Anzeige

Schummeln

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Volker L.

Re: Zge berprfen

Beitragvon Volker L. » 22. Oktober 2001, 16:02

Marten Holst schrieb:
>
> Moinle,
>
> > Es gibt aber Abstufungen. Wenn jemand meint, er versuche
> nicht,
> > die Wachsamkeit der Anderen durch noch bessere Tricks zu
> > ueberlisten, aber wenn die Anderen ihm blind vertrauen und
> > gar nicht aufpassen, dann verdienen sie es nicht besser,
> > dann wuerde ich es vielleicht eher mit bekehren versuchen.
>
> Naja, ich habe eigentlich keine Lust, dem Bankhalter auf die
> Finger zu sehen, ob er sich nicht Geld nimmt, vom Stapel
> gezogene Karten anderer nachzuzählen usw. Ich will mich da
> schon auf die anderen verlassen können.

Also, wenn derjenige sich selbst zuviele Geldscheine nimmt oder
bei Siedler beim Bauen einer Stadt nur zwei statt drei Erzkarten
als Stapel hinlegt, dann ist das fuer mich schon das erstgemeinte
Ueberlisten, weil Du es beim Hingucken auch nicht unbedingt siehst.
Was ich meinte war eher, dass manche Personen ihre Figur 4 Felder
weit bewegen duerfen, aber wenn die Mitspieler sich unterhalten,
aus dem Fenster gucken oder so und keiner auf den Zug achtet, dann gehen sie eben mal 5 Felder und meinen, wenn DAS den anderen
nicht auffaellt, sind die eben selber schuld, denn anders als
blitzschnell gezaehlte Geldscheine sollte sowas ja tatsaechlich
auffallen, wen man hinguckt.
Gruss, Volker

Benutzeravatar
HBS

umgekehrt Schummeln

Beitragvon HBS » 24. Oktober 2001, 01:34

Moin, moin,

früher, als Kind, habe ich schon geschummelt... das ist bei uns wohl sowas wie Tradition, es gibt da Geschichten über durchspielte und durchschummelte Monopoly-Nächte meines Vaters mit seiner Mutter und Tante, für die er dann Schulentschuldigungen bekam, obwohl er besonders seine Mutter nach Strich und Faden über's Ohr gehauen hatte.

Jetzt hab' ich eher das umgekehrte Problem: wenn ich meine Mutter mal sehe (z. Zt. ziemlich genau alle drei Monate, aber das ist eine andere Geschichte), spielen wir gerne, am liebsten alles mögliche von "Kosmos für zwei". Leider verliert sie fast immer und wird deshalb, obwohl sie einerseits irgendwie drüber steht, andererseits unterschwellig auf Dauer etwas frustriert. So versuche ich dann und wann, sie gewinnen zu lassen und scheitere dabei meist kläglich. Andersherum schummeln ist schwierig!

Irgendwelche Tips? - Bei einigen Spielen bin ich inzwischen darauf gekommen, mir selbst Zusatzregeln aufzuerlegen (z. B. beim Siedler-Kartenspiel bestimmte Baureihenfolgen, oder immer und nur den Koloss als Endkarte), aber sonst? Es soll ja dabei nicht langweilig werden, nicht offensichlich sein und nicht völlig bescheuert...

Hach ja, ich hab' Probleme... (breites Grinsen)

Gruß,
Hanna
(geb' ja zu: reichlich später Beitrag zum Thema, aber ich lese gerade erst nach, was ich hier so alles verpaßt habe)

Benutzeravatar
Jost Schwider

Re: umgekehrt Schummeln

Beitragvon Jost Schwider » 25. Oktober 2001, 21:33

Hallo Hanna,

gefährliche Sache [i]das ist[/i]! ;-)

Wenn [b]ich[/b] bemerke, dass jemand nicht so spielt wie er könnte, werde ich u.U. richtig wütend (nur kurz, aber heftig).

Wenn schon, dann benutze ein offenes Handicap, so unter dem Motto: "Der Sieger des letzten Spiels fängt mit einer Karte weniger an" o.ä.

Jost aus Soest (gewinnt gerne, aber nur wenn er's verdient)


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 19 Gäste