Beitragvon Erhard Portner » 18. November 2001, 16:56
Hallo Manuel,
bei Deinem Spiel dürfte es sich um "Gin" von Jörg Nürberger handeln, das in seinem Eigenverlag "Hanje-Spiele" in den 80er-Jahren erschienen war.
Dem Spiel müssten 35 Holzchips beiliegen.
Die Chips werden zu Spielbeginn gleichmäßig an die Spieler verteilt. Es können beliebig viele Mitspieler mitspielen.
Wer am Zug ist, würfelt mit einem Würfel und setzt einen seiner Chips - auf das vom Start an gerechnet - entsprechende Feld. Ist das Feld unbesetzt, endet der Zug und der nächste Spieler ist an der Reihe. Befindet sich auf dem angewürfelten Feld jedoch ein Chip oder ein Stapel, bestehend aus mehreren Chips, so setzt der Spieler seinen einzuspielenden Chip darauf, würfelt erneut und zieht mit dem gerade entstandenen bzw. um einen Chip vergrößerten Stapel weiter. Der Spieler darf mit diesem Stapel solange weiterziehen, bis er auf ein leeres Feld gelangt.
Ziel des Spieles ist es, über das letzte - das 9. Feld - hinaus zu ziehen. Wird dieses imaginäre 10. Folgefeld exakt angewürfelt, so kann er den gesamten ins Ziel gezogenen Sttapel als Gewinn verbuchen. Schießt er über das Ziel hinaus, so muss er drei Chips auf dem Feld, auf dem er sich zuletzt befand, belassen. Wenn er Pech hat, geht er dabei völlig leer aus.
Mit verspielten Grüßen
Erhard