nachfüllt, wenn der Startspieler eine Auktion gewinnt.
Wenn "viele" (abhängig von der Spielerzahl) Auktionen erst woanders weggehen und dann der Startspieler gewinnt, so haben die nach ihm ein komplett neu aufgefülltes Feld, wo vielleicht Auslagen dabei sind, die sehr gut sind und die mangels Konkurrenz dann sehr günstig weggehen.
Das andere ist, dass spezielle Teile (in meinen Fall war es das Gitter) nachher "totes Kapital" sind, da diese Teile seltener gebraucht werden. Wenn man sie nicht für die eigene Aufführung braucht findet man auch schlecht einen Tauschpartner, da auch der sie ws. nicht brauchen kann.
Schlußendlich muss ich sagen, dass ich das Spiel nicht als "schlecht" empfand. Aber bei unserer Spielzeit hätten wir z.B. auch Funkenschlag und ein "kurzes Spiel" spielen können und dagegen kann Colloseum dann nicht mithalten.
Das Material ist hingegen sehr schön, die Senatoren und der Kaiser farbig angemalte Pöppel aus guten Material.
(wir hatten darüber auch schon spekuliert, dass es ja nicht schlecht wäre, wenn die Ringkrieg Figuren und dergleichen auch schon angemalt wären... wäre wohl aber "etwas" teurer)
Wielange hatten wir eigentlich gespielt? 3-4 Stunden?
Morgendliche Grüße
Tyrfing