Beitragvon Holger Peine » 21. März 2001, 10:47
Hallo Markus,
ganz kann ich das so nicht stehen lassen:
> Ich glaube, du solltest Halali erst mal spielen.
Selbstverständlich habe ich das mehrfach (ca. 6 Partien, jeweils beide Seiten) getan. Wie könnte ich sonst über manchmal zähes Herumschieben klagen (was wohl kaum aus den Regeln ersichtlich sein kann)?
Ich würde auch nie öffentlich ein Spiel derart kritisieren, ohne es selbst gespielt zu haben.
> Und es hat ein klares Ende. Lies mal die Regel.
Wofür hälst Du mich? - Das Ende finde ich insofern aufgesetzt, als sich nicht aus dem Spielmechanismus heraus (ziehen und schlagen) ein Ende ergibt (z.B. Figur X geschlagen, Figur Y auf Feld F gezogen o.ä.), sondern irgendwann ("alle aufgedeckt") das Spielziel
radikal geändert wird (jetzt Herausziehen statt Schlagen), und zwar, wie ich vermute, deshalb, weil sich das ganze sonst noch endlos hingezogen hätte. Du kannst natürlich sagen, daß Dir diese Endebedingung Spaß macht (das ist subjektiv), aber ich finde sie spieltechnisch aufgesetzt (nicht ganz so subjektiv, oder?).
> Deine Kritik ist völlig falsch.
Solange sie nicht auf falschen Tatsachen beruht, kann eine Kritik vielleicht tendenziös, inkompetent oder irrelevant sein, aber nicht "falsch". Es handelt sich um meine subjektive Erfahrung mit dem Spiel, und mir war klar, daß andere das anders sehen - genau darum habe ich ja nachgefragt, z.B. in der Hoffnung, auf Aspekte des Spiels hingewiesen zu werden, die mir bisher entgangen sind (und nein, die Regel habe ich vollständig gelesen).
Wie wär's, Du gibst hier ein paar solcher "schach-artigen" Überlegungen bei Halali zum besten, statt mich als Trottel darzustellen?
Freundlicher Gruß,