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Nochmal: Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 20'04 und SAN JUAN

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Weber

RE: Von Regeleinstiegen, Spielern und Neuheiten :-)

Beitragvon Michael Weber » 5. Juni 2004, 09:18

Roman Pelek schrieb:
> Aber wo drücken sich Vielspieler sonst noch aus? Auch die
> sonstigen News aus der Szene gehen in diese Richtung, und ich
> sehe diese Färbung. Ich hoffe, dass sie nicht richtig ist,
> aber wo repräsentiert sich ein Gegenpol? Wo sind die
> Diskussionen, Rezensionen, Meinungen, die ebendiesem
> entgegenwirken? Zeig sie mir, Michael, ich nehme sie mit
> Handkuss :-)

Hm, über alte Spiele schrieben schon noch ein paar Webseiten. Allerdings keine Printmagazine. Und aktuelle Spiele kommen auch mal sehr spät, manchmal später als in der Spielbox ;-) zu ihrer Rezi :lol:
Und Artikel, Meinungen? Hm, Artikel bestimmt hier und da. Meinungen sind natürlich immer "gerade jetzt geäußert" und deshalb fast zwangsläufig auf aktuelle Themen bezogen.

> Aber kaum jemand äußert das mehr. Ich glaube, es traut sich
> auch kaum mehr einer, warum sollte der Normalforumsleser auch
> versuchen, gegen einen Strom anzuschwimmen?

Das kann ich wiederum unterstreichen.

> dieses Forum war schon deutlich besser. Mittlerweile ist es
> eine Gratwanderung zwischen dem, was Verlage noch ertragen,
> eine namhafte Publikation bereit ist, zu unterstützen und
> dem, was Spieler draus machen. Mir gefällt diese Not und der
> daraus resultierende Konflikt gar nicht, auch wenn ich
> vielleicht der Einzige bin, der ebensolches Unbehagen
> öffentlich äußert.

Auch das kann ich wiederum unterstreichen.

> Ich fürchte schon, und ich finde, dass man ebendieses nicht
> so stehen lassen kann. Der primäre Austausch findet
> mittlerweile hierüber statt, und dieser Eindruck ist prägend.
> Im Sinne der Forumsbetreiber ist das bei weitem nicht immer,
> im Gegenteil...

Ich bin mir nicht sicher, ob das Forum tatsächlich das Nonplusultra für "Gelegenheitsspieler" ist, oder ob die vielen Seitenaufrufe nicht in erster Linie durch einen harten Kern verursacht werden. Da könnte man mal die redaktion fragen, ob sich die Auflage der Printausgabe entsprechend entwickelt hat ...

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Michael Weber

Re: Von Regeleinstiegen, Spielern und Neuheiten :-)

Beitragvon Michael Weber » 5. Juni 2004, 09:29

Roman Pelek schrieb:
> Hm, war ich wieder mal zu böse? :-) Aber immerhin kommen
> konstruktive Antworten :-))

nein :-)

> > aber für unsere beiden Seiten
> > schließe ich den von dir genannten "Erfolgsdruck" aus.
>
> Aber was würdet ihr machen, wenn ihr das nicht vorher gehabt
> hättet? Ich als Website-Betreiber wäre doch arg hinterher,
> das nachzuliefern. Oder denkt ihr da anders?

Hm. Natürlich ist es für uns als Online-Magazin ein leichtes, ein Spiel nachzuordern. andererseits sind wir eigentlich inzwischen ziemlich umfassend versorgt. Bei Raja war es so, dass wir es nachgeordert haben. Natürlich, um ein evtl. SdJ Am Ende nicht nicht besprochen zu haben. Aber das sehe ich jetzt nicht krampfhaft, sondern einfach als Leserservice, denn wie geschrieben sind unserer Leser zum größten Teil interessierte, aber wenig in der Szene beheimatete Spieler. Da haben wir natürlich geradezu eine Verpflichtung, das aktuelle SdJ zu rezensieren. Mehr als gegenüber "Freaks". Das sollte dann bis Oktober geschehen sein, denn dann werden die Paletten an die Läden geliefert ... Natürlicu besser früher. Die Frage ist eher, wann wir eine Rezension bringen können. Muss das bereits in zwei Wochen sein oder hat es Zeit? Das mache ich vielmehr davon abhängig, wann ein Spiel durchgetestet ist.

Michael

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl

Oldie forum

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 5. Juni 2004, 09:35

Hallo Hartmut,

Du schriebst:
'Wir können ja ein Oldie-Forum eröffnen (für Spiele, die älter als 10 Jahre sind), aber wer schreibt da was rein?'

