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SdJ - Überheblichkeit ?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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David Haupt

SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon David Haupt » 5. Juni 2003, 14:25

Wenn ich mir die unten geführte Diskussion zur Nominierungsliste betrachte habe ich das Gefühl, daß viele sich nicht einmal die Mühe gamacht haben, sich mittels der Homepage der Jury über Zielsetzung, Kriterien und andere wissenswerte Überlegungen dieser Jury zu informieren, bevor sie dann knallhart über die diejährige Auswahl- und Nominierungsliste urteilen.

Schön finde ich Äußerungen/Stellungnahmen die in die Richtung gehen "Das Spiel des Jahres ist für mich gestorben".

Hallooooooo !!!!!! Hier geht es nicht um die Auszeichung des Spieles schlecht hin nach fest definierten Kriterien.

Ich finde persönlich und aus Viel-Spieler sicht auch, daß die drei Nominierten nicht die Überflieger des Jahres sind.....aber eben aus persönlicher und Viel-Spieler Sicht. Lasse ich aber diese Sicht weg und opfere sie der Familiensicht muß ich, "ausgestattet" mit einem 10jährigen Sohn und der Erfahrung aus der Leitung eines Spiele-Treffs mit überwiegenden Neulingen im Spiele-Bereich feststellen, daß die Nominierungsliste nicht überrascht und auch nicht schlecht ist.

Also, schön ruhig bleiben, weiter spielen ..... und alle die sich jetzt maßlos aufgeregt haben können und sollten sich auf den DSP konzentrieren.....und wenn der dann wieder nicht die Erwartungene erfüllt....verbrennt Eure Spiele....werdet enthaltsam........

Was solls, irgendwie macht es ja auch Spaß im Forum so zu diskutieren und sich die Meinungen der anderen "anzuschauen".

Beste Grüße
Dave

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peer

Re: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon peer » 5. Juni 2003, 14:34

Hi,
100 % Zustimmung zu deinem Posting, David.

Die "der DS wirds schon richten" - Haltung scheint unverwüstlich. Bei PR hats wenigstens auch wieder mal geklappt...
Wobei ich PR nach wie vorfür ungeeignet als SDJ halte. Dessen Qualitäten liegen nicht unbedingt im Familienbereich...
(Ich hätte TA gewählt aber das nur nebenbei)

ciao
Peer

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Michael Schramm

Danke!

Beitragvon Michael Schramm » 5. Juni 2003, 15:56

Hallo David,

schön, dass man auch solche Äußerungen hier immer mal wieder findet - ein Grund, der Seite treu zu bleiben!

nice dice

Michael

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Michael Weber

Re: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon Michael Weber » 5. Juni 2003, 16:46

David Haupt schrieb:
> Wenn ich mir die unten geführte Diskussion zur
> Nominierungsliste betrachte habe ich das Gefühl, daß viele
> sich nicht einmal die Mühe gamacht haben, sich mittels der
> Homepage der Jury über Zielsetzung, Kriterien und andere
> wissenswerte Überlegungen dieser Jury zu informieren, bevor
> sie dann knallhart über die diejährige Auswahl- und
> Nominierungsliste urteilen.

> Also, schön ruhig bleiben, weiter spielen ..... und alle die
> sich jetzt maßlos aufgeregt haben können und sollten sich auf
> den DSP konzentrieren.....und wenn der dann wieder nicht die
> Erwartungene erfüllt....verbrennt Eure Spiele....werdet
> enthaltsam........


Super. Absolute Zustimmung!
Man kann ja über Listen immer in die eine oder andere Richtung streiten unnd schimpfen. Ich persönlich finde, dass die Liste dieses Jahr eine sehr gute Auswahl ist (und nicht nur für den Preis als solchen, sondern auch für Spieler - oder ist ein Spieler einer, der vorgibt ein Brettspiel zu mögen, in Wirklichkeit aber lieber absolut zuverlässig und voraussehbar Wahrscheinliche Spielverläufe liebt?).

Die Nominierungsliste ist ebenfalls gut. Ich mag zwar Cans nicht (hätte lieber Paris Paris gehabt), aber ansonsten eine wirklich gute Wahl.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass einige hier im Forum kaum über den Tellerrand hinaus blicken WOLLEN.

In diesem Sinne. Nichts an der Jury auszusetzen (dieses Jahr).

Michael

(mag Alhambra und Dracheninsel)

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Marten Holst

RE: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon Marten Holst » 5. Juni 2003, 17:46

Moin David,

ich stimme Dir ja zu, aaaaber:

einige der Poster arbeiten das ganze Jahr an ihrem Automatisches-SdJ-Listen-Posting-Erstell-Programm, und wollen natürlich probieren, ob das dann auch alles so klappt, wie gewünscht... da hakt es hier und da noch ein wenig, manche Programme sind wohl noch die selben wie im Vorjahr... immer wieder interessant zu beobachten.

