Beitragvon Marten Holst » 1. Februar 2002, 14:29
Moinle,
> Ja, das kann auch passieren. Lange Spieldauern "passieren"
> bei Leuten, die entweder Probleme bei der Vorstellung haben
> oder bis ins Detail planen wollen. Dazwischen gibt's
> eigentlich wenig Probleme...
Wobei das häufig zusammen fällt, denn viele Leute, die bis ins Detail grübeln, geben dann an, dass sie wissen wollen, was rauskommt, und kein Gespür dafür haben. Ganz "schlimm" sind die, wenn sie ein Spiel erstmals in der Hand haben. Und noch "schlimmer", weil das meistens die selben sind, die dann "aus Zeitersparnis" nicht ihren Zug spielen, sondern wild die Situation nach ihrem Zug aufbauen...
> > Micha (spielt lieber aus dem Bauch heraus)
>
> Ja, mir geht's genauso. Für mich stellt spielerisches
> "Können" auch eher "Erfolg pro Zeit" dar denn Grübeln bis zum
> Umfallen. Außerdem mag ich's, wenn Spiele flüssig laufen ;-)
Vor allem: wenn man grübelt und dennoch verliert, ist die Effizienz ja völlig im Eimer.
Aber vielleicht ist der Spaß, den man z.B. an einer Partie Java hat, konstant, und muss nun nur noch durch die Spielzeit dividiert werden, um die Effizienz herauszubekommen?! :)
Tschüß
Marten (spielt Schach auch öfters aus dem Bauch, was aber nicht immer clever ist)