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Boardgamegeek

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Attila
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Re: Boardgamegeek

Beitragvon Attila » 28. Juli 2006, 17:04

Günter Cornett schrieb:

> > Ich habe das Spiel übrigens gespielt und kann ihm nicht mehr
> > als eine BGG "5" abgewinnen.
> Jo, aber eine 1 ist eben eine Hass-'Bewertung', nichts
> weiter, und hat mit der Bewertung der Qualität des Spieles
> nichts zu tun. Das unterstelle ich mal.

Also grundsätzlich sehe ich es nicht so das eine 1 eine "Hassbewertung" ist - das mag hier der Fall sein - oder auch nicht - spielt aber auch keine Rolle. Diese beiden finden das Spiel halt Müll (wobei eine 1 schon ziemlicher Müll ist) - das ist für mich genauso okay als wenn jemand dem Spiele eine 9 oder 10 gibt (man muss sich mal anschauen was eine 9 oder 10 bei BGG bedeutet !!!)!

> Die dort abgegebenen Bewertungen liegen ansonsten zwischen 6
> und 9.

Seit mir jetzt 5 und 9 - wobei 5 ja keine *schlechte* Bewertung ist! - Finde ich zumindest.

Zumal sich *niemand* für seine Benotungen rechtfertigen muss. (Auch die 1er bei Kreuzwortpyramiden nicht). Mich wundert es das gerade du Leuten ihre Meinung zu etwas absprechen willst (zumindest implizit).

Atti

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Attila
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Re: [OT] Bayesische Mittel?

Beitragvon Attila » 28. Juli 2006, 17:19

Hiho,

Hat es hat was damit zu tun.

Zu grunde liegt folgende Idee: Was ist die Note eines die als Nächstes am Whascheinlichsten abgegeben wird?? - ~5,5 (= Durchschnitt aller abgegebenen Noten)

Es ist somit nicht ganz abwegig anzunehmen das die nächsten X Noten die für ein Spiel abgegeben werden diesem Durchschnitt entsprechen. (Rein statistisch gesehen) - das stellt zumindest den Wahrscheinlichsten fall dar.

Bis vor ein paar Monaten waren die Rahmenparameter bei BGG so, das ein Spiel mit 30 Bewertungen in die Rankingliste kommt und bei jedem Spiel dort werden 30 "virtuelle" Noten die dem Durchschnitt entsprechen hinzugezählt, d.h. mit steigender Anzahl der Bewertungen wird der Einfluss dieser "Wahrscheinlichkeitsnoten" immer geringer. Bei 30 Bewertungen ist er 50%, bei 60 noch 33% und bei 100 noch 23% und bei 500 noch 6%, etc ...

Mit steigendemder Anzahl an "Messwerten" wird die ungenauigkeit immer kleiner.

Das ist jetzt etwas geändert (hab ich nicht mehr so verfolgt) worden.

Atti

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Attila
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Re: BGG, gehasst und Bewertungen

Beitragvon Attila » 28. Juli 2006, 17:22

Norman Bates schrieb:

> Vielleicht sollte man Bewertungen von Personen nicht in die
> Berechnung einfliessen lassen, deren Notenverteilung
> auffällig unnormal ist.... (im Sinne der Gaußschen
> Normalverteilung meine ich)...

Wenn ich sowas lese, dreht sich mir der Magen um - und das gleich mehrmals.

Atti

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
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Ruhe bitte!

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 28. Juli 2006, 17:26

Alle wieder aufpassen und sich setzen! Bitte zurück zur ursprunglichen Debatte! (oder ein OT oder neues Thema öffnen)

Gruß,
Richard

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Frank Schaubrenner

Re: Boardgamegeek

Beitragvon Frank Schaubrenner » 28. Juli 2006, 17:55

huhu,

von 2-10 gebe ich dir Recht *g*

aber bei eins ist nen "broken" dabei, was imho bedeutet, das Spiel funktioniert nicht, somit wäre es doch spannend was nicht funktioniert, insbesondere wenn darüber ein Sprung von 4 oder 5 Noten ist und dort die restlichen Bewertungen sind.