*Gurkenstreifen und Dipp hol*

Beste Grüße zurück,
Marten

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Roman Pelek

Re: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon Roman Pelek » 6. Juni 2003, 00:31

Hi David,

David Haupt schrieb:
>
> Wenn ich mir die unten geführte Diskussion zur
> Nominierungsliste betrachte habe ich das Gefühl, daß viele
> sich nicht einmal die Mühe gamacht haben, sich mittels der
> Homepage der Jury über Zielsetzung, Kriterien und andere
> wissenswerte Überlegungen dieser Jury zu informieren, bevor
> sie dann knallhart über die diejährige Auswahl- und
> Nominierungsliste urteilen.

Geht mir genauso. Wenn ich Kommentare wie "Schade, dass die Jury unbedingt ein Familienspiel küren will" lese, dann frage ich mich ebenfalls, ob Sinn respektive Zielsetzung dieser ganzen Veranstaltung wirklich zu jedem durchgedrungen sind ;-)

> Schön finde ich Äußerungen/Stellungnahmen die in die Richtung
> gehen "Das Spiel des Jahres ist für mich gestorben".

8-) Tja, beim eigenen Lieblingsspiel verstehen Spieler keinen Spaß :-D

> Ich finde persönlich und aus Viel-Spieler sicht auch, daß die
> drei Nominierten nicht die Überflieger des Jahres
> sind.....aber eben aus persönlicher und Viel-Spieler Sicht.
> Lasse ich aber diese Sicht weg und opfere sie der
> Familiensicht muß ich, "ausgestattet" mit einem 10jährigen
> Sohn und der Erfahrung aus der Leitung eines Spiele-Treffs
> mit überwiegenden Neulingen im Spiele-Bereich feststellen,
> daß die Nominierungsliste nicht überrascht und auch nicht
> schlecht ist.

Danke - das war für mich einer der erfrischendsten Kommentare zum diesem Thema seit langem. Wenn man sich nämlich einmal wirklich die Zeit nimmt, auch öfter mit Familien und Nichtfreaks zu spielen, stellt man sehr schnell fest, dass die eigenen Vorlieben sehr relativ sind. Sogar noch viel mehr: man findet selbst wieder viel Spaß an Spielen, die man mit "seinen" Freaks nicht unbedingt spielt, weil man da eher auch mal seine Vorliebe für Komplexeres, Strategisches auslebt. In dieser Hinsicht sehe ich, wie Du, die Nominierungsliste auch als positiv an, selbst wenn's - subjektiv - halt dieses Jahr keinen sich übermäßig anbiedernden Überflieger für Familien (oder gar die eierlegende Wollmilchsau für Familien UND Spieler, wie z. B. ein Carcassonne oder Siedler) zu geben scheint.

> Was solls, irgendwie macht es ja auch Spaß im Forum so zu
> diskutieren und sich die Meinungen der anderen "anzuschauen".

Deshalb sind wir doch hier - weil wir alle so neugierig sind ;-) Und gerade die SdJ-Diskussionen haben ja echtes Potenzial, was das Entertainment angeht... Auch wenn's doch irgendwie jedes Jahr dasselbe ist - nun ja, man guckt ja auch jedes Silvester wieder "Dinner for one", selbst wenn man's schon im Schlaf mitsprechen kann. Spaß macht's trotzdem irgendwie :-))

In diesem Sinne: same procedure as every year,
Roman

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Thomas

Re: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon Thomas » 6. Juni 2003, 08:41

Das "Problem" das ich beim SdJ sehe ist folgendes:
Keiner wird bestreiten, das die Macht der SdJ-Jury recht groß ist, denn ein Spiel das auf der Liste steht oder gar als SdJ gewählt wird, hat in der Zeit nach der Auszeichnung erheblich größere Absatzchancen, als ein Spiel das nicht drauf stand oder nicht gewählt wurde.
Aus diesem Grund bin ich der Meinung, das diese Wahl auch eingermaßen repräsentativ sein sollte, was sie aber eindeutig zumindest schon seit einiger Zeit nicht mehr ist, denn wer, wenn nicht die Spieler selbst sind denn repräsentativ ?
Daher bin ich der Meinung, dass die Auszeichnung mittlerweile eher dazu dient, das Geld in die richtige Richtung zu lenken, als ein "wirkliches Spiel des Jahres" zu küren.
Und auf Grund dieses persönlichen Eindrucks entscheide ich für mich, das mich diese Auszeichnung in Zukunft nicht mehr interessieren wird.

