Beitragvon Christian Raß » 9. Mai 2003, 19:58
Hallo Stephan!
Warum sollte dabei eine "Gruppenmeinung" entstehen?
Gerade bei Strategiespielen sind die Möglichkeiten ja
meistens sehr groß. Der eine verfolgt vielleicht eine
Strategie, die über mehrer Runden einen Erfolg bringen
soll, während der andere vielleicht eher auf schnelle
Ergebnisse abzielt. Der eine spielt lieber konstruktiv
für sich, während der andere lieber destruktiv auf seine
Gegner losgeht. usw.
Und sollte einer wirklich einen gravierenden Fehler spielen,
so ist es doch gut ihn darauf aufmerksam zu machen, da
es so im richtigen Spiel nicht zu einer Königsmacher-Funktion
kommt. Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich meine einen
Spielfehler und keine Änderung seiner Strategie.
Außerdem war die Frage ja nach dem Vorgehen bei
komplexen Spielen. Ich glaube nicht, daß sich bei Spielen wie
Euphrat und Tigris, Puerto Rico, Vinci... nach einer kurzen
Proberunde, die ja auch nich zu Ende gespielt wird (man weiß
also nicht welche Strategie am Schluß die erfolgreichste
gewesen wäre), eine "Gruppenmeinung" bildet.
Dafür sind die Möglichkeiten einfach zu groß
Bei einfacheren Spielen wie z.B. Siedler gebe ich Dir allerdings
recht, doch danach war nicht gefragt.
Mit freundlichen Grüßen,
Christian Raß