Wir haben auf unsere Website ein Absatz 'De Oude Doos' ('Die Alte Schachtel') gemacht, weil es indertat ältere Spiele gibt die man noch gerne spielen möchte, oder die obskur genug sind um darüber einiges mehr zu erfahren. Selber habe ich letztlich noch 'Das Börsenspiel' von Ravensburger mit viel Vergnügen gespielt, und 'Vernissage'. Und auch 'Big Boss' kommt immer wieder zum Tisch.

Grüße,
Richard van Vugt
Amsterdam

www.gamepack.nl

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Michael Schramm

Warum denn nun rausschmeissen???

Beitragvon Michael Schramm » 5. Juni 2004, 10:08

Hi peer,

im Prinzip hast Du natürlich Recht, wenn fünf Titel die Nominierungsliste bilden,dann hätte SAN JUAN nur zu Lasten eines jetzt nominierten Spiels dort erscheinen können - Punkt!

Aber jetzt uns den "Schwarzen Peter" zu holen und die Entscheidung einer Jury zu verändern, indem mal locker ein Spiel als "kann wegfallen" eingestuft wird,halte ich für ziemlich schief. Mir geht es nicht um eine nachträgliche Korrektur, sondern um das Unverständnis, dass SAN JUAN nicht drauf ist - ich sehe mich außerstande, zu sagen, welches Spiel hier nicht stehen dürfte. Nochmal: in meinem Augen sind alle fünf Spiele weit überdurchschnittlich, ich werde mich hüten, hier etwa eine Rangliste 1-5 einzuziehen und dann zu sagen: "Number FIVE - out!"

Also ganz deutlich gesagt: mein Unverständnis bezog sich auf die Entscheidung ,SAN JUAN nicht zu nominieren, nicht darauf, dass ich EINEN bstimmten Titel jetzt von der Liste kicken will. Ich will daher auch nicht die positiven Aspekte des einen Spiels mit den - möglicherweise vorhandenen! - negativen Eigenschaften eines anderen Spiels vergleichen. Solche Vergleiche wären mit Einschränkungen nur möglich, wenn es sich um
a) identische Spielsorten
b) gleichwertige Ausstattungen und
c) gleich teure Spiele

handeln würde, dann könnte man eher von "gut" oder "schlecht" gelungen sprechen.

nice dice aus Bochum

Michael

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Roland G. Hülsmann

Re: Warum denn nun rausschmeissen???

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 5. Juni 2004, 10:32

Michael Schramm schrieb:

> Mir geht es nicht um eine nachträgliche
> Korrektur, sondern um das Unverständnis, dass SAN JUAN nicht
> drauf ist - ich sehe mich außerstande, zu sagen, welches
> Spiel hier nicht stehen dürfte.

1. Die Liste ist nun mal auf max. 5 Spiele festgelegt.
2. Es gibt offensichtlich dieses Jahr deutlich mehr Spiele, die es "verdient" hätten auf der Liste zu sein.
3. Ein von Dir geschätztes dieser verdienten Spiele ist nicht auf der Liste und deshalb bezeichnest Du die Entscheidung der Jury als [b]Fehlentscheidung[/b] (also ein objektives Fehlverhalten).
4. Du kannst (oder willst) keine Gründe nennen, was das von Dir favorisierte Spiel [b]vor[/b] den anderen Spielen der Liste auszeichnet und welches es ersetzen sollte. Also gibt es keine Rangfolge in den verdienten Spielen.

So weit kann ich folgen. Da hat die Jury natürlich den schwarzen Peter. Denn egal, welche der verdienten Spiele sie draufgesetzt hätte, es wäre nach Deiner Definition eine Fehlentscheidung gewesen, da andere verdiente Spiele dann eben nicht drauf stehen. So blieb der Jury also nichts anderes übrig, als in Ermangelung einer richtigen Entscheidung eine von vielen möglichen Fehlentscheidungen zu treffen.

(Das Ganze kann jetzt nur noch von der Fehlentscheidung getoppt werden, aus diesen fünfen dann doch noch eines weiter hervorzuheben. ;-) )

Ich gebe zu: Auch ich hätte San Juan (und noch anderes) gerne auf der Liste gesehen aber ich habe durchaus Verständnis dafür, daß die Jury sich nicht an [b]meinem[/b] Geschmack orientiert habe und finde, daß wir dieses Jahr eine der besten* Nominierungslisten seit langem haben.

(* Klar: Ist auch wieder subjektiv.)