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Thomas O.

Re: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon Thomas O. » 6. Juni 2003, 09:43

Hallo Thomas,

Thomas schrieb:
>
> Das "Problem" das ich beim SdJ sehe ist folgendes:
> Keiner wird bestreiten, das die Macht der SdJ-Jury recht groß
> ist, denn ein Spiel das auf der Liste steht oder gar als SdJ
> gewählt wird, hat in der Zeit nach der Auszeichnung erheblich
> größere Absatzchancen, als ein Spiel das nicht drauf stand
> oder nicht gewählt wurde.

Nein, wird bestimmt keiner bestreiten, ist ja irgendwie auch eine Binsenweisheit ;-)

> Aus diesem Grund bin ich der Meinung, das diese Wahl auch
> eingermaßen repräsentativ sein sollte, was sie aber eindeutig
> zumindest schon seit einiger Zeit nicht mehr ist, denn wer,
> wenn nicht die Spieler selbst sind denn repräsentativ ?

Wäre sie und Deine Meinung bekäme auch Gewicht, wenn Du Mitglied der SdJ-Jury wärest und die Zielsetzung definieren würdest. Ich darf von SdJ-Homepage zitieren (ich weiß nicht, wie oft das hier schon geschehen ist, aber anscheinend nicht oft genug...):

"Zielsetzung
Die im Rahmen des Kritikerpreises "Spiel des Jahres" verliehenen Auszeichnungen sollen das Kulturgut Spiel fördern, den Gedanken des Spielens im Familien- und Freundeskreis beleben und eine Orientierungshilfe im großen Spieleangebot geben."

Wo steht denn was von "repräsentativ"? Und mit welcher Berechtigung können wir Spieler uns als repräsentativ bezeichnen? Wir haben sicherlich eine ganz andere Betrachtungs- und Umgehensweise mit dem Thema "Spiel" als jene Bevölkerungsgruppe, bei der einen SdJ-Auszeichnung Spuren hinterlassen soll. Ergo würde ich uns als am wenigsten repräsentativ bezeichnen.

> Daher bin ich der Meinung, dass die Auszeichnung mittlerweile
> eher dazu dient, das Geld in die richtige Richtung zu lenken,
> als ein "wirkliches Spiel des Jahres" zu küren.

Unterstellung einer unehrenhaften Absicht. Wäre ich SdJ-Jury, würde ich das so nicht stehen lassen.

> Und auf Grund dieses persönlichen Eindrucks entscheide ich
> für mich, das mich diese Auszeichnung in Zukunft nicht mehr
> interessieren wird.

Muss Dich doch auch nicht. Jeder möge spielen, was er möchte und wie oft er möchte :-)

Gruß, Thomas (dem sein gestriger Prototypen-Test viel Spaß gemacht hat, und wehe, es wird nicht mindestens nominiert werden, dann rede ich nie wieder mit der SdJ-Jury...;-)

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David Haupt

Re: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon David Haupt » 6. Juni 2003, 09:56

Hallo Thomas,

klasse Stellungnahme, da kann ich Dir nur zustimmen !

Finde die Unterstellung, daß hier irgendwie Geld in die richtige Richtung geschoben werden soll auch ziemlich dreist und unverschämt.

Man sollte noch folgendes Bedenken: Dadurch, daß ein Spiel de Titel SdJ erhält, zieht es unweigerlich eine Menge Menschen an (bzw wird von diesen gekauft) die mit Spielen an sich bis zu diesem Zeitpunkt gar nichts oder sehr wenig zu tun hatten. Das bedeutet, daß hier eine sehr sehr große Chance liegt Menschen den Einstieg in diese wunderbare Welt mit all seinen Facetten von leichten, schweren, taktischen, strategischen, glücksabhängigen......und und und zu ermöglichen.
Und damit hätten wir ja alle wieder etwas davon, vor allem weil wir doch den großen Überblick haben und schon selbst entscheiden können welches die für uns schönen/guten oder wie auch immer Spiele sind !

In diesem Sinne !

