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Siedler Rohstoffkartenbennenung

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Gustav der Bär

[OT] Verirrt!

Beitragvon Gustav der Bär » 27. April 2001, 09:48

Mist! Darum laufen meine Straßen so oft ins Leere: Weil ich Orientierung verloren habe!
Kann mir jemand ein zuverlässiges Satelliten-Navigationssystem empfehlen?
Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(a.k.a. Peter Gustav Bartschat)

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sonne

määh oder bööh

Beitragvon sonne » 27. April 2001, 11:01

Hallo Andrea,
hast Du es Dir von den Ziegen und Schafen sagen lassen?
Ich dachte das ein Schaf schon määh machen kann. Bei einer Ziege würde ich ein: äääää erwarten. Für interessant halte ich in diesem Zusammenhang auch die Erkenntnis, daß verschiedene Kulturen von den gleichen Tieren unterschiedliche Laute glauben zu hören.
Gruß sonne (komme aus dem Bayerischen Kulturkreis)

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André Michail

re: Siedler Rohstoffkartenbennenung

Beitragvon André Michail » 27. April 2001, 12:28

Ich kenne Stein als Schlamm (ist zimlich ekelig!)
Ciao

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Und die Handelswaren?

Beitragvon Ralf Arnemann » 27. April 2001, 12:34

> Ich kenne Stein als Schlamm
Holla, jetzt wird es unübersichtlich.
Schlamm (noch besser: Dreck) ist doch Lehm, und Steine sind Erz ...
Bei all' den aufgeführten Beispielen dürfte tatsächlich nur die Doppelverwendung von "Stein" in verschiedenen Spielergruppen zu Problemen führen.
Aber um das Thema fortzuführen:
Wie nennt Ihr die Handelswaren bei "Städte und Ritter"?
Es soll ja Leute geben, die tatsächlich "Papier" sagen statt "Bücher", "Geldsack" und "Tuch" scheinen aber verbreitet zu sein.

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Andrea Harbke

(OT) re: määh oder bööh

Beitragvon Andrea Harbke » 27. April 2001, 13:06

Hallo Sonne,
das mit määh und bööh hat mal eine Mutter beim Kinderturnen gesagt, ich hatte das Gefühl, daß sie auf dem Land aufgewachsen ist und von daher Ahnung hat. Hatte aber bisher noch keine Gelegenheit den Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Wohne schließlich in einer Großstadt, zwar am Rand, aber auch da sind Ziegen eher selten (Schafe kommen schon mal vor).
Andrea (die sich bei "määh ihr Schafe" gern an den Film "Ein Schweinchen namens Babe" erinnert)

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Volker L.

re: Und die Handelswaren?

Beitragvon Volker L. » 27. April 2001, 13:07

> Wie nennt Ihr die Handelswaren bei "Städte und
> Ritter"?
> Es soll ja Leute geben, die tatsächlich "Papier" sagen
> statt "Bücher", "Geldsack" und "Tuch" scheinen
> aber verbreitet zu sein.
Auch hier bemuehe ich mich meistens, den in den Regeln
benutzten Begriff "Papier" zu verwenden, aber meine
Mitspieler sagen meistens "Buch" (singular). Zur
besseren Unterscheidung wird dann aus "Tuch" "Stoff".
Gruss, Volker

