Anzeige

Spielen in der Öffentlichkeit

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Frank"Riemi"Riemenschneider

Re: Spielen in der Öffentlichkeit

Beitragvon Frank"Riemi"Riemenschneider » 13. März 2003, 15:42

Michael Andersch schrieb:
>
> Frank"Riemi"Riemenschneider schrieb:
> >
> > mal erhrlich, würdest Du zu einem Treffen von Tauben-,
> > Hunde-, Pferdezüchter gehen wenn im Radio dafür geworben
> wird?
> > Hau ab! Ich würde mir das im Leben nie antun!
>
> Ich auch nicht. Aber darum ging's doch gar nicht.

<<< Es wurde im Radio für einen Spieletreff geworben.
Wenn überhaupt fühlen sich doch nur Leute angesprochen die wenigstens latent gerne spielen. Dem großen Rest ist es egal.
Ich als Spieler gehe über Mitteilungen hinweg die mich zu Pferdegehöppel nach Essen locken sollen.

>

> > Wer sich überhaupt nicht damit anfreunden kann, wird nie und
> > nimmer dahin gehen.
>
> Nö, aber erstaunlich ist doch, dass von den Leuten, die
> vielleicht ab und zu gerne spielen (irgendwo müssen die
> Millionen Siedler etc. ja gelandet sein) sich niemand dorthin
> verirrt.
>
<<Bleibt da für andere Spiele noch Zeit?

Aber, wo sind denn die 1,3 Millionen 6 Nimmt geblieben? ;)

> CU
Riemi

Benutzeravatar
Thomas O.

Re: Spielen in der Öffentlichkeit

Beitragvon Thomas O. » 13. März 2003, 18:09

Hi Frank,

Frank"Riemi"Riemenschneider schrieb:
>
> Hi,
>
> mal erhrlich, würdest Du zu einem Treffen von Tauben-,
> Hunde-, Pferdezüchter gehen wenn im Radio dafür geworben wird?
> Hau ab! Ich würde mir das im Leben nie antun!

Ich auch nicht. Aber ich wette, dass mehr Leute irgendein Brettspiel im Wohnzimmerschrank stehen haben als ein Pferd in der Küche. Was ich meine, ist: Um zu einem Pferdezüchtertreffen zu gehen und Spaß zu haben, muss ich Ahnung von der Materie und den Zuchtmethoden haben, um mit den Leuten in Kontakt treten und mitreden zu können. Aber um Spaß am Spielen zu haben, muss ich nur hingehen, mich hinsetzen und mir von Thomas O. die Regeln von Torres in 3 Minuten erklären lassen (wie tatsächlich geschehen). Es gibt eigentlich keine Hürde zu überwinden.

> Auch ist es nicht jedermans Sache mit Fremden zu spielen.
> Wie hat es Kollege M. Knopf geschrieben: Man zeigt sich beim
> spielen nackt und wer will sich schon gerne nackt anschauen
> lassen (OK, war Sinngemäß :o) ).

Wenn das so ist, dann zeige ich mich gerne nackt! ich vertrete die Ansicht, dass ein Spiel eine hervorragende Gelegenheit bietet, mit fremden Leuten etwas zu unternehmen. Im Gegensatz zum small-talk muss ich keine gemeinsamen Gesprächsthemen finden, muss mich nicht auf eine gemeinsame kommunikative Ebene einlassen und muss mich auch nicht primär mit dem fremden Menschen beschäftigen. Ich bewege mich mit der fremden Person für eine Zeit lang in einer gemeinsamen Welt und habe gemeinsame Werte. Klappt meistens prima, und hinterher kann man noch ein Bier zusammen trinken (kann aber auch sein, dass ich aufgeschlossener bin als es üblich ist).

Viel Erfolg bei Deinem Spielkreis!

Thomas

Benutzeravatar
Marten Holst

RE: Spielen in der Öffentlichkeit

Beitragvon Marten Holst » 13. März 2003, 18:54

Moinle,

>> mal erhrlich, würdest Du zu einem Treffen von Tauben-,
>> Hunde-, Pferdezüchter gehen wenn im Radio dafür geworben wird?
>> Hau ab! Ich würde mir das im Leben nie antun!
>
> Ich auch nicht. Aber ich wette, dass mehr Leute irgendein
> Brettspiel im Wohnzimmerschrank stehen haben als ein Pferd
> in der Küche.

Aber Tauben und Pferde kann man ansehen, beim Spielen soll man noch mitmachen...

Teilnahmslose Grüße
Marten (hat im Hamburger Radio nichts vom Spieletreff in Köln mitbekommen)

Benutzeravatar
Thomas O.

RE: Spielen in der Öffentlichkeit

Beitragvon Thomas O. » 14. März 2003, 08:59

Marten Holst schrieb:
>
> Marten (hat im Hamburger Radio nichts vom Spieletreff in Köln
> mitbekommen)

Aber wenn, dann wärst Du doch bestimmt gekommen, oder? ;-)

Thomas (der gestern eine äußerst erheiternde Partie Carolus Magnus hinter sich gebracht hat)


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 24 Gäste