Dave

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peer

Re: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon peer » 6. Juni 2003, 10:23

Hi,
JUHU das Geldargument! Ich hab schon darauf gewartet! :-)

Mit anderen Worten: Thomas ohne O hat Angst dass das falsche Spiel sich gut verkauft. Was ist denn das falsche? Kann es mir als Spieler nicht schnurzpiepegal sein, welches Spiel sich gut verkauft, so lange sich überhaupt etwas gut verkauft? Dann nämlich gehts einem Spieleverlag gut und er kann mehr Spiele produzieren.
Siehe auch
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=68236&t=68122

Da habe ich bereits alles gesagt :-)

ciao
Peer (dessen Eltern PR niccht mögen, weils zu kompliziert ist)

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Marten Holst

RE: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon Marten Holst » 6. Juni 2003, 12:09

Moin Thomas,

ich denke, "repräsentativ" für die spielekaufende Jury wären:
1 Vielspieler (Roman, Jost, wer will? Oder auch ein bisheriges Jurymitglied)
1 Magic-Spieler (reiner, d.h., ohne all zu viel andere Spielinteressen)
3 Siedler
1 MädN- und Mühlespieler
je 2 Skat- und Dokoklopper
3 liebe Omas, die sich kurz vor Weihnachten vom Karstadtverkäufer der CD-Abteilung, der kurz Vertretung macht, beraten lassen.

Alles nette menschen, aber ich will keine repräsentative Jury. Außerdem ist 13 eine Unglückszahl.

Grüße
Marten

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Marten Holst

RE: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon Marten Holst » 6. Juni 2003, 12:09

Moin,

> Wenn man sich
> nämlich einmal wirklich die Zeit nimmt, auch öfter mit
> Familien und Nichtfreaks zu spielen, stellt man sehr
> schnell fest, dass die eigenen Vorlieben sehr relativ sind.
> Sogar noch viel mehr: man findet selbst wieder viel Spaß an
> Spielen, die man mit "seinen" Freaks nicht unbedingt
> spielt,

Wollte nur mal ein Ausrufungszeichen setzen.

!

Tschüß
Marten

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Thomas

Re: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon Thomas » 6. Juni 2003, 12:09

peer schrieb:
>
> Hi,
> JUHU das Geldargument! Ich hab schon darauf gewartet! :-)
>
> Mit anderen Worten: Thomas ohne O hat Angst dass das falsche
> Spiel sich gut verkauft. Was ist denn das falsche?

Angst nicht und falsch ist auch nicht richtig, aber ich finde es nicht gerecht, denn ich finde das Qualität belohnt werden sollte.
Aber ich weiss natürlich, das es vermessen wäre in der Spielewelt an Gerechtigkeit zu glauben, wo sie doch ein Spiegelbild des wahren Lebens ist.

> Kann es
> mir als Spieler nicht schnurzpiepegal sein, welches Spiel
> sich gut verkauft, so lange sich überhaupt etwas gut
> verkauft? Dann nämlich gehts einem Spieleverlag gut und er
> kann mehr Spiele produzieren.
> Siehe auch
> http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=68236&t=68122

Ist es grundsätzlich auch, da ich in dieser Hinsicht unbeeinflusst bin, aber ... siehe oben.

Anscheinend kam mein Hinweis mit dem Geld aber nicht gut an, was ich gerne ein klein wenig korrigieren möchte. Ich sehe die Vertretung eigener Interessen (z.B. Geld) grundsätzlich nicht als verwerflich an und kann sie durchaus nachvollziehen. Von daher war der Satz in dieser Beziehung nicht so negativ gemeint, wie er wohl angekommen ist.
Daher ... tut mir leid.

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peer

Re: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon peer » 6. Juni 2003, 17:02

Hi,
Thomas schrieb:
>
> peer schrieb:
> >
> > Hi,
> > JUHU das Geldargument! Ich hab schon darauf gewartet! :-)
> >
> > Mit anderen Worten: Thomas ohne O hat Angst dass das falsche
> > Spiel sich gut verkauft. Was ist denn das falsche?
>
> Angst nicht und falsch ist auch nicht richtig, aber ich finde
> es nicht gerecht, denn ich finde das Qualität belohnt werden
> sollte.
> Aber ich weiss natürlich, das es vermessen wäre in der
> Spielewelt an Gerechtigkeit zu glauben, wo sie doch ein
> Spiegelbild des wahren Lebens ist.

Naja definiere "Gerechtigkeit"!
Ich denke dass Qualität belohnt wird, wenn
-Alhambra SdJ wird, weil es ein schönes Spiel ist, das den meisten Leuten ausserhalb Soest ( :-) Kleiner Scherz) gefällt und Queen und Dirk Henn beide seit Jahren gute Spiele rausbringen

-Clans SdJ wird, weil damit die Winning Moves - Reihe, die (mit einer Ausnahme) schöne Zwischendurch-Spiele mit einfachen Regeln, niedriegem Preis und hohem Spielwert bietet, belohnt wird (mal davon ab dass die WM-Reiher z.Z. die meistgespielten Spiele in meiner Familie sind)

- Dracheninsel SDJ wird, aber da müssen andere Leute Argumente bringen, da ich es nicht kenne, Amigo hätte es aber auch mal wieder verdient, denn die tun viel für den Spielemarkt (aber das darf natürlich nicht wirklich ein kriterium sein)

Insofern wären aus meiner Warte auf jedem Fall die beiden erstgenannten gleich gerecht (zum letztgenannten wie gesagt keine Aussage). Ob AR gerechter wäre, vermag ich nicht zu sagen. Ich wüsste jedenfalls kein Argument dafür, ausser dass es hier einigen besser gefällt. Aber das ist kein Argument, weil wir nicht die Zielgruppe sind.

