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Erfahrungen mit Spielemessen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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friedemann
Kennerspieler
Beiträge: 517

Re: Kauf bei Kleinverlagen

Beitragvon friedemann » 18. August 2002, 15:55

Also ich achte immer darauf, daß meine Preise, denen des günstigsten Versenders entsprechen, wobei ich da natürlich aus der Erfahrung arbeiten kann und weiß wieviel Prozent welcher bei letzten Spiel auf meinen Preis aufgeschlagen hat.

Ich denke das ist das fairste, da ich es nicht zum Preis anbieten kann, den die Händler zahlen (dann würden die sich verarscht vorkommen und ich würde ausserdem meine Beratungszeit und den Messestand nicht einrechnen.)

Friedemann
Der sich auf jeden Kunden in Essen freut :-) :-) :-)

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Frank Schaubrenner.

Re: Friesematenten-Tausch am Stand?

Beitragvon Frank Schaubrenner. » 18. August 2002, 17:38

welche benötigst du Kerstin,

habe zwar auch nicht alle und meine Doppelten habe ich verschenkt,.. aber wenn ich sie habe kannst du sie gegen Porto+Lupoumschlag haben,..

einfach kurz mailen oder antworten wenn du Interesse hast

Gruss Frank

ps. weil, irgendwie spielt niemand mit mir Friesematenten, und dann ist es doch besser wenn die Karten bei jemand sind der sie braucht *g*...

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Frank Schaubrenner.

Re: Friesematenten-Tausch am Stand?

Beitragvon Frank Schaubrenner. » 18. August 2002, 17:44

wobei ich natürlich nicht den Tauschspass vers... will,
:-)

frank (dem erst gerade eingefallen ist, das beim Sammeln ja die Jagd mind. genauso wichtig ist wie das Ergebniss *g* )

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Frank Schaubrenner.

aller guten Dinge sind drei ...hab sie...

Beitragvon Frank Schaubrenner. » 18. August 2002, 17:51

Ui ,

sorry bin wohl blind, hab geradedeine Anzeige gesehen...

habe
39 Möbelfabrik
192 Du bist Raus
195 Fehlerhafte Buchführung..

kann sie entweder zuschicken, oder wenn mir keine Prüfung dzwischenkommt, (Gott -oder was auch immer- bewahre) kann ich sie mit nach Essen bringen

Frank

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Michael Andersch

Re: Kauf bei Kleinverlagen

Beitragvon Michael Andersch » 18. August 2002, 20:23

> Frag' mal Friedemann wieviel Zeit und Mühe es kostet ein
> Spiel zu entwickeln, Material zu besorgen, im nicht
> vorhandenen Wohnzimmer alles per Hand einzutüten und zu
> packen......

Das ist ja ok. Muss er aber in jedem Fall machen. Der Händler hat dafür andere Dinge zu tun, für die er eben seinen Obulus einfordert.


> Wenn ich das Spiel dann haben möchte, dann gebe ich doch
> lieber die 100% Ladenpreis Friedemann und nicht zwei Wochen
> später 50% Friedemann und 50% dem Händler.

Klingt irgendwie so als hättest Du was gegen Händler und die Tatsache, dass auch sie (genau wie der Spieleproduzent, nehme ich an) den maximal möglichen Gewinn zu erwirtschaften versuchen.
Nichts gegen Friedemann oder andere Produzenten, aber ich finde einfach dass Händler auch ihren Teil beitragen und deshalb nicht so pauschal "verdammt" (mir fällt grad kein besseres Wort ein) werden sollten. Ohne Händler bzw. allgemein "Vertriebswege" gäbe es vermutlich Friedemann und einige andere Klein(st)verlage nicht.

Viele Grüße,
Micha (Der vermutlich im Messefall auch eher bei Friedemann direkt kaufen würde, aber den Handel - vor allem den guten Fachhandel - auch für wichtig hält)

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Jörg Harbke

Re: Kauf bei Kleinverlagen

Beitragvon Jörg Harbke » 18. August 2002, 21:34

Es ist doch erstaunlich wie leicht (und gern?) mal wieder jemand etwas in den falschen Hals kriegt (Hallo Michael). Für mich gibt es einen elementaren Unterschied zwischen einem "Spieleproduzenten" und einem Kleinverlag. Letzterer ist in der Regel kein Wirtschaftsunternehmen und hat somit auch keinen großen finanziellen Spielraum. Was ist also schlecht daran die Kleinverlage damit zu unterstützen (und zu erhalten!), daß man dort seine Spiele auch direkt bezieht. Der Händler, der dies in seiner Kasse merkt, hat wahrscheinlich etwas falsch gemacht. Um weiteren Mißverständnissen vorzubeugen: kompetenter Fachhandel ist wichtig und wünschenswert und sollte seine Beratung und seine Produktpalette (auch Kleinverlage...) durchaus auch honoriert bekommen, schließlich fährt nicht jeder nach Essen...

Jörg

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Kerstin

Danke!