Gruß
Roland

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Hartmut

RE: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Hartmut » 5. Juni 2004, 11:03

"Wolfgang Ditt" hat am 04.06.2004 geschrieben:
> Hallo Hartmut,
>
>> >> Schon garnicht wollte ich unfair sein.
>> > Jetzt bist du es geworden.
>> Nonsens. Ich kann mich noch erinnern, warum Du keine Spielbox
>> mehr lesen willst. Bleib doch bitte selber fair.
>
> Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und wieso bin ich
> deshalb unfair?
>
> Wolfgang (versteht den Zusammenhang nicht)


Hallo Wolfgang,

lass' es mich versuchen zu erklären
>> >> Schon garnicht wollte ich unfair sein.
>> > Jetzt bist du es geworden.
Auf diesen Vorwurf habe ich ähnlich unsinnig reagiert - sozusagen 'ne dusselige Retourkutsche, echt Kinderk***e. Einziger "zusammenhängender" Inhalt beider Vorgänge: Menschen wie Du und ich verhalten sich nicht immer richtig. Ich verstehe, wenn mein Posting an Stefan Dich zu berechtigter Parteinahme ermutigt hat, aber Du hast mit diesem Satz über's (sachliche) Ziel hinausgeschossen. Nimm' bitte meine Entschuldigung für diese dämliche Reaktion an, es war ein Schlag mit dem Zaunpfahl. Mit Dir möchte ich mich viel lieber und ausschließlich am Spieltisch "fetzen" ;-)

Hartmut (harmoniebedüftig und fehlbar)

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Hartmut

RE: Okay, Jungs, dann halt Tacheles

Beitragvon Hartmut » 5. Juni 2004, 11:03

Hallo Peer,

sieht so aus, als müsste ich hier mehr lesen, als mir lieb ist (ich spiel lieber)

> So hat Hartmut (sorry, einfach mal
> willkuerlich gewaehlt) Stefans Anfrage, welche Stellen der
> Regel nun konkret Verbesserung beduerfen als Polemik
> aufgefasst.

Nun ja, ich hab' da was in den falschen Hals bekommen. Das Reizwort hieß "unfair", von "Polemik" war von keiner Seite die Rede, das Wort bringst Du hier ein - ein schönes Beispiel individueller Wahrnehmung, denn eine derartige Schärfe war m.E. nicht in der Diskussion. Ich bedaure den Tonfall in meiner Reaktion dort sehr und wollte nicht, dass wir "den Teppich" verlassen. Einfach nochmal nachlesen...

Hartmut

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Michael Schramm

Re: Warum denn nun rausschmeissen???

Beitragvon Michael Schramm » 5. Juni 2004, 11:13

Hallo Roland,

ich kann sicher Gründe benennen, warum SAN JUAN auf die Liste gehört hätte. nur will ich eben dafür nicht die Form nehmen " weil bei SJ das besser ist, ist XXX falsch auf der Liste". Also nur einige Gründe:

- es ist schnell erklärt und die Spieler sind nach kurzem Spiel "drin'"

- die Mehrfachnutzung der Karten ist innovativ und bisher kaum angewandt

- die Spieldauer ist absolut familienfreundlich

- das Spiel bietet eine Fülle an unterschiedlichen Spielstrategien, ist aber (s.o.) auch für Anfänger gut spielbar

- der Spannungsbogen im Spiel hält über die gesamte Spieldauer

Das daneben auch noch die Materialqualität gut ist, der Preis absolut in Ordnung und die Regel in einer vorbildlichen Art und Weise aufgebau und gestaltet ist, ist weiterhin sicher erwähnenswert.

Daher ist IMHO die Nichtaufnahme von SAN JUAN eine Fehlentscheidung, die ich so nicht mittrage ( erwartet ja auch keiner von mir!). Damit kritisiere ich eine ENTSCHEIDUNG, nicht etwa einzelnen Mitglieder der Jury!! Hier muß man ja inzwischen tatsächlich sehr vorsichtig bei derWortwahl sein.

Deine Einschätzung der Qualität der Nominierungsliste kann ich aus den genannten Gründen mir nicht ganz zu eigen machen, aber zu großen Teilen stimme ich Dir natürlich zu. Die genannten Spiele gehören sämtlichst zu einer Kategorie (qualitativ!) von Spielen, die wir uns in manchem Jahrgang sehnlichst gewünscht haben und nicht hatten. Darüber bin ich selbstverständlich mehr als erfreut.

tschüss und nice dice aus Bochum

Michael

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Roland G. Hülsmann

Re: Warum denn nun rausschmeissen???

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 5. Juni 2004, 11:30

Hallo Michael,

warum San Juan auch auf die Liste gepaßt hätte ist mir schon klar ... nur für die anderen gibt es offensichtlich auch gute Gründe. Und egal, wie die Liste nun ausgesehen hätte, irgendwer hätte sicher aufgeheult und in irgendwessen Augen wäre auch das eine Fehlentscheidung gewesen.

Deshalb hatte mich die Heftigkeit Deines Eröffnungspostings etwas verwundert.

Aber was solls. Offensichtlich ist letztlich nichts schlimmes passiert: Da wir San Juan schon haben, bedürfen wir des SdJ-Pöppels nicht mehr, um darauf aufmerksam zu werden.

