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Plan Cheroli

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Roland G. Hülsmann
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Plan Cheroli

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 17. November 2001, 19:31

Hallo,
ich habe heute auf dem Flohmarkt "Plan Cheroli" von Adlung erstanden. Weder bei Luding noch hier habe ich etwas dazu gefunden. (Bei Luding zumindest den Hinweis, daß res das Spiel gibt ... ;-))

Kann mir jemand etwas dazu sagen?

Gruß Roland (der bisher nur Kartenspiele von Adlung kannte)

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Arno C. Hofer
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Re: Plan Cheroli

Beitragvon Arno C. Hofer » 17. November 2001, 19:59

Ich glaube,

M LEICHTESTEN tust Du Dir, wenn Du Karsten unter seiner E-Mail-Adresse selbst befragst:
mailto:info@adlung-spiele.de

Viel Erfolg, Arno

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Roland G. Hülsmann
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Re: Plan Cheroli

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 17. November 2001, 20:38

Hallo Arno,

ich hoffte eher auf weniger "befangene" Meinungen ;-)

Daß Karsten sein Spiel gut findet, möchte ich doch einfach mal voraussetzen.

Danke, Roland
(der seine Spiele auch alle ganz toll findet :grin:)

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Andreas Keirat/Claudia Schlee

Re: Plan Cheroli

Beitragvon Andreas Keirat/Claudia Schlee » 18. November 2001, 08:34

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Hallo,
> ich habe heute auf dem Flohmarkt "Plan Cheroli" von Adlung
> erstanden. Weder bei Luding noch hier habe ich etwas dazu
> gefunden. (Bei Luding zumindest den Hinweis, daß res das
> Spiel gibt ... ;-))
>
> Kann mir jemand etwas dazu sagen?
>
> Gruß Roland (der bisher nur Kartenspiele von Adlung kannte)

Hallo Roland!

Wenn Du die Spielanleitung verstehen solltest, kannst Du sie mir dann mal aufschreiben? Ich habe in meinem Leben wohl schon 2500 Spielanleitungen gelesen, aber irgendwie ist das Spiel für meinen Kopf ungeeignet. Ich verstehe es einfach nicht... Schade, weil das Material so nett aussieht und das Ding verstaubt hier seit Jahren im Regal (Claudia witzelt schon immer, weil ich es einmal pro Jahr rausnehme und versuche, die Anleitung zu begreifen. Sie genießt es, mich scheitern zu sehen...).

Ciao,
Andreas (der mit dem Gedanken spielt, es nächstes Jahr nach Essen mitzubringen und sich das Spiel vom Meister persönlich erklären zu lassen).

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Arno C. Hofer
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Re: Plan Cheroli

Beitragvon Arno C. Hofer » 18. November 2001, 15:09

... und in diesem Sinne habe ich gemeint, bei Karsten nachzufragen ... mir geht es nämlich ähnlich wie Andreas/ Claudia etc. Dabei hatte ich es mir [b]damals[/b] vor fast hundert Jahren - wenn man die rasante Entwicklung der letzten Jahre betrachtet - wohl von Karsten (oder seinem Bruder?) erklären lassen ...

Doch diese Erklärung war nach der Rückkunft aus Essen schon wieder vergessen. Lag aber sicher nicht an der Erklärung sondern hatte einen anderen Grund: in mein Auto in der Tiefgarage von Bochum war eingebrochen worden, es fehlte außer meinem Mantel nichts, nur der Innenraum stank bestialisch: da hatten Stadtstreicher ein Fest drin gefeiert! Mahlzeit.

Arno (der die Kartenspiele aus Karstens Schmiede sehr, sehr gern hat, aber noch immer kein NIX besitzt, dafür aber immer wieder auf SPEED ist)

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Roland G. Hülsmann
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Re: Plan Cheroli

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 18. November 2001, 21:33

Hallo, gespielt habe ich es noch nicht, aber die Regeln scheinen durchaus einfach zu sein: An den entgegenliegenden Ecken des Planes die drei Figuren aufstellen und dann durch Drehen ins gegenüberliegende Eck zu gelangen. In der Mitte kommt man sich ins Gehege. (Ähnlich wie bei Halma.) Pro Runde macht man einen Zug (oder bei einer Variante die Anzahl der gewürfelten Augen an Zügen).

In einer Variante, kann man dann die beiliegenden Chips als "Blocker" verwenden, d.h. die Felder mit Chips sind quasi nicht mehr Teil des Spielplanes. In eine weiteren Variante, gilt es die Chips einzusammeln. Letztere Variante klingt nicht übel, da man hier wohl etwas agressiver spielen muß.