Sollte auch meine höheren Bewertungen überprüfen, sind ein paar tolle Spiele dabei, mit denen man mich aber inzwischen jagen kann.


gruss
Frank

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peer

Re: [OT] Bayesische Mittel?

Beitragvon peer » 28. Juli 2006, 18:30

Hi,
Attila schrieb:
>> Bis vor ein paar Monaten waren die Rahmenparameter bei BGG
>> Das ist jetzt etwas geändert (hab ich nicht mehr so verfolgt)
> worden.

Die Anzahl der Durchschnitts-Noten ist von 30 auf 100 erhöht worden.

ciao
peer

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peer

Re: Boardgamegeek

Beitragvon peer » 28. Juli 2006, 18:34

Hi,
Attila schrieb:
>> Also grundsätzlich sehe ich es nicht so das eine 1 eine
> "Hassbewertung" ist - das mag hier der Fall sein - oder auch
> nicht - spielt aber auch keine Rolle. Diese beiden finden das
> Spiel halt Müll (wobei eine 1 schon ziemlicher Müll ist) -
> das ist für mich genauso okay als wenn jemand dem Spiele eine
> 9 oder 10 gibt (man muss sich mal anschauen was eine 9 oder
> 10 bei BGG bedeutet !!!)!

Nein. Natürlich darf man auch 1en vergeben, wenn man das Spiel nicht mag. Aber "Rude author" hat nichts mit dem Spiel zu tun. Einer der beiden (weiss nicht mehr wer) hat in einem Geeklistkommentar und in einem Kommentar zu einem anderen Cardchessspiel geschrieben, dass er grundsätzlich alle Spiele dieses Autors runterwertet.

Ein anderer User gibt jedem Wargame eine "1" - er mag keine Wargames und spielt die nicht.

Auch bei Puerto Rico gibts eine 1 mit de Begründung "Alle hohen Noten sind nur Shills und da muss man countern"

DAS ist aber nicht Sinn der Sache ;-)

ciao
peer

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Attila
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Re: Aufsicht vom Amt

Beitragvon Attila » 28. Juli 2006, 18:39

Hiho,

Sorry, mir war nicht bewusst das ich deine Erlaubnis benötige um auf eine Frage eine Antwort zu geben.

Atti

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Günter Cornett

Re: Boardgamegeek

Beitragvon Günter Cornett » 28. Juli 2006, 18:40

Attila schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
>
> > > Ich habe das Spiel übrigens gespielt und kann ihm nicht
> mehr
> > > als eine BGG "5" abgewinnen.
> > Jo, aber eine 1 ist eben eine Hass-'Bewertung', nichts
> > weiter, und hat mit der Bewertung der Qualität des Spieles
> > nichts zu tun. Das unterstelle ich mal.
>
> Also grundsätzlich sehe ich es nicht so das eine 1 eine
> "Hassbewertung" ist - das mag hier der Fall sein - oder auch
> nicht - spielt aber auch keine Rolle. Diese beiden finden das
> Spiel halt Müll (wobei eine 1 schon ziemlicher Müll ist) -
> das ist für mich genauso okay als wenn jemand dem Spiele eine
> 9 oder 10 gibt (man muss sich mal anschauen was eine 9 oder
> 10 bei BGG bedeutet !!!)!
>
> > Die dort abgegebenen Bewertungen liegen ansonsten zwischen 6
> > und 9.
>
> Seit mir jetzt 5 und 9 - wobei 5 ja keine *schlechte*
> Bewertung ist! - Finde ich zumindest.
>
> Zumal sich *niemand* für seine Benotungen rechtfertigen muss.
> (Auch die 1er bei Kreuzwortpyramiden nicht). Mich wundert es
> das gerade du Leuten ihre Meinung zu etwas absprechen willst
> (zumindest implizit).

