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Spielbox-objektiv oder subjektiv?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Helmut Lehr

Spielbox-objektiv oder subjektiv?

Beitragvon Helmut Lehr » 6. Mai 2003, 17:17

Hallo,
heute ist bei mir die Spielbox eingetroffen, und was lese ich auf S. 64: Die Leser Jörg Wiersing und Ilka Heuser schreiben da: "Wir sind nicht immer mit den Beurteilungen einverstanden, eine gewisse Objektivität ist jedoch ... erkennbar. In ... Stadens Kritik an GUILLOTINE ... ist davon nichts mehr vorhanden." Und schließlich: "Rezensionen wie die von Herrn von Staden verderben uns... nicht den Sapß am Spielen, wohl aber den am Lesen der spielbox."

Leute, Leute, so eine schwere Kost am Ende des Heftes!
1. Keine der Rezensionen war jemals "objektiv", sondern stellte die "subjektive" Meinung des Rezensenten dar. Ich weiß nicht, wie ein Rezensent eine "objektive" Meinung schreiben soll. Die Spielbox hat den Verdienst, z.B. bei "FFF" insgesamt 8 "subjektive" Meinungen darzustellen. Auch der Bericht von Joseph Weigand ist subjektiv. Auch durch die Darstellung von 8 subjektiven Meinungen wird der Bericht nicht '"objektiv".
2. Welcher Leser erwartet denn von Zeitungen wie der Spielbox, dass alle Rezensionen so ausfallen, wie man das Spiel selbst einschätzt? WIE LANGWEILIG!
Ich fand die GUILLOTINE-Kritik von Eberhard von Staden bei mir nicht zutreffend.
Die Details konnte ich nachvollziehen, aber trotzdenm macht das Spiel uns Spaß.
Und 3. Die Leserbrief-Schreiber sprechen den Rezensenten mit "Herr von Staden" an. Das klingt so wie in einem politischen Leserbrief , in dem man den politischen Gegner mit der Anrede "Herr " oder "Frau" tituliert und auf diese Weise verächtlich macht.
Sind wir so weit schon bei nicht genehmen Rezensionsergebnissen gekommen!
Ich hoffe, nicht!
Schönen Tag noch!
Helmut (der sich gerade etwas Frust von der Seel geschrieben hat, weil manche Zeitgenossen nicht zwischen "subjektiv" und "objektiv" unterscheiden können)

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peer

Re: Spielbox-objektiv oder subjektiv?

Beitragvon peer » 6. Mai 2003, 18:58

Hi,
naja, natürlich sind Spielemeinungen und Rezensionen immer subjektiv. Allerdings kann man zumindest versuchen, ein wenig Objektivität reinzubringen, indem man sich z.B. überlegt, für wen das Spiel geeignet sein könnte (wenn man es nicht mag), bzw. für wen nicht (wenn nicht). Als Beispiel mal Guillotine:

Die Rezension von Guillotine z.B. sagt klar aus: Niemand wird dieses Spiel mögen, Spieler schon gar nicht. Allerhöchstens pubertierende Nichtcomputerbeseitzer (oder ähnlich anders).
Wer das Spiel nicht kennt, wird es sich folglich nicht kaufen.

Umgekehrt habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Spiel als lockerer No-Brainer als Absacker oft gut ankommt - wenn man damit leben kann, dass der eigene Einfluss gering und das Thema morbide ist.
Ein solches Fazit sagt imho mehr aus. Und der Sinn einer Rezension ist es m.E. nicht mir mitzuteilen, ob dem Rezensenten das Spiel gefallen hat, sondern eine Einschätzung zu liefern, ob es mir gefallen könnte.
(Wenn ich das Spiel kenne, kann ich höchstens erfahren, ob sich meine Meinung mit der des Rezensenten deckt oder nicht, was aber auch nicht der Sinn einer Rezi ist)

ciao
Peer

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Norbert Heimbeck

Re: Spielbox-objektiv oder subjektiv?

Beitragvon Norbert Heimbeck » 6. Mai 2003, 19:11

Hallo Helmut,

grundsätzlich teile ich Deinen Ärger über solche Leserbriefe.

