Anzeige

Das Amulett schon ausprobiert?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Daniel-spielbox

Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Daniel-spielbox » 20. April 2001, 18:12

Hat schon ein Spieler das Amulett von Goldsieber gespielt? Macht es Spass und wie hoch ist der Anspruch? Danke für Antworten.

Benutzeravatar
Hartmut

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Hartmut » 21. April 2001, 03:08

DAS AMULETT habe ich erst einmal gespielt, dabei aber doch manches Aha-Erlebnis gehabt. Es ist ein komplexes Spiel, das m.E. seine Reize erst nach einigen Partien entfalten kann, insbesondere wenn den Spielern die verschiedenen Karten und ihre möglichen Wechselwirkungen bewusst werden. Andernfalls kann es passieren, dass ein Spieler mit starker Kartenkombination nicht mehr zu bremsen ist. Die erste Partie ist in jedem Fall "Lehrgeld".
Den Zugang zum Spiel anhand der gedruckten Regeln empfand ich als recht komplex. Fragen sind im nachhinein aber nicht offengeblieben, die Regeln scheinen also doch vollständig zu sein.
Die alternativen Siegbedingungen - 7 verschiedene oder 8 beliebige Steine - liegen doch so arg dicht beieinander, dass der Unterschiede mir noch nicht bewusst ist. Wem der siebte Stein vor allen anderen zufällt, hat vermutlich auch mit dem Erlangen des achten kaum mehr Probleme.
Fazit: ein Spiel für feste Spielerrunden, die sich gerne intensiv mit komplexeren Mechanismen befassen. Vom Anspruch her ein Stück weit über EL GRANDE und mit Sicherheit besser als sein Vorgänger WONGAR.

Benutzeravatar
René Parrot

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon René Parrot » 21. April 2001, 09:51

Hallo,
ja, auch ich habe das Spiel schon ausprobiert und muß leider vollkommen subjektiv antworten:
Mir hat das Spiel nicht gefallen.
Übrigens, den anderen Mitspielern am Tisch auch nicht.
Allgemeiner Tenor: Zu chaotische Wechselwirkungen durch die Versteigerungen, Kartenauswirkungen, Startspielerwechsel u.ä.
Die Regeln waren gut zu durchsteigen, das Spielmaterial ist sehenswert und gut gemacht. Die Thematik kommt auch gut rüber.... ABER....
Ich würde Dir vor einem Kauf dringend ein Testspiel empfehlen.
mit vollkommen subjektiven Grüßen
nice dice
René

Benutzeravatar
Pete

Das Amulett - Regelfragen

Beitragvon Pete » 21. April 2001, 14:02

Hallo,
auch wir haben "Das Amulett" gestern gespielt. Die Stimmung am Tisch war uneinheitlich. Am meisten störte uns die reiche Farbenvielfalt der Edelsteine. Der Mechanismus gefällt mir persönlich gut - trotzdem habe ich noch zwei Regelfragen, vielleicht kannst du mir helfen.
1. Wechselt der Startspieler wirklich bei jeder Versteigerung und ist damit der, der den letzten Zauberspruch ersteigert gleichzeitig Startspieler für den Edelsteinkauf? - Oder hat der, der den ersten Zauberspruch ersteigert das recht beim ersten Tausch zuerst zu bieten?
2. Kann ich einen Zauberspruch beliebig oft in einer Runde einsetzen oder darf ich das nur einmal? - Kann ich z.B. durch silberne Metamorphose immer meine Silberkarten als beliebige Metallkarten anbringen oder muß ich mich auf eine Aktion beschränken?
Vielleicht kann mir jemand helfen. Danke vorab.
Gruß Pete