> Anscheinend kam mein Hinweis mit dem Geld aber nicht gut an,
> was ich gerne ein klein wenig korrigieren möchte. Ich sehe
> die Vertretung eigener Interessen (z.B. Geld) grundsätzlich
> nicht als verwerflich an und kann sie durchaus
> nachvollziehen. Von daher war der Satz in dieser Beziehung
> nicht so negativ gemeint, wie er wohl angekommen ist.
> Daher ... tut mir leid.

Kein Problem!

ciao
Peer

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peer

RE: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon peer » 6. Juni 2003, 17:04

Hi Marten,

sind Schachspieler in Deutschland mittlerweile ausgestorben oder überrschätze ich deren Anzahl?

ciao
Peer (hält Schachleute für Spieler und nicht für Sportler)

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Marten Holst

RE: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon Marten Holst » 7. Juni 2003, 02:32

Moin Peer,

> sind Schachspieler in Deutschland mittlerweile ausgestorben
> oder überrschätze ich deren Anzahl?

Hmmm, ausgestorben sind wir noch nicht (jaja, wir, peinlich peinlich. Obwohl, nach der heutigen Partie wage ich kaum noch, mich als Schachspieler zu bezeichnen...). Also: ersteze einen Siedler durch einen Schachi.

> Peer (hält Schachleute für Spieler und nicht für Sportler)

Grüße
Marten (findet nicht, dass sich das ausschließen muss)

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Thomas

Re: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon Thomas » 10. Juni 2003, 09:51

> Naja definiere "Gerechtigkeit"!

In diesem Fall würde ich Gerechtigkeit so definieren, dass das Spiel den Preis erhält, das denen am besten gefällt, die diese Spiele spielen und wenn man den veröffentlichten Umfragen glauben schenken darf, ist das keins der nominierten Spiele.
Wobei ich hier noch speziell anmerken muss, dass Alhambra, was laut Umfragen wohl noch das beste ist, alleine schon herausfallen müsste, weil es die dritte oder vierte Auflage ist.
Ich kenne zwar nur die Vorgänger und finde diese gut, aber etwas nicht neues sollte nichts SdJ werden.

Naja, zum Glück gibt es unterschiedliche Meinungen ;-)

Thomas

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peer

Re: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon peer » 10. Juni 2003, 10:25

Hi,
Thomas schrieb:
> In diesem Fall würde ich Gerechtigkeit so definieren, dass
> das Spiel den Preis erhält, das denen am besten gefällt, die
> diese Spiele spielen und wenn man den veröffentlichten
> Umfragen glauben schenken darf, ist das keins der nominierten
> Spiele.

Naja, die die solche Spiele spielen, sind ja nicht zwangsläufig wir. Umgekehrt wird ja ein Schuh draus: Das SdJ soll ja nicht (anders als der DS) etwas prämieren was nicht ist, sondern ducrh seine Verleihung erst zum Spielen anregen. Sprich: Die Zielgruppe hat die Spiele noch gar nicht gespielt, also kann sie nicht sagen, was ihr am besten gefällt. Folglich muss die Jury abschätzen, was ihr am besten gefallen könnte.

> Wobei ich hier noch speziell anmerken muss, dass Alhambra,
> was laut Umfragen wohl noch das beste ist, alleine schon
> herausfallen müsste, weil es die dritte oder vierte Auflage
> ist.
> Ich kenne zwar nur die Vorgänger und finde diese gut, aber
> etwas nicht neues sollte nichts SdJ werden.

Alhambra ist insofern ein Grenzfall, als dass es nicht einfach nur eine neue Auflage ist, sondern sich ein gänzlich anderes Spielgefühl einstellt (hab ich mir sagen lassen). Die Vorgänger waren auch nicht auf der Auswahlliste, insofern finde ich nicht, dass es den Titel nicht verdient hätte... aber wie gesagt ein Grenzfall...

> Naja, zum Glück gibt es unterschiedliche Meinungen ;-)
eben

ciao
Peer

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Rolf Mihm

Re: SdJ - Gerechtigkeit

Beitragvon Rolf Mihm » 10. Juni 2003, 11:42

Thomas schrieb:

> In diesem Fall würde ich Gerechtigkeit so definieren, dass
> das Spiel den Preis erhält, das denen am besten gefällt, die
> diese Spiele spielen und wenn man den veröffentlichten
> Umfragen glauben schenken darf, ist das keins der nominierten
> Spiele.