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Adam

re: Siedler Rohstoffkartenbennenung

Beitragvon Adam » 27. April 2001, 17:39

Gebräuchlich (mehr oder minder)
sind bei uns folgende Bezeichnungen:
Rohstoffe:
Wald: Holz, Baum, seltener: Stämme, Bretter, Balken
Lehm: Ziegel, (Bau-)Steine, seltener: Briketts
Schaf: Ziege, seltener: Wolle
Getreide: Weizen, seltener: Hafer, Kerze (Kerze?!?)
Erz: Steine, seltener: Berge, Gebirge, Eisen(-erz)
Handelswaren:
Papier: Buch (Bücher)
Münze: Geldsack, Geld
Tuch: (Tücher), seltener: Stoff
Sonstige:
Siedlung: Dorf, Haus
Stadt: Burg, seltener: Hotel (aus Monopoly-Zeiten), Kirche
Neben der bekannten Verwechselungsgefahr bei Steinen (Lehm vs. Erz) und dem Tuch/Buch-Paar kommt so noch Ziege vs. Ziegel hinzu.
Ein generelles Problem ist die Tauschsyntax.
Fast alle Anfänger sagen zuerst: tausche x gegen y.
Mit dem Ergebnis das zweimal x bzw. zweimal y über den Tisch gehen. Um ihnen beizubiegen, daß biete-x-suche-y schneller zum Erfolg führt (wenn es denn zum Erfolg führt), dauert meist noch länger als diese ultrakomplizierte ;-) Abstandsregel.
Die Kerze erklärt sich aus dem Gebrauch durch einen Erstpieler, der in volltrunkenem Zustand und bei unzureichender Beleuchtung versucht hat den Piktogrammen der Baukostenkarte eine Bedeutung zuzuordnen (von artikulieren wollen wir mal gar nicht sprechen).
Noch ein Zitat zur Münze: "Ich habe keinen Geldsack. _DU_ sitzt doch auf dem Geld." (wenn der Anfrager mit einer Stadt am 6er Erzfeld steht und weitere Münzen für den politischen Stadtausbau sucht)
Gruß
Adam

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Stefan-spielbox

re: määh oder bööh / au oder ai

Beitragvon Stefan-spielbox » 27. April 2001, 21:08

Hallo Sonne,
noch mehr verwundert hat es mich, als ich in Frankreich mitbekam, dass sie "ai" sagen, wenn ihnen was wehtut, im Gegensatz zu unserem "au". Ich hatte ursprünglich angenommen, solch ein Schmerzlaut wäre Instinkt und überall auf der Welt gleich - denkste! Wie mag das wohl in China lauten?
Soviel zu Siedler... (wir sind ja hier in einem Spieleforum)
Tschüss
Stefan

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Tobias / Glomeor

re: Und die Handelswaren?

Beitragvon Tobias / Glomeor » 27. April 2001, 23:23

Bei uns benötigt man Mützen für den Ausbau in Politik.
Tobias

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Ulrike Nootz

re: määh oder bööh / au oder ai

Beitragvon Ulrike Nootz » 28. April 2001, 15:43

Ai sagen die Chinesesen. Bitte frage mich aber nicht, wie ich das auf chinesisch schreibe. Das gibt diese Tastatur einfach nicht her.
Gruß, Ulrike

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Frank "Riemi" Riemenschneid

re: Mähhh :-)

Beitragvon Frank "Riemi" Riemenschneid » 30. April 2001, 13:09

Bei uns gibt es nur Blöckstoff.
Gruß
Riemi

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Volker L.

re: Siedler Tauschreihenfolge

Beitragvon Volker L. » 2. Mai 2001, 13:21

> Ein generelles Problem ist die Tauschsyntax.
> Fast alle Anfänger sagen zuerst: tausche x gegen y.
> Mit dem Ergebnis das zweimal x bzw. zweimal y über den
> Tisch gehen. Um ihnen beizubiegen, daß biete-x-suche-y
> schneller zum Erfolg führt (wenn es denn zum Erfolg
> führt), dauert meist noch länger als
> diese ultrakomplizierte ;-) Abstandsregel.
Also, ich sage meistens auch zuerst das, was ich suche,
aber ausdruecklich "Ich suche X, biete Y". Das scheint
mir sinnvoller zu sein, denn wenn ich einen Handel
initiiere, dann doch meistens, weil ich einen
bestimmten Rohstoff bekommen will. Was und wieviel ich
bezahle, darueber wird doch erst verhandelt, wenn
feststeht, dass jemand anders
a) den Rohstoff hat, den ich brauche und
b) prinzipiell bereit ist, sich davon zu trennen (d.h.
ihn noch nicht fuer seinen naechsten Zug fest
verplant hat.
DANN versuchen wir herauszufinden, ob er mit dem, was
ich anbieten kann, einverstanden ist.
Oft heisst es auch "Ich suche ein Lehm, biete wahlweise
ein Holz oder Getreide".
Gruss, Volker


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