Ich spreche niemanden eine Meinung ab, aber im vorliegenden Fall haben die Leute ja ihre Note sehr damit begründet, dass sie Jeff nicht mögen.

Und darüber bilde ich mir dann eine Meinung, hab ich auch recht deutlich geschrieben.

Deine Fähigkeit zu lesen, schätze ich nach der BGG-Wertung etwa bei 2 ein. Du verstehst um welches Thema es geht, aber den Inhalt ganzer Sätze zu verstehen daran solltest du noch arbeiten. ;-)

Gruß, Günter

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peer

Re: Boardgamegeek - ergänzende Links

Beitragvon peer » 28. Juli 2006, 18:42

Hi nochmal,
hier 2 Links zum Thema:
http://www.boardgamegeek.com/viewcollection.php3?username=Steve+Werth&rating=1&startletter=ALL

Und eine interessante Geekliste:
http://www.boardgamegeek.com/geeklist.php3?action=view&listid=14138

Besonders interessant: "Triumph of Chaos" und "Europe engulfed"

ciao
peer

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peer

Re: Boardgamegeek

Beitragvon peer » 28. Juli 2006, 18:50

Hi,
Günter Cornett schrieb:
>> Ich spreche niemanden eine Meinung ab, aber im vorliegenden
> Fall haben die Leute ja ihre Note sehr damit begründet, dass
> sie Jeff nicht mögen.

Und das zeigt nebenbei das Problem des DSPs: Warum jemand ein Spiel wählt, ist nicht bekannt - und daher kommt auch nichts aussagekräftigeres heraus als "Dieses Spiel hat am meisten Punkte bekommen. Warum auch immer"

ciao
peer (der dennoch gerne einmal den DSP gewinnen würde)

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Jeff Widderich

Re: Boardgamegeek

Beitragvon Jeff Widderich » 28. Juli 2006, 19:43

Nein Richard,

Ich bin bei der Arbeit. Ich bin dabei eine neue Art von Fussbodenheizung rechtmaessig zu schuetzen aber die Einfachheit der Idee ist das Problem. Ich werde dir Heute Abend das Wasser in Holland via E mail mitteilen.

Jeff

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Niccolo
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Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Niccolo » 28. Juli 2006, 19:49

Günter Cornett schrieb:

> Nun, das ein Spiel nicht so schlecht ist, dass es die 1
> verdient hat.

Ja sicher absolut richtig - aber deswegen ist ja nicht die Meinung von einem gültig - sondern die Summe der Meinungen *sollte* es wider spiegeln.


> So ist es für manche ein absolutes Negativ-Kriterium, wenn
> ein Spiel von Autor X stammt. Wäre es nicht von Autor X aber
> ansonsten identisch, würde er es vielleicht mit 6, 7 oder 8
> bewerten - aber dieser Name auf der Schachtel - dann ist es
> eben nur eine 1.

Das ist sowieso trottelig -- aber weshalb sollte gerade BGG vor Deppen gefeit sein?


> Soewas gibt es. man kann der Meinung sein, dass es so in
> ordnung ist. Aber hilfreich ist es nicht, wenn man aus der
> BGG-Bewertung irgendwelche Schlüsse über die Qualität des
> Spieles ziehen will.

Naja, Günter -- man muß mit den Bewertungen natürlich ein wenig "arbeiten", dass sie einen "Wert" für einen bekommen.
Kommentar lesen, Profil checken und die Bewertung von anderen, bekannten Spielen berücksichtigen, usw usw - eh bekannt.

Und stimmt schon - ich hab schon oft den Eindruck, dass manche die EIGENE Spüielbewertung als möglichst ALLGEMEINGÜLTIGE Wertung verstehen.

Sollte es imho nicht sein.