Benutzeravatar
Thomas Rosanski

re: Das Amulett - Regelfragen

Beitragvon Thomas Rosanski » 21. April 2001, 16:12

> 1. Wechselt der Startspieler wirklich bei jeder
> Versteigerung und ist damit der, der den letzten
> Zauberspruch ersteigert gleichzeitig Startspieler
> für den Edelsteinkauf?
Ja, genau, wer die letzte Zauberspruchkarte ersteigert, ist dann Startspieler beim ersten Gebot in der Edelsteinphase. Es kann also schon sinnvoll sein, den letzten Zauberspruch mitzubekommen (was bedeutet, dass es häufig gut ist, wenn die vorletzte Zauberspruchkarte an den Mitspieler links geht, dann kann man beim Bieten auf die letzte Zauberspruchkarte nicht überboten werden (*)). Aber da der Startspieler bei den Geboten für die Edelsteine ja auch wechselt, fällt das letztlich nicht ganz so stark ins Gewicht.
(*): Es kann aber auch nützlich sein, erster zu sein und ein Gebot abzugeben, dass keiner mehr überbieten kann, weil es keinen Mitspieler gibt, der mindestens einen Energiestein mehr besitzt, als man selber.
> 2. Kann ich einen Zauberspruch beliebig oft in einer
> Runde einsetzen oder darf ich das nur einmal?
Eine Runde besteht aus vier Phasen, nach denen man deine Frage getrennt betrachten sollte. Natürlich muss man auch immer auf die Bedinungen der einzelnen Zaubersprüche achten ("an der grossen Mauer", "bei einer Pyramide", "beträgt das Höchstgebot 6 oder mehr", ...).
- Zauberspruchphase: Es gibt keine Karten, die hier verwendet werden können.
- Metallphase: jede Karte kann höchstens einmal verwendet werden.
- Edelsteinphase: Die Edelsteinphase ist unterteil in mehrere Tausch-Runden, und "Wenn nichts anderes angegeben, gilt ein Zauberspruch in der Edelsteinphase für jedes Gebiet, durch das die Reisegesellschaft zieht". (Zitat Spielregel). Ergo: jede Karte der Edelsteinphase ist bei jedem Tausch anwendbar. Ausnahme ist "Brennende Verlangen" und "Magische Reise", diese Karten spielt man zu Beginn der Edelsteinphase.
- Energiebogen: Ich denke, hier gilt jede Karte pro Runde nur einmal, sonst könnte man ja allen Mitspielern alle Energiesteine wegnehmen und es würde zwischen dem "Sog der Finsterniss" und dem "Sog des Lichtes" kein Unterschied geben.
Bei der Beschreibung der "Zauberspruchkarte "Einfluss" in der Spielregel übrigens ein kleiner Fehler unterlaufen, es muss "Erst wenn du 'bezahlst', gibst du eine Karte weniger ab" (und nicht zwei Karten weniger) heissen. Abr das ist ja auf der Karte selber richtig dargestellt.

Benutzeravatar
Michael Andersch

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Michael Andersch » 22. April 2001, 09:27

Hallo Hartmut,
so ganz kann ich Dir da nicht zustimmen:
>"Es ist ein komplexes Spiel, das m.E. seine Reize erst nach einigen Partien entfalten kann, insbesondere wenn den Spielern die verschiedenen Karten und ihre möglichen Wechselwirkungen bewusst werden"
Das mit den Karten und Wechselwirkungen stimmt. Dass das Amulett allerdings komplex sein soll verstehe ich nicht: Vier Seiten Regel (inkl. Materialauflistung) und supereinfache Mechanismen haben bei uns gestern dazu geführt, dass es den meisten zu "straight" war.
Und bei einer Spieldauer von Unter 45min (zu viert) kann man denke ich auch nicht von Komplexität sprechen.
>"...die Regeln scheinen also doch vollständig zu sein."
Kam uns auch so vor. Lob an Goldsieber!
>"Die alternativen Siegbedingungen - 7 verschiedene oder 8 beliebige Steine - liegen doch so arg dicht beieinander, dass der Unterschiede mir noch nicht bewusst ist. Wem der siebte Stein vor allen anderen zufällt, hat vermutlich auch mit dem Erlangen des achten kaum mehr Probleme."
Stimmt.
>"Fazit: ein Spiel für feste Spielerrunden, die sich gerne intensiv mit komplexeren Mechanismen befassen. Vom Anspruch her ein Stück weit über EL GRANDE..."
Hähhh? Vom Anspruch her auf dem Niveau von Siedler, würde ich mal sagen. Niemalsnicht ein Vergleich mit El Grande!
>"...und mit Sicherheit besser als sein Vorgänger WONGAR"
Das allerdings. Was ja auch nicht weiter schwer ist...
Und nebenbei: Auch viel besser als "Peanuts".
Viele Grüße
Micha (würde das Amulett jederzeit wiederspielen, aber zum Kauf reichts vermutlich nicht)

Benutzeravatar
Bernd

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Bernd » 22. April 2001, 09:45

