habe einige male das kartenspiel "chrononauts" von andrew looney gespielt, einmal zu dritt, zweimal zu zweit. gemäss angaben kann es bis zu sechst gespielt werden - wobei da noch ein wenig "strecken" drin liegen soll -, und es gibt sogar eine solo-variante, die paradoxerweise "solonauts" ("solonaut" würde genügen) heisst.
um paradoxa geht es auch im spiel. hat es nämlich in der zeitreihe, die von 1865 bis 1999 reicht, 13 paradoxa, dann verlieren....alle. eine/r allein kann gewinnen, wenn er/sie drei zeitkarten richtig aufliegen hat, oder 3 artefakte gesammelt hat oder am ende seines/ihres zuges 10 karten in der hand hat.
das alles zusammen ergibt eine fülle von möglichkeiten.
man kann aus tatsächlichen ereignissen alternativ-ereignisse machen, im zieh- oder im ablage-stapel nach einer karte suchen, eine aktion kontern, den/dem anderen artefakte stehlen, sich oder anderen neue aufträge (das aufliegen der zeitkarten) verpassen etc. etc.
nun, zuviel über die regeln erzählen will ich nicht, ist ja keine besprechung.
vollauf begeistert hat mich das thema - zeitreise und auswirkungen von alternativ-ereignisse - und insbesondere dessen umsetzung.
in der zweier- und dreier-variante lässt sich noch einiges am spielablauf über taktik und strategie beeinflussen, bei mehr spieler/innen vermute ich, dass das glück (kartenziehen) einen zu grossen anteil ausmacht. aber das darf ich ja noch ausprobieren.
es hat anleihen bei magic, ist aber weitaus weniger komplex. und fürs englisch-lernen ist es bestens geeignet.
wer hat schon erfahrungen mit "chrononauts" gemacht?
gruss (aus der gegenwart - oder?)
beat