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Galileo: Problem am Spielende

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sonne

Galileo: Problem am Spielende

Beitragvon sonne » 12. Juni 2001, 13:38

Liebe MitspielerInnen:
nun habe ich mich schon öfter über eine Partie von Galileo zu zweit gefreut. Das Spiel ist m.E. ein wirklich recht nettes zu Legespiel, das nicht schwierig, aber auch nicht zu leicht zu spielen geht (man muß zumindest genau aufpassen was der andere nun gerade macht).
Leider gab`s zum Spielende hin meist ein Problem. Unter Spielphase (obiger link) ist das auch in einer jüngeren Kritik adressiert worden: "Das Endspiel ist dagegen frustrierend, da der Spieler, der es auslöst, meistens keinerlei Einfluß mehr in die Punktwertung am Ende einbringen kann", heißt es da m.E. ganz zutreffend. In der Praxis bedeutete das, das für die Schlußwertungen offenbar die anderen Spieler insoweit bevorteilt sind, da es ihnen noch möglich ist die Setzsteine entsprechend zu platzieren.
Nun meine Frage: Spiele ich da etwas falsch oder hat jemand einen Vorschlag für eine Regeländerung mit der das Problem behoben werden kann (Schlußwertung wegfallen lassen?).
Gruß sonne

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Carsten Wesel

re: Galileo: Problem am Spielende

Beitragvon Carsten Wesel » 12. Juni 2001, 13:48

Stimmt!
Der letzte Spieler sitzt einfach nur noch rum und schaut, wo die anderen ihre Chips einsetzen. In meinem letzten Spiel hatte ich vor der Schlußwertung 3 Punkte Vorsprung vorm zweiten, der als letzter am Zug war und keine Chips mehr auf dem Plan hatte. Mir war klar, daß ich nur maximal 2 Chips einsetzen darf, um auf jeden Fall vor ihm zu bleiben (die anderen Spieler waren keine Gefahr mehr). Das hab' ich dann auch gemacht.
Wenn du da etwas ändern willst, dann kannst du ja einfach 'ne Runde früher aufhören, wenn noch nicht alle Plättchen umgedreht sind und alle Spieler gleich oft die Möglichkeit hatten aktiv zu werden.
Gruß Carsten (dem das gar nicht so schlimm vorgekommen ist)

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sonne

re: Galileo: Problem am Spielende

Beitragvon sonne » 12. Juni 2001, 16:45

"Wenn du da etwas ändern willst, dann kannst du ja einfach 'ne Runde früher aufhören, wenn noch nicht alle Plättchen umgedreht sind und alle Spieler gleich oft die Möglichkeit hatten aktiv zu werden."
OK, Carsten, ich denke den Aspekt, das jeder gleich oft dran war, den kann man nur schwer kontrollieren, - ich halte ihn auch nicht für so wichtig, weil man durch seine Option eine der Karten aus dem Säckchen zu ziehen, das Spiel auch schon recht anders beeinflußt als bei normalem Umdrehen nur eines Plättchens. Vielleicht sollte man sich einfach darauf vorher einigen, aufzuhören (ggf ohne Schlußwertung), sobald nur noch zwei verdeckte Plättchen liegen.
Übrigens hatten wir das Gefühl, das die zweite Option, bei der man zwei statt einem Plättchen umdrehen darf und zuvor ein offenes gegen eines aus dem Sack austauscht immer die vorteilhaftere ist, gings Euch da auch so?
Gruß sonne

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Carsten Wesel

re: Galileo: Problem am Spielende

Beitragvon Carsten Wesel » 12. Juni 2001, 17:12

> Übrigens hatten wir das Gefühl, das die zweite
> Option, [...] immer die vorteilhaftere ist, gings
> Euch da auch so?
Jo - man kann damit einfach zu viel Unheil anrichten, so daß wir diese Option quasi durchgehend gewählt haben.
Gruß Carsten (der gern mal die Wahl hat)

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sonne

Kennt noch jemand Galileo?

Beitragvon sonne » 13. Juni 2001, 12:17

Bin sehr dankbar für weitere Anregungen zu den oben diskutierten Punkten:
1. Benachteiligung des letzten Spielers?
2. Wie lösbar?
3. Spieloption des Aufdeckens von 2 Kärtchen und Umtauschens von einem Offenen durch Sackinhalt immer attraktiver?
Gruß sonne


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