Weil dann müßte ich ja fast alles recht hoch bewerten - vielleicht bin ich ja gar nicht die Zielgruppe?

Wenn ich in ein Profil gucke, sehe ich, wie der GuteIN andere Spiele die ich mag/nicht mag bewertet. Da heraus kann ich vage Schlüsse auf die Bewertung des aktuell interessanten Spieles ziehen.
Wenn alle - ich schreib es jetzt provokant -. schwammige "ein Spiel nicht so schlecht"-Wertungen abgeben, dann können wir wohl alle Zahlen tiefer als 10 locker kübeln.
Erklärung:
weil dann ist halt nicht 1 die schlechteste, sondern eben eine höhere. Haben wir ja eh schon! Oder weckt ein Spiel mit einem Schnitt unter 6 Interesse??? Dabei ist 5 noch Durchschnitt. DURCHSCHNITT!!!! Durchschnitt ist doch toll, oder?
Also wär dann die 6 die Zahl der "Unverbesserlichen"?. Wir nähern uns der schönen, neuen Zehn dann echt toll an.


Es ist doch nur eine "doofe" Internetseite, wo ich und andere Schwindlige vermelden, welche Spiele sie mögen und welche nicht - oder?


Ich meine: ist irgendwem bekannt, wie groß der Impact von BGG auf den Verkaufserfolg eines Spieles ist?

In meinem Freundes-/Bekanntenkreis, wo durchaus Brettspielinteressierte sind! - sind Seiten wie Boardgamegeek oder Spielbox unbekannt. Also ich glaube, dass der Einfluß der Onlinecommunity vernachlässigbar ist - also für Hysterieausbrüche bei Negativbewertungen - oder auch der imho inflationär werdenden Awards - kein Grund besteht.

Oder irr ich?

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Attila
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Re: Boardgamegeek

Beitragvon Attila » 28. Juli 2006, 19:53

Hendrik schrieb:

> Nebenbei fällt mir auf, dass es wohl ganz amüsant wäre zu
> wissen, nicht welches Spiel am beliebtesten ist (Höchstnoten)
> sondern, welches Spiel am wenigsten gehasst wird, also am
> wenigsten 1er oder 2er Benotungen erhielt.

Sowas in der Art gibt es doch: Die Auflistung der Spiele mit der geringsten Standardabweichung.

Atti

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Attila
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Re: Boardgamegeek

Beitragvon Attila » 28. Juli 2006, 20:00

Hiho,

Auf deine Frechheiten braucht man nichts erwidern, oder?

Atti

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Günter Cornett

Re: Boardgamegeek

Beitragvon Günter Cornett » 28. Juli 2006, 20:13

Nein, aber danke, dass du es tust. ;-)

Gruß, Günter (immer wieder interessant zu lesen, wie wenig Humor unser Hunnenführer hat, wenn es um seine Majestät geht. :grin: )

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Günter Cornett

Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Günter Cornett » 28. Juli 2006, 20:27

Niccolo schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
>
> > Nun, das ein Spiel nicht so schlecht ist, dass es die 1
> > verdient hat.
>
> Ja sicher absolut richtig - aber deswegen ist ja nicht die
> Meinung von einem gültig - sondern die Summe der Meinungen
> *sollte* es wider spiegeln.
>
>
> > So ist es für manche ein absolutes Negativ-Kriterium, wenn
> > ein Spiel von Autor X stammt. Wäre es nicht von Autor X aber
> > ansonsten identisch, würde er es vielleicht mit 6, 7 oder 8
> > bewerten - aber dieser Name auf der Schachtel - dann ist es
> > eben nur eine 1.
>
> Das ist sowieso trottelig -- aber weshalb sollte gerade BGG
> vor Deppen gefeit sein?

Das sagt ja niemand.

ich bezog mich nur auf

|: > Jeff, Du wirst auf BGG immer Spiele finden, welche von ein
|: > paar Unverbesserlichen wider besseren Wissens mit einer 1
|: > bewertet werden.
|:
|: ???
|:
|: Wider was für ein besseres Wissen?