Beitragvon Kerstin » 18. August 2002, 22:55

Hi Frank,

> einfach kurz mailen oder antworten wenn du Interesse hast
Jaja, Interesse! ;-)))

Nur bin ich entweder blind oder deine Mailadresse steht hier wirklich nirgends. Darum also auf diesem Wege.
Am einfachsten ist es wohl, wenn ich dir das Geld für´s Porto und ggf. für die Karten überweise. Mail mir doch bitte an die Adresse, die bei meiner Anzeige steht und dann schick ich dir meine Anschrift.
>
> ps. weil, irgendwie spielt niemand mit mir Friesematenten,
> und dann ist es doch besser wenn die Karten bei jemand sind
> der sie braucht *g*...

Ohh, armer Frank! Ich könnte dir als kleines Trostpflaster eine Friesematentenrunde in Essen auf der Spielemesse anbieten, wenn mir auch nichts dazwischen kommt und ich (zum ersten Mal) dort hinfahren kann. :-)

Beste Gruesse & schonmal vielen Dank!
Kerstin

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hannes

Mailadresse vorhanden !

Beitragvon hannes » 18. August 2002, 23:44

> Nur bin ich entweder blind oder deine Mailadresse steht hier
> wirklich nirgends.

Hallo Kerstin

Die Mailadresse von Frank ist beim Namen des Autors versteckt.
Fahre mal mit dem Mauszeiger auf den blauen *hicks* ;-) Namen in der Zeile ganz oben mit
Autor : XY
Kannst auch drauf klicken.

Ciao
hannes (hat [sehr] früher öfter in den Semesterferien bei der Post gejobbt ...)

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Michael Andersch

Re: Kauf bei Kleinverlagen

Beitragvon Michael Andersch » 19. August 2002, 08:09

Jörg Harbke schrieb:
>
> Für mich gibt es einen elementaren Unterschied zwischen einem
> "Spieleproduzenten" und einem Kleinverlag.

Naja, die meisten Verlage sind ja nun keine Riesenunternehmen...
Klar gibt's einen Unterschied zwischen 1-Mann-"Unternehmen" (Cwali, 2F,...), Kleinverlagen (Adlung,...) und den mittleren und ganz grossen (Kosmos, Hasbro,...), und je kleiner desto mehr wird einem jeder Euro gut tun - keine Frage.

> Was ist also schlecht
> daran die Kleinverlage damit zu unterstützen (und zu erhalten!)

Nichts, Garnichts! Das ganze hatte nur einen etwas negativen Touch dem Handel gegenüber, das war es, was mich ein wenig gestört hat.

Viele Grüße,
Micha

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Marcel Sagel
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Beiträge: 166

Re: Erfahrungen mit Spielemessen

Beitragvon Marcel Sagel » 19. August 2002, 08:28

Volker L. schrieb:
> Sicher nicht so billig, dass es sich lohnen wuerde, allein
> dafuer nach Essen zu fahren :-)

Für mich doch... bei uns in die Niederlände sind Spiele teurer als in Deutschland, ich kann in Essen manche Spiele um 50% billiger bekommen.
Und mit vier Leute in einen Auto, die allen billig einkaufen willen, lohnt sich so eine Reise immer.
Aber du hast recht, es ist natürlich nicht die einzige Grund um nach Essen zu kommen (billig einkaufen kann man auch im Internet). Viele Spiele von Kleinverlage gibt's in die Spieleläden bei uns überhaupt nicht :( dafür muss ich doch in Deutschland einkaufen.

Marcel

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Marcel Sagel
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Beiträge: 166

Re: Erfahrungen mit Spielemessen

Beitragvon Marcel Sagel » 19. August 2002, 08:33

Volker L. schrieb:
>
> > Marcel
> > (fährt dieses Jahr zum 5. Mal nach Essen - 3 Stunden fahren
> > (und am Abend 3 Stunden zurück))
>
> :-? Jeden Tag 6 Stunden Fahrzeit??? :-?
> Oder Mi/Do hin und ST zurueck?

Nein, wir gehen immer nur einen Tag. Aber das was nicht jedes Jahr die gleiche Tag ;)

>
> Gruss, Volker (hat ca. 4 Stunden ICE oder 1 Stunde Flugzeug +
> 1 Stunde S-Bahn zu ueberstehen)

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Andrea Harbke

Re: Kauf bei Kleinverlagen

Beitragvon Andrea Harbke » 19. August 2002, 13:19

Michael Andersch schrieb:
>
> Jörg Harbke schrieb:
Huch, mein Mann äußert sich im Forum :-? Wahnsinn!
> >
> Klar gibt's einen Unterschied zwischen 1-Mann-"Unternehmen"
> (Cwali, 2F,...), Kleinverlagen (Adlung,...) und den mittleren
> und ganz grossen (Kosmos, Hasbro,...), und je kleiner desto
> mehr wird einem jeder Euro gut tun - keine Frage.