> 1. Keine der Rezensionen war jemals "objektiv", sondern
> stellte die "subjektive" Meinung des Rezensenten dar.

Das Hauptproblem ist m.E., dass viele (= die meisten?) Leser den Unterschied zwischen Nachrichten und Meinungsartikeln nicht erkennen.
Außerdem lesen viele Menschen "ihre" Zeitung/Zeitschrift in der Erwartung, ihre eigene Meinung "schwarz auf weiß" bestätigt zu finden. Wenn das dann mal nicht der Fall ist, wird häufig die Objektivitäts-Keule geschwungen. Das trifft übrigens nicht nur auf Rezensionen (gleich welcher Art) zu, sondern auch und besonders auf politische Kommentare.

Immer wenn ich anfange, mich über solche Äußerungen zu ärgern, rufe ich mir Kurt Tucholsky in den Sinn, der gesagt hat: "Der Leser ist noch dümmer" (als sich ein Redakteur vorzustellen wagt).

Subjektive Grüße

Norbert
(der die Polemik-Diskussion vor einigen Tagen seeehhhr genossen hat)

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Markus Barnick

Re: Spielbox-objektiv oder subjektiv?

Beitragvon Markus Barnick » 6. Mai 2003, 19:27

MIR gefällt das Spiel !!!

JAWOHL !!!

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Markus Barnick

Re: Spielbox-objektiv oder subjektiv?

Beitragvon Markus Barnick » 6. Mai 2003, 19:30

Siehe da, ein Bayreuther Presse - Profi... :-)

Hallo Norbert - wie siehts mal aus mit Spielen bei mir oder bei dir?

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indigoküper

Re: Spielbox-objektiv oder subjektiv?

Beitragvon indigoküper » 6. Mai 2003, 20:02

Hallo!

Meiner Meinung nach können Rezensionen natürlich nur subjektiv sein & sollen das bitte schön auch...Nichts ist dilettantischer, öder & uninspirierter als ein krampfiger journalistischer Versuch, seine eigene Meinung zu objektivieren. Selbstredend sollte man einer Rezi entnehmen können, woran der Verfasser seinen subjektiven Kommentar misst, bzw. welche Kriterien er anwendet.

Der Spielwiese-Bericht über das hier verhandelte Karten-Spiel hat meiner Ansicht nach alle erforderlichen Faktoren berücksichtigt, ist in seiner Argumentation schlüssig & nachvollziehbar.

Dass viele das Urteil des Rezensenten NICHT teilen, ist nicht das gute Recht eines jeden, sondern sogar ein Qualität-Merkmal des Artikels. Es ist doch wunderbar, dass die Rezi eine derart bewegte Diskussion vom Zaune bricht...

Meine Meinung zu GUILLOTINE fand ich in der Spielbox auch nicht widergegeben, was mich zu einer weiteren Diskussion bewegt, da ich hoffe, dass Deutschland ein gewisses Maß an Satire (die laut des hier bereits zitierten K.Tucholsky "alles darf") auch in der Spieleszene vertragen kann.

GUILLOTINE kenne ich bereits seit ein paar Jahren als Import-Kartenspiel & war nicht nur ob der Auftakt-, bzw. Absacker-Qualitäten des Spiels begeistert, sondern gerade auch aufgrund der SATIRISCHEN UNARTIGKEIT der thematischen Einbettung. Das pausenlose Rollen & Kugeln von Cartoon-Schädeln
lässt mich nicht unbelustigt, ich gebe es zu. Ich hoffe trotzdem, dadurch nicht zu einem schlechten Menschen zu werden. Auch EROBERE ich bei RISIKO lieber, als dass ich Länder BEFREIE, was eh nur eine billige Sprach-Kosmetik des Verlages darstellte.
Meine Damen & Herren: wir spielen doch alle nur! Von mir aus lasse ich mich dafür rügen, aber wer gerne spielt, muss über kurz oder lang erobern, plündern, brandschatzen etc sonst würden wir alle noch immer über Memory
hocken oder beim Ringelpietz-mit-anfassen...

