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Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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achim

Re: Online-Shop bei Herstellern

Beitragvon achim » 8. November 2006, 17:34

Unabhängig, der hier geschilderten Sachlage, halte ich es für sehr problematisch wenn Hersteller Endkunden via Online-Shop bedienen. Selbst wenn der Verlag strikt seine UVP-Vorgaben einhält, reagiert im Normalfall der Handel darauf "verschnupft". Lediglich lokal beschränkter Werksverkauf wird normalerweise geduldet. In anderen Branchen fliegen solche Hersteller schon mal schnell aus der Lieferantenliste. Wenn Hersteller den Direktverkauf auch noch mit exclusiven Add-Ons schmackhaft machen, würde ich als Händler mich nicht sehr darüber freuen. Die Dungeon Twister Collector Box, ist z.B. solch ein Produkt, wo der Hersteller versucht seine Händler zu umgehen. Kleinverlage mit Expansionswillen sollten sich eher mehr um den Ausbau ihres bisher bescheidenen Händlernetzes kümmern als um ihren eigenen Online-Shop. Manchmal sollte man sich auch an den Großen der jeweiligen Branche ein Beispiel nehmen.

Gruß
achim

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Ruediger
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Beiträge: 47

Re: Einzelhandel, Marktwirtschaft, Arbeitsplätze

Beitragvon Ruediger » 8. November 2006, 17:37

Hallo,

Amazon und "Buch" ist aber nicht wirklich ein guter Vergleich durch die Buchpreisbindung. Da ich die Versandtkosten spare, wenn ich zum Einzelhandel gehe, bekomme ich es dort sogar günstiger. Aber selbst ohne Versandtkosten ist der Lokale Einzelhandel zumindest nicht teurer. Und er bietet mir den Vorteil, daß ich das Buch auch ansehen kann und evtl sogar etwas darin blättern.

Und wenn ich es mir im Laden anschaue, kann ich es dort auch gleich kaufen, da ich es ja nirgendwo anders billiger bekomme.

Wie schon einige Vorredner angesprochen haben: die Geiz...-Mentalität vieler Leute hat sich bereits in vielen Branchen breitgemacht. Mein Spielehändler vor Ort hat mir auch schon vor längerer Zeit gesagt, daß sich SdJ-Spiele für ihn gar nicht lohnen, da schon durch die Kaufhäuser der Preis unter die lohnende Marke gedrückt wird. Ich selbst bin der Meinung, wo man gut beraten wird, kauft man auch. Ich kann allerdings aus eigener Erfahrung (nein, nicht Einzelhandel sondern Handwerk) sagen, das sehr viele Leute eben nicht so handeln: Man berät den Kunden, macht Realisierungsvorschläge, bringt Ideen ein - und bestellt wir die Arbeit dann dort, wo sie am billigsten ist.

In "meinem" Spielladen werden übrigens Spiel auch erklärt und können probegespielt werden. Und wenn sich danach die Leute das Spiel für einen Peanut-Preis im i-net bestellen, empfinde ich das schon als unverschämt.


Daher empfinde ich eine einigermaßen gleiche Preisgestaltung schon als wünschenswert. Wer keine Beratung braucht oder möchte, kaufts im internet für 3 Euro günstiger ein - ok. Aber wer die Beratung bekommen hat, zahlt gern die 3 Euro mehr. Wenn der Unterschied aber größer wird tut er es aber nicht, sondern läßt sich beraten und verschwindet danach vorm PC.


Grüße

Ruediger

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raccoon

allgemeines Feedback

Beitragvon raccoon » 8. November 2006, 17:40

Hallo zusammen,

dass innerhalb von knapp 23 Stunden so viele - größtenteils konstruktive/sachliche - Rückmeldungen eintreffen, hätte ich nicht gedacht. Danke schön für die unterschiedlichen beleuchteten Gesichtspunkte und die weitestgehend anonymisierten Beiträge (dass sich alle daran halten, konnte man wohl kaum erwarten - umso erfreulicher ist es, festzuhalten, wie viele es geschafft haben, die passenden Formulierungen zu finden :) ), zu denen ich gesammelt mein Feedback schreiben möchte (ohne es den einzelnen Verfassern zuzuordnen):

- Wie bereits in der Einleitung geschrieben, hat der "E-Mail-Verkehr [...] so stattgefunden" und ist keineswegs eine "Ente".

- Weiterhin wollte ich bereits in der Einleitung (leider vergeblich) einer evtl. Diskussion Onlinehändler vs. Fachgeschäft zuvorkommen, da das vorliegende Fallbeispiel zwei Webshops betrifft - einerseits den verlagseigenen Shop, andererseits weitere Online-Händler. Beide Anbieter offerieren folglich keine Direktberatung (die aufgrund der _Vor-_Bestellung des in beiden Shops (noch) nicht tatsächlich verfügbaren Spiels ohnehin nicht möglich ist).

