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SdJ ... Qualität oder Quantität?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Wolfgang Ditt

Re: SdJ ... ein anderer Vergleich

Beitragvon Wolfgang Ditt » 7. Juni 2002, 11:53

Hallo Peter,

> Ich stimme Dir voll zu und bin 100 % überzeugt, daß PR viel
> beständiger sein wird als TA, weil sich die Nutzung des
> kulturellen Angebots auch durch den Intellekt des Nutzers
> definiert. Und der kann sich nicht weiterentwickeln, wenn nur
> die bestehende Kultur bedient wird. Sie muß sich auch
> weiterentwickeln. TA ist nach meiner Auffassung ein "Laufen
> auf der Stelle".

Nun, in der Kunst mag ich gerne den Bauhausstil, einfache schlichte Formen kreativ miteinander kombiniert und TA ist für mich das spielerische Gegenstück, ganz wenig Regeln, schlicht und geradlinig. An dieser Stelle sind wir halt anderer Meinung.

> Weia, hätte ich doch nur "komplex" geschrieben :-(
> Ich kenne Gelegenheitsspieler und Vielspieler. Bei beiden
> Gruppen wiederum finde ich Spieler, die sich mit komplexen
> Regeln auseinandersetzten wollen und andere, denen das völlig
> abgeht. Da ich keinen zwingenden Zusammenhang sehe zwischen
> komplexen Spielverläufen und Spielhäufigkeit oder der
> Fähigkeit, sich mit einem komplexen Regelwerk
> auseinanderzusetzen, erfüllt PR meiner Meinung nach alle
> Kriterien für den Hauptpreis.

Nun, komplexe Spiele erfordern meist eine längere Spieldauer und mit längerer Spieldauer wird ein Spiel in der Regel auch seltener gespielt. Das hängt aber auch sehr stark von der Gruppe ab, z. B. endet die Geduld von Kindern irgendwann, hingegen haben Studentengruppen häufiger Zeit für lange Spiele. Insofern hängen Komplexität und Spielhäufigkeit (gemessen in Anzahl Spielen) schon zusammen.

Wolfgang

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Michael Schramm

Re: Siedler bei anderem Verlag?

Beitragvon Michael Schramm » 7. Juni 2002, 13:23

Hi Ina,


> Ich will auch hier nicht irgendwelche Gerüchte in die Welt
> setzen, sondern habe nur geschrieben, was ich glaube, zu
> wissen.

leider ist das genau die Art, auf die Gerüchte entstehen. Du hast da sicher nichts mit Absicht "quer" 'rüberbringen wollen, aber das Problem ist, dass man manchmal eben "glaubt zu wissen" - und dann ist es doch nicht korrekt!

Nice dice

Michael

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Joachim Speicher

Re: SdJ ... Qualität oder Quantität?

Beitragvon Joachim Speicher » 7. Juni 2002, 17:42

Dieter Niehoff schrieb:
>
> Gut gesprochen: Feine Argumentation, nachvollziehbare
> Schlussfolgerung. Aber ob in China ein Sack Reis umfällt,
> oder hier im Forum diskutiert wird .......... Das wird unsere
> SdJ Mitglieder doch sicherlich ziemlich egal sein.

"Die Jury freut sich über spannende Debatten"
Zitat aus der Pressemitteilung "Spiele für Die Wahl des Kritikerpreises nominiert"

Jo
(der VillaPalletti favoritisiert weil noch nie ein Geschicklichkeitsspiel gewonnen hat, der PuertoRicofür das beste Spiel des Jahres hält und überrascht wäre wenn nicht TransAmerika gewinnn würde)

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Peter Steinert

Re: SdJ ... Qualität oder Quantität?

Beitragvon Peter Steinert » 7. Juni 2002, 18:17

Und genau das habe ich nie abgestritten.
Wenn PR gewinnt, wird es sich blendend verkaufen (tut es bereits jetzt!).

Und ich bin überzeugt davon, daß die Zahl der "Durchschnittsspieler", die an den Regeln von Puerto Rico scheitern werden, nicht größer ist als die Menge derer, die TA einfach nur bescheuert finden.

Gruß

Peter

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iheide

Re: OT: Catan - wie es WIRKLICH anfing

Beitragvon iheide » 12. Juni 2002, 23:33

super klasse, wie immer !!!!


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