Viele Grüße vom indigoküper

P.S.: Heute abend läuft auf Hessen 3 "Monty Python's Flying Circus", eine nun ganz & gar politisch unkorrektes Sendeformat & trotzdem werde ich vor der Kiste hocken & mich über die derben Scherze freuen. Ebenso wie ich weiterhin mit Freude werde GUILLOTINE spielen.

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Gustav der Bär

Re: Spielbox-objektiv oder subjektiv?

Beitragvon Gustav der Bär » 7. Mai 2003, 08:07

peer schrieb:
> (...) Wer das Spiel nicht kennt, wird es sich folglich nicht kaufen. (...)

Eine derart sklavische Unterwürfigkeit unter die Meinung eines Rezensenten kann ich zumindest für _mich_ nicht feststellen. :-)

"Guillotine" ist halt etwas für Spieler mit Schwarzem Humor, durchaus im Monty Python-Sinne, wie es der Indigoküper weiter unten sehr treffend anspricht. (Dass Schwarzer Humor nicht jedermanns Sache ist, finden wir ja in diesem Diskussionskreise fast täglich aufs neue bestätigt.)

Wenn einem Rezensenten ein Spiel nicht gefällt, dann gefällt´s ihm halt nicht. Kein Leser ist gezwungen, sich die in einer Rezension vertretene Meinung zu eigen zu machen, und es sollte auch keine Rezensent gezwungen sein, mit seiner Meinung hinterm Berg zu halten.

Es ist ja auch nicht grade so, dass die "spielbox" die einzige Informationsquelle auf der Welt wäre. Soweit es mich angeht, dürfen die Rezensenten so subjektiv schreiben, wie sie nur mögen: Viele schreiben witzig und unterhaltsam, aber selbst der letzte Langweiler dürfte doch seine eigene Meinung mit nicht weniger Berechtigung in einem "spielbox"-Artikel vertreten, wie ich es zum Beispiel hier in diesem Posting tue.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)

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Mike W.

Re: Spielbox-objektiv oder subjektiv?

Beitragvon Mike W. » 7. Mai 2003, 09:01

Und immer wenn ich mich über solche Sprüche in der Presse ärgere, kommt mir dieser Spruch in den Sinn:
"Der Redakteur ist noch selbstherrlicher" (als die Leser es sich vorstellen in der Lage sind).

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peer

Warum liest ihr Rezensionen?

Beitragvon peer » 7. Mai 2003, 09:09

Hi,
Gustav der Bär schrieb:
>
> peer schrieb:
> > (...) Wer das Spiel nicht kennt, wird es sich folglich
> nicht kaufen. (...)
>
> Eine derart sklavische Unterwürfigkeit unter die Meinung
> eines Rezensenten kann ich zumindest für _mich_ nicht
> feststellen. :-)

Ach darum gehts doch auch nicht. Aber wenn ich ein Spiel nicht kenne, muss ich mich ja nach irgendwas richten. Und selbst wenns mich interessiert, würde mich doch eine solch negative Bewertung abschrecken, oder nicht?

Was mich wundert, ist dass alle hier schreiben, die Meinung des Rezensenten ist letztlich egal und je extremer desto besser und so. Daher würde mich jetzt ernsthaft mal interessieren, warum ihr Rezensionen liest.

Bei mir persöhnlich geht es primär darum, Spiele kennen zu lernen, die ich nicht kenne (man kann ja nicht alles spielen) und vor allem, um einschätzen zu können, ob mir die Spiele gefallen würden.
Daher lese ich primär Rezensionen von Spielen, die ich nicht kenne.
Rezis von Spielen, die ich kenne lese ich eher um zu sehen, wie andere wohl das Spiel empfinden oder (bei Spielen, die mich nicht so umgehauen haben), ob ichs vielleicht noch mal riskieren sollte. Ich lese aber eigentlich nur in der Spielbox Rezis zu spielen, die ich schon kenne.

ciao
Peer

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Heinrich Glumpler

Re: Warum liest ihr Rezensionen?

Beitragvon Heinrich Glumpler » 7. Mai 2003, 12:33

Hi,

in den meisten Rezensionen wird der Spielablauf beschrieben, was schon mal ein Grund ist, sie zu lesen (solche Infos bekommt man natürlich auch andernorts).