> > Soewas gibt es. man kann der Meinung sein, dass es so in
> > ordnung ist. Aber hilfreich ist es nicht, wenn man aus der
> > BGG-Bewertung irgendwelche Schlüsse über die Qualität des
> > Spieles ziehen will.
>
> Naja, Günter -- man muß mit den Bewertungen natürlich ein
> wenig "arbeiten", dass sie einen "Wert" für einen bekommen.
> Kommentar lesen, Profil checken und die Bewertung von
> anderen, bekannten Spielen berücksichtigen, usw usw - eh bekannt.

Macht nicht jeder, ich auch nicht.
Dann könnte ich mich ja gleich mit dem Spiel selbst beschäftigen. ;-)

Eine besonders gute Note bei BGG erregt schon etwas Aufmerksamkeit,
hilft mit zu entscheiden, welches Spiel man sich genauer anschaut..


> Und stimmt schon - ich hab schon oft den Eindruck, dass
> manche die EIGENE Spüielbewertung als möglichst
> ALLGEMEINGÜLTIGE Wertung verstehen.

Ich glaube schon, dass man zwischen einer Note für das Spiel und persönlichem Geschmack differenzieren soll. Ganz trennen lässt sich das natürlich nicht.

> Sollte es imho nicht sein.
>
> Weil dann müßte ich ja fast alles recht hoch bewerten -
> vielleicht bin ich ja gar nicht die Zielgruppe?

Na, ich denke, man sollte die Spiele benoten, mit denen man sich auseinandersetzt.
Kommt man zu dem Schluß, dass man nicht die Zielgruppe ist, sollte man es entweder nicht bewerten oder - falls man beurteilen kann, wie es in der Zielgruppe ankommt - entsprechend der Zielgruppe.

Du spielst mit einem Fünfjährigen ein Kinderspiel, dass du langweilig findest, dem Fünfjährigen und seinen Freunden aber gefällt, wie beurteilst du dann das Spiel?

Steht zwar drauf ab 5 Jahren, aber du gibst ne 3 und kommentierst: unterfordert Erwachsene ? Also: keine Wertung oder eine Wertung, die beurteilt, wie es bei den Fünfjährigen ankommt. Also andere wäre nicht hilfreich für Dritte, die sich für Spiele für Fünfjährige interessieren.

Ebenso sollte jemand, der abstrakte Spiele grundsätzlich langweilig findet, besser keine abstrakten Spiele bewerten - es sei denn er bewertet etwas anderes als seinen persönlichen Geschmack.

> Wenn ich in ein Profil gucke, sehe ich, wie der GuteIN andere
> Spiele die ich mag/nicht mag bewertet. Da heraus kann ich
> vage Schlüsse auf die Bewertung des aktuell interessanten
> Spieles ziehen.

Ein Spiel bekommt zig Noten. Da schau ich nicht in das Profil jedes Einzelnen.


> Wenn alle - ich schreib es jetzt provokant -. schwammige "ein
> Spiel nicht so schlecht"-Wertungen abgeben, dann können wir
> wohl alle Zahlen tiefer als 10 locker kübeln.

Darum geht es nicht. Wenn man ein Spiel für schlecht hält, soll man es ruhig niedrig bewerten. Beispiel: Rennfieber (ich glaube von ASS) ist für mich ne glatte 1.


> Erklärung:
> weil dann ist halt nicht 1 die schlechteste, sondern eben
> eine höhere. Haben wir ja eh schon! Oder weckt ein Spiel mit
> einem Schnitt unter 6 Interesse??? Dabei ist 5 noch
> Durchschnitt. DURCHSCHNITT!!!! Durchschnitt ist doch toll,
> oder?

