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Quidditch - Wie spielt es sich ?

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Robert Vötter

Quidditch - Wie spielt es sich ?

Beitragvon Robert Vötter » 2. August 2001, 14:49

Es war zwar schon einmal eine Frage über dieses Spiel in diesem Forum, doch die Frage selbst wurde nicht beantwortet.
Hat jemand dieses Kartenspiel gespielt und kann mir näheres mitteilen ?
Vielen Dank
Vötter Robert

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Niccolo
Kennerspieler
Beiträge: 1333

re: Quidditch - Wie spielt es sich ?

Beitragvon Niccolo » 2. August 2001, 18:37

> doch die Frage selbst wurde nicht beantwortet.
doooch!
http://www.spielbox-online.de/cgi-bin/sbfora01d_index.cgi?readsuch&20847
mehr weiss ich "heute" leider sicher nimmer.
Gruss
Niccolo

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Wolfgang und Brigitte Ditt

re: Quidditch - Wie spielt es sich ?

Beitragvon Wolfgang und Brigitte Ditt » 2. August 2001, 19:22

Hallo Robert,
Quidditch simuliert das Spiel wie es im Buch beschrieben wird, mit der Ausnahme, dass der goldene Schnatz nicht wieder verschwindet.
Unsere Rezension wird ungefähr um den 15.8. erscheinen. Warner Bros. als Rechteinhaber untersagt generell die Veröffentlichung von Bildern aus Quidditch (bevor das diskutiert wird: es ist ihr gutes Recht als Rechteinhaber) und wir bemühen uns momentan um eine Ausnahmegenehmigung.
Wolfgang und Brigitte

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Uli Schumacher

re: Quidditch - Wie spielt es sich ?

Beitragvon Uli Schumacher » 5. August 2001, 23:21

...es spielt sich eher nicht.
Jeder hat 5 Spieler eines Teams, jäger, hüter, treiber oder natürlich Sucher auf der Hand und versucht, die wechselseitig in der Mitte aufgedeckten Bälle durch darunterlegen einer möglichst hohen passenden Spielerkarte für sich zu gewinnen. mit einigen Zaubersprüchen wird der eindruck erweckt, man hätte groß Einfluß, aber in der Regel legt man doch die Karte mit dem bestpassenden Spieler, wer also gerade die bessere auf der Hand hat...
dann wird irgendwann ein 'Tor' statt eines Balles aufgedeckt, das der aufdeckende Spieler kampflos geschenkt bekommt - wenn denn noch einer weiß, wer gerade aufdeckender Spieler war. Schlampige Spieler wie wir decken manchmal unüberlegt auf ohne dran zu sein, nur damit das Ende schneller kommt...
Irgendwann naht es dann in Form eines aufgedeckten Schnatz. Geschieht das im ersten Teil des Spiels, bekommt ihn derjenige, der schon eine (oder die höhere der beiden ) Sucherkarte auf der Hand hat oder als erstes zieht. Damit gewinnt er in der Regel, sorry, bin Statistikerin, und bei dieser Art Spiel entspricht es einem höheren Lottogewinn, einen Vorsprung von 15 Toren zu erzielen. Aber das weiß man ja, wenn man das Buch gelesen hat und nimmt es in Kauf - buchnahe spielerische Umsetzung. Schlimmer ist es, wenn der Schnatz erst gegen Ende des Spiels erscheint. Dann haben nämlich beide ihre zwei Sucherkarten auf der Hand - eine 11 und eine 12 - und legen natürlich gleichzeitig die 12. Und dann gehen beide auf die Ablage. Anschließend (nach evtl einem Spiel um einen andreren Ball) legen beide ihre 11. Beide Karten gehen auf den Ablagestapel. Un nu??? keine Ahnung, dieser recht häufige Fall ist in der Regel nicht vorgesehen, neu mischen nicht vorgesehen (logo, der Schnatz kommt ja sicher, und dann fängt ihn einer - haha) und beide sitzen sich etwas ratlos gegenüber.
All die kleinen Extras, Fouls (hab ich das falsch in Erinnerung, das Hagrid mal wissen wollte, was ein foul im Fußball ist, weils das im Quidditch nicht gäbe?) und ähnliches machen aus einem glücksbestimmten Kartenaufnehmen und wiederhinlegen noch lange kein Spiel... Wer die Illustrationen mag, kann sie sich an die Pinnwand hängen, spielen würde ich lieber was anderes...
Uli (die gerade eine Woche lang mit dem 'Käptn' und seinen Leuten gespielt hat - was anderes)

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Roman Pelek

Bilderrechte - sehr wohl diskussionswürdig!

