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Ludothek-Spiele

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Mariamu
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Ludothek-Spiele

Beitragvon Mariamu » 9. November 2007, 09:32

Ein Nachtrag zu dem Thread von letzter Woche:

Danke für eure wertvollen Tipps.
Bei diesen hier bin ich noch unsicher und es gibt noch wenige bis keine PEEPS dazu. Vielleicht kann ich noch ein paar stichwortartige Kommentare zu folgenden Spielen bekommen, wie gerne ihr sie spielt, was ihr davon haltet.

- Wer wars?

- Didi Dotter

- Filou

- gesagt-getan

- Little Amadeus Maestro

- Hamsterrolle

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JoelH
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Re: Ludothek-Spiele

Beitragvon JoelH » 9. November 2007, 09:36

Mariamu schrieb:
>

> - Little Amadeus Maestro
>
Ist eigentlich ein ganz nettes Spiel für Kids im Grundschulalter. Allerdings muss man Amigo leider den Vorwurf machen, dass das Spiel nur geeignet ist für Kinder die schon lesen können, obwohl das Spiel auch ohne diese Einschränkung spielbar wäre wenn man gescheite, differenzierbare Bildchen verwendet hätte!!

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Andreas Keirat

Re: Ludothek-Spiele

Beitragvon Andreas Keirat » 9. November 2007, 10:26

Mariamu schrieb:
>
> Ein Nachtrag zu dem Thread von letzter Woche:
>
> Danke für eure wertvollen Tipps.
> Bei diesen hier bin ich noch unsicher und es gibt noch wenige
> bis keine PEEPS dazu. Vielleicht kann ich noch ein paar
> stichwortartige Kommentare zu folgenden Spielen bekommen, wie
> gerne ihr sie spielt, was ihr davon haltet.

Hier unsere Kommentare zu den einzelnen Spielen, teilweise schon auf www.spielphase.de zu finden, teilweise werden sie erst noch in diesem Monat online gestellt.


>
> - Wer wars?

Spielende: Gelingt es den Spielern, den Dieb innerhalb des Zeitlimits zu identifizieren, haben alle Spieler gemeinsam gewonnen.

Kommentar: Das Spiel „Wer wars“ ist mittlerweile das dritte Spiel aus der elektronischen Brettspiel-Serie. Auf die innovative leitende Farbe wurde in diesem Spiel jedoch verzichtet.
Das Detektivspiel ist gerade für ältere Kinder und Jugendliche sehr spannend. Alle fiebern gemeinsam mit, wenn es darum geht, den Dieb dingfest zu machen und sich die Leibspeisen der Tiere zu merken. Dabei kommen zwar manchmal absonderliche Kombinationen heraus, doch stört dies eigentlich nicht weiter.
Auch in reinen Erwachsenen-Runden kann das relativ einfach gehaltene Detektivspiel noch punkten. Denn auch auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad findet man die Lösung nicht immer rechtzeitig heraus.
Die Sprachausgabe des Gerätes ist gut und die Funktionen werden anschaulich durch Bilder dargestellt. Die Regel ist ausführlich und läßt keine Fragen offen.

Fazit: Ein gutes Detektivspiel für die Familie.

Wertung: Mit gerade 5 Punkten ist dem Ravensburger Team wieder ein gutes Elektronik-Spiel gelungen.

>
> - Didi Dotter

noch kein Kommentar möglich.

>
> - Filou

Spielende: Nach neun Runden ist das Spiel vorbei. Jeder addiert die Werte seiner gewonnenen Karten. Jede Münze zählt ebenfalls einen Siegpunkt. Der Spieler mit der höchsten Gesamtsumme gewinnt.

Kommentar: „Filou“ ist ein fieses kleines Kartenspiel, bei dem man wortwörtlich die Katze im Sack kauft. Ein Spieler, der als letztes seine Spielkarte in die Reihe legen darf, hat einen schönen Vorteil, wenn er lang genug bei der Auktion bleibt, denn er erhält viele oder sogar alle Informationen über den Wert der Auslage. Ist die Auslage jedoch nicht so gut, kann man schnell ausgebootet werden, denn der letzte Spieler, der bei der Auktion aussteigt, bekommt einen guten Geldvorrat und dieser bringt am Ende ja ebenfalls Punkte.
Als Startspieler hat man dagegen das Problem, daß die eigene eingesetzte Karte sofort aufgedeckt wird und bei schlechten Karten die lieben Mitspieler dann reihenweise vorher aussteigen. Ist die Karte dagegen gut, muß man mit einem ordentlichen Gebot aufwarten, weil man sonst, wenn man wieder am Zug ist, vielleicht schon das Limit des eigenen Portemonnaies erreicht. Alles insgesamt sehr fies und knifflig, wobei durch die Hunde auch noch Unberechenbarkeit dazu kommt. Steht man ohne Geld am Anfang einer Bietrunde, gehen die nächsten Spielrunden sowieso an einem vorbei.
Die Karten sind hübsch geworden und auch an der Regel gibt es nichts auszusetzen. Einziger Wehrmutstropfen sind die billig wirkenden Plastikchips als Geld.
Natürlich spielt sich „Filou“ am besten in voller Besetzung oder zu viert. Zwar gibt es eine Sonderregel für eine Partie zu dritt, der Spielspaß ist hier aber nicht so hoch wie beim normalen Spiel.

Fazit: Ein gelungenes Kartenspielcomeback vom 2F-Verlag.

Wertung: 5 Punkte gab es aus unseren Testreihen.