Wie gesagt, ich rede von "PLAN CHEROLI" und nicht von "CHEROLI", bei dem man dann wohl auch noch den Spielplan aus Holzscheiben aufbaut.

Wenn ich es gespielt habe, werde ich mich noch mal äußern.

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Roland G. Hülsmann
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Re: Plan Cheroli

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 19. November 2001, 08:28

Ich versuche mal kurz zusammenzufassen, wie ich die Anleitung verstanden habe:

[b]1. Startaufstellung[/b] Jeder Spieler stellt seine drei Figuren (in Bogenform) wie auf der Abbildung in der Anleitung angegeben in seiner Ecke auf, wobei jeder der beiden Füße eines Bogens im Mittelpunkt eines Feldes steht.

[b]2. Ziel des Spieles[/b] Die gegenüberliegende Ecke des Spielplanes zu erreichen (wie bei Halma). Die Plättchen und der Würfel im Standardspiel [i]nicht[/i] benötigt!

[b]3. Ein Zug[/b] ist die Bewegung einer Figur. Eine Figur bewegt sich, indem sie sich um einen der beiden Füße um sich selbst dreht, so als wäre dieser Fuß drehbar fest mit dem Spielplan verbunden. Die Figur kann sich also auf die 5 anderen Positionen drehen, die auf diese Weise möglich sind. Die Figur kann rechts oder links herum gedreht werden. Ist kein anderer Spielstein in direkter Nähe, ist dies aber unerheblich. Indem beim nächsten Zug das andere Bein als Fixpunkt genommen wird, kann sich die Figur so langsam aber sicher fortbewegen. [i]Wieso ist es so kompliziert, einen derart einfachen Vorgang zu beschreiben?[/i]

[b]4. Blockaden[/b] Wenn auf den Feldern, über die sich der zweite Fuß drehen würde, eine andere Figur steht, kann natürlich nicht weitergedreht werden. Die Drehbewegung ist somit blockiert. In der Startaufstellung ist die mittlere Figur komplett blockiert. Die beiden anderen können sich jeweils nur nach außen herum um den vorderen Fuß drehen. In der Mitte des Spielplanes, wird es automatisch dazu kommen, daß sich die Spieler gegenseitig blockieren. Je mehr Spieler mitspielen, desto interessanter wird das Gewusel werden.

[b]5. Der Spielablauf[/b] Der jüngste Spieler beginnt. Abwechselnd macht jeder Spieler genau einen Zug. Welche seiner drei Figuren er nimmt, ist ihm überlassen. Alle Figuren sind gleichzeitig im Spiel, auch wenn pro Zug nur eine bewegt werden kann.

[b]Variante A[/b] Um mehr Tempo und mehr Glück zu erreichen, kann der Würfel eingesetzt werden. Der Spieler, der dran ist, würfelt und darf so viele Züge machen, wie er gewürfelt hat (1-6).

[b]Variante B[/b] Man legt vor dem Spiel schwarze Plättchen auf den Spielplan, um auf diese Weise das Spielfeld zu verkleinern und Hindernisse einzubauen. Die schwarzen Plättchen wirken so, als wäre da kein Spielpan, d.h. man kann darüber hinwegdrehen, aber die Figur nicht draufsetzen. [i]Variante zur Variante (nicht in der Anleitung)[/i]: Die Plättchen blockieren, d.h. man kann auch nicht darüber hinwegdrehen.

[b]Variante C[/b] Man legt die Plätchen, diesmal mit weiß nach oben?, auf den Spielplan, je Feld ein Plättchen (außer auf den Startfeldern). Jedesmal, wenn man den Fuß einer Figur auf ein Plättchen setzt, kann man es an sich nehmen. Das Spiel ist zu Ende, wenn alee Plättchen weg sind. Sieger ist der Spielermit den meisten Plättchen. [i](Das stelle ich mir zu zweit besonders am Anfang des Spieles recht öde vor. Bei mehreren kann es natürlich sehr reizvoll sein und bewirkt eine eher agressive Spielweise.)[/i]

[b]Variante RGH ;-)[/b] Gerade zu zweit dauert es, bis sich das Spiel entwickelt und Spannung aufkommt, daher folgende Idee: Jeder darf, wenn er an der Reihe ist, mit [i]jeder[/b] seiner drei Figuren einen Zug ausführen. Möglicherweise auch zu dritt noch einen Versuch wert. (Bei mehr Spielern wird es dann u.U. unübersichtlich: "Die Figur hast Du aber schon gesetzt." - "Nein habe ich nicht! Das war die andere!" - ...)

Viel Spaß. Ich hoffe, das hilft Euch weiter!

Roland (der sich gar nicht sicher ist, ob sein Erklärungsversuch verständlicher als die Originalanleitung ist ...)


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