- Der an einer Stelle erwähnten Vermutung in Bezug auf die Absichten des Kunden (im übrigen eine Privatperson) möchte ich entschieden widersprechen: Dass in der ersten E-Mail (3. Punkt) der Vergleichspreis samt Online-Händler genannt wurde, war in der Tat ein Unfall, was eigentlich aus der weiteren Beschreibung (9. Punkt) hervorgegangen sein sollte. Dass ich die erste E-Mail ebenfalls als "ungeschickt" empfand, habe ich dem Bekannten auch mitgeteilt, insofern ist mein Hinweis nicht gelästert zu verstehen.


Die bisher erwähnten Punkte sollten für diejenigen, die den ursprünglichen Beitrag aufmerksam gelesen haben, keine Neuigkeiten sein, daher nun zum eigentlichen Feedback:

• Gesetzestexte auf den vorliegenden Beitrag anzuwenden geht vielleicht schon ein bisschen weit (das war auch keineswegs meine Absicht), zumal mir die tatsächlichen Vertriebswege und Zwischenstellen nicht geläufig sind. Insofern muss ich selbstkritisch anmerken, dass der gewählte Betreff "Verlagsdruck auf Onlineshops" in der Realität evtl. nicht unmittelbar zutrifft sondern vielmehr indirekt, sodass der Druck wohl eher auf die Zulieferer ausgeübt wird (Vermutung!).

• Es müsste schon mit sehr großem Zufall zugehen, wenn eine Vorbestellungsphase über mehrere Wochen läuft - beim Verlags-Webshop wie bei anderen Onlinehändlern gleichermaßen -, und ausgerechnet vier Tage nach einer per E-Mail geäußerten Ankündigung, der Verlag würde "der Sache nachgehen und entsprechend handeln", plötzlich mehrere Online-Händler die Preise um bis zu 28% (absolut handelt es sich nicht um unerhebliche Cent-Beträge sondern um Euro-Scheine, ohne den exakten Betrag zu nennen). Dass ein direkter Zusammenhang zwischen der E-Mail-Ankündigung besteht sowie den in der Folge ergriffenen Maßnahmen, kommt nicht nur durch die E-Mail des angeschriebenen Online-Händlers (6. Punkt) zum Ausdruck sondern vor allem durch die zeitliche Nähe der beschriebenen Ereignisse. Weiterhin ist zu bemerken, dass die ursprünglich um mehrere Euro verschiedenen Preise der Online-Händler auf einen Schlag quasi gleichgeschaltet wurden, und zwar centgenau (Vergleich dreier Online-Händler, die ihre Preise nachträglich angehoben haben/anheben mussten).

Eine Ergänzung, nachdem die Siedler-3D-Editiom ;) in diesem Zusammenhang erwähnt wurde: Die Erhöhung (um weit weniger als 28%) der ursprünglich kalkulierten UVP wurde mehrere Monate im Voraus bekanntgegeben, die ausführliche Begründung u. a. bei adam-spielt.de veröffentlicht (und ist somit transparent) und hatte auch Auswirkung auf die UVP bei Kosmos - folglich kann man den Vorgang in vielerlei Hinsicht _nicht_ mit dem vorliegenden Fallbeispiel vergleichen.


• Ein Aspekt, den ich bei der Diskussion eigentlich erwartet hatte und um den es mir zunächst ging, sind die erwähnten Zitatauszüge der Verlags-E-Mails. Mag sein, dass das nur rüberkommt, wenn man die komplette E-Mail liest (die verständlicherweise nicht veröffentlicht wird).

Als mir der Bekannte die E-Mail (4. Punkt) weitergeleitet hat, hatte ich mich über den unverblümten Umgangston von Verlagsseite gewundert. Man stelle sich vor, man kontaktiert als Kunde zum allerersten Mal eine(n) Verkäufer(in), der daraufhin ausgesprochen verschnupft reagiert (ob berechtigt oder unberechtigt sei dahingestellt) und einem unverhohlen klarmacht, "der Sache nachgehen und entsprechen handeln" zu wollen. Natürlich steht das der Person frei, Schritte zu ergreifen, doch muss man das einem Neukunden auf diese Weise mitteilen? Dass auf die Stornierungsanfrage gar nicht eingegangen wurde (weder Bestätigung noch Verweigerung), sei nur am Rande erwähnt. Subjektiv: Auf mich hat das einen recht negativen unprofessionellen Eindruck hinterlassen und ich hätte den weiteren Kontakt gemieden.