Diese Meinung ist zu akzeptieren, aber ich interpretiere mal recht frei - das bedeutet also, das die Jury SdJ deiner Meinung nach keine Ahnung hat, weil ja nur Spiele nominiert wurden, die "den veröffentlichten Umfragen" zufolge eigentlich gar nicht auf dieser Liste erscheinen dürfen. Bitte nicht persönlich nehmen, ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, aber nur so kann ich deine Äußerung verstehen - wenn ich dich mißverstanden haben sollte, bitte ich um Entschuldigung. Allerdings habe ich auch diese Meinung im Forum schon zur Genüge gelesen.

Ich finde ja, das Thema "Gerechtigkeit" ist in dieser Diskussion sowieso absolut fehl am Platze, denn imho empfinden einige anscheinend eigenartigerweise das als "gerechte" Entscheidung, was ihnen selbst als Entscheidung am besten gefällt. Frage - wieso soll das gerecht sein? Unter dem Signum "Gerechtigkeit" wird eine Meinung vertreten, die vordergründig keine anderen Argumente verträgt - nach dem Motto, das oder das ist gerecht, deshalb kann man nichts dagegen sagen. Dem ist aber nicht so...

Gerechtigkeit als Begriff steht in naher Verbindung zu dem Begriff Demokratie, d.h. alle dürfen über eine bestimmte Sache ihr Votum abgeben (je nachdem, um was es geht, natürlich nicht wirklich alle) - aber belassen wir es doch bei dieser recht einfachen Definition. Das bedeutet also, das ist gerecht, was von einer Mehrzahl als gerecht empfunden und daher gewählt wird. Anders ausgedrückt - wer am lautesten schreit hat recht. Kann man dem widersprechen - aber natürlich kann man!

Ich habe schon an anderer Stelle geschrieben, daß einige die ihrer Meinung nach fehlerhafte Entscheidung zur Vorauswahl, jetzt nur Nominierung und dann sicher auch zum SdJ wohl tatsächlich als eine Art persönliche Beleidigung auffassen - und leider haben mich einige der Reaktionen hier im Forum in dieser Annahme nur bestätigen können. Wie ich mittlerweile herausgefunden habe, wird dieses Stück aber jedes Jahr neu aufgeführt, mit wenigen Variationen, nur die Beschimpfungen scheinen zuzunehmen - weshalb sich also eigentlich aufregen.

Es sind die berühmten Eulen in Athen, die man besser zu Hause lassen sollte - aber der Preis SdJ ist KEIN Publikumspreis, er ist NICHT dazu gedacht, eine wie auch immer geartete GERECHTE Entscheidung über den jährlichen Spielejahrgang abzugeben, es geht NICHT darum, das tatsächlich BESTE Spiel zu prämieren, es geht NICHT darum, das Spiel bekannt zu machen, welches von den MEISTEN als das beste Spiel des Jahrgangs angesehen wird. Und vor allem geht es auch NICHT darum, daß sich die Jury nach irgendwelchen Umfragen oder Listen zu richten hat, nur weil das GERÈCHTER wäre

Vielmehr gilt es die Richtlinien zu bedenken, unter denen die Jury SdJ zu arbeiten hat - Förderung des Kulturgutes Spiel heißt es da in erster Linie, als Empfehlung verstanden an die spielenden Kunden, die keine Lust haben sich z.B. anhand eines solchen Forums immer wieder neu über Spiele zu informieren aber auch an die sogenannte VS (Vielspieler), von denen es sicherlich eine Menge gibt, die mit der Auswahlliste durchaus sehr zufrieden sind, Handhabe an den Verkäufer, guten Gewissens ein bestimmtes Spiel empfehlen zu können spielt da sicherlich auch noch eine Rolle.

Ich verstehe deshalb z.B. nicht, warum sich einige so aufregen, wenn sie sich nach eigener Aussage von der Entscheidung der Jury SdJ sowieso nicht beeinflussen lassen - gut, schön für sie. Es ist sogar zu lesen, das SdJ wird sie von jetzt an nicht mehr interessieren - was soll diese Aussage, frage ich mich: Entschuldigung, aber als Meinungsäußerung ist so was absolut wertlos und diskreditiert sich durch den Rahmen, in dem eine solche Aussage zumeist eingebettet wird nur selbst.

