Beitragvon Stefan Städtler-Ley » 23. Juni 2003, 21:16
peer schrieb:
>
> Tut mir Leid, aber an allem ist die Jury nun auch wieder
> nicht schuld!
Von Schuld habe ich ja auch nicht gesprochen, sondern von mangelhafter Öffentlichkeitsarbeit.
> (Obwohl sie natürlich mit den Milliarden, den sie an den
> Tantiemen verdient - wie jeder weiss verkaufen sich die SDJ,
> mindestes 80millionenmal und pro Spiel gehen 1000 EUR an die
> Jury - einen Fernsehsender kaufen könnte, der rund um die Uhr
> nur von Spielen berichtet.) :-)
Na ja, du ziehst das jetzt ein wenig ins Lächerliche, bleiben wir doch mal realistisch: Sagen wir (mindestens) 250.000 Exemplare SdJ werden verkauft - rechnen wir nur 1 € (und vergessen wir, dass Gebühren ja auch für die anderen Spiele der Liste fällig werden). Da kommt schon jedes Jahr ein nettes Sümmchen zusammen - und für so einen Etat finde ich das PR-Ergebnis einfach mager nach all den Jahren. Es ist schlichtweg bislang nicht gelungen, dass Spiele als Kulturgut wahrgenommen werden - immerhin eine explizite Zielsetzung.
Und meines Wissens kostet der gute Günter 15.000 für einen Abend, aber das ist nur aus zweiter Hand.
Aber letzten Endes ist es natürlich so, dass den "Hardcore-Gamer" das SdJ im Allgemeinen sowieso nicht interessiert, weil er sich selbst seine Meinung bildet - und natürlich besteht der "harte Kern" auch nur aus ein paar Tausend Leuten, die in diesem Zusammenhang und dieser Dimension eigentlich gar keine Rolle spielen. Das SdJ ist nicht für unsereinen - logisch.
Trotzdem: Alhambra IST gut, da haben wir schon ganz andere Sachen erlebt, gell?
Schönen Abend,
Stefan Städtler-Ley