Als mir der Bekannte ein paar Tage später mitteilt, dass er die Verlags-Person nochmal angeschrieben und auch schon eine Reaktion erhalten hat (8. und 9. Punkt), ist mir - mit Verlaub - die Kinnlade auf den Tisch geknallt, dass unverblümt gefragt wird, ob der Neukunde dem Verlag mitteilen könne, "wer das Spiel noch für" xy "Euro anbietet." Ich möchte nicht polemisieren und von StaSi-Methoden schreiben, doch (Neu-)Kunden (direkt in der 2. E-Mail) unverhohlen darum zu bitten, Informationen über günstigere Mitbewerber zu liefern, wenn man bereits im Vorfeld von derselben Person mitgeteilt bekommen hat, dass der Verlag anschließend "entsprechend handeln" wird, finde ich eine höchst fragwürdige Vorgehensweise. (Und nein, es wurden vom Verlag keine Boni, Sonderrabatte oder dergleichen als Gegenleistung versprochen sondern es ging um die Information an sich - nur um evtl. Vermutungen vorzubeugen.)

Wenn man eine bestimmte Unternehmensphilosophie vertritt, ist das grundsätzlich positiv zu werten. Wenn ein (Spiele-)Verlag seine Interessen (ganz allgemein gesprochen) durchsetzen möchte, ist das sein gutes Recht und in gewisser Hinsicht auch vollkommen nachvollziehbar. Wenn sich das in der Praxis jedoch so gestaltet, dass der Verlag seiner Zielgruppe (egal ob Neu- oder Stammkunde) derart entgegentritt und sich bereitwilliges Petzen erhofft, welcher Mitbewerber welche Sonderangebote im Sortiment führt, kann ich eine solche Vorgehensweise nicht gutheißen!


raccoon (dem 2late ein bisschen leid tut, überall missverstanden zu werden ;) und der vermutet, dass demnächst ein Verlagsmitarbeiter exkusiv dafür abbestellt wird, die Spielbox-Forenrubrik "Einkaufstipps" zu überwachen und ggf. "entsprechend (zu) handeln" ;) )

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Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: Einzelhandel, Marktwirtschaft, Arbeitsplätze

Beitragvon Marten Holst » 8. November 2006, 17:43

Moin,

ich denke, achim meinte schon die Situation im Spezialfall "Brettspiele". Dass es sowas allgemein gibt, hat er ja mit dem Beispiel "Unterhaltungselektronik" bereits angedeutet.

Tschüß
Marten

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Volker L.

Re: Konsequentes Gegensteuern

Beitragvon Volker L. » 8. November 2006, 17:50

Tim schrieb:
>
> > Beispiel: Ein Facheinzelhändler braucht doch derzeit
> > wahrscheinlich gar kein Thurn und Taxis mehr zu verkaufen.
> > Die Konkurrenz div. Discounter (Drogerien,
> Internetbuchhändler,
> > Baumärkte) bieten es derzeit für €14,99 an. Da kann der
> > Einzelnhändler vermutlich nicht mal mehr Kostendeckung
> > erreichen und kann sich den Verkauf gleich schenken.
>
> Vorausgesetzt, eine nennenswerte Anzahl von Konsumenten macht
> sich die Mühe, Preise bei einer größeren Anzahl von
> Verkaufsstellen zu vergleichen.
>
> Wir Freaks tun sowas. Sonst noch irgendwer?

Beim SdJ vermutlich alle ;-)
konkret: Die großen Ketten bewerben das SdJ mit einem bestimmten Preis
(Zeitungsreklamebeilage und Postwurfsendung(*)), Otto Normalkäufer
nimmt das beiläufig zur Kenntnis, geht vor Weihnachten zu seinem
einen Spielekauf im Jahr ins Fachgeschäft, sieht den Preis, erinnert
sich "bei Vedes ist das doch aber ca. 4 € billiger !?", geht zu Vedes
und kauft es dort zum Discountpreis - dass es bei ToysRus nochmal 50
Cent billiger gewesen wäre, bemerkt er nicht ;-)

Im ungünstigsten Fall kauft er dann, wenn die Kinder in der Verwandschaft
plötzlich zum jeweiligen Geburtstag noch ein zweites Spiel haben
wollen, dieses auch bei der großen Kette, weil er eben nicht den
Preis vergleicht, sondern einfach nur noch im Hinterkopf hat:
"der Fachhändler ist ja überteuert" :-/

Gruß, Volker

(*) nein, keine Postwurfsendung mit Werbung nur for das SdJ ;-)
eher ein 6-seitiges Blatt mit ca. 40 Artikeln, SdJ groß auf der
ersten Seite