Tatsächlich scheint es einigen ja wohl eher darum zu gehen, daß die Auszeichnung SdJ oder auch nur das Erscheinen auf der Auswahlliste eine unglaubliche wirtschaftliche Macht nach sich zieht - ja, da heißt durchaus, daß durch die verkaufsfördernde Wirkung der Auszeichnung Hits richtiggehend "gemacht" werden können. Aber wie man an dem Beispiel Torres ablesen kann, ist die Auszeichnung eben nicht gleichbedeutend mit einem Hit.

Es ist ja durchaus auch so, daß das SdJ gekauft werden SOLL - was ist daran so schlecht, frage ich mich, und dazu gehört eben auch, daß ein Spiel, das diese Auszeichnung erhält, verkäuflich sein muß. In dieser Hinsicht hat sich die Jury z.B. bei Torres scheinbar wirklich geirrt, na und! Soll man das nun als Gegenbeweis anführen, daß sie sich immer irrt?

Seien wir doch mal ehrlich - einige scheinen es den ausgewählten Spielen einfach nicht gönnen, an so prominenter Stelle genannt zu werden: das sagt aber keiner so deutlich.

> Naja, zum Glück gibt es unterschiedliche Meinungen ;-)

Wie dem auch sei -
Schöne Grüße und trotzdem noch viel Spaß beim Spielen, Thomas...

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Jost Schwider

Spielspaß und anderer Spaß

Beitragvon Jost Schwider » 10. Juni 2003, 11:49

"Roman Pelek" hat am 06.06.2003 geschrieben:

> Wenn man sich
> nämlich einmal wirklich die Zeit nimmt, auch öfter mit
> Familien und Nichtfreaks zu spielen, stellt man sehr
> schnell fest, dass die eigenen Vorlieben sehr relativ sind.
> Sogar noch viel mehr: man findet selbst wieder viel Spaß an
> Spielen, die man mit "seinen" Freaks nicht unbedingt
> spielt

Passend zur "Vielspieler"-Debatte: Definiere "Spaß"! ;-)

Im Ernst: Natürlich kann man Spaß mit "einfachen" Spielen haben, aber das ist m.E. oft eine andere Art von Spaß als eben "Spielspaß". Man kann ja auch Spaß haben, ganz ohne jedes Spiel (Kommunikation, etwa Quatschen, Tratschen, Klönen, Labern). Es geht dann doch mehr um das Zusammensein, das (einfache) Spiel ist in solchen Fällen eher das Mittel zum Zweck.

Was jetzt genau Spielspaß ist, kann ich jetzt aber auch nicht genau sagen. Es hat aber m.E. mit folgenden Faktoren zu tun:
- Spielmaterial (Brett, Karten)
- Planbarkeit ("Gerechtigkeitsaspekt" ;-) )
- Entwicklung (Erfahrung zahlt sich aus)
- Wettbewerb (Anreiz für "Revanche")
- Thema (?)

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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peer

Re: SdJ - Gerechtigkeit

Beitragvon peer » 10. Juni 2003, 11:52

Hi,
Rolf Mihm schrieb:
> Ich habe schon an anderer Stelle geschrieben, daß einige die
> ihrer Meinung nach fehlerhafte Entscheidung zur Vorauswahl,
> jetzt nur Nominierung und dann sicher auch zum SdJ wohl
> tatsächlich als eine Art persönliche Beleidigung auffassen -
> und leider haben mich einige der Reaktionen hier im Forum in
> dieser Annahme nur bestätigen können. Wie ich mittlerweile
> herausgefunden habe, wird dieses Stück aber jedes Jahr neu
> aufgeführt, mit wenigen Variationen, nur die Beschimpfungen
> scheinen zuzunehmen - weshalb sich also eigentlich aufregen.

Oh, die Beschimpfungen waren auch schon mal schlimmer. Lese dir mal den Torres-Thread durch, als das SdJ wurde, da gings vielmehr zur Sache! ("Mafiamethoden") (Weiss nicht obs den noch gibt oder ob der schon gelöscht wurde)

> Es sind die berühmten Eulen in Athen, die man besser zu Hause
> lassen sollte - aber der Preis SdJ ist KEIN Publikumspreis,
> er ist NICHT dazu gedacht, eine wie auch immer geartete
> GERECHTE Entscheidung über den jährlichen Spielejahrgang
> abzugeben, es geht NICHT darum, das tatsächlich BESTE Spiel
> zu prämieren, es geht NICHT darum, das Spiel bekannt zu
> machen, welches von den MEISTEN als das beste Spiel des
> Jahrgangs angesehen wird. Und vor allem geht es auch NICHT
> darum, daß sich die Jury nach irgendwelchen Umfragen oder
> Listen zu richten hat, nur weil das GERÈCHTER wäre

