Beitragvon Gustav der Bär » 22. September 2000, 05:47
... zwei Leute mit einem Kartendeck und allen Erweiterungen spielen.
Da die Karten einen logischen Aufbau haben und jede der Erweiterungen Karten besitzt, die bereits früh im Spiel Vorteile bringen, brauchst du nicht zu fürchten, dass es unübersichtlich wird.
Ihr macht dann nach Geschmack mehr Ergänzungs-Stapel in der Mitte. Dreizehn Punkte als Siegbedingung kann mn beibehalten; es gibt zwar mehr Möglichkeiten, Punkte zu machen, aber nicht mehr Ausbauplätze, an die man die Karten legen kann.
Ich spiele am liebsten mit vier Erweiterungen ohne Z&D, weil die Fantasy-Elemente für meinen Geschmack nicht zu der mittelalterlichen Politik- und Wirtschafts-Simulation passen.
Die Karten liegen dann nach jeweiliger Lust und Laune in sieben bis neun Ergänzungs-Stapeln, aber die Anzahl macht keinen merklichen Unterschied für den Spielspass. Die "zentralen Gebäude" (Universität, Kirche u.s.w.) mischen wir einfach zwischen die anderen Karten. Wenn jeder Spieler nur jeweils eins davon bauen darf, ist das vorherige Aussortieren nur verplemperte Zeit - und sooo lange dauert´s auch bei neun Stapeln nicht, bis man die gesuchte Karte findet.
Tatsächlich spiele ich die Variante mit einem Deck und den Erweiterungen wesentlich lieber als die Turnierfassung, weil ich mehr Zeit zum Spielen habe, statt so zeitaufwendige Vorbereitungen treffen zu müssen.
Liebe Grüße
Gustav der Bär