>
> - gesagt-getan
>

Spielende: Je nach Spielerzahl endet die Partie, wenn jeder einmal bzw. zweimal König war. Alle Spieler gewinnen gemeinsam, wenn höchstens zwei Aufgaben in der Schachtel liegen und nicht rechtzeitig erraten wurden.
Kommentar: In der Teamvariante spielen zwei Gruppen gegeneinander und ermitteln, wer nach einer festgelegten Anzahl an Runden die meisten Begriffe erraten hat. Bei der Künstler-Variante werden die Begriffskarten und der Stift nicht benötigt. Der König denkt sich hier einen Begriff aus und zeichnet diesen fünfmal mit einem Kronen-Paar nach. Die Mitspieler müssen anhand der Bewegung der Figur herausfinden, um was es sich handelt. Bei richtigem Raten bekommen der Rater und der König jeweils einen Punkt.
Das Lernspiel ist spannend und hat einen sehr hohen Aufforderungscharakter. Durch das knackige Zeitlimit ist es nicht gerade einfach, die Kronen an die richtigen Stellen zu bringen und dann noch die Linien gemäß den Vorgaben des Königs einzuzeichnen. Die Begriffe sind dabei nicht zu schwer, können aber bei ungenauem Ausführen der Kommandos auch nicht immer sofort erraten werden.
Mit insgesamt 44 Motiven ist das Spiel zwar nicht gerade üppig ausgestattet, da die Aufgabenblätter aber die normale Größe eines DIN A4-Blatts haben, kann man sich leicht selbst neue Objekte ausdenken und zeichnen.
Die Magnete sind recht stark und haften gut an der dicken Tafel. Nur bei sehr schnellen Bewegungen fallen sie mitunter ab.
Fazit: Ein tolles Spiel für Familien mit Kindern.
Wertung: Mit guten 5 Punkten gefällt uns „Gesagt – Getan“ sehr gut. Es schult das Hörverständnis und das Vorstellungsvermögen der Kinder auf spielerische Weise.

> - Little Amadeus Maestro
>

Spielende: Wenn das letzte Applaus-Plättchen auf dem Spielplan liegt, endet das Spiel sofort. Jeder muß nun noch die Noten-Symbole seiner Musiker auf dem Agenturplan zusammenzählen und die Summe als Minuspunkte abtragen. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.
Kommentar: Das Spiel ist eine Neuauflage des bereits früher erschienenen Titels „Maestro“ und wurde regeltechnisch leicht bearbeitet. Die Punkteverteilung hat sich geändert und ist einfacher geworden, weil das Spiel als Zielgruppe eher das jüngere Publikum ansprechen soll. Dies ist auch durch die verwendeten Grafiken ersichtlich, die sich an einer Zeichentrick-Serie orientieren.
Die Grafik ist allerdings auch ein kleines Problem, denn während die Felder auf dem Spielbrett nur die Instrumente nebst Namen zeigen, sind auf den Plättchen kleine Musiker mit dem Instrument zu sehen. Zwar steht auch hier der Name des Musikinstruments am unteren Rand, aber die unterschiedliche Darstellung und die ähnlichen Zeichnungen der vielen Streichinstrumente sorgen nicht unbedingt für eine große Übersichtlichkeit.
Während man anfangs meist viele Musiker aufnehmen möchte, um seinen Aktionsspielraum zu vergrößern, beschleunigt man dadurch in den meisten Fällen auch das Spielende, denn die Applaus-Plättchen treten vermehrt auf. Mitspieler räubern gerne die Musiker, die auf dem oberen Teil der Agentur liegen, wenn sie eingesetzt werden können. Später im Spiel versucht meist der Führende, ein schnelles Spielende zu erzwingen, während die Mitspieler dagegen ihre Musiker noch reduzieren wollen und größere Wertungen auslösen wollen.
Im Spiel mit voller Besetzung gelingt es kaum, daß der Devilius einen Bonus gibt. Bei einer Partie zu zweit kommt es dagegen durchaus vor. Hier kann man taktischer spielen und versuchen, die letzten Musiker des Gegners durch geschicktes Überbauen mit einem Dirigenten oder Ablegen eines eigenen passenden Musikers zu „Ladenhütern“ werden zu lassen, die am Ende Minuspunkte geben.
Fazit: Ein leichtes Familienspiel ohne hohen taktischen Anspruch.
Wertung: Mit 4 Punkten kommt das Spiel nicht mehr ganz an das Original heran.

> - Hamsterrolle

Spielende: Wenn alle Steine eines Spielers verbaut sind, endet die Spielrunde.
Kommentar: Das Geschicklichkeitsspiel erinnert stark an die Turmbauspiele, ist jedoch durch die Rolle unberechenbarer. Das Material ist aus Holz und auch bei der Fertigung gibt es keine Mängel. Durch das bunte Design ist der Aufforderungscharakter des Spiels sehr hoch, was das Spiel nicht nur bei Kindern und Jugendlichen beliebt macht. Leider ist der Preis aufgrund der schwer herzustellenden Rolle relativ hoch.
Fazit: Eine nette Alternative zu normalen Geschicklichkeitsspielen.
Wertung: Mit guten 4 Punkten ist „Hamsterrolle" durchaus eine Probepartie wert.



Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de

(Bei www.luding.org findet man meistens auch weitere Berichte zu den Spielen...)

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Martin

Re: Ludothek-Spiele

Beitragvon Martin » 9. November 2007, 16:47

Didi Dotter kann ich wirklich sehr empfehlen.

Einfache Regel
Solides Material
macht sowohl Kindern, als auch Erwachsenen Spaß.

24 magnetische Eierhälften liegen auf dem Tisch und müssen paarweise zugeordnet werden. Jeweils gleiche Motive auf der Unterseite ziehen sich an.

Jeder nimmt sich ein Startei in seinen Eierbecher und muss möglichst schnell die zweite Hälfte finden. Da alle gleichzeitig spielen (ähnlich Zapp Zerapp) wird es recht turbulent.

Schöne Grüße

Martin


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