Hallo Michael,
ich finde nicht, dass man DAS AMULETT vom Niveau her mit den SIEDLERN vergleichen bzw. auf eine Stufe stellen kann. Während ich bei den Siedlern trotz des Würfels eine Strategie bzw. bestimmte Etappenziele verfolgen kann, ist es bei dem AMULETT fast egal, in welche Nachbarregion ich mich bewege. Auch sind die SIEDLER von der Spielmechanik her bestens durchdacht, während das AMULETT mehr oder weniger ein zielloses umherirren auf dem Spielplan, unterbrochen von zahlreichen Auktionen, ist. Niemand der die Wahl hätte, würde DAS AMULETT den SIEDLERN vorziehen (glaube bzw. hoffe ich).
Bernd

Benutzeravatar
Thomas Rosanski

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Thomas Rosanski » 22. April 2001, 10:29

> bei dem AMULETT fast egal, in welche Nachbarregion
> ich mich bewege
Da muss ich dir widersprechen. Es ist schon sehr wichtig, die Reisegesellschaft in die richtige Richtung zu bewegen, da manche Zauberspruchkarten ihre Wirkung nur in den Gebieten der Pyramiden und andere nur an der grossen Mauer entfalten. Ausserdem hilft es auch, wenn man z.B. jede Karte als Silber nutzen darf, wenn eine Versteigerung in einem Gebiet für Silber vorkommt.
Das einzige, was meiner Meinung bei der Entscheidung, wohin die Reisegesellschaft gestellt werden soll, eher unwesentlich ist, ist die Farbe der Edelsteine, die in den Gebieten zu ersteigern gibt. Der Unterschied zwischen 7 verschiedenen und insgesamt 8 ist - so mein erster Eindruck - nämlich eher maginal.
Übrigens sollte man m.E. Das Amulett nicht mit Siedler oder El Grande vergleichen, ich freue mich jedenfalls auch über locker zu spielende Brettspiele, die trotzdem mehr bieten als MÄdN & Co. Einzig der Preis passt mit dieser Art von Spiel m.E. nicht ganz zusammen, aber andererseits werden Tabu, Outburst & Co. noch teurer verkauft und finden auch viele Käufer.
(Das soll jetzt noch keine Wertung sein, dafür habe ich das Amulett noch nicht oft genug gespielt. Wollte nur mal auf ein paar Aspekte aufmerksam machen, die mir bisher so aufgefallen sind.)

Benutzeravatar
Bernd

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Bernd » 22. April 2001, 12:04

Hi Thomas,
was Du über Pyramiden, die lange Mauer usw. geschrieben hast stimmt natürlich. Allerdings liegen die betroffenen Gebiete jeweils alle auf einem Haufen, so dass es nicht wirklich schwer ist, sie zu erreichen. Da von Taktik oder Strategie zu sprechen finde ich ziemlich übertrieben.
Ich würde das Spiel auch nicht mit den Siedlern vergleichen, und wollte nur darauf hinweisen, dass zwischen den beiden Spielen Welten liegen.
Bernd

Benutzeravatar
Martin Döreke

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Martin Döreke » 22. April 2001, 14:09

Hallo alle zusammen!
Ich habe mir "Das Amulett" diese Woche auch gekauft, und war nach drei Spielen restlos enttäuscht (ebenso meine drei Mitspieler).
Was haben sich da Moon und Weissblum bei der Entwicklung dieses Spiels eigentlich gedacht?
So grottig zusammengesetzte Elemente im Spiel wie die wirklich sehr unspannenden Auktionsrunden oder das ziehen eines der sechs Bewegungsplättchen aus dem Beutel usw.. Für mich wirkt das alles sehr unharmonisch und dröge.
Das Spielziel ist ja auch nen echter Witz den die beiden da verzapft haben (7 unterschiedliche Edelsteine oder 8 beliebige,) nicht zu glauben.
Nach einem solch tollen Spiel wie Capitol, kommt mir Das Amulett vor wie ein geistiges Abfallprodukt von Moon und Weissblum (nach dem Motto: gewollt aber nicht gekonnt).
Was eigentlich kann dieses Spiel davor retten in Vergessenheit zu geraten? Ich denke nur die Tatsache, das es so schlecht ist, und ein Beispiel dafür wie man´s nicht machen sollte.
Schade, so die Fantasy-Magie-Schiene scheint den Autoren nicht zu liegen.
Bin ehrlich gesagt auch ein wenig sauer 60,00 DM für ein solches Spiel ausgegeben zu haben aber nächstesmal bin ich schlauer, und werde mich erstmal ausgiebig in diesem tollen Forum informieren.
Grüsse
Martin

Benutzeravatar
Volker Tietze

re: Das Amulett - ich find's klasse!