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Ruediger
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Beiträge: 47

Re: Einzelhandel, Marktwirtschaft, Arbeitsplätze

Beitragvon Ruediger » 8. November 2006, 17:51

kurt schrieb:
>
> Ich bin sicher, das ist kein Einzelfall, denn jeder ist sich
> selbst der nächste, wie ich weiter oben schon schrieb.

nein, ist es definitiv nicht, auch ich kenne "solche Leute"



> Macht mal ruhig alle so weiter, bis es Euren eigenen
> Arbeitsplatz betrifft.
> Und wer glaubt, daß der Aufschwung schon alles richten wird,
> was die Arbeitsplätze angeht, der irrt sich gewaltig.

Genau das ist das Problem: Arbeitsplätze sichern, aber bitte nicht auf meine Kosten...

Ich erlebe das tagtäglich, wenn Kunden sich darüber beschweren, das Auszubildende mit unseren Gesellen mitfahren und ihnen helfen. "Für den Lehrling muß ich doch wohl nichts bezahlen? Die Handreichungen, die der macht, kann ich auch selber machen"

Daß diese "Handreichungen" häufig doch etwas komplizierter sind als der Kunde annimmt ist eine Sache, aber was mich aufregt ist halt die Tatsache, daß ständig von der Politik und der Wirtschaft gefordert wird, sie solle dafür sorgen, daß die Jugendlichen eine Perspektive bekommen und einen Ausbildungsplatz, aber die Leute, die am lautesten schreien, nicht bereit sind, diese Ausbildungsplätze auch mitzutragen.

Und diesen Eindruck habe ich eben auch bei vielen Spielern: Einerseits ist der Ruf groß nach vernünftigen Spieleläden, bei denen man auch etwas über Spiele von Kleinverlagen erfährt, oder die jemanden, der einem Spieler ein Spiel schenken will, kompetent beraten können groß - andererseits soll die Existenz dieser Läden aber von den anderen finanziert werden, denn man kauft ja selbst günstiger im Internet...


Grüße

Ruediger

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Re: Online-Shop bei Herstellern

Beitragvon Ralf Arnemann » 8. November 2006, 17:54

Ich halte es im Gegenteil für völlig unproblematisch, wenn ein Hersteller auch direkt verkauft.
Es ist allein seine Sache, ob er damit Ärger mit anderen Händlern riskiert - solange er keinen Preiskampf anfängt, werden die das auch gelassen sehen.

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Volker L.

Re: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon Volker L. » 8. November 2006, 17:58

Klaus Knechtskern schrieb:
>
> Der einfachste Weg für einen Verlag den Preis entsprechend
> hoch zu halten, und das ist das was meiner Kenntnis nach auch
> GW macht ist einfach eine entsprechender Mindestumsatz. Wenn
> ich mich nicht irre ist das auch bei MAGIC so. Ist übrigens
> in anderen Branchen genauso. Ohne die entsprechende
> Mindestabnahme -möglicherweise über das gesamte Sortiment, so
> hat AvalonHIll früher direkt an deutsche Händler
> geliefert(Die Händler wussten nicht mal genau was denn kommen
> wird) kein Verkauf.

Irre ich mich, oder ist das nicht genau das, was Amigo macht:
"Mengen"rabatt gibt's nicht für große Stückzahlen eines Artikels,
sondern für die Vielseitigkeit des Sortiments?

Gruß, Volker (hat in diesem Thread noch viel zu viele Postings zu lesen,
um sich jetzt den Zeitaufwand zu machen, nach entsprechenden 3 Jahre
alten Postings zu suchen...)

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Klaus Knechtskern
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Re: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon Klaus Knechtskern » 8. November 2006, 18:01

Volker,

ich weiß nicht was Amigo macht :-) Hat schon irgemdwer Frank Jaeger in diesem Thread gesehen?

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achim

Re: Online-Shop bei Herstellern

Beitragvon achim » 8. November 2006, 18:02

Ralf Arnemann schrieb:
>
> Ich halte es im Gegenteil für völlig unproblematisch, wenn
> ein Hersteller auch direkt verkauft.
> Es ist allein seine Sache, ob er damit Ärger mit anderen
> Händlern riskiert - solange er keinen Preiskampf anfängt,
> werden die das auch gelassen sehen.

Hallo Ralf,
dem ist nicht so. Gehe davon aus, dass du dich nicht beruflich mit Vertriebsangelegenheiten von Firmen, die Endprodukte herstellen, beschäftigst. Lass dir da mal von jemanden widersprechen, der in diesem Bereich sein Geld verdient.