Nö, bei Spielen nicht. :)

> Also wär dann die 6 die Zahl der "Unverbesserlichen"?. Wir
> nähern uns der schönen, neuen Zehn dann echt toll an.
>
>
> Es ist doch nur eine "doofe" Internetseite, wo ich und andere
> Schwindlige vermelden, welche Spiele sie mögen und welche
> nicht - oder?

Wen interessiert, welche Spiele du magst?
Allenfalls Leute, die dich kennen.
Die anderen interessiert vermutlich auch weniger, ob viele ein Spiel mögen ('Millionen Fliegen können sich nicht irren'), sondern welche Qualitäten es besitzt. Eine Note von vielen kann ein erster Hinweis sein, wenn sie als Werturteil und nicht als Geschmacksäußerug verstanden wird.

> Ich meine: ist irgendwem bekannt, wie groß der Impact von BGG
> auf den Verkaufserfolg eines Spieles ist?
>
> In meinem Freundes-/Bekanntenkreis, wo durchaus
> Brettspielinteressierte sind! - sind Seiten wie Boardgamegeek
> oder Spielbox unbekannt. Also ich glaube, dass der Einfluß
> der Onlinecommunity vernachlässigbar ist - also für
> Hysterieausbrüche bei Negativbewertungen - oder auch der
> imho inflationär werdenden Awards - kein Grund besteht.

Hysterie nicht. Aber wenn es so egal wäre, würden nicht so viele Leute mitmachen.
>
> Oder irr ich?

Ich etwa? ;-)

Gruß, Günter

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Roland G. Hülsmann

Re: Boardgamegeek

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 28. Juli 2006, 21:01

Jeff Widderich schrieb:

> Ich bin bei der Arbeit. Ich bin dabei eine neue Art von
> Fussbodenheizung rechtmaessig zu schuetzen

Fußboden[b]heizung[/b]? Wer braucht denn so etwas. Mit einer simplen und somit bezahlbaren Fußboden- nein besser Decken[b]kühlung[/b] könntest Du bei mir derzeit mehr Eindruck schinden! :grin:

SCNR
Roland

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Aufsicht vom Amt

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 28. Juli 2006, 22:44

Außerdem hatten wir das [OT] gesetzt und sogar das Thema angepasst.

Was also ist das Problem?

Gruß Carsten (Problemschaffer und Problemlöser)

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

[OT] peer vs DSP

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 28. Juli 2006, 22:52

peer schrieb:
>
> peer (der dennoch gerne einmal den DSP gewinnen würde)

Mit welchem deiner veröffentlichten Spiele?

Gruß Carsten (der leider seinen Stimmzettel schon abgeschickt hat...)

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timo

Re: Aufsicht vom Amt

Beitragvon timo » 28. Juli 2006, 23:17


> Was also ist das Problem?

Ganz einfach. Ihr habt vergessen, dem Mann zu huldigen, dem es zu verdanken ist, dass das Problem (das 4-Spieler-Schach) gelöst wurde, an dem seit einigen und einem halben Jahrhundert ganze Schachmeister dran verzweifelt sind (was für ihn auch nur möglich war, da er kein Schachspieler ist). Einem Mann, dessen beste Arbeit an Spielkonzepten stattfindet, während er schläft. Einem Mann, der nicht weiss, was es braucht, in der Spielindustrie erfolgreich zu sein (und der es gerade deswegen ist?).

http://www.toydirectory.com/monthly/june2003/coolcompany.asp

Einem Mann, der nebenbei ganze Heizungssysteme entwirft, die auf Grund ihren simplen Genialität schwer rechtlich zu schützen sind.
Einem Mann, für den alle anderen Schuld sind.

