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Regelfrage Amulett

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Lang

Regelfrage Amulett

Beitragvon Michael Lang » 1. November 2001, 12:18

Wir haben gestern das erste Mal "Das Amulett" gespielt. Abgesehen davon, dass wir zweieinhalb Stunden gespielt haben und leider wegen der fortgeschrittenen Uhrzeit kurz vor dem Ende abbrechen mussten, hat es uns sehr gut gefallen.

Allerdings sind wir uns bei einer Sache nicht ganz sicher, ob wir die Spielregel richtig interpretiert haben. Kann man in den Stadtteilen beliebige verschiedene Metallkarten bieten oder muss es sich bei den Karten zumindest um die gleiche Metallart handeln?

Schöne Grüsse

Michael, einer der Spielbanausen

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Roman Pelek

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Roman Pelek » 1. November 2001, 12:20

Hi Michael,

wir haben immer nach der Regel gespielt, dass man auch Sorten in der Stadt mischen darf, d.h. man bietet gewissermassen nur eine "Anzahl Karten".

Ciao,
Roman

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Michael Lang

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Michael Lang » 1. November 2001, 12:33

Das haben wir auch so gespielt. Allerdings kam es am Ende dann wirklich nur noch auf die Anzahl der Karten an. Und die Anzahl der Karten, darf man ja laut Regel auch bei den Mitspielern abfragen. Die Spannung bei der Versteigerung der Edelsteine war deshalb nicht mehr vorhanden.

Vielleicht probieren wir es bei der nächsten Runde mal anders.

Cu

Michael

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Petra Schmidt
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Beiträge: 231

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Petra Schmidt » 1. November 2001, 12:57

Ich finde das mit den Städten und sozusagen alle Karten anbieten eigentlich ganz gut.

Es kann zum Teil doch für den ein oder anderen eine Change sein, an Amulette zu kommen. Bei uns ist es auch mal vorgekommen, das ein Mitspieler kaum noch zu Karten kam und wenn man dann irgendwann mal wieder ein paar Karten auf der Hand hat, ist es ein buntes Gemisch - für diese Mitspieler haben die Städte meines Erachtens eine Art Joker-Funktion.

Für mich ist dies sogar eine weitere Möglichkeit gezielt in Städte zu gehen oder aber sie auch ganz gezielt zu umgehen, nämlich dann, wenn ich sehe dass ein anderer Mitspieler einfach nur noch viele Karten auf der Hand hat.
So gibt es im Spiel doch z.B. auch die Zauberspruch-Karte, dass man den Pöppel in ein beliebiges anderes Feld versetzen kann ... und wenn sich dann ein Spiel in der Endphase befindet, oder zumindest ein Spieler kurz vor dem Gewinnen steht und viele Karten auf der Hand hat, da war es zumindest bei uns so, dass die gesamte restliche Gesellschaft versucht hat, die Städte zu meiden.

Petra (der die Städte so gefallen, indem man dort einfach alles bieten kann)

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Michael Schramm

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Michael Schramm » 1. November 2001, 19:47

Hi Roman,

sehe ich genauso wie Du, bei einer Einschränkung auf eine Sorte hätte man kaum Vorteile in der Stadt gegenüber Besitzern von so mächtigen Zaubersprüchen wie " alle Metallkarten zählen als x-Metall" u.ä.

Nice dice

Michael

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Michael Lang

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Michael Lang » 2. November 2001, 06:51

Ulrich Bauer vom Verlag Goldsieber hat mir folgende Antwort auf meine Frage geschickt:

"in den Städten dürfen Sie mit jeder beliebigen Kombination von Metallkarten
um die Edelsteine bieten. Weder macht der Startspieler Vorgaben, noch
müssen Sie sich selbst auf eine Sorte oder Kombination festlegen. Es ist
nur die Anzahl der Karten ausschlaggebend."

Damit ist es zumindest klar, wie es ursprünglich gedacht war.

Cu

Michael

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Jost Schwider

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Jost Schwider » 2. November 2001, 13:59

Ganz kurz: gleiche Metallart

Wir haben das sogar insoweit eingeschränkt, als dass ein Spieler noch nichtmal die Metallart während der Versteigerungsrunde wechseln darf.

Jost aus Soest (mag lieber Morgenland als Das Amulett)

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Jost Schwider

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Jost Schwider » 2. November 2001, 14:10

> "... mit jeder beliebigen Kombination von Metallkarten
> um die Edelsteine bieten ..."