Dann interessiert mich prinzipiell aber auch, welchen Eindruck das Spiel macht. Sinnvoll ist diese Info dann, wenn ich entweder den Rezensenten und seinen Geschmack kenne, oder wenn ich mehrere Rezensionen über das gleiche Spiel lesen kann.

Diese "Eindrücke" sind für mich nicht verpflichtend, sagen mir aber oft, auf was ich achten sollte, wenn ich das Spiel dann mal - idealerweise - selber testspiele.

Meine Empfehlung:
Man lese Rezensionen von Spielen, die man nicht kennt - von Rezensenten, die man kennt.

Manchmal lese ich Rezensionen auch nur wegen ihres Unterhaltungswertes (Hi Eberhard, Hi Michael :LOL:)

Gruesze
Heinrich

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Michael Weber

Re: Warum liest ihr Rezensionen?

Beitragvon Michael Weber » 7. Mai 2003, 17:16

> Manchmal lese ich Rezensionen auch nur wegen ihres
> Unterhaltungswertes (Hi Eberhard, Hi Michael :LOL:)
>
> Gruesze
> Heinrich

Welchen Michael meinst du? Muss ich mich angesprochen fühlen?

Michael
(setzt schon mal die Narrenkappe auf)

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Heinrich Glumpler

Re: Warum liest ihr Rezensionen?

Beitragvon Heinrich Glumpler » 7. Mai 2003, 18:36

Hi,

ich bezog das auf spielbox-Rezensenten. Diesen Knopf brauchst du dir also nicht anzunähen ;-)

Gruesze
Heinrich

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Warum liest ihr Rezensionen?

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 7. Mai 2003, 19:02

Heinrich Glumpler schrieb:

> Diesen [b]Knopf[/b] brauchst du dir also nicht anzunähen ;-)

Bitte nicht persönlich werden! :grin:

SCNR
Roland

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Gustav der Bär

Re: Warum liest ihr Rezensionen?

Beitragvon Gustav der Bär » 7. Mai 2003, 20:13

peer schrieb:
> Was mich wundert, ist dass alle hier schreiben, die Meinung
> des Rezensenten ist letztlich egal und je extremer desto
> besser und so.

Ich kann sagen, dass die Meinung des Rezensenten letztlich für _meine_ Kaufentscheidung nicht ausschlaggebend ist. Thema und Ausstattung des Spiels sind da schon wesentlich wichtiger. Wenn auf dem Spielbrett eine Karte vom Mittelmeer ist und man Schiffe und Legionen darauf herumschieben kann, stehen die Chancen gut, dass ich mir das Spiel kaufe; wenn die Rezension schlecht ist, beeinflusst das diese Chancen wesentlich weniger, als wenn mir das Design auf den Fotos nicht gefällt.

"Je extremer desto besser" könnte ich auch nicht unterschreiben. Von mir aus darf der Rezensent auch gern kühl das Für und Wider aus seiner Sicht gegeneinander abwägen.

Es ist aber - und darum ging es mir letztlich - völlig schnurz, ob ein Rezensent ein Spiel, dass ich gern mag, nun auch mag oder nicht. Ich bin vollauf zufrieden gestellt, wenn´s _mir_ gefällt und muss dafür nicht die Zustimmung des Restes der Menschheit einholen.

> Daher würde mich jetzt ernsthaft mal
> interessieren, warum ihr Rezensionen liest.

Kurz gesagt: Wegen des Infotainment. Ich erfahre auch aus einem Verriss etwas über ein Spiel und kann mir außerdem auf den Fotos ansehen, was mich da erwartet. Zudem haben mehrere der "spielbox"-Renzensenten eine recht "flotte Schreibe", die das Lesen ihrer Artikel zum Genuss macht.

Egal, wie geschickt formuliert zum Beispiel die Überflüssigkeit von "Carcassonne"-Erweiterungen geschildert wird: Ich kaufe sie mir trotzdem alle. Und durch den Artikel in der letzten "spielbox" weiß ich jetzt schon recht genau, was in der neuesten drin ist. Hübsche Sache, das - und die Kaufentscheidung treffe ich halt für mich allein und nach meinen Kriterien.

