Beitragvon Roman Pelek » 4. Dezember 2000, 13:37
Hi Ralf,
>im Spielearchiv wird das Spiel "Cartagena" recht unterschiedlich bewertet, darum meine
Frage an die Forums-Besucher: Wie gross ist die Motivation, Cartagena öfter auf den Tisch
zu bringen? Ist es "nur" ein Lückenfüller oder Absacker zum Abschluss eines
Spieleabends?<
Wir haben Cartagena seit der Messe vielleicht 8-9x gespielt, davon halt auch öfter 2x hintereinander (Revanche). In unseren Gelegenheitsspielerrunden bzw. in der Familie kam es gut an, dabei wird's halt aufgrund der Spieldauer eher nochmal nach einem größeren Spiel gespielt. Oder man macht gleich einen Spieleabend nur mit kleinen Spielen, wie wir öfter (z.B. Carcassonne, Drachendalte & Cartagena). Wenn die Zeit knapp ist, ist das Spiel auf jeden Fall empfehlenswert; wir haben allerdings bisher nur zu 4 oder 5 gespielt, so dass ich die strategische 2-Spielervariante nicht beurteilen kann - in den größeren Runden haben wir sie vermieden, um nicht unnötige Wartezeiten reinzubringen, ausserdem gibt's bei großer Spielertzahl eh schon genug Entscheidungsmöglichkeiten und Überlegungen. Zudem wird das Spiel so für Gelegenheitsspieler leichter zugänglich und ist in 5 Minuten erklärt & aufgebaut.
Ich finde das Spiel als unterhaltsame halbe Stunde für 4-5 Spieler gut - ist also wirklich eher als Einstieg oder Absacker zu gebrauchen. Oder im Familienspieleabend neben anderen kleineren Spielen. Nur der Preis ist angesichts des Materials zu hoch.
Ciao,
Roman