Wo bleibt denn da die Taktik? :-?

Jost aus Soest (findet Morgenland immer besser im Vgl. zum Amulett)

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Jost Schwider

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Jost Schwider » 2. November 2001, 14:17

> mächtigen Zaubersprüchen

Gerade darum geht es doch: Richtige (d.h. funktionierende) Karten-Kombinationen zu ersteigern. Ohne dem wäre Das Amulett noch viel langweiliger. :-(

Jost aus Soest (sprich: Jooost aus Sooost)

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Marten Holst

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Marten Holst » 2. November 2001, 14:46

Moin Jost,

> > "... mit jeder beliebigen Kombination von Metallkarten
> > um die Edelsteine bieten ..."
>
> Wo bleibt denn da die Taktik? :-?

Äh, genau da? Die einen setzen auf Masse, die anderen auf Klasse. Und da sind die Städte ein ganz anderer Aspekt. Dass der Starter da nur die Metallart vorgibt, und sonst ist es wie sonst - wo bleibt denn da der Unterschied? ;-) Vielleicht solltest Du es endlich mal probieren.

Tschüß
Marten (nicht unbedingt ein Riesenamulettfan, aber gegen Morgenland...)

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Jost Schwider

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Jost Schwider » 3. November 2001, 09:11

> Dass der Starter da nur die Metallart vorgibt

Nein, so was es nicht gemeint.
Jeder Spieler entscheidet für sich, welche Metallart er verwendet, bleibt dann aber während der Bietrunde dabei!
Dadurch wird es m.E. deutlich taktischer: "Nehm ich jetzt das Gold, wovon ich am Meisten habe, oder doch lieber nur Silber, was ich in den angrenzenden Gebieten sowieso nicht brauche?"

> Vielleicht solltest Du es endlich mal probieren.

Habe ich doch gemacht. Mein Resumee: Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich was neues. "Mussi net hamn!" ;-)

Jost aus Soest (sprich: Jooost aus Sooost)

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Marten Holst

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Marten Holst » 5. November 2001, 12:10

Moinle Jost,

> > Dass der Starter da nur die Metallart vorgibt
>
> Nein, so was es nicht gemeint.
> Jeder Spieler entscheidet für sich, welche Metallart er
> verwendet, bleibt dann aber während der Bietrunde dabei!
> Dadurch wird es m.E. deutlich taktischer: "Nehm ich jetzt das
> Gold, wovon ich am Meisten habe, oder doch lieber nur Silber,
> was ich in den angrenzenden Gebieten sowieso nicht brauche?"

Ach so. Allerdings empfinde ich die taktischen Überlegungen in den Städten über die andere Preispolitik interessanter. Grundsätzlich wird man mehr zahlen müssen, wodurch die Stadt nicht so interessant ist, andererseits kann man "Schrott" noch nutzen - wozu sonst benötige ich ein einzelnes Kupfer, gerade wenn die Kupferfelder auch nur noch begrenzt erotisch sind. Bei Einmetallversteigerungen (gut, in Deiner Variante gilt das nur eingeschränkt) ist oft auch das Problem, dass eh nur einer bieten kann und daher alles recht günstig bekommt.

> > Vielleicht solltest Du es endlich mal probieren.

Hoppala, was schrieb ich da? Wollte ich so nicht formuliert haben, und was ich da meinte, weiß ich auch nicht. Das "endlich" hat da nichts zu suchen, man verzeihe mir bitte.

> Jost aus Soest (sprich: Jooost aus Sooost)

Weiß ich doch, hatte schließlich einen Joooost und einen aus (der Nähe von) Sooooost in der Klasse...

Tschüß
Marten ([i]endlich[/i] mal wieder etwas Muße zum Forumslesen)

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Jost Schwider

Re: Regelfrage Amulett

Beitragvon Jost Schwider » 5. November 2001, 18:38

> hatte schließlich einen Joooost und einen aus
> (der Nähe von) Sooooost in der Klasse

Da bist du wohl der einzige Mensch auf der Welt, der jetzt zwei Jost aus (bei) Soest kennt... Ich selbst habe noch keinen anderen Jooost kennengelernt (zumindest nicht als Vorname)...

> endlich mal wieder etwas Muße zum Forumslesen

Gelle, auch mal schön. Ich muss leider gleich weg, denn ich "muss" spielen... ;-)

Jost aus Soest (freut sich auf die Allerheiligenkirmes)


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