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Spielen = grosses Gehirn ?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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hannes ernst

Spielen = grosses Gehirn ?

Beitragvon hannes ernst » 24. März 2001, 12:56

Hi
Auf dem Blatt vom 21.3. des Brockhaus-Abreisskalender steht :
... Gemessen am Körpergewicht hat der unscheinbare afrikanische Spitzbartfisch das grösste Gehirn. Es verbraucht mehr als die Hälfte des aufgenommenen Sauerstoffs. Beim Menschen liegt der Sauerstoffverbrauch des Gehirns nur bei rund 20%.
Und wofür braucht ein Fisch ein so grosses Gehirn ? Der Spitzbartfisch verfügt über einen unglaublich guten elektrischen Sinn. Er kann damit Signale aussenden, Hindernisse erfassen und sich sogar einen räumlichen Eindruck von seiner Umgebung verschaffen. Zur Verarbeitung all dieser Informationen braucht das Tier ein grosses Gehirn. Übrigens sind die Fische auch sehr verspielt und können sich mit einem einfachen Gegenstand wie einem Blatt stundenlang beschäftigen und, wie es scheint, sogar amüsieren. (Zitatende)
Warum ich das poste ? Nun, erstens ist hier am Wochenende sowieso wenig los. Und zweitens stellt sich mir eine Frage : Gibt es da vielleicht eine Wechselwirkung zwischen Gehirngrösse und Spielfreude ? Auch beim Menschen ?
Übrigens, mir gefällt das Karten-Spiel "Wo ist das Gehirn" (Truant Verlag) ganz gut. Wem gefällt es auch ?
Ciao
hannes

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Frank Gartner
Kennerspieler
Beiträge: 257

re: Spielen = grosses Gehirn ?

Beitragvon Frank Gartner » 24. März 2001, 16:51

Hallo Hannes,
ohne Zweifel trainiert man durch Spiele gewisse Fähigkeiten, aber was hat das mit der Hirngröße zu tun??? Die Leistungsfähigkeit hängt sowieso nicht zwingend von der Größe ab.
Da frage ich mich schon eher nach der Abhängigkeit zwischen Hirngröße und solchen Fragen!
(...frotzel...:-).
Ciao, Frank

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Frank Schaubrenner

re: Spielen = grosses Gehirn ?

Beitragvon Frank Schaubrenner » 24. März 2001, 19:12

Tja und da schliesst sich nahtlos die Frage an,
grosses Gehirn = gesteigerte Intelligenz? *lol*
oder was soll der Beitrag *stichel*
was ist überhaupt Intelligenz, aber das ist ein anderes Forum
ach ja ich kenne das Spiel nicht
Frank

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hannes ernst

Erster Eindruck : Wo ist das Gehirn?

Beitragvon hannes ernst » 25. März 2001, 00:41

Wo ist das Gehirn? habe ich erst einmal gespielt und dabei grossen Spass gehabt.
WidG ist ein schräges Kartenspiel mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis (ca. 14 DM). Spielautor ist James Ernest. Die englische Ausgabe (Give me the brain; Cheapass Games) erhielt 1997 einen Preis für das beste traditionelle Kartenspiel. Die deutsche Ausgabe ist Ende 2000 im Truant Verlag erschienen.
Im selben Verlag und vom selben Autor gibt es noch Kill Dr. Lucky und Herr der Fritten.
Das Schräge an WidG sind die Story und die Grafiken und Texte auf den 54 Karten. Jeder der 3 bis 8 Mitspieler ist ein Angestellter im Friedey's, dem Fast Food Restaurant der Verdammten (= untote Zombies). Alle Angestellten haben gewisse Aufgaben zu erfüllen, d.h. die Handkarten loszuwerden. Dies ist aber nicht so einfach. Erstens weil die lieben Mitspieler oder das eigene Kartenpech dafür sorgen, dass man wieder neue Karten aufnehmen muss. Zweitens können viele Karten nur dann gespielt werden, wenn man gerade im Besitz des Würfels (gewöhnlicher W6) ist. Der Würfel stellt auch das einzige Gehirn dar, das sich die Angestellten teilen müssen. Erobert werden kann der Würfel/das Gehirn durch das Ausspielen von Auktionskarten.
WidG ist ein schnelles, witziges und spassiges Kartenspiel mit hohem Glücksanteil und einigen wenigen taktischen Möglichkeiten; gut geeignet als Einsteiger in einen Spieleabend oder als Spiel zwischendurch oder danach.
hannes ernst
(der zugibt, dass er das Spiel nicht zuletzt wegen des Namens des Autors gekauft hat)


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