Und das ist gut so! Sonst würden tatsächlich jedes Jahr Sammelkartenspiele gewinnen oder Neuauflagen von Monopoly, Schachbretter...
Und wenn man jetzt sagt "Zähl doch nur die Stimmen der Spieler", dann sage ich : Das gibt es schon - das nennt sich Duetscher Spielepreis.
(Abgesehen davon: Wer ist denn Spieler? Wer darf den abstimmen? Tut man sich ein gefallen damit, wenn PR, AR etc bei der Familie im Schrank vergammeln, weil die Regel zu dick ist? O-Ton meine mutter: "Wre Puerto Rico SdJ geworden, bevor du dich so mit den Spielen beschäftigt hast, hätten wir das nie gepackt")

Bei dem Rest stimme ich dir einfach mal undifferenziert zu ;-)

ciao
peer

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peer

Re: Spielspaß und anderer Spaß

Beitragvon peer » 10. Juni 2003, 11:55

Hi,
Um dir mal beizuspringen, Jost: Der Spaß, der sich einstellt, wenn man eine strategische Meisterleistung hervorgebracht hat, ein Plan nach langer Vorbereitung aufgeht und alle mit einem Ausdruck aus Verwunderung und Ungläubigkeut staunen und Beifall klatschen - DER Spaß fehlt bei einfachen und kommunikativen Spielen...
(Wobei ich auch nach wie vor gerne Tabu & Co spiele, so ist das nicht)

ciao
Peer

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Marten Holst

RE: SdJ - Überheblichkeit ?

Beitragvon Marten Holst » 10. Juni 2003, 14:12

Moin,

eine kurze Nachfrage, bevor ich mich Rolfs umfassender Argumentation anschließe:

>> Naja definiere "Gerechtigkeit"!
>
> In diesem Fall würde ich Gerechtigkeit so definieren, dass
> das Spiel den Preis erhält, das denen am besten gefällt,
> die diese Spiele spielen und wenn man den veröffentlichten
> Umfragen glauben schenken darf, ist das keins der
> nominierten Spiele.

Wer sind die, "die diese Spiele spielen"?

Grüße
Marten

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Michael Weber

Re: Spielspaß und anderer Spaß

Beitragvon Michael Weber » 10. Juni 2003, 18:37

Jost Schwider schrieb:
> Passend zur "Vielspieler"-Debatte: Definiere "Spaß"! ;-)
[...]
> Was jetzt genau Spielspaß ist, kann ich jetzt aber auch nicht
> genau sagen. Es hat aber m.E. mit folgenden Faktoren zu tun:
> - Spielmaterial (Brett, Karten)

Ohne wird es auch schwer, Spielspaß zu erfahren, oder? ;-)

> - Planbarkeit ("Gerechtigkeitsaspekt" ;-) )

Das ist ziemlich subjektiv. Natürlich kann ein Spiel KEINEN Spaß machen, wenn das fehlt. Aber das heißt noch lange nicht, dass es Spaß machen muss, wenn diese Voraussetzung gegeben ist oder immer keinen Spaß macht, wenn es nicht so ist.

> - Entwicklung (Erfahrung zahlt sich aus)

Auch sehr subjektiv. Ich zitiere hier mal das Hülsenwort "Fungame", dass - was den Spaß angeht - ohne Erfahrung auskommen sollte

> - Wettbewerb (Anreiz für "Revanche")

Wieder serh subjektiv. Um subjektiv (und in Wikrlichkeit wissenschaftlich fundiert ;-) ) zu antworten: Frauen mögen so etwas in aller Regel nicht :lol:


> - Thema (?)

Ach, da war er wieder, der Soester Themen-Fetischist :-))

Michael
(hat manchmal auch Spaß)

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Jost Schwider

RE: Spielspaß und anderer Spaß

Beitragvon Jost Schwider » 17. Juni 2003, 16:11

"peer" hat am 10.06.2003 geschrieben:

> Um dir mal beizuspringen, Jost:

Vielen Dank! :-))

> Der Spaß, der sich einstellt, wenn man eine strategische
> Meisterleistung hervorgebracht hat, ein Plan nach langer
> Vorbereitung aufgeht und alle mit einem Ausdruck aus
> Verwunderung und Ungläubigkeut staunen und Beifall klatschen

:LOL: Treffer! :LOL: :-))

> DER Spaß fehlt bei einfachen und kommunikativen Spielen...
> (Wobei ich auch nach wie vor gerne Tabu & Co spiele, so ist
> das nicht)

Diese Art von Spielen macht natürlich auch (mal) Spaß. Ich verbuche das aber eben weniger als Spielspaß, sondern einfach an Spaß an der Kommunikation (Wortwitz, Schauspielerei) etc. pp.

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]


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