Gruß
achim

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Ralf Arnemann
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Re: allgemeines Feedback

Beitragvon Ralf Arnemann » 8. November 2006, 18:07

Ich kann dieses Fazit nicht nachvollziehen.

Ich sehe weder in den zügigen Antworten des Verlags noch im Inhalt der Mails irgendetwas problematisches.

Wenn ein Kunde bei Stornierung Vorwürfe erhebt, der Verlag wäre zu teuer, dann ist es legitim von diesem darauf hinzuweisen, daß der Versender heiße Luft verkauft und bei den Preisen wohl Lockvogel-Angebote macht, die wirtschaftlich nicht funktionieren können.

Und wenn der Kunde dann nochmal kommt und reklamiert, daß es anderswo billiger wäre - dann ist es doch ganz normal, daß der Verlag das auch belegt haben will.

Insgesamt kann ich das Verhalten des Kunden nur mit Kopfschütteln betrachten. Er kann bestellen, wo er will, und auch stornieren, wenn es ihm anderswo besser gefällt.
Mir ist unklar, warum er dem Verlag mit solchen Preisvergleichen kommt (und bleibe bei meinem Verdacht, daß es ihm letztlich ums Feilschen ging) - er hat auf jeden Fall ordentliche Antworten bekommen und ist auch sonst in seinen Rechten nirgends beeinträchtigt worden.

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Volker L.

Re: Völlig absurde Diskussion

Beitragvon Volker L. » 8. November 2006, 18:29

Thomas schrieb:
>
> Klaus Knechtskern schrieb:
> >
> > Wieso sollte ein Lieferboykott nicht legal sein?
>
> Ob es im konkreten Fall legal wäre oder nicht, kann ich nicht
> beurteilen. Aber generell ist ein Lieferboykett nicht immer
> legal, und zwar weil es ein [b]Gesetz gegen
> Wettbewerbsbeschränkungen[/b] gibt, welches zumindest in
> bestimmten Fällen ein Lieferboykott verbietet, siehe
> www.gesetze-im-internet.de/gwb - insbes. §21. Ob das
> zutrifft, mögen Juristen entscheiden. Ähnliches gilt wohl
> auch für Drohungen mit einem Lieferboykott.

Das sollte eklatant davon abhängen, ob es schon einen verbindlichen
Kaufvertrag zwischen Verlag und Onlinehändler gab oder nicht.

Wenn - im Extremfall - der Onlinehändler die Pressemitteilung des
Verlages "das Spiel erscheint im November und wird [b]voraussichtlich
ca. 35 € [/b]kosten" zum Anlass nimmt, das Spiel ab anfang Oktober
im Sortiment zu listen und - unter der Annahme "wir nehmen 10.000
Stück, da werden wir schon einen saftigen Mengenrabatt aushandeln
können" - für 29,95 anzubieten, dann wäre das vom Händler schlicht
unklug und der Verlag hätte durchaus das Recht, zu sagen:
a) nee - Euch beliefern wir nicht (im Zweifelsfall weil der Verhandler
am Telefon unfreundlich zur Verlagssekretärin war ;-) )
b) wir haben gesagt 35 € - Mengenrabatt gibt's nicht
c) die Produktion hat sich etwas verteuert, wir können unseren als
[i]voraussichtlich ca.[/i] genannten Preis leider nicht einhalten und
müssen 40 € nehmen.

Und weil hier mehrfach von "unseriösem Verhalten" die Rede war -
wenn in diesem hypothetischen Beispiel der Onlinehändler auch noch
so frech war, den Artikel nicht nur als "Vorbestellungen für eine noch
nicht vorrätige Ware" klar auszuzeichnen, sondern ihn ganz normal
zu den anderen bestellbaren Produkten einzusortieren und den Kunden
glauben zu machen, er wäre bereits lieferbar, dann wäre es der
Onlinehändler, der hochgradig unseriös vorginge.

Wie gesagt nur Spekulation, aber dieses Szenario erscheint mir
zumindest wesentlich plausibler als ein Gesetzesbruch durch
verbotene Preisdiktatur seitens des Verlages...

Gruß, Volker

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raccoon

Re: allgemeines Feedback - sachliche Diskussion

Beitragvon raccoon » 8. November 2006, 18:31

Hallo Ralf,

bei meinen Beiträgen habe ich versucht, so sachlich wie möglich zu bleiben und dabei niemanden persönlich anzugreifen. Ich erwarte auch nicht, dass jeder meine Meinung teilt; bei der Begründung habe ich versucht, sie so plausibel wie möglich zu formulieren. Wenn du meinen Bekannten erneut verdächtigst und ihm Absichten unterstellst, die unzutreffend sind (wie ich das bereits erwähnt habe), ist das deine Meinung; diese hier kundzutun bringt die Diskussion weder voran, noch ist sie ihrem weitestgehend sachlichen Charakter dienlich.

