Beitragvon hannes » 8. Januar 2002, 17:42
Arne Hoffmann schrieb:
> Gibt es einen Unterschied zwischen den Versionen, ausser in
> der Groesse und der Fahrzeugart?
Hallo Sylvia und Tschoetschoe-Arne
Vorneweg (zu anderen Postings) : Ob man Rushhour als "Spiel" im hier gebräulichen Sinne bezeichnen kann, weiss ich nicht. Ich würde es als "Logisches Puzzle" bezeichnen.
Da ich mathematische "Spielzeuge" im weiteren Sinn sammle, musste ich natürlich alle greifbaren Rushhour-Ausgaben haben. Was mich zwar stolz, meinen Geldbeutel aber massiv leerer gemacht hat (die Dinger sind eigentlich zu teuer).
Das [b]Basis-Set[/b] besteht aus einem 6x6-Feld und 16 Fahrzeugen der Länge 2 oder 3 und 40 dazu passenden Aufgaben. Bei der anspruchsvollsten, 40. Aufgabe braucht es 51 Bewegungen (Züge), um das rote Auto zwischen den 12 anderen hinauszumanövrieren.
Dann gibt es drei oder vier (?) [b]Zusatzsets[/b], bestehend aus jeweils einem weiteren Auto und jeweils 40 neuen Aufgaben. Das Set Nummer 3 ist vielleicht interessanter als die andern, weil das hinauszuschiebende Auto 3 Felder lang ist (sonst nur 2). Die Aufgaben sind aber eigentlich nicht oder nur unwesentlich anspruchsvoller als im Basisset.
Dann besitze ich Safari Rushhour und Railroad Rushhour. Bei beiden wird auf einem 7x7 grossen Quadrat manövriert. Beide enthalten 50 Aufgabenkarten. Die ersten 10 Aufgaben richten sich an "Junioren" (6 bis 8 Jahre). Deshalb ist das empfohlene Alter tiefer als im Basisspiel (ab 8 Jahren) angesetzt obwohl die Aufgaben insgesamt schwieriger sind.
Im "[b]Safari[/b]" wird ein Rover zwischen Tieren der Längen 2 und 3 sowie zwischen zwei 4 Felder grossen Termitenhügeln herumgeschoben. Die Tiere sind Elefanten, Zebras, Löwen und andere Steppenviecher. Der Rover beansprucht auch ein 2x2-Quadrat und kann wie die Termitenhügel in alle vier Himmelsrichtungen bewegt werden. Die 50. Aufgabe braucht minimal rund 85 Lösungszüge.
Im "[b]Railroad[/b]" werden Loks und Wagen der Längen 2 und 3 herumgeschoben. Hinzukommen zwei 2x2-Gepäckplattformen als verschiebbare Hindernisse. Für die schwierigste, 50. Aufgabe sind über 100 Lösungszüge nötig.
Ferner gibt es von Binary Arts (u.a.) noch "Stormy Seas" und "Lunar Lockout". Bei beiden werden wiederum 40 Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gestellt.
"[b]Stormy Seas[/b]" ist ein Schiebepuzzle mit bis zu 9 Schiffen auf 8 hin- und herbeweglichen Wellenbahnen. Die Schiffe müssen durch die Lücken der Wellenberge hindurchgeschoben werden.
"[b]Lunar Lockout[/b]" schliesslich ist eine Art Mini-Rasende-Roboter. Auf einem 5x5-Feld muss ein Astronaut auf das Mittelfeld bewegt werden. Dabei kann er seine Bewegung an bis zu fünf "Stopper"-Hilfskräften umlenken. Die Stopper ihrerseits können auch verschoben werden.
Von all diesen vielen Puzzle-Aufgaben habe ich erst einen kleineren Teil gelöst. Mann will ja schliesslich im Alter auch noch was zu tun haben ;-)
Ciao
hannes (hat sonst schon genug zu tun)