Beitragvon Roman Pelek » 6. August 2001, 03:25

Hi Brigitte und Wolfgang,
>Unsere Rezension wird ungefähr um den 15.8. erscheinen. Warner Bros. als Rechteinhaber untersagt generell die Veröffentlichung von Bildern aus Quidditch (bevor das diskutiert wird: es ist ihr gutes Recht als Rechteinhaber) und wir bemühen uns momentan um eine Ausnahmegenehmigung.<
Wozu? Warum sollte man als Rezensent sich die Pflicht aufladen, Bilderrechte-Sondergenehmigungen bei einem Grossunternehmen einzuholen? Eine Rezension, sei sie negativ oder positiv, hat immer einen Werbeeffekt für den betreffenden Verlag, alleinig durch die Erwähnung an sich. Wenn Warner Bros. es nicht für nötig befinden, Pressematerial für solche Zwecke freizugeben, so sollte man diese Arroganz nicht noch durch Übereifer belohnen.
Rezensenten arbeiten für geringen oder gar keinen Lohn im Spielebereich, insofern halte ich in solchen Fällen jegliches Engagement für unangebracht. Euer geistiges Eigentum in Form einer Kritik bezahlt Euch auch keiner, und die davon Profitierenden legen Euch noch Steine in den Weg. Nicht jeder, der im Recht ist, geht damit auch den besten Weg, warum sollte man also solche Verfahrensweise in solchen Fällen mit eigener Arbeit und Mühe belohnen? WB kostet es nichts, gewisses Bildmaterial für Pressezwecke freizugeben, wir reden hier schliesslich nicht über kostenlose Reziexemplare eines finanziell darbenden Kleinverlags. Also: was soll das?
Ich finde, dass hier die Relationen nicht gewahrt sind und insofern kein Entgegenkommen notwendig ist. Irgendwann ist wirklich auch mal Schluss mit lustig.
Ciao,
Roman (dessen Geduld hier deutlich überstrapaziert wäre)

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Roland G. Hülsmann

re: Bilderrechte - sehr wohl diskussionswürdig!

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 6. August 2001, 16:30

Hallo Roman,
im Großen und Ganzen gebe ich Dir recht, aber in einem Punkt regt sich Widerspruch:
Eine Besprechung, gleich welchen Ergebnisses, dient nicht nur dem Hersteller des Spieles, sondern auch den vielen Spielern, die sich für das Spiel interessieren, aber vor einem Kauf auch ein paar andere Meinungen dazu lesen wollen. Und diese wegen der Ignoranz (oder der komplizierten Rechtslage bezüglich der Grafiken) zu bestrafen, halte ich für falsch.
Ich denke, jemand der Spiele bespricht, tut es nicht für die Verlage sondern für die Spieler. Daher würde ich mich in keinem Fall vom Verhalten eines Verlages abhängig machen ... werder in die eine noch die andere Richtung.
(BTW: Ein Produktfoto kann nicht durch Copyrights verboten werden, lediglich die Reproduktion einzelner Grafiken. Ein Foto, auf dem die geöffnete - und nebenbei völlig unpraktische - Verpackung und die aufgefächerten Karten oder etwa eine Spielsituation zu sehen sind, wird keine Rechte verletzen!)

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Roman Pelek

Wie viel Aufwand lohnt sich bzw. für was?

Beitragvon Roman Pelek » 6. August 2001, 18:37

Hi Roland,
>Eine Besprechung, gleich welchen Ergebnisses, dient nicht nur dem Hersteller des Spieles, sondern auch den vielen Spielern, die sich für das Spiel interessieren, aber vor einem Kauf auch ein paar andere Meinungen dazu lesen wollen.<
Selbstverständlich - sorry, dass ich hier vielleicht die Sicht etwas zu drastisch auf die eine Seite der Medaille reduziert habe. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass ich es nicht sonderlich fair finde, durch solche zu engen Regelungen oder mangelndes Pressematerial Rezensenten Steine in den Weg zu legen und einen so hohen Aufwand wie die Ditts ihn hier betreiben eigentlich nicht für zumutbar halte. Sicher liegt hier der Wunsch, anderen Spielern eine Einsicht zu gewähren zugrunde; aber nicht jeder wird diesen Aufwand treiben wollen. Bzw. sollte man auf diesen Umstand klar aufmerksam machen, damit sich hier evtl. die Firmenpolitik etwas lockert.
Ich muss offen gestehen, dass ich keine Lust hätte, meine Zeit damit zu verbringen um Ausnahmegenehmigungen zu betteln bei einem Produkt, das sich zudem eh aufgrund marketingtechnischer Boni quasi von alleine verkaufen wird, da sollte sich dann doch die andere Seite etwas entgegenkommender zeigen.
>Und diese wegen der Ignoranz (oder der komplizierten Rechtslage bezüglich der Grafiken) zu bestrafen, halte ich für falsch.
Ich denke, jemand der Spiele bespricht, tut es nicht für die Verlage sondern für die Spieler. Daher würde ich mich in keinem Fall vom Verhalten eines Verlages abhängig machen ... werder in die eine noch die andere Richtung.<
Hm, ich würde sagen, dass allen damit gedient ist, wenn ein Spiel besprochen wird im Endeffekt. Primäres Anliegen ist natürlich, den anderen Spielern die eigene Einschätzung und Erfahrung mitzuteilen, um ihnen die Entscheidung zu erleichtern. Aber Du schlägst ja den idealen Mittelweg in der folgenden Klammer selbst vor:
>(BTW: Ein Produktfoto kann nicht durch Copyrights verboten werden, lediglich die Reproduktion einzelner Grafiken. Ein Foto, auf dem die geöffnete - und nebenbei völlig unpraktische - Verpackung und die aufgefächerten Karten oder etwa eine Spielsituation zu sehen sind, wird keine Rechte verletzen!)<
Und damit wäre der Sache doch genüge getan; sicher sehe ich als Leser einer Kritik gerne auch möglichst viel von der Spielgrafik, aber hier in diesem Falle würde ich definitiv nicht die Einholung einer Sondergenehmigung für die Reproduktion der Grafiken von den Rezensenten verlangen. Dann halt eben ohne solche Grafiken.
Nuja, wie dem auch sei, ich finde jedenfalls dass man seine Zeit im Spielesektor weitaus produktiver füllen kann als solchen Grafiken nachzulaufen, wenn die entsprechenden Stellen diese so zurückhalten. Dann lieber noch ein anderes Spiel spielen und besprechen, damit ist den Spielern auch bzw. vermutlich mehr gedient ;-)
Ciao,
Roman


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