(Gewiß, für die betroffenen Verlage und Autoren ist es schon von Bedeutung. Aber egal, wie die Jury entschieden hätte: 5 hätten sich gefreut und andere wären enttäuscht gewesen. "Das Leben ist ein Spiel, ..."! Also auch hier ändert sich unter dem Strich nichts.)

In diesem Sinne: Mehr Gelassenheit und entspannteres Spiel!

Gruß
Roland

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Ulrich Rheimann

Re: Oldie forum

Beitragvon Ulrich Rheimann » 5. Juni 2004, 11:42

Hallo Richard,

ich würde die sehr gute Grundidee ausweiten. Es könnte ja ein Forum für Spieler eröffnet werden, die länger als 10 Jahre in der Szene tätig sind, spielen und auch komplexere SdJ kennen.
Warum ich dieses schreibe: als einer, der gerne spielt, der eine mittelgroße vierstellige Spieleanzahl zu Hause hat, der meint, noch relativ unvoreingenommen an Spiele rangehen zu können, stelle ich mir die Frage: was wäre heute z. B. mit
einem El Grande? Es hätte heute doch nie mehr eine Chance, SdJ zu werden: lange Regeln, nicht für Familien mit Kindern etc.
Vor einigen Jahren ging dieses noch. Selbst hier im Spielerforum scheint sich eine Befürwortung der Leichtigkeit durchzusetzen. Es finden sich viele sehr gute Rückmeldungen für z. B. DLidG oder Zug um Zug. Aber: gab es vorher nie ähnlichere Spiele, vielleicht auch ein wenig komplexere? WEnn ich von ein wenig komplexeren Rede, dann
Ich sage damit nicht, daß mit den genannten Spielen schlechte Spiele vorliegen, aber dieses Leichtigkeit, die heutzutage vorhanden sein soll, um Menschen zum Spielen zu bringen, finde ich oberflächlich.

Uli

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Frank

Re: Oldie forum

Beitragvon Frank » 5. Juni 2004, 21:29

> El Grande? Es hätte heute doch nie mehr eine Chance,
> SdJ zu werden: lange Regeln, nicht für Familien mit Kindern
> etc.

el grande nicht für famlien mit kindern ? hat lange regeln ??? ist komplex ????? aber hallo, was treibt dich denn zu diesen erkenntnissen ?

es gab einmal eine zeit vor ca. jahren, als man sehnsüchtig über den großen teich schaute, weil einem die deutschen brettspiele viel zu simpel, langweilig und brav waren und diese ami-games verdietnen die bezeichnung "komplex" zumindest teilweise *wirklich* ;-) kann mich noch dunkel an empires in arms erinnern, das ich bis heute nicht in allen feinheiten kapiert habe und trotzdem über wochen und mo-na-te gespielt wurde :-D

alles ist also relativ, aber daß el grande ein zu kompliziertes und familienfeindliches spiel sein soll, ist mir auch noch nicht untergekommen, denn das spielt sogar mein sohn mit und der wird erst im sommer 8 jahre alt...

frank

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Roman Pelek

Re: Okay, Jungs, dann halt Tacheles

Beitragvon Roman Pelek » 5. Juni 2004, 23:15

Moin Peer,

peer schrieb:

> mal willkuerlich auf eines deiner Postings geantwortet :-)

Wie, Du antwortest willkürlich? :-)

> Und das war nur eine (oder mit Queen Games zwei) von
> zahlreichen sehr negativen Postings des letzten Jahres. Zum
> Teil hab ich auch gar keinen Bock mehr, zu lesen, wie andere
> Leute ihren Unmut in einer sehr hasserfuellten Weise
> ablassen, bei der ich mich frage, warum ein SPIEL so aufregen
> kann. Offensichtlich ist es mittlerweile nicht mehr moeglich,
> anderer Meinung zu sein, ohne gleich von jemanden auf den
> Deckel zu kriegen.

Ja, und mir geht es ähnlich. Ich finde es daneben, aus jeder Meinungsverschiedenheit eine Staatsaffäre machen zu müssen.

> Konkreter: Nicht nur du (Roman) musstest wegen einer
> Rezension ordentlich einstecken, auch z.B. Wolfgang Ditt
> (gerade erst letzte Woche (?)). Dann gabs da haessliche
> Ebay-Diskussionen, Stefan Brueck wurde z.T. ueber Gebuehr
> wegen 5th A beschimpft, das neue Jurymitglied im Bereich
> Kinderspiele wurde defamiert und das sind nur die Dinge die
> mir jetzt auf Anhieb einfallen. Soll ich mal durchs Forum der
> letzten Wochen surfen?