Ich habe beim allgemeinen Feedback darauf einmal reagiert und beziehe daher keine weitere Stellung zu Punkten wie "Vorwürfe erheb(en)", "Luft verkauft", "Lockvogel-Angebote", "Verdacht, daß es ihm letztlich ums Feilschen ging" etc., da es mir um eine ausgewogene (und keine einseitige) Diskussion geht, deren Basis nicht von Vermutungen/Unterstellungen geprägt sondern vorwiegend sachlich-neutral sein soll - so gut es eben geht. Dass dabei mitunter die Emotionen hochkochen können, wenn bei Vergleichen von Online-Händlern/Discountern mit Fachgeschäften bei manchen Existenzängste geweckt werden, kann ich vollkommen nachvollziehen und habe auch vollstes Verständnis dafür. Der vorliegende Beitrag fällt in eine andere Kategorie, in die ich - zugunsten der sachlichen Diskussion - nicht abdriften möchte.

Gruß :)

raccoon

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Volker L.

Re: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon Volker L. » 8. November 2006, 18:32

Klaus Knechtskern schrieb:
>
> Volker,
>
> ich weiß nicht was Amigo macht :-) Hat schon irgemdwer Frank
> Jaeger in diesem Thread gesehen?

Mir ist so, als wäre das hier im Forum vor ein paar Jahren mal
erwähnt worden, dass Amigo das so machen würde. Bin aber
immer noch viel zu beschäftigt, mich auf eine langwierige Suche
zu begeben.

Gruß, Volker (der sich langsam durch diesen Monsterthread liest)

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Sven75

Re: Einzelhandel, Marktwirtschaft, Arbeitsplätze

Beitragvon Sven75 » 8. November 2006, 18:32

Hallo Benno,

ich stimme Dir im Prinzip absolut zu.
Es gibt aber zwei Probleme:

1) So schön es ist, so was ist kein Geschäftsgebahren. Man kann solche Lieferboykotte zwar immer mit "Lieferschwierigkeiten" begründen, aber es ist eine grundsätzlich nicht erlaubte beeinflussung des Martkes.

2) Den Verlag interessiert der Einzelhandel doch gar nicht! In der entsprechenden Mitteilung ging es ja darum, daß man gefälligst direkt beim Verlag bestellen soll. Und direktvertrieb ist für den Einzelhandel genauso tödlich wie internetpreisdumping!

Gruß

Sven (den diese ganzen Geiz-ist-Geil-Affen auch ankotzen!)

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Jens

Re: Korrektur !!

Beitragvon Jens » 8. November 2006, 18:42

ich selbst schrieb:

> Die einzig rechtlich einwandfreie und plausible Möglichkeit
> der Preisangleichung eines Produktes ist eine Preisabsprache
> unter den Händlern selbst.

...Was natürlich vollkommender Unsinn ist. Tschuldigung.

Jens

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Aufpasser

RE: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon Aufpasser » 8. November 2006, 19:10

wie oft denn noch, keine Namen

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Thom

Re: Einzelhandel, Marktwirtschaft, Arbeitsplätze

Beitragvon Thom » 8. November 2006, 19:41

Hi Kurt,

da ist aber ein himmelweiter Unterschied, ein Kaminofen für zigtausend Euro, oder ein Spiel für unter 100€. Bei diesem Ofen kann man mindestens 1000€ sparen, bei einem Spiel maximal 10€ oder wie hier eben 20€. Der Ofen ist aufgebaut und im Normalfall ein Ausstellungsstück, ein Spiel, welches einmal ausgepackt wurde werde ich aber nicht mehr los, es sei denn, ich verschleudere es zu einem niedrigen Preis. Wie oben schon mal erwähnt, lehnt mein Fachgeschäft übrigens auch das Auspacken ab.

Grüsse Thom

Ich gehe auch jede Wette ein, dass Du auch schon mal Preise verglichen und ein günstigeres Angebot genommen hast, so sind wir nun mal.

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Martin

Re: allgemeines Feedback - sachliche Diskussion

Beitragvon Martin » 8. November 2006, 21:48

> Der vorliegende Beitrag fällt in eine
> andere Kategorie, in die ich - zugunsten der sachlichen
> Diskussion - nicht abdriften möchte.
>
> Gruß :)
>
> raccoon

Ich kann in Ralfs Beitrag nicht mehr Emotionen oder Unsachlichkeiten erkennen, als in deinem. :-?
So ganz sachlich kann man so ein Thema nun wirklich nicht diskutieren, zumal in Deinem Ausgangsbeitrag eine klare Tendenz erkennbar ist.

