Beitragvon Ralf Arnemann » 26. April 2002, 11:24
> Wieso? Soll er euch die Regeln erklären?
Wäre vielleicht eine gute Idee. Nachdem ich bei meiner "Städte&Ritter"-Regelfrage gerade eine gewisse Leseschwäche demonstriert habe ...
> Bei 18xx reicht es doch, wenn man die Symbole der AgGs kennt,
> lesen muss man da nicht viel!
Da hast Du natürlich recht - die Farben alleine reichen ja schon.
Lesen ist tatsächlich nicht nötig, aber die Grundrechenarten würden helfen ...
> (Allerdings spielt man 18xx am besten zu sechst,
Mein Liebling ist 1835 zu viert.
> also müsst ihr wohl noch für Nachschub sorgen).
Dann müßten wir ja das Spielezimmer in ein zusätzliches Kinderzimer umwandeln. Schwere Entscheidung.
> Mit Civi müsst ihr aber wohl noch warten, bis das Kind länger
> aufbleiben darf.
Civi spiele ich nicht. Irgendwann will ich nämlich auch mal ins Bett ;-)
Aber mal Schurz beiseite: Ich war schon überrascht, wie früh man schon echte Erwachsenenspiele mit den Zwergen spielen kann, und zwar so, daß es auch die Eltern normal fordert und Spaß macht.
Bei "Siedler" fällt es den Kleinen (6 und 8 Jahre) noch etwas schwer, alle Optionen im Auge zu behalten. Da muß man ab und zu etwas nachhelfen, z. B. darauf hinweisen, daß die fünf Dörfer schon verbaut sind oder wie die Ritterstärkeverhältnisse sind.
Aber bei "Carcassonne" wird ohne Rücksicht gezockt mit völlig gleichwertigen Siegchancen für den Nachwuchs.
Insbesondere unser Jüngster macht noch vorhandene strategische Lücken mit dem für Kinder typischen "Memory"-Vorteil wett: Er hat sich mal einen Nachmittag Zeit genommen und alle Plättchen sortiert und auswendig gelernt.
Da hört man schon mal Kommentare: "Dein Zug war ein Fehler. Die Stadt kann man nur noch mit dem und dem Plättchen zu. Und das eine ist schon komplett verbraucht und von dem andern gibt es nur drei, von denen zwei schon liegen". Schwitz.
Ich bin wirklich gespannt, ab wann ein 1835 da möglich wird.