Beitragvon Christof T. » 29. Oktober 2009, 11:15
Wir haben Carson City einmal zu dritt gespielt.
Was zuerstmal auffällt, ist die überaus hübsche Gestaltung in allen Belangen.
Es geht darum eine Westernstadt aufzubauen (Bars, Ranches, Mienen, etc.) und daraus Einkommen zu ziehen und darüber (und über andere Sachen) Siegpunkte zu machen.
Das ganze ist wieder mal ein »Arbeiter-Einsetz-Spiel« (die in diesem Falle natürlich Cowboys sind). Der Unterschied zu den meisten anderen Spielen mit diesem Mechanismus und gleichzeitig eine sehr gute Verbindung zum Thema ist der Duell-Mechanismus. Man kann fast immer einen eigenen Cowboy zu einem schon gesetzten auf ein Aktionsfeld (oder auf ein Baufeld) hinstellen und dann wird »geschossen«.
Mir hat das sehr gut gefallen. Das Spiel ist mit 4 Runden nicht zu lang, bietet aber scheinbar viele Möglichkeiten um zum Ziel zu kommen. Durch den Duell Mechanismus kann man sich nicht sicher sein, ob man das kriegt, was man sich ausgesucht hat.
Dieser Mechanismus kann natürlich ziemlich willkürlich eingesetzt werden, aber wenn die Spieler besonnen sind, läuft das wohl sehr gut.
Wir hatten ein sehr spannendes, interessantes Spielvergnügen, was mit der herrlichen Gestaltung noch um einiges gehoben wurde. Über den Langzeitreiz kann ich natürlich nicht viel sagen, aber die Rollenkarten im Spiel haben z. B. zwei Seiten, mit unterschiedlichen Seiten und die Startaufstellung mit den Landschaft (Verteilung der Berge) wird auch immer anders ausgewürfelt, so das darüber einige Varianz ins Spiel kommt. Ich denke, ich werde es mir früher oder später zulegen. Absolute Empfehlung nach einer Partie.
Gruß
Christof