(siehe hier im Thread)

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Grzegorz Kobiela

Wertungen und bla

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 28. Juli 2006, 23:20

Ich orientiere mich nie nach Noten. Ich lese lieber einige Rezensionen, um mir ein Bild von einem Spiel zu machen. Denn Rezensionen schreiben oft nur Leute mit Ahnung, denen ich dann trauen kann. Werten kann jeder Noob. Und dem trau ich sicher nicht. Daher sehe ich kein Problem darin, wenn Leute - auch wenn das nicht die feine englische Art ist - ihre Spieler selber bewerten. Mir sind die Wertungen eh egal. Und jeder sollte sich dessen im Klaren sein und sich nicht durch Wertungen beeinflussen lassen.

Und wenn auch eine Million Leute ein Spiel mit einer "1" ernsthaft bewerten würden, das heißt noch lange nicht, dass das Spiel schlecht ist. Vielleicht gefällt es mir ja? Das Tolle an der Welt ist, dass nicht alle denselben Geschmack haben!

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Grzegorz Kobiela

Korrektur

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 28. Juli 2006, 23:21

> Daher sehe ich kein Problem darin, wenn Leute -
> auch wenn das nicht die feine englische Art ist -
> ihre Spieler selber bewerten.

Es sollte natürlich "ihre Spiele" heißen.

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Attila
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Re: Wertungen und bla

Beitragvon Attila » 29. Juli 2006, 08:55

Hiho,

Ich gabe dir in sofern Recht das man sich *immer* ein eigenes Bild vom Spiel machen muss um es wirklich beurteilen zu können.

"Und wenn auch eine Million Leute ein Spiel mit einer "1" ernsthaft bewerten würden, das heißt noch lange nicht, dass das Spiel schlecht ist."

Würde ich ergänzen mit: Die Wahrscheinlichkeit das man es selber auch schlecht findet ist allerdings recht hoch! Und wenn man nicht gerade darauf steht sich selber mit Spielen zu geisseln welche schrott sind, dann macht es durchaus sinn darauf ein Auge zu werfen.

Ist alles nur Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Man geht ja auch nicht bei Grün über die Ampel weil man dann nicht überfahren wird, sondern weill man dann WAHRSCHEINLICHER nicht überfahren wird. Oder ein Sicherheitsgurt im Auto schützt einen ja nicht absolut bei einem Unfall - er macht es halt nur wahrscheinlicher das man nicht/nicht so schwer verletzt wird.

Ausserdem: Bei einem Spiel was von einer millionen Leute mies beurteilt wurde lohnt es sich wirklich nicht ein Auge drauf zu werfen: Man findet eh nie einen Mitspieler! :-)

Atti

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Niccolo
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Re: Boardgamegeek - Noten

Beitragvon Niccolo » 29. Juli 2006, 10:12

Günter Cornett schrieb:

> > Das ist sowieso trottelig -- aber weshalb sollte gerade BGG
> > vor Deppen gefeit sein?
>
> Das sagt ja niemand.
>
> ich bezog mich nur auf
>
> |: > Jeff, Du wirst auf BGG immer Spiele finden, welche von ein
> |: > paar Unverbesserlichen wider besseren Wissens mit einer 1
> |: > bewertet werden.


Jo - also das hatte mich wachgerufen, weil Hendrik darauf hingewiesen hatte, dass "Unverbesserliche" SOGAR so heilige Kühe wie Puerto Rico, Caylus, Siedler v.C., usw mit 1 bewerten.

Und ich weiß jetzt gar nicht, ob ich das nicht fast schon erschreckend finde, dass die Geschmäcker so wahnwitzig verschieden sind, um zu erkennen, dass zum Beispiel bei Siedler v.C. bei über 7000 Wertungen nur 11 Menschen das Spiel grottenschlecht finden ... und eben: dadurch mit "unverbesserlich" gebrandmarkt werden.

Jo - das war der Auslöser schlechthin :)
Erlebt man ja auch hier recht gerne, wie auf entgegengesetzte Meinungen reagiert wird. Kann l"eider" nicht mehr verweisen, weil der entsprechende Beitrag vom Admin deleted wurde - aber Kleopatra und Monopoly im selben Satz zu nennen brachte mir Fanpost ein.


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