Ich finde es daher nicht so wichtig, wie der Geschmack des einzelnen Rezensenten nun ist.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)

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Michael Weber

Re: Warum liest ihr Rezensionen?

Beitragvon Michael Weber » 7. Mai 2003, 21:18

Heinrich Glumpler schrieb:

> Diesen Knopf brauchst du dir also nicht anzunähen ;-)

Na, da bin ich aber beruhigt.

Michael
(legt die Kappe wieder beiseite)

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Heinrich Glumpler

Re: Warum liest ihr Rezensionen?

Beitragvon Heinrich Glumpler » 7. Mai 2003, 22:35

Eine deiner letzten Rezensionen hab' ich allerdings aus ganz anderen Gründen gelesen - fällt mir gerade ein :LOL: :LOL:

http://www.edition-erlkoenig.de/fettauto/fdbk03.htm
(alle FETTEN Hervorhebungen sind von mir ;-) )

Gruesze
Heinrich

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Markus Barnick

Re: Warum liest ihr Rezensionen?

Beitragvon Markus Barnick » 8. Mai 2003, 01:11

Im Adam-Spielt-Katalog les ich meist zuerst den letzten Abschnitt, wo eine kurze Zusammenfassung drin steht, welcher Art das Spiel denn sei. Wenn ich dann merk, das könnte was für mich sein, les ich auch den Rest, wobei ich bei der Beschreibung wie das Spiel denn abläuft, fast nie durckblicke, weil ich ja das Material nicht vor mir habe.
Also: wenns nach mir ginge, braucht der Artikelschreiber nicht so sehr den verkürzten Ablauf nach der Regel wiedergeben, sondern mehr das "Spielgefühl" - ist das ein Ärgerspiel, was kommt rüber, wie reagieren die Mitspieler auf welche Aktion ..., schmeisst Ute am Schluss mit den Würfeln. Kann Frank Karl nicht mehr in die Augen schauen ... ;-)

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Michael Weber

[OT] ;-)

Beitragvon Michael Weber » 8. Mai 2003, 18:09

Heinrich Glumpler schrieb:
>
> Eine deiner letzten Rezensionen hab' ich allerdings aus ganz
> anderen Gründen gelesen - fällt mir gerade ein :LOL: :LOL:
>
> http://www.edition-erlkoenig.de/fettauto/fdbk03.htm
> (alle FETTEN Hervorhebungen sind von mir ;-) )
>
> Gruesze
> Heinrich

Na, DAS war ja klar ;-)

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Jost Schwider

RE: Warum liest ihr Rezensionen?

Beitragvon Jost Schwider » 8. Mai 2003, 22:01

"Heinrich Glumpler" hat am 07.05.2003 geschrieben:

> in den meisten Rezensionen wird der Spielablauf
> beschrieben, was schon mal ein Grund ist, sie zu lesen
> (solche Infos bekommt man natürlich auch andernorts).

Das ist für mich der wichtigste Punkt einer Rezi, da hier die meisten Fakten genannt werden.

> Dann interessiert mich prinzipiell aber auch, welchen
> Eindruck das Spiel macht. Sinnvoll ist diese Info dann,
> wenn ich entweder den Rezensenten und seinen Geschmack
> kenne, oder wenn ich mehrere Rezensionen über das gleiche
> Spiel lesen kann.

Yapp.

> Diese "Eindrücke" sind für mich nicht verpflichtend, sagen
> mir aber oft, auf was ich achten sollte, wenn ich das Spiel
> dann mal - idealerweise - selber testspiele.

Yapp!

> Meine Empfehlung:
> Man lese Rezensionen von Spielen, die man nicht kennt - von
> Rezensenten, die man kennt.

Nopp.
Ich empfehle, einfach [i]alles[/i] zu lesen. Den Filter in der eigenen Rübe muss man dabei natürlich aktiviert haben. Eine Entscheidung kann schließlich nur ich für mich treffen!

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/vietnam.htm - [i]Wunderbare Impressionen[/i]


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