Beitragvon Arne Hoffmann » 11. Januar 2002, 23:07
Hallo Chris!
Chris schrieb:
>
> Hallo Wolfgang,
>
> Sorry, aber da muss ich Dir widersprechen.
>
> Wolfgang Ditt schrieb:
> >
>
> > Also Spiele sind kein Luxusartikel.
>
> Ich habe selbstverständlich nicht von Spielen wie Kalaha,
> sondern von den Spielen, um die es hier im Forum geht, wie
> eben Mexika gesprochen. Und das sind sehr wohl Luxusartikel.
> (Insofern man Luxusartikel nicht nur auf sündhaft teuren
> Schmuck, etc. bezieht.)
Hmm, ich beziehe das Wort Luxusartikel nicht nur auf sündhaft teuren Schmuck, aber so richtig auf Spiele passen tut das nicht. Ok, [i]Die Oper[/i] oder [i]Die Abtei der Wandernen Bücher[/i] von Fackler sowie edel aufgemachte Holzspiele würd ich schon als Luxusartikel bezeichnen, nicht aber das normale Gesellschaftsspiel. Klar, nicht jeder kann mal eben 40 Euro für ein Spiel ausgeben - somit fallen Spiele aus den alltäglichen Dingen heraus. Luxus wäre für mich in dem Preisrahmen aber eher ne Schokolade oder Pralinen oder ein schöner schottischer Whiskey (hmmmm) für 40 Euro (halt Dinge, die normalerweise viel weniger kosten oder die man sich nur für spezielle Anlässe anschafft).
> > Es wird vieles einfach
> > schlechtgeredet und irgendwer ist immer gegen irgendetwas.
>
> Häh? Das habe ich nun wirklich nicht gesagt! Im Gegenteil,
> ich finde es nicht gut, wenn immer wieder von hochwertigen
> Spielen gesagt wird, die Spiele seien zu teuer. Und sie damit
> schlechtgemacht werden. Ich möchte den Forumsteilnehmern
> bewusst machen, wie gut (und preiswert) die meisten Spiele
> hierzulande sind. Denn eines kann ja wohl niemand bestreiten:
> Dass alle hier sich die Spiele nicht vom Munde absparen
> müssen. Wir sind m. E. viel zu verwöhnt.
Ok, hier kann ich Dir zum Teil zustimmen. Teilweise frage ich mich auch, wie manche Spiele so günstig angeboten werden können und wäre bei vielen auch bereit, höhere Preise dafür zu bezahlen. Ich denke aber schon, daß den meisten hier bewußt ist, wie günstig die Spiele hier in Deutschland sind. Trotzdem kann man dann ja schmunzeln, wenn ein Medina für 45,- DM verkauft wurde und jetzt z.B. ein Mexica 40 Euro kostet. Damit meine ich jetzt nicht, daß Mexica generell überteuert ist - ich kenne das Spiel noch nicht. Vielmehr geht es mir hier über die Preisdifferenz bei den einzelnen Spielen. Ich hätte für Medina wegen seines Materials und Spielwertes auch locker 65,- bis 70,- DM bezahlt, wenn es generell so teuer gewesen wäre.
Und verwöhnt bin ich, das gebe ich zu. Ich bin dabei aber nicht ignorant und erkenne auch, wie gut es mir geht und was ich mir alles leisten kann, zu dem anderen die Mittel fehlen.
> Na prima, heute werde *ich* nicht verstanden. Ich kaufe auch
> gerne Spiele. Und das mit dem Gewissen war überhaupt nicht
> mein Punkt. Aber ich kann mich darüber noch freuen und jammer
> nicht, dass das Zeug (angeblich) so teuer ist.
Also, groß jammern tu ich auch nicht, wenn es Dich tröstet :-)) Ich überlege ja auch momentan, ob ich mir ein Spielchen für schlappe 150,- DM zulege...(das könnte dann schon Luxus sein...)
> Ciao Chris (die auch nicht über die Steuern jammert, sondern
> froh ist, endlich welche zahlen zu dürfen)
Wow! [b] Das[/b] hört man ganz selten. Ich bin normalerweise nur froh über Steuern, wenn ich sie zurückbekommen :-))
Schöne Grüße,
- Arne -