Beitragvon Kai Borschinsky » 11. November 2008, 11:06
Wenn beide Spieler natürlich immer den gleichen Weg anstreben, wird es irgendwann reines Mischglück, wer gewinnt.
Das fände ich dann auch langweilig, liegt aber weniger an der Auslage als an der Inflexibilität der Spieler.
Wenn ich das Vorkommen von Dieben allein dadurch kontere, dass ich selber Diebe kaufe, mache ich in aller Regel was falsch.
Ich behaupte mal, dass es da durchaus andere Gegenbewegungen gibt, mit denen ich den auskontere.
Wie Klaus schon sagte, das spannende an den verschiedenen Auslagen ist es, für sich eine gute Kartenkombination zusammenzustellen, die möglichst gut damit klar kommt. Klar, gewisse Wiederholungen sind da zwangsweise...
Ja und? Jeder entwickelt auch so seine bevorzugten Kartenkombinantionen. Aber es gibt eben keine eindeutig optimale Kombination für jede Auslage. Es gibt mehrere starke. Und klar, manche Karten wirken in manchen Auslagen fast gar nicht. Sei es, weil sie wirklich nicht passen, sei es, dass nur keiner am Tisch einen Weg findet, sie sinnvoll enzusetzen.
Im übrigen sehe ich nicht, dass die Kombination "Erstes Spiel" wirklich "schlecht" sei. Ich habe es jetzt auf den Spielwies'n immer damit erklärt, ich fand das sehr angenehm, weil m.E. jede dieser Karten in dieser Auslage sinnvoll eingesetzt werden [i]kann[/i]. Nicht, wenn man von jedem Dorf nen Köter hat, aber man kann auf diese Weise durchaus den grundlegenden Spielmechanismus üben, ohne mit besonders komplizierten Karten konfrontiert zu werden. Die komplexestes Karte ist da noch der Umbau, deren Potenz man vielleicht nicht unbedingt im ersten Spiel erkennt und sie so gerne als "völlig nutzlos" beiseite legt.