Beitragvon Volker Tietze » 22. April 2001, 14:49

So unterschiedlich können die Geschmäcker sein: Für mich ist es DAS Highlight der Nürnberger Neuheiten.

Benutzeravatar
Hartmut

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Hartmut » 22. April 2001, 14:56

Hallo Michael & Co.,
gerade schaue ich mal, wie sich der Thread entwickelt hat - ist ja einiges hinzugekommen. Zur Problematik der "Komplexität" und wie man diese empfindet, fühle ich mich an die jüngste Diskussion zur Vokabel "Kreativität" erinnert. Ist eben doch alles sehr subjektiv.
Ja, die Regel ist nicht übermäßig lang, aber... Während sich z.B. bei DSvC oder El Grande alles sehr schnell, schlüssig und übersichtlich dem Spieler erschließt, muss er hier erst einmal die Karten und ihre einzelnen Wirkungen kennenlernen, z.T. auch erst in der Praxis erfahren. Ein Spiel bis zur Entfaltung seiner Reize in mehreren Partien erarbeiten zu müssen ist auch etwas, das ich als "komplex" empfinde. So und nur so war es gemeint. Dass auch Spieler, die schon drei Runden hinter sich haben, noch nicht den "Kick" des Spiels gefunden haben, stimmt mich dann aber auch nicht sehr optimistisch. Zugegeben, ich mag auch lieber Spiele der einfacheren, schlüssigeren Art, so dass DAS AMULETT wohl auch nicht mehr so oft auf meinen Tisch kommt.
Nice dice
Hartmut

Benutzeravatar
David

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon David » 22. April 2001, 15:36

... es wurde auch nicht von der Spielqualität sondern von der komplexität her mit Siedler verglichen...
David (der erst noch Das Amulett spielen wird - oder auch nicht)

Benutzeravatar
Michael Andersch

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Michael Andersch » 23. April 2001, 07:36

Hallo Hartmut,
genau dieser Sachverhalt (Viele spezielle Karten, die sich einem evtl. erst nach mehreren Partien erschliessen) ist das Einzige, was mich am Amulett etwas stört.
Allerdings müssten nach diesem Kriterium z.B. auch "Blitz&Donner", "Morgenland" und "Castel" als sehr komplex gewertet werden. Sind sie das?
Ich finde: B&D ja, aber die anderen beiden nicht unbedingt.
Gruß,
Micha

Benutzeravatar
Carsten Wesel

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Carsten Wesel » 23. April 2001, 10:04

> ein Spiel für feste Spielerrunden, die sich gerne
> intensiv mit komplexeren Mechanismen befassen.
So komplex ist es nicht. Der komplexe Teil ist vielmehr die Kombination der Karten. Und alle Kombinationen kann man nicht durchtesten, so daß man mit den immer wieder neuen Kombinationen durchaus drauf-los-spielen kann. Wenn man später denkt, eine Taktik zu finden oder bestimmte Karten immer wieder gerne hat, kann man diese Karten ja speziell angehen, aber es deshalb als hochkomplex und nur für Vielspieler einzustufen, finde ich übertrieben.
> Vom Anspruch her ein Stück weit über EL GRANDE und
> mit Sicherheit besser als sein Vorgänger WONGAR.
Eher unter "El Grande" und meilenweit über "Wongar". Hier muß ich wohl wieder dazu sagen, daß ich "Wongar" für einen riesengroßen Tiefpunkt in der Spielelandschaft halte, was aber jetzt nicht das Thema ist.
Ansonsten hat mir "Das Amulett" gut gefallen und ich werde es in naher Zukunft in meinem Spieleschrank begrüssen.
Gruß Carsten (mit Sehnsuch nach der vergangenen Spielewoche in Oberhof)

Benutzeravatar
Carsten Wesel

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Carsten Wesel » 23. April 2001, 10:11

> Micha (würde das Amulett jederzeit wiederspielen,
> aber zum Kauf reichts vermutlich nicht)
Dann hättest du dich von Bernhard überzeugen lassen und nach Oberhof kommen sollen. Es war vor Ort vorhanden und du hättest bis spät in die Nacht Mitspieler gefunden.
Gruß Carsten (hat leider nur 1x amulettiert)

Benutzeravatar
Michael Andersch

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Michael Andersch » 23. April 2001, 10:26

Hallo Carsten,
war leider beruflich nicht drin :-(
Außerdem reicht es, wenn Bernhard hier immer gegen mich verliert, da muß ich ihm ja nicht auch noch Oberhof vermiesen... :-))))
Viele Grüße,
Micha (hat es während der oberhoflosen Zeit auch so auf immerhin 3 Spieleabende / Nachmittage gebracht, aber leider immer noch nicht alle Neuheiten durch)

Benutzeravatar
Carsten Wesel

re: Komplex?