Genau DAS meinte ich :-) Und es kommen mehr Euros an, wenn man direkt beim 1-Mann-Unternehmen kauft.
>
> > Was ist also schlecht
> > daran die Kleinverlage damit zu unterstützen (und zu
> erhalten!)
>
> Nichts, Garnichts! Das ganze hatte nur einen etwas negativen
> Touch dem Handel gegenüber, das war es, was mich ein wenig
> gestört hat.

Den negativen Touch sollte das ganze nicht haben, ich habe nichts gegen den Handel, ganz im Gegenteil.
Ich wollte nur mal die Leute anticken, die ein Spiel nur nicht in Essen kaufen weil es zwei Wochen später über den Handel einen Euro billiger ist. Mit der Vorgehensweise untersützt man nicht die Kleinverlage oder das 1-Mann-Unternehmen. Bei Ravensburger, Kosmos und Co ist das was anderes.
Und, wie gesagt: es hat nicht jeder die Möglichkeit nach Essen zu fahren.
>
Viele Grüße
Andrea (wird jetzt mal das Geld der Spielekasse und ein bischen mehr den Hochwasseropfern überweisen - das ist ja alles soooo bitter, was man im Fernsehen sieht....:cry: )

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Andrea Harbke

Re: Kauf bei Kleinverlagen

Beitragvon Andrea Harbke » 19. August 2002, 13:23

friedemann schrieb:
>
> Na Andrea, dann musst Du wohl dies Jahr wieder zuschlagen....
>
Wo denn? In Essen oder kann ich mir bis Hamburg Zeit lassen :-D (Wink mit Zaunpfahl).

Dann werde ich schon mal mit Sparen für die vielen Neueinkäufe anfangen.

Grüße
Andrea (die sich jetzt mal wieder ums Mittagessen für die hungrigen Schulkinder kümmern muß...)

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Marten Holst

RE: Kauf bei Kleinverlagen

Beitragvon Marten Holst » 19. August 2002, 13:40

Moinle Jörg und Michael,

Ihr habt ja beide recht (IMHO). Natürlich ist es schön, wenn man jemandem wie 2F oder Cwali, die Spaß an einer Sache haben, an der wir auch Spaß haben, etwas "mehr" unter die Arme greifen kann, gerade weil hier vielleicht wirklich der einzelne Euro mehr zählt als bei "Großkotz Spiele GmbH & Co. KG".

Dennoch - und ich möchte das jetzt nicht als Diskussionspunkt nehmen, sondern nur als Beispiel - fällt mir schon bei der ganzen mp3-Diskussion auf, dass Kunden oft der Meinung sind, "abstraktere" Arbeit sei weniger Wert. "Ich brenne mir meine CDs, weil das ganze Geld sowieso nicht an die Gruppe geht, und ich will doch nicht das ganze Musikbusiness finanzieren." Wie schon gesagt, ich will hier nicht über selbstgebrannte Musikraubkopien diskutieren, auch nicht über die überhöhten CD-Preise. Aber ja: ich will das gesamte Musikbusiness finanzieren. Ich will, dass es einen Menschen im Studio gibt, der die Musik aufnimmt, einen Designer für das Booklet, einen Werbemenschen, der mich darauf aufmerksam macht, dass die CD existiert und jemanden, der die CD nach Hamburg schafft, damit ich nicht selber nach Amsterdam fahren muss, sie abzuholen.

Nicht nur der Mensch, der das direkt baut, was wir haben wollen, verdient es, Geld zu bekommen, sondern auch alle anderen, die in der Struktur drin stecken. Und mal ganz im Ernst: wie viele von denen, die "Herstellernah" argumentieren stehen selber an der Drehbank und schleifen dort ein Auto zusammen - und wie viele arbeiten in Personal-, Vertriebs-, Beratungs- oder sonstigen Abteilungen und haben dabei nicht das Gefühl, dass es "weniger wichtige" Arbeit sei.

Ich gebe allerdings zu: würde ich dieses Jahr nach Essen kommen, dann wäre es doch der Friedemannstand, an dem ich seine Spiele erwürbe, und zwar auch deshalb, weil die Klein(st)verlage, aber auch einige etwas größere, durchaus die Athmosphäre vermitteln "das ist ein entfernter Bekannter aus meiner 'Clique'" - und ich gehe ja auch zu den Theateraufführungen meiner Nichten, da ich sie kenne. Und die Spiele kaufe ich sogar freiwillig und gerne...

Heute mal oberlehrerhafte Grüße
Marten (arbeitet nicht in der Musikindustrie und ist auch kein Beamter)

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Michael Andersch

RE: Kauf bei Kleinverlagen

Beitragvon Michael Andersch » 19. August 2002, 13:51

Hallo Marten,

genau so hatte ich das verstanden haben wollen!
Aber ich glaube, Andrea denkt genau so. Nur hatte ich anfangs den _Eindruck_, sie fände es irgendwie schlecht, "das ganze Musikbusiness zu unterstützen". Hat sie ja aber inzwischen (so dass auch ich's kapiert habe ;-) ) genauer dargelegt.

Deine Formulierungskunst bewundernde Grüße,
Micha


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