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Railroad Tycoon

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Tom Tykwer
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Railroad Tycoon

Beitragvon Tom Tykwer » 25. April 2007, 09:53

Hallo

eine Frage..:

hat jemand einmal versucht RRT ohne die Karten zu spielen?

sind die wirklich wichtig??

Danke Tom

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Ralf Arnemann
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Re: Railroad Tycoon

Beitragvon Ralf Arnemann » 25. April 2007, 10:07

Naja, unsere erste Partie haben wir ohne Karten gespielt, um erst einmal das System kennen zu lernen.
Das war auch nett, aber deutlich schwächer.

Man kann über manche Karten streiten - aber insgesamt tragen sie erheblich dazu bei, das jedes Spiel anders verläuft und zu anderen Strategien führt.

RRT ohne Karten ist halt wie Siedler ohne Räuber und Häfen: Es geht, ist aber nicht so interessant.

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Tom Tykwer
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Beiträge: 116

Re: Railroad Tycoon

Beitragvon Tom Tykwer » 25. April 2007, 14:54

Vielen Dank

Tom

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Martin M
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Re: Railroad Tycoon

Beitragvon Martin M » 26. April 2007, 08:20

Ich habe neulich in einem 5er Spiel die Erfahrung gemacht, daß wir so viele Runden gespielt haben, daß fast alle Karten ins Spiel kamen. Dadurch wurde in meinen Augen das Argument abgeschwächt, Spieler mit längeren Strecken würden durch plötzlich auftauchende Karten durch pures Glück belohnt. Denn wenn ohnehin fast alle Karten auftauchen, kann der erfahrene Spieler sich darauf einstellen, daß es irgendwann im Verlauf des Spiels attraktiv sein wird, eine Strecke z.B. von New York nach Chicago zu bauen.
In dem Spiel gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Spielern, von denen einer eine Strecke die ganze Ostküste rauf und runter gebaut hatte und dort fleißig Waren über 6er und 7er Verbindungen lieferte. Der andere hatte viel Geld und Aktien investiert, um von New York nach Kansas City zu kommen und dafür mächtig Punkte kassiert. Auf dem Weg dorthin kamen immer wieder Karten ins Spiel, die genau auf seine Strecke paßten und ihn dadurch nach vorne brachten. Am Ende gewann aber der Ostküsten-Tycoon mit einer Handvoll Punkten Vorsprung.

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Ralf Arnemann
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Re: Railroad Tycoon

Beitragvon Ralf Arnemann » 26. April 2007, 10:31

> daß wir so viele Runden gespielt haben,
> daß fast alle Karten ins Spiel kamen.
Das dürfte m. E. aber sehr selten sein und damit kaum Beurteilungsgrundlage.

> Spieler mit längeren Strecken würden
> durch plötzlich auftauchende Karten
> durch pures Glück belohnt.
Das war bei uns auch immer umstritten.
Man kämpft da um einige Punkte Endabstand - und dann kann plötzlich ein Spieler einfach so 6-8 Punkte geschenkt bekommen.

Natürlich hat er mit seinem Streckenbau und Kenntnis der möglichen Prämien dieses "Geschenk" vorbereitet - aber das machen die anderen Spieler in ihrem Bereich auch.
Und wer dann belohnt wird und wer nicht bleibt halt Glückssache.

Wir haben uns dann auf eine neue Regelinterpretation geeinigt.

Intuitiv hatten wir am Anfang das so gespielt: Wenn eine Strecke schon gebaut ist, und die Prämienkarte dazu wird neu aufgedeckt, bekommt der Spieler sofort die Punkte.

In der neuen Interpretation geht er leer aus - die Prämie gibt es nur, wenn die Strecke NACH Auflegen der Prämienkarte gebaut wird.

Die Argumentation dazu verweist auf die Analogie zur Warenlieferung: Wenn die Karte "Liefere Warenwürfel nach Stadt X" auftaucht, dann bekommt man die Prämie auch nur, wenn man neu liefert.
Da kann man nicht darauf verweisen, daß man in der Vergangenheit schon geliefert hat.


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