Schöne Grüße :)

Martin

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Michael Andersch

RE: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon Michael Andersch » 8. November 2006, 23:50

Hi,

> Mir ist so, als wäre das hier im Forum vor ein paar Jahren
> mal
> erwähnt worden, dass Amigo das so machen würde.

Könnte es sein, dass Du das mit einem seinerzeit gelöschten Thread verwechselst, in dem dieses Rabattmodell als das von Queen Games beschrieben wurde?

Fragende Grüße,
Micha (der ein solches Rabattmodell beim ersten Überdenken eigentlich recht intelligent findet)

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Harry Schmid

Beratungsklau

Beitragvon Harry Schmid » 9. November 2006, 00:12

Franz-Benno Delonge schrieb:
>
> Liebe Volkswirtschaftler,
> tendenziell stimme ich Ralf Arnemann zu ("völlig absurde
> Diskussion"). Wir haben eine Marktwirtschaft, Angebot und
> Nachfrage bestimmen den Preis, der Kunde kauft da, wo es am
> billigsten ist, und Auswüchse beschneidet das Gesetz.
>
> Was mich nervt (und deshalb stehe ich dem hier geschilderten
> Verlagsverhalten trotz juristischer Bedenken mit einer
> gewissen Sympathie gegenüber) ist Folgendes:
>
> 1.
> Onlinehandel mit Billigpreisen ruiniert tendenziell die
> "realen" Geschäfte. Das bestreitet wohl niemand. Manche sagen
> aber, das ist halt so - der traditionelle Einzelhandel muß ja
> nicht unbedingt bis in alle Ewigkeit Bestand haben.
> Schön und gut; das stimmt.
> Ich habe aber den starken Verdacht, dass einige dieser
> Mitbürger den realen Laden, solange er noch existiert,
> durchaus schätzen. Sie schauen sich zum Beispiel ein Spiel
> dort in natura an, lassen es sich vielleicht sogar
> ausführlich erklären, und flitzen dann zügig heim an den PC,
> um zu schauen, wo es das Ding im Netz am billigsten gibt.
> Dabei schämen sie sich nicht, sondern freuen sich, dass sie
> dem ausbeuterischen Kapitalismus wieder mal ein schönes
> Schnippchen geschlagen haben. (Geiz ist geil, und: !ch bin
> doch nicht blöd!)
>
Wir nennen das Beratungsklau.

Harry
Merlins Spiele+Verspieltes

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Biberle

Re: allgemeines Feedback

Beitragvon Biberle » 9. November 2006, 04:06

Was ich nun schon ungefähr 748 Posting lang nicht verstehe:

Ich bin kein Vertriebsfachmann, und schon gar nicht im Bereich Brettspiele. Aber normalerweise ist es doch so: Hersteller (in dem Fall Verlag) verkauft an Großhändler/Zwischenhändler oder auch mal an große Reseller direkt, also evtl. Amazon, Müller/Obletter usw. Dabei gilt normalerweise folgendes (das ist jetzt nicht formaljuristisch zementiert, also durchaus angreifbar :):
-- Der UvP hat keine größere Bedeutung, sonst wäre es ja ein VP. Allerdings ist der angepeilte UvP normalerweise das, was vom herstller zuerst "nach außen" kommuniziert wird, also auch an die Reseller/Händler. Das kann man z.B. nutzen, wenn man schon recht deutlich vor dem eigentlichen Verkauf in die Vorbestellungen einsteigen will. Oft wird dann vorsichtshalber erstmal der UvP mit angegeben oder *leicht* darunter gegeangen, jedenfalls recht vorsichtig kalkuliert, denn:
-- seinen tatsächlichen EK, aufgrund dessen er dann seinen VK kalkulieren kann, erfährt er erst später, auf jeden Fall meistens nach der angepeilten UvP. Nun *darf* er ja zumindest FRischware gar nicht, selbst wenn er wollte/könnte, dauerhaft unter seinem eigenen EK verkaufen (unlauterer Wettbewerb und der ganze Krempel), andererseits *will* er es auch gar nicht, weshalb er sich allzu wagemutige Vorbestellpreise verkneifen sollte. Wenn dann viele zuschlagen, kommt er da rein rechtlich zwar locker wieder raus, aber sein Image und damit wohl auch sein Geschäft sind auf Dauer beim Teufel.
-- solange der Hersteller *seinen* VK bekommt, kann (bzw. muss) ihm eigentlich egal sein, was der Endkundenhändler mit seinen Preisen anstellt. Eine Ausnahme wären Festpreise, wie sie bei manchem Hersteller teurer Exklusivartikel üblich sind. Die haben dann aber auch ihre Vertriebskanäle entsprechend im Griff, und bei etwas schnödem wie einm Spiel kann ich mir sowas ehrlich gesagt nicht vorstellen.