Beitragvon Carsten Wesel » 23. April 2001, 10:29

> Ein Spiel bis zur Entfaltung seiner Reize in mehreren
> Partien erarbeiten zu müssen ist auch etwas, das ich
> als "komplex" empfinde.
Ist "Tschach" komplex, wenn ich Schach kenne?
Gruß Carsten (...was ist schon komplex im Vergleich mit unserer Biosphäre)

Benutzeravatar
Carsten Wesel

re: Das Amulett - ich find's klasse!

Beitragvon Carsten Wesel » 23. April 2001, 10:33

DAS Highlight ist es nicht, aber in die obere Hälfte gehört es schon. Aber wenn es für dich das Highlight ist - warum nicht?
Gruß Carsten (noch auf der Suche nach seinem Highlight)

Benutzeravatar
Szor

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Szor » 23. April 2001, 11:08

Ich bin ein Pro-Amulett-Spieler und finde gerade das, was DU kritisierst an diesem Spiel gut und erfrischend anders:
Endlich mal nicht warten müssen, bis irgendeine Runde vorbei ist, um dann zur Wertung zu schreiten und am Schluss gucken, wer mit seinem Stein auf der Kramerleiste am weitesten vorne steht.
Mir hat das Chaos eben zu gesagt, liegt vielleicht an mir selbst.
Ich würds auf jeden Fall kaufen und habs in meiner Runde schon fünfmal gespielt und alle -auch eher GelegenheitsspielerInnen- waren begeistert.
Grüsse,
Szor

Benutzeravatar
Brigitte und Wolfgang Ditt

re: Das Amulett - Regelfragen

Beitragvon Brigitte und Wolfgang Ditt » 23. April 2001, 19:02

Hallo Thomas,
neben dem Fehler beim "Einfluss" gibt es noch zwei weitere. Die richtige Interpretation haben wir mit Ulrich Bauer von Goldsieber geklärt und an das Ende unsere Rezi zum Amulett gestellt.

Benutzeravatar
Hartmut Thordsen

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Hartmut Thordsen » 23. April 2001, 19:28

B&D und CASTEL kenne ich nicht. MORGENLAND mag ich sehr, und komplex ist das nicht - da hast Du Recht. Es ist ja auch was anderes, ob die vielen verschiedenen Karten wie bei MORGENLAND verdeckt gehalten werden (jeder kennt nur seine wenigen eigenen Karten und muss abwägen, wann er sie einsetzen will), oder ob ich wie bei DAS AMULETT die 10 oder mehr offenliegenden Karten aller Spieler (!) in ihren Wirkungen berücksichtigen muss. Für Carsten: somit sollte auch TSCHACH als Beispiel nicht mehr herhalten. Vielleicht trifft bei DAS AMULETT "unübersichtlich" besser als "komplex".

Benutzeravatar
Petra Schmidt
Kennerspieler
Beiträge: 231

re: Das Amulett schon ausprobiert?

Beitragvon Petra Schmidt » 25. April 2001, 21:12

Hallo Martin,
na vielleicht hätten wohl Moon und Weissblum Dich vor der Veröffentlichung des Spiels erst fragen sollen, ob das so ok ist!
Wie man aber in dieser Diskussion sah, gibt es doch einige, die das Spiel toll fanden - über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und so wird einem auch sicher nicht jedes Spiel gefallen, auch wenn einem die Spiele eines bestimmten Autors sonst immer gefallen haben. Es kann auch jeder seine Meinung äußern und Pro und Kontra zu einem Spiel geben, insbesondere wenn es einem nicht gefällt, sollte man dies auch publik machen und auch bitte begründen, aber doch unter Beachtung einiger Regeln und einer gewissen Höflichkeit.
Was ich als wirkliches geistiges Abfallprodukt ansehe ist Dein Posting.
Petra


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 29 Gäste