Arne Hoffman schrieb:
>
> Ich glaube, Dirk hatte es angesprochen: Zum Ende hin koennen
> viele Spieler den Grossteil der Felder auf dem Spielplan
> erreichen.
Das ist richtig und meiner Meinung nach auch wichtig. So haben alle Spieler unabhängig von ihrer Hauptstadt, die Möglichkeit alle Spielfelder zu erreichen. Besonders wichtig sind da zunächst mal die reichen Gebiete im östlichen Mittelmeer und am Schwarzen Meer.
Ohne diese Fähigkeit könnte man als Spieler schwer eine Mehrheit bei einer Waren erreichen, deren Karte man gerade hat. Das ist auch so schon schwer genug.
> Da wird es arg unuebersichtlich und man kann kaum
> vorausplanen - erscheint mir momentan so, bitte korrigiert
> mich wenn dies mit zunehmender Erfahrung besser wird :o) Ich
> vermisse es etwas, dass man Provinzen nicht besser
> verteidigen kann, wenn man sie unbedingt halten moechte. Der
> Gegner weiss genau, wieviele Einheiten er benoetigt um den
> Kampf durchfuehren zu koennen und dann entscheidet die
> Zugreihenfolge ueber die Wahrscheinlichkeit des Kampfausgangs
> (zusaetzlich noch ein paar moegliche Modifikatoren durch ein
> paar der Ereigniskarten). Dies missfaellt mir etwas, aber
> vielleicht haben wir da bei der Zugreihenfolge nicht genug
> aufgepasst.
Man kann seine Verteidigungschancen durch verschiedene Fortschritte etwas verbessern, aber man darf nicht vergessen, dass ZdR keine Eroberungsspiel ist. Genauso wie bei Civ. darf man sicht nicht unbedingt auf sein 'Reichsgebiet' versteifen. Wenn man mal was verliert, holt man sich halt was anderes. Der Schwerpunkt des Spiel liegt woanders.
Und die Provinzen müssen auch angreifbar bleiben, irgendwie will man dem Führenden schließlich beikommen können.
> Noch zu dem Vergleich mit Civi: Mir gefallen beide sehr gut.
> Civi hat seine schoene Handelsphase, Renaissance spielt sich
> fluessiger, auch wenn ich bei letzterem momentan weniger
> Moeglichkeiten sehe einen Fuehrenden stoppen zu koennen, als
> bei Civi.
Ich denke, ähnlich Maßnahmen wie bei Civi werden auch bei Renaissance fruchten. Einfach ist es da ja auch nicht. Wichtig ist zu merken, wann ein Spieler wirklich führt oder zu führen droht, um rechtzeitig einschreiten zu können.
Holger