Soweit ich bis dahin keine Luftschlösser gebaut habe, bleiben für mich deshalb nur zwei Schlüsse übrig:
- der Onlinehändler will unter dem EK verkaufen bzw. weiß seinen EK noch gar nicht und vergaloppiert sich mit den 28% unter UvP gerade ordentlich. Oder der Verlag WEISS sicher, dass die Ware definitiv nicht aus seinem Vertriebsbereich kommen kann (seien es nun Importe oder "dunkle Quellen". In allen diesen Fällen ist sein Vorgehen IMO durchaus plausibel und akzeptabel.
- der Onlinehändler macht alles "richtig", d.h. er kennt alle Preise und kalkuliert einwandfrei erworbene Ware einfach nur recht knapp. Dann ist das Verhalten des Verlags ein absolutes Unding und eigentlich seinerseits ein Fall fürs Wettbewerbsrecht. Nur irgendwo mag sich mir nach wie vor nicht so recht der Sinn ergeben. Der Hersteller hat seinen Vertriebs-VK, und solange er den erlöst, kann ihm doch der Rest egal sein.

Irgendwie ist das Ganze sehr seltsam. Bin ich zumindest aus "meiner", ja nicht so weit entfernten Branche (PC-Spiele) nicht gewohnt.

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Eric

Re: Einzelhandel, Marktwirtschaft, Arbeitsplätze

Beitragvon Eric » 9. November 2006, 08:13

Ruediger schrieb:
>
> Amazon und "Buch" ist aber nicht wirklich ein guter Vergleich
> durch die Buchpreisbindung. Da ich die Versandtkosten spare,
> wenn ich zum Einzelhandel gehe, bekomme ich es dort sogar
> günstiger. Aber selbst ohne Versandtkosten ist der Lokale
> Einzelhandel zumindest nicht teurer. Und er bietet mir den
> Vorteil, daß ich das Buch auch ansehen kann und evtl sogar
> etwas darin blättern.

1. Du sparst keine Versandkosten beim Einzelhandel, da Amazon für Bücher keine Versandkosten nimmt.
2. Hat der Einzelhandel die Bücher die Dich interessieren häufig nicht vorrätig, da die meistens Buchhändler vom Präsenzbuchhandel Abstand genommen haben.

Du kannst also auch nur hinfahren, bestellen, zurückfahren, 2 Tage später wieder hinfahren und Buch abholen, zurückfahren. Vorher drin blättern und dann zurücklegen geht bei bestellten Büchern nicht. Betrachtet man alleine den Zeit- und Kostenaufwand für die Fahrerei ist das Buch im Einzelhandel durch die Zusatzkosten erheblich teurer.

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peer

Re: Online-Shop bei Herstellern

Beitragvon peer » 9. November 2006, 08:25

Hi,
achim schrieb:
>> dem ist nicht so. Gehe davon aus, dass du dich nicht
> beruflich mit Vertriebsangelegenheiten von Firmen, die
> Endprodukte herstellen, beschäftigst. Lass dir da mal von
> jemanden widersprechen, der in diesem Bereich sein Geld
> verdient.

Könntest du etwas konkreter werden? Interessiert mich durchaus!

ernst gemeinte Grüße
Peer

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Carsten Brombach [AMIGO]

RE: Verlagsdruck auf Onlineshops beim Verkaufspreis

Beitragvon Carsten Brombach [AMIGO] » 9. November 2006, 08:55

Hallo,

es ist in der Tat so, dass unser Rabattsystem vor allem auf Sortimentsbreite aufbaut (auch wenn es nicht ganz ohne eine Umsatzkomponente auskommt). Wer von allen unseren Sortimentskomponenten ein bisschen was führt, kommt also auf einen deutlich höheren Rabatt als jemand, der jedes Jahr X Exemplare eines Spiels kauft, aber sonst nichts - egal wie hoch X sei.

Das schließt natürlich nicht aus, dass Queen Games das genauso handhabt; ich kann nur für uns sprechen.

Viele Grüße,

Carsten

P.S.: Wenn noch niemand Frank in diesem Thread gesehen hat, mag das daran liegen, dass man solche 'Monster', wie Volker ihn so schön bezeichnet hat, für ein Durcharbeiten während der Arbeitszeit ein bisschen abschreckend wirken (zumal wir uns inmitten der Herbstmessen und auch sonst zurzeit nicht eben langweilen ;))


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