Nee, das reicht :-) Wobei mir das Hinrotzen von Meinungen nach wie vor ein Rätsel bleibt. Wieso sind diejenigen Leute, die Kritik äußern, nicht in der Lage, diese vernünftig zu artikulieren? Ich find's arg unangemessen , wenn selbst interessierte Verlagsvertreter, die nachfragen hier einen Rüffel kriegen :-(

> Hinzu scheinen die Trolls gewaltig zugenommen zu haben -
> Leute die irgendetwas provokanmtes posten (meistens anonym
> und in einem sehr negativen Tonfall) und sich dann nicht mehr
> an den weiteren (oftmals konstruktiven) Diskussionen beteilgen.
> Sicher, das gabs auch schon vorher. Aber gerade auch in
> letzter Zeit nehmen imho auch die "Mir gefaellt nicht,
> dass..." - Threads immer weiter zu. Richtig diskutiert wird
> oft nicht - jeder gibt seine Meinung kund und das wars.

Ja, genau. Gesunde Streitkultur ist hier im Forum leider nicht mehr vorhanden. Wir tauschen maximal noch Befindlichkeiten aus. Und das ist ein Verlust.

> Davon unberuehrt bleibt, dass das Forum dennoch immer noch
> gut ist, aber es kann eben auch steil bergab gehen, wenn sich
> diese Entwickling fortsetzt. Besonders da es dazu fuehren
> kann, dass das schoene an dem Forum - die Beteiligung
> "Involvierter" abnimmt. Womit wir beim naechsten Punkt waeren:

Die Bereitschaft dazu nimmt ob solcher Entwicklungen unweigerlich ab. Und das ist schade.

> Wenn ein Verlagsvertrter sein Prodkt verteidigt, so ist das
> nur natuerlich und bedarf keiner Kritik (es beduerfe Kritik,
> wenn ein Verlagsvertreter NICHT hinter den eigenen Produkten
> steht).

Exakt.

> ciao
> peer (der meistens versucht konstruktiv zu bleiben, aber
> zunehmend die Lust daran verliert)

Ich und andere auch zunehmend *seufz*

Ciao,
Roman

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Wolfgang Ditt

RE: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Wolfgang Ditt » 5. Juni 2004, 23:23

Hallo Hartmut,

> Nimm' bitte meine Entschuldigung für diese dämliche Reaktion an
angenommen

Mein Ausdruck war sehr direkt und daher auch vielleicht etwas heftig.

Kurz ein Einschub: Für mich gibt es vier Stufen der Kritik:

1. ich sehe etwas anders/einen Mangel und kann sagen wie es besser geht
(hilft viel)

2. ich sehe etwas anders/einen Mangel und weiß nich, wie es besser geht. Dann sage ich es in der Hoffnung, dass jemand anders einen Verbesserungsvorschlag hat (hilft eventuell)

3. ich kritisiere ohne Hoffnung auf Änderung
(ich gut, wenn ich jemanden Warnung möchten)

4. ich kritisiere unsachlich ("ich doch sch...")
(hilft nie außer dass der Kritiker seine Wut los wird)

Bei deiner Kritik warst du zwischen 2 und 3 und durch Stefans Angebot war die Tür weit offen zu 1. Ich kenne diese Situation als EDVler aus dem Berufsalltag nur allzu gut. Sie ist enttäsuchend, weil damit Verbesserungen schweer werden.

In diesem Sinn nehme ich mein "unfair" zurück, hoffe, das die Verbesserung über (2) eintritt und mache stattdessen ein Statement über das, was es besser trifft: Es wäre schön, wenn du Stefan ein paar Beispiele nennst, damit er die Regeln verbessern kann.

>Mit Dir möchte ich mich viel lieber und ausschließlich am Spieltisch "fetzen"
fetzen ist schöne am Spieltisch. Unterschiedliche Meinungen diskutiere ich gerne aus und ich freue mich, wenn sich dann herausstellt, dass es im Grunde mehr Missverständnisse als Inhalte waren. Aber leiber nehme ich ein "Scheiße" und ein "Blubb" hin (wie es kürzlich in einem anderen Thread war) als dass ich einfach nur die mehrheitliche Meinung nachplappere.

Wolfgang

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Wolfgang Ditt

Re: Von Regeleinstiegen, Spielern und Neuheiten :-)

Beitragvon Wolfgang Ditt » 5. Juni 2004, 23:32

Hallo Roman,

das Posting hat mich sehr überrascht, denn mit einer solchen Antwort habe ich nicht gerechnet und sie freut mich. In der BSW werden wir bestimmt mal wieder spielen und bei vielen Dingen sind wir in den Ansichten, den Beurteilungen und oft auch im Verhalten gar nicht so weit auseinander (u. a. haben wir vier - Brigitte und Claudia eingeschlossen - uns in der Zeit, als wir aktuell ein eigenes Spiel hatten, mit Äußerungen sehr zurückgehalten)

>Darf ich das - auch wenn man uns in der Spieleszene gerne ein >zwischenmenschiches Spannungsfeld nachsagt
Nachsagen tut man mir/uns vieles. Und für einen gewissen Zeitraum in der Vergangenheit stimmt das mit dem Spannungsfeld ja auch. Das ist aber einige Zeit her und ist heute nicht mehr so.

Kurzzeitige Spannungsfelder sind aus meiner Sicht sogar hilfreich: Ich sage meine Meinung, auch wenn sie nicht mit der mehrheitlichen Meinung übereinstimmt. Wenn dann dagegen angegangen wird - was ich gut finde - dann weiß ich, hier bewegt sich etwas, hier wird nachgedacht. Wenn ich den Weg des geringsten Widerstandes wählen würde, müsste ich als erstes aufhören, Rezensionen zu schreiben, denn die würden überflüssig, würden sie nur die vorherrschende Meinung wiedergeben.

Wolfgang

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Roman Pelek

Re: Okay, Jungs, dann halt Tacheles

Beitragvon Roman Pelek » 5. Juni 2004, 23:33

Hi Braz,

Braz schrieb:

> > Kann ich: vielen stinkt es, dass sie sich für alles und
> > jedwedes rechtfetrtigen müssen. Und das Forum ist so viel
> > "Goodwill", dass man sich gelegentlich auch mal bedanken
> > sollte.
>
> Also den Punkt kann ich nicht so 100%ig nachvollziehen, denn
> ich (für mich) schätze es über alles, daß Autoren und
> Publisher sich aktiv in/an diesem Forum beteiligen und habe
> dies auch mehrfach schon zum Ausdruck gebracht. Das dieser
> Punkt alleine schon einen besonderen Reiz für mich in diesem
> Forum darstellt habe ich auch schon öfters geäußert....soviel
> zum "Dank wegen des Goodwills" ;)

Das war auch kein auf Dich persönlich bezogener Punkt, aber...

> Dennoch sollten mE Spiele-Autoren,-Publisher etc. keine
> meinungsbezogene Vogelfreiheit genießen. Wenn mir etwas
> diesbezüglich nicht paßt, dann äußere ich dies (wem auch
> immer) und erwarte diesbezüglich genau den Respekt von
> Personen mit denen ich rede mir gegenüber, wie ich ihn
> versuche ihnen zu zollen. (->egal ob Autor, Publisher oder
> "normaler" Forumsbesucher/-User)

Hm, wir sollten keine Vogelfreiheit besitzen? Das hieße, dass Du es verurteilst, dass uns niemand bei der nächsten Gelegenheit an einem Strick aufhängen kann? *g* Scherz beiseite: Mir ging's bisher nur auf den Keks, dass auf Rückfragen von Autoren, Verlagen und Kritikern hier nur heiße Luft kam. Was ich sagen will: wer austeilt, sollte auch dazu stehen und die notwendige Substanz liefern können. Und das genau vermisse ich hier manchmal.

Ciao,
Roman

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Roman Pelek

Re: Von Regeleinstiegen, Spielern und Neuheiten :-)

Beitragvon Roman Pelek » 5. Juni 2004, 23:49

Hallo Wolfgang,

Wolfgang Ditt schrieb:
>
> Hallo Roman,
>
> das Posting hat mich sehr überrascht, denn mit einer solchen
> Antwort habe ich nicht gerechnet und sie freut mich. In der
> BSW werden wir bestimmt mal wieder spielen und bei vielen
> Dingen sind wir in den Ansichten, den Beurteilungen und oft
> auch im Verhalten gar nicht so weit auseinander (u. a. haben
> wir vier - Brigitte und Claudia eingeschlossen - uns in der
> Zeit, als wir aktuell ein eigenes Spiel hatten, mit
> Äußerungen sehr zurückgehalten)

Ich denke genauso. Und mich freut es, dass Du mein Angebot, die Vergangenheit ruhen zu lassen, annnimmst.

> Kurzzeitige Spannungsfelder sind aus meiner Sicht sogar
> hilfreich: Ich sage meine Meinung, auch wenn sie nicht mit
> der mehrheitlichen Meinung übereinstimmt. Wenn dann dagegen
> angegangen wird - was ich gut finde - dann weiß ich, hier
> bewegt sich etwas, hier wird nachgedacht. Wenn ich den Weg
> des geringsten Widerstandes wählen würde, müsste ich als
> erstes aufhören, Rezensionen zu schreiben, denn die würden
> überflüssig, würden sie nur die vorherrschende Meinung
> wiedergeben.

Dito. Manchmal muss man Sachen gegen den Strich bürsten, um zumindest zum Nachdenken anzuregen. Ich schreibe auch nicht, um letztlich "Everybody's darling" zu sein ;-)

Ciao,
Roman

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Hartmut

RE: San Juan mit Wenigspielern

Beitragvon Hartmut » 5. Juni 2004, 23:54

> Es wäre schön, wenn du Stefan ein paar Beispiele nennst, damit er
> die Regeln verbessern kann.

Nun, ich habe die Geister gerufen, also werde ich das auch tun, das aber wie von Stefan vorgeschlagen per Email. Auch muss ich mir dafür mehr Zeit nehmen. Ein entsprechendes Angebot habe ich heute vormittag gemailt.

Hartmut

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Michael Weber

Re: Von Regeleinstiegen, Spielern und Neuheiten :-)

Beitragvon Michael Weber » 6. Juni 2004, 00:10

Roman Pelek schrieb:
[Wolfgang:]
> > Wenn ich den Weg
> > des geringsten Widerstandes wählen würde, müsste ich als
> > erstes aufhören, Rezensionen zu schreiben, denn die würden
> > überflüssig, würden sie nur die vorherrschende Meinung
> > wiedergeben.
>
> Dito. Manchmal muss man Sachen gegen den Strich bürsten, um
> zumindest zum Nachdenken anzuregen. Ich schreibe auch nicht,
> um letztlich "Everybody's darling" zu sein ;-)

Das wäre in der Tat sont auch eine Auffassung von Rezension - oder überhaupt Berichterstattung - die nun überhaupt nicht das wäre, was sie per Definition vorgibt zu sein, nämlich kritisch. Wobei kritisch ja durchaus positiv sein darf.

Aber ich fürchte, nach dieser Diskussion haben sich am Ende wieder alle die lieb, die eh auf einer ungefähren Linie liegen. Und morgen schlägt wieder eine(r) zu und greift in der typischen Forumsmanier einen Autor, Verlag oder Rezensenten an. Mal sehen, wenn es als nächsten trifft. Vieleicht ja wieder die Jury, aber die hat wohl noch zwei Wochen Zeit ;-)

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Frank

kleine korrektur...

Beitragvon Frank » 6. Juni 2004, 00:36


> es gab einmal eine zeit vor ca. jahren,

15+ jahre waren übrigens gemeint und ich wollte daraus eigentlich wirklich keine ratestunde machen :)

frank

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Ulrich Rheimann

Re: Oldie forum

Beitragvon Ulrich Rheimann » 6. Juni 2004, 01:12

Hallo Frank,

bitte lese meinen Thread nochmal vollständig. Ich hoffe, daß dann deutlich wird, was ich aussagen möchte.

Uli

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Uli Blennemann
Kennerspieler
Beiträge: 488

Zu komplex?

Beitragvon Uli Blennemann » 6. Juni 2004, 11:44

Uli schrieb,

"...was wäre heute z. B. mit einem El Grande? Es hätte heute doch nie mehr eine Chance, SdJ zu werden: lange Regeln, nicht für Familien mit Kindern etc.
Vor einigen Jahren ging dieses noch. Selbst hier im Spielerforum scheint sich eine Befürwortung der Leichtigkeit durchzusetzen. Es finden sich viele sehr gute Rückmeldungen für z. B. DLidG oder Zug um Zug. Aber: gab es vorher nie ähnlichere Spiele, vielleicht auch ein wenig komplexere?...Ich sage damit nicht, daß mit den genannten Spielen schlechte Spiele vorliegen, aber dieses Leichtigkeit, die heutzutage vorhanden sein soll, um Menschen zum Spielen zu bringen, finde ich oberflächlich."

Du hast mir aus der Seele geschrieben (heißt das so?)! - Sicher besteht ein allgemeiner Trend zum "sofortigen Konsumieren", zum "Event" in unserer Gesellschaft. Da passen einfache, schnelle Spiele natürlich besser hinein.
Aber: Hat Pisa wirklich schon so durchgeschlagen, daß Familien nicht mehr in der Lage sind, Regeln von mehr als 4 Seiten zu verstehen/lesen? Ich denke nicht.

Ein konkretes Beispiel: Ich habe Raja mit Vielspielern, Gelegenheitsspielern, ja ausgewiesenen Nicht-Spieler-Familien getestet, sie dazu selbst die Regeln lesen und erklären lassen (also nicht "vorgekaut"). Niemand hatte Probleme mit dem Erfassen der Regeln und dem Spielen (die "Qualität des Spielsns ist natürliich vollständig anders)!
Übrigens befindet sich in meinem Freundeskreis keine Person mit Mensa-Intelligenz - wie sollten die auch den Fußball-Kurven-Steher und ex--Pseudo-Punkrocker ertragen?

Deshalb habe ich mich über diverse Bemerkungen wie "Raja ist ein Erwachsenen-Spiel" und "Raja ist hoch-komplex" und "dauert zu lange" (wer hat eigentlich festgelegt, daß sich Familien nicht länger als 30 Minuten am Spieltisch amüsieren dürfen?) gewundert.

Ich meine, Trends werden auch den Verlagen und den Meinungsmachern unter den Spielern gemacht. Wird an diesen Stellen gebetsmühlenartig wiederholt, daß Spiele nur 30 Minuten dauern und nicht mehr als 4 Seiten Regeln haben dürfen, wird es irgendwann auch nur noch diese Spiele geben.

Es lebe die Vielfalt!

the other Uli

P.S.: Habe gestern übrigens in Göttingen viel interessante Prototypen gesehen - kleine und große, einfache und schwierigere...

P.P.S.: Die Wichtigkeit des Forums sollte übrigens nicht überschätzt werden. Ich habe den Eindruck (nicht empirisch belegt), daß 80 (90?) Prozent aller Beiträge von 30 (20?) Personen verfasst werden...

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Michael Schramm

Re: Zu komplex?

Beitragvon Michael Schramm » 6. Juni 2004, 11:53

Hi Uli,

aber eine Sache wird doch wohl nicht verändert: es gibt keine Spiele in gelb-schwarz....!

nice dice und bis bald

Michael

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Uli Blennemann
Kennerspieler
Beiträge: 488

OT: Zu komplex?

Beitragvon Uli Blennemann » 6. Juni 2004, 12:00

Michael,

Absolut - so weit wird es nicht kommen...

Uli
P.S.: Sind gestern abgestiegen gegen Paderborn...seufz...

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Ina-spielbox

Re: Zu komplex?

Beitragvon Ina-spielbox » 6. Juni 2004, 12:14

Uli Blennemann schrieb:
>

>
> Ich meine, Trends werden auch den Verlagen und den
> Meinungsmachern unter den Spielern gemacht. Wird an diesen
> Stellen gebetsmühlenartig wiederholt, daß Spiele nur 30
> Minuten dauern und nicht mehr als 4 Seiten Regeln haben
> dürfen, wird es irgendwann auch nur noch diese Spiele geben.
>
Spielen bedarf vor allem auch ein bißchen Übung und Erfahrung. Vor 10 Jahren habe ich auch gesagt, kein Spiel darf länger als 60 Minuten dauern. Bis ich dann mit Siedler- Städte und Ritter und La Citta die ersten Spiele spielte, die länger dauerten, aber mich eben auch begeisterten! Das ist doch das entscheidende, dass man Spaß daran haben muss und Leute, die diesen Spaß mit einem teilen.

Ich finde es immer sehr bedauerlich, wenn auch den Spielewochenenden Spieler sagen: Für dieses Spiel habe ich zu Hause aber keinen! Spielen wollen schon viele Leute, man muss sie halt behutsam heranführen.

> Es lebe die Vielfalt!

Hoffentlich! Dann findet jeder auch sein Spiel. Ich fand es sehr erstaunlich, wie vielfältig die Meinungen über Spiele dieses Jahr waren. Wenn sich die Spieler sonst oft sehr einig waren über die Qualität von Spielen, dann hieß es dieses für viele Spiele: von super bis langweilig - alles vorhanden. Habe ich erlebt für GOA, Sankt Petersburg, San Juan, Raja, Tongiaki, Oase (mehr fallen mir gerade nicht ein). Aber das zeigt doch, wie sehr Spielen Geschmackssache ist und wie schön es ist, wenn für jeden Geschmack das Richtige dabei ist. In diesem Sinne: Es lebe die Vielfalt...

Ina
>

> P.S.: Habe gestern übrigens in Göttingen viel interessante
> Prototypen gesehen - kleine und große, einfache und
> schwierigere...

Da wäre ich ja gern Mäuschen gewesen ...
>
> P.P.S.: Die Wichtigkeit des Forums sollte übrigens nicht
> überschätzt werden. Ich habe den Eindruck (nicht empirisch
> belegt), daß 80 (90?) Prozent aller Beiträge von 30 (20?)
> Personen verfasst werden...

Curt Goetz sagte einmal: Die Gelegenheit, den Mund zu halten sollte man nicht ungenutzt vorbei gehen lassen! In diesem Sinne sollte mancher sich manchen Beitrag einfach manchmal verkneifen und auch hier die Meinungsvielfalt siegen lassen ...

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Uli Blennemann
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Re: Zu komplex?

Beitragvon Uli Blennemann » 6. Juni 2004, 12:18

Ina,

Du mußt in Göttingen kein "Mäuschen spielen" - der Sonntag ist "für die Öffentlichkeit" (was habe ich da nun formuliert?).

Dies bedeutet, daß du die Spiele anschauen und sogar mit den Autoren spielen kannst. Sicherlich ganz reizvoll für Personen, die nicht zu weit von